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Sonys Star hat sensible Seiten Xperia XZ3 ist ein elegantes Flaggschiff

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Das Sony Xperia XZ3 erscheint in vier Farben.

(Foto: kwe)

Sony zeigt auf der IFA das Xperia XZ3. Das schicke Flaggschiff aus Glas ist scharf, elegant geformt und reagiert besonders sensibel auf Druck. n-tv.de stellt das IFA-Highlight der Japaner vor.

Mit gewohnt hoher Taktzahl lässt Sony auch im Jahr 2018 neue Smartphone-Flaggschiffe vom Stapel laufen. Nach dem XZ2 und dem XZ2 Compact kam im August das XZ2 Premium, ein mächtiges Gerät und Sonys erstes Smartphone mit einer Dual-Kamera. Im Rahmen der IFA stellen die Japaner jetzt schon ihr nächstes Spitzenmodell vor: das Xperia XZ3.

Technische Daten

  • System: Android 9.0 Pie
  • Display: 6 Zoll OLED, QHD+ (2880 x 1440 Pixel), HDR
  • Prozessor: Snapdragon 845
  • Arbeitsspeicher: 4 GB
  • Interner Speicher: 64 GB + microSD
  • Kamera: 19 MP, OIS
  • Frontkamera: 13 MP
  • High-Res Audio
  • Side-Sense-Funktion
  • IP 65/68
  • WLAN ac, LTE Cat. 18, Bluetooth 5.0, NFC
  • Akku: 3300 mAh
  • Maße: 158 x 73 x 9,9 mm
  • Gewicht: 195 g

 

Auf den ersten Blick unterscheidet das XZ3 nicht viel von seinem Vorgänger XZ2 - das hat bei Sony schon Tradition: Nachfolge-Modelle werden oft nur in Details abgewandelt. Wie sonst auch ist das XZ3 in entscheidenden Details aber genau so viel besser, dass das XZ2 dagegen zumindest nicht mehr aktuell wirkt, obwohl es erst vor einem halben Jahr vorgestellt wurde.

OLED-Premiere

Das XZ3 hat wie sein Vorgänger ein Gehäuse aus spiegelndem Glas, das an der Rückseite stark gewölbt ist, wodurch es gut in der Hand liegt. Die Wölbung kaschiert auch den leichten Bauch des Geräts: Mit 9,9 Millimeter ist es zwar nicht gerade dick, aber doch eben etwas beleibter als die meisten anderen aktuellen Top-Smartphones. Im Vergleich zum XZ2 ist es 5 Millimeter länger und einen Millimeter breiter – das ist dem größeren Display geschuldet, das von 5,7 auf 6 Zoll angewachsen ist.

Erstmals setzt Sony hier auf ein ultrascharfes OLED-Display mit QHD+-Auflösung, das durch realistische Farben und kräftige Kontraste überzeugen soll und wie seine Vorgänger auch HDR-Inhalte anzeigen kann. Die Always-On-Funktion zeigt wichtige Informationen auch im Standby-Betrieb. Die Ränder rund um den Bildschirm sind für Sony-Verhältnisse hauchdünn, die Ecken abgerundet. Das sieht richtig schick aus, genau wie der Metallrahmen, der schmaler und filigraner als beim Vorgänger ist.

Im Innern taktet Qualcomms Snapdragon 845, 4 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher stehen zur Verfügung. Der Flash-Speicher ist 64 GB groß und lässt sich per microSD erweitern. Der Akku hat eine Kapazität von 3300 Milliamperestunden, lässt sich dank Qi-Technologie drahtlos aufladen und unterstützt Quick-Charge – ein Schnellladegerät packt Sony zum XZ3 dazu.

Empfindlicher Rand

Wie bei HTCs aktuellen Modellen kann man das XZ3 durch Berühren am Rand bedienen, die sogenannte Side-Sense-Technologie macht's möglich. Damit können Nutzer zum Beispiel den Kameraauslöser betätigen oder direkt aus dem Sperrbildschirm heraus Apps starten und bestimmte Einstellungen aufrufen. Starkes Extra für Foto-Fans: Mit seinem intelligentem Kamera-Start erkennt das XZ3, wenn man das Smartphone aus der Tasche holt und ins Querformat dreht – die Knipse startet dann automatisch.

Bei schlechteren Lichtverhältnissen soll die Motion-Eye-Kamera mit 19 Megapixeln bessere Fotos und Videos aufnehmen als die Vorgänger. 4K-Videos sind für das XZ3 kein Problem, ebenso wenig wie Zeitlupenaufnahmen in Full HD mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde.  Pluspunkt: Die Kamera-App wurde komplett überarbeitet und übersichtlicher gestaltet.

In den Verkauf geht das XZ3 im Oktober, einen genauen Termin nannte Sony bisher nicht. Zum Marktstart wird es eines der ersten Smartphones sein, das ab Werk mit Android 9 ausgeliefert wird. Angeboten wird es in den Farben Schwarz, Silberweiß, Waldgrün und Bordeauxrot, der Preis liegt zum Marktstart bei 799 Euro.

Quelle: n-tv.de

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