Kurznachrichten

AfD-Bundestagsfraktion AfD rückt ab von Trump

Die Begeisterung der AfD für US-Präsident Donald Trump und seine Politik ist deutlich abgekühlt.

Der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sagte am Dienstag in Berlin, in den USA seien "die Schmerzen großer Teile des Bürgertums" offensichtlich so groß gewesen, "dass sie auch eine skurillere Figur wie Donald Trump irgendwie wählen, nur damit die Schmerzen aufhören - das verbindet uns sicher mit ihm, bestimmte Arten des Auftretens wieder nicht".

Auch die Forderungen, die US-Vizepräsident Mike Pence vergangene Woche auf der Münchner Sicherheitskonferenz erhoben habe, seien inakzeptabel, sagte Baumann. Er erwähnte besonders dessen deutliche Kritik an der deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2. "So redet man unter Bundesgenossen nicht. So nach dem Motto "wenn ihr nicht nach unserer Pfeife tanzt, dann kriegt ihr unseren Schutz nicht mehr"", fügte Baumann hinzu.

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hatte nach der Wahl des US-Präsidenten im November 2016 erklärt: "Wir sind zuversichtlich, dass mit der neuen Trump-Administration eine rationale Außen- und Wirtschaftspolitik gemeinsam und auf Augenhöhe gestaltet werden kann."

Quelle: ntv.de, dpa

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