Kurznachrichten

Schlechte Prognose für 2021 Corona verschärft Krise in globaler Nahrungsmittelversorgung

Die globale Unsicherheit in der Nahrungsmittelversorgung hat sich nach Angaben internationaler Organisationen im vergangenen Jahr durch bewaffnete Konflikte, Wetterkatastrophen sowie Wirtschaftskrisen infolge der Corona-Pandemie verschärft.

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(Foto: dpa)

Auch das laufende Jahr werde für die Nahrungsversorgung "schwierig", warnt das Globale Netzwerk gegen Lebensmittelkrisen in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht.

2020 befanden sich demnach weltweit mehr als 183 Millionen Menschen hinsichtlich ihrer Versorgung mit Nahrung in einer "Krisen- oder Notsituation". Zum Ende des vergangenen Jahres hätten sich insgesamt fast 133.000 Menschen in Burkina Faso, dem Südsudan und im Jemen in einer katastrophalen Versorgungssituation befunden und damit in einer regelrechten "Hungersnot".

Das Netzwerk besteht aus der UN-Organisation für Ernährung- und Landwirtschaft (FAO), dem UN-Ernährungsprogramm (WFP) und der EU. Die jetzt veröffentlichten Zahlen zeigten "den Ernst der Lage und wie wichtig schnelles und koordiniertes Handeln ist", erklärte Dominique Burgeon, Direktor der FAO-Notfallabteilung.

Für 2021 stehen die Zeichen dem Bericht zufolge weiterhin nicht gut. Konflikte würden weiterhin die Hauptursache für Ernährungskrisen sein. Daneben sei zu erwarten, dass die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Schutzauflagen "die akute Ernährungsunsicherheit in schwachen Wirtschaftssystemen weiter verschärfen".

Quelle: ntv.de, AFP

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