Abkommen vor UnterzeichnungKiew und Moskau machen Weg für Getreideexporte freiWährend in vielen Teilen der Welt eine Hungersnot droht, werden Millionen Tonnen Getreide in ukrainischen Häfen blockiert. Nun scheint eine Lösung gefunden. Kiew und Moskau sollen dabei unter der Aufsicht der UN direkt zusammenarbeiten. Bis es so weit ist, werden allerdings noch Wochen vergehen.22.07.2022
Örtliche Waffenruhen geplantTürkei verkündet Abkommen im GetreidestreitNach langen Verhandlungen soll es nach Angaben der Türkei eine Einigung geben, die den Export von Getreide aus der Ukraine und Russland ermöglicht. Das Abkommen soll demnach schon am Freitag unterschrieben werden. Ermöglicht werden soll die Ausfuhr über gesicherte Korridore.21.07.2022
Der Kriegstag im ÜberblickLondon: Russischen Truppen "geht bald die Luft aus" - Gazprom liefert wieder GasMit Erleichterung wird zur Kenntnis genommen, dass wieder Gas durch Nord Stream 1 fließt. Minister Habeck bleibt aber skeptisch. Derweil bombardiert Russland flächendeckend den Donbass - kommt aber kaum voran. Einig sind sich CIA und Kreml, dass Putin kerngesund ist. Und es gibt eine gute Nachricht.21.07.2022
Kreml erwartet GegenleistungPutin fordert "Paketlösung" für GetreidekriseDurch den russischen Krieg gegen die Ukraine sind die Getreide-Exporte des Landes blockiert - ohne sie drohen in mehreren Ländern Hungersnöte. Während deshalb in Istanbul verhandelt wird, zeigt sich Kremlchef Putin nun bereit für einen Deal. Allerdings lägen dann auch westliche Sanktionen auf dem Tisch.20.07.2022
Der Kriegstag im ÜberblickSchoigu befiehlt Ausweitung der Angriffe - Gazprom fordert Turbine zurückBei seinem Truppenbesuch in der Ukraine fordert der russische Verteidigungsminister Schoigu, dass die Angriffe ausgeweitet werden. Vom Kreml unterstützte Besatzer führen unterdessen im großen Umfang Getreide aus. Und beim Streit um die Gas-Turbine für Nord Stream 1 gibt es eine neue Wendung.16.07.2022
Aus Ukraine gestohlenRussische Militärverwaltung prahlt mit Getreideraub100 Waggons mit Getreide seien bereits abgeschickt worden, viele weitere sollen folgen: So prahlt der Chef der russischen Militärverwaltung von Saporischschja mit dem Diebstahl ukrainischer Rohstoffe. Seinen Angaben zufolge soll das Getreide über Land- und Seeweg weggeschafft werden.16.07.2022
Der Kriegstag im ÜberblickKiew erhält weitere Raketenwerfer - Iran dementiert Drohnen-Lieferung an MoskauWährend die Ukraine nach Lieferung aus dem Westen nun über das Raketenwerfer-System vom Typ M270 verfügt, weist der Iran das Gerücht als "Propaganda" zurück, den Russen Drohnen zu liefern. Moskau bestätigt indessen den brutalen Raketenangriff auf Winnyzja und erklärt seine Version.15.07.2022
Seeminen im Schwarzen MeerDer komplizierte Weg des ukrainischen GetreidesDen ersten Verhandlungsschritt absolvieren UN, Ukraine und Russland zusammen mit der Türkei. Es gilt, eine globale Hungerkrise zu vermeiden, denn noch immer lagern schätzungsweise über 20 Millionen Tonnen Getreide in der Ukraine. Zwar gibt es verschiedene Szenarien, aber am Ende hängt es von Moskau ab.15.07.2022Von Sebastian Schneider
Die Kriegsnacht im ÜberblickSelenskyj nennt Russland "Terrorstaat" - EU-Sanktionen entfalten WirkungDer ukrainische Präsident Selenskyj spricht nach dem Angriff auf das Zentrum von Winnyzja mit vielen toten Zivilisten von Terrorismus. Die EU wertet die gegen Russland verhängten Sanktionen aus. Außenministerin Baerbock will sich derweil nicht "doppelt erpressbar" machen. Die Kriegsnacht im Überblick.15.07.2022
Der Kriegstag im ÜberblickAngriff auf ukrainisches Bürozentrum fordert 23 Tote - Macron will komplett weg vom russischen GasRussland schießt Raketen auf die zentralukrainische Stadt Winnyzja und tötet mehr als zwanzig Menschen. Im Konflikt um Energie will Russland genau auf das Verhalten des Westens schauen. Der französische Präsident Macron bereitet seine Nation auf den kompletten Verzicht von russischem Gas vor.14.07.2022