Sorge vor Krieg in NahostIran feiert "Schlag ins Gesicht" der USADer Raketenangriff des Iran soll vor allem auch ein Zeichen für die eigene Bevölkerung sein. Entsprechend martialisch würdigt Teheran den Angriff. Für die angeblich getöteten 80 US-Soldaten gibt es aber keine Bestätigung. Ein Grünen-Politiker hofft bei ntv, dass es jetzt nicht zu einer US-Überreaktion kommt.08.01.2020
Teilabzug aus Erbil möglichBerlin verurteilt Irans "Aggression"Mit scharfen Worten kritisiert Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer den Raketenangriff des Iran auf US-Militärstützpunkte im Irak. Es sei an den Iranern, "keine zusätzliche Eskalation zu betreiben". Zudem bringt sie einen Teilabzug der Bundeswehr-Soldaten aus dem Nordirak ins Spiel.08.01.2020
Kampfhubschrauber in NordsyrienRussland stockt früheren US-Stützpunkt aufMoskau dringt immer weiter in das Vakuum vor, das durch den Abzug der US-Truppen in Nordsyrien entstanden ist. Kampfhubschrauber sollen in Zukunft die russische Militärpolizei bei ihren Patrouillen mit der türkischen Armee unterstützen. Ihr Ziel: Die Kurden sollen sich endgültig zurückziehen.14.11.2019
Erdogan telefoniert mit PutinTürkische Jets bombardieren KurdenDie vereinbarte Waffenruhe in Nordsyrien scheint nicht zu halten. Aktivisten berichten von heftigen Gefechten bei Tall Tamar. Die türkische Luftwaffe fliegt dort offenbar Angriffe. Dabei sollen kurdische Kämpfer und auch Soldaten des Assad-Regimes verletzt worden sein.10.11.2019
"Auch ohne Staatsbürgerschaft"Türkei will 1200 IS-Kämpfer abschiebenNach der türkischen Militär-Offensive in Nordsyrien verschärft sich der Streit um gefangene IS-Kämpfer. Zuvor baten die Kurden europäische Länder vergeblich, die eigenen Staatsbürger zurückzunehmen. Ankara hat das Problem jetzt geerbt und schlägt eine ruppige Gangart ein. Außenminister Maas gefällt das gar nicht.04.11.2019
"Von Europa alleingelassen"Türkei will IS-Kämpfer zurückschickenNach ihrer umstrittenen Militäroffensive in Nordsyrien nimmt die Türkei einige Kämpfer des Islamischen Staates fest. Die Islamisten waren während der Kämpfe aus kurdischen Lagern ausgebrochen. Der türkische Innenminister kündigt nun an, IS-Mitglieder mit europäischen Pässen in ihre Heimat zurückzuschicken. 02.11.2019
"USA den Weg abgeschnitten"Assad lobt Putins Pakt mit der TürkeiSyriens Diktator will nichts von einem internationalen Militäreinsatz in Nordsyrien wissen, wie ihn CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer vorgeschlagen hat. Stattdessen lobt Assad seinen Verbündeten, den russischen Präsidenten Putin. Der habe die Türkei gestoppt und den Einfluss der USA begrenzt. 31.10.2019
Unterhose für DNA-Test gestohlenArabischer Spitzel liefert Bagdadi ans MesserBeim Angriff auf das Versteck von IS-Chef Bagdadi kennen die Elitetruppen den Grundriss seines Anwesens und sogar die Lage der Fluchttunnel. Ein Spitzel aus dem engsten Umkreis des Dschihadistenführers lieferte die Informationen. Er bekommt dafür eine millionenschwere Prämie.30.10.2019
Landwirt aus Schleswig-HolsteinDeutscher Kämpfer wohl in Syrien getötetDer kurdischen YPG sollen sich nach Angaben der Bundesregierung Dutzende Deutsche angeschlossen haben, um gegen die Terrormiliz Islamischer Staat zu kämpfen. Bei aktuellen Gefechten kommt nun offenbar der ehemalige Landwirt Konstantin G. aus Kiel ums Leben.29.10.2019
Kurden melden weiteren SchlagRechte Hand von IS-Chef Bagdadi getötetIn der syrischen Provinz Aleppo soll nun auch der Sprecher des Islamischen Staates getötet worden sein. Al-Muhadschir soll die rechte Hand von IS-Chef Al-Bagdadi gewesen sein. Den Schlag gegen die Stimme des IS wollen die Kurden-Milizen zusammen mit dem US-Militär geführt haben.27.10.2019