Moskau-Kopfgeld auf US-Soldaten?Weißes Haus bestreitet ungeheuren VorwurfEs wäre ein Schlag ins Gesicht für alle US-Soldaten: Angeblich weiß US-Präsident Trump, dass Russland Taliban-Kämpfer in Afghanistan dafür bezahlt, amerikanische Soldaten zu töten - und greift nicht ein. Das Dementi aus dem Weißen Haus folgt prompt. Es bezieht sich aber nur auf einen Teil des Vorwurfs.28.06.2020
Exportplus von KriegsgerätTürkei nimmt deutsche Waffen großzügig abDeutsche Kriegswaffen dürfen nicht in Syrien eingesetzt werden - so sieht es seit 2019 der Rüstungsexportstopp gegen die Türkei vor. Doch das hindert beide Staaten nicht daran, noch umfangreichere Militärdeals als zuvor durchzuführen. Die Opposition übt scharfe Kritik.23.06.2020
Mitgliedschaft in Assad-RegimeBKA nimmt mutmaßlichen Folter-Arzt festBevor er nach Deutschland kam, soll Alaa M. als Arzt in einem Gefängnis des syrischen militärischen Geheimdienstes gefoltert haben. Das ergeben Ermittlungen der Bundesanwaltschaft. Nun nimmt ihn das BKA in Hessen fest.22.06.2020
Ausweitung bis JahresendeAbschiebestopp nach Syrien verlängertBei der Innenministerkonferenz in Erfurt einigen sich die Landesregierungen, Menschen aus Syrien weiterhin unter keinen Umständen in ihr Heimatland abzuschieben. Die Regelung gilt zunächst bis Ende des Jahres.19.06.2020
Vergewaltigt in Folter-KellernSyrer zeigen Assad-Vertraute anSeit April läuft in Deutschland der weltweit erste Prozess gegen Folterknechte des syrischen Diktators Assad. Nun geht beim Generalbundesanwalt eine Strafanzeige ein, die auch die Drahtzieher beschuldigt: Neun hohen Mitgliedern der Regierung in Damaskus werfen syrische Gefängnisinsassen Sexualverbrechen vor.18.06.2020
Syrische Lira verliert massivAssad tauscht seinen Regierungschef ausInmitten einer schweren Wirtschaftskrise feuert Syriens Machthaber Assad seinen viel kritisierten Ministerpräsidenten. Abgelöst wird Chamis vom ehemaligen Minister für die Wasserversorgung, der auf der Sanktionsliste der EU und der USA steht.12.06.2020
Lückenlose Überwachung unmöglich61 IS-Rückkehrer als Gefährder eingestuftDer Islamische Staat rekrutiert in Deutschland jahrelang Hunderte Extremisten, die im Irak oder Syrien kämpfen. Über 60 Rückkehrern traut die Bundesregierung eine staatsgefährdende Straftat zu. Zwar ist die Hälfte davon inhaftiert, eine lückenlose Überwachung der übrigen Ex-IS-Kämpfer ist aber nicht möglich.09.06.2020
Betrugsvorwürfe gegen MachlufSyrien verbietet Assads Cousin die AusreiseDer Streit um eine millionenschwere Zahlung spaltet die syrische Herrscherelite. Der Milliardär Rami Machluf darf das Land derzeit nicht verlassen, ehe er die geforderten Beträge nicht beglichen hat. Es ist die nächste harte Sanktion gegen den Cousin von Machthaber Baschar al-Assad.22.05.2020
Frau von Paris-Attentäter dabeiDschihadistinnen fliehen aus GefängnisMehrere mutmaßliche französische IS-Kämpferinnen aus Frankreich sind aus einem syrischen Gefängnis entkommen. Darunter eine Frau, deren Mann in die Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt in Paris 2015 verwickelt war.20.05.2020
Anstieg durch Covid-19 möglichDeutlich weniger Asylanträge in der EUIm ersten Quartal 2020 stellen weit weniger Flüchtlinge als im Vorjahreszeitraum Asylanträge in der EU. Durch die Folgen der Corona-Krise könnte sich dies aber schon bald wieder ändern.13.05.2020