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Grüne begrüßen Stiko-Empfehlung Dobrindt: Auch Kinder unter zwölf Jahren sollen geimpft werden

Nach der Corona-Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) für Kinder und Jugendliche von zwölf bis 17 Jahren fordert die CSU Impfungen auch für jüngere Kinder.

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(Foto: picture alliance/dpa)

"Wichtig ist jetzt die schnelle Zulassung eines Impfstoffes für Kinder unter zwölf Jahren, damit auch für diese Kinder ein wirksamer Schutz vor Infektion angeboten werden kann", erklärte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt am Montag in Berlin.

Nach Auswertung neuer Daten hatte die Stiko am Montag Corona-Impfungen für alle Menschen im Alter ab zwölf Jahren empfohlen. Sie sieht nun nach eigenen Angaben bei den Impfungen mehr Vorteile als Risiken auch für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren. Bislang hatte die Stiko Impfungen erst ab 18 Jahren generell empfohlen, für Jüngere nur bei Vorliegen bestimmter Risikofaktoren.

Dobrindt bezeichnete die neue Stiko-Empfehlung als "längst überfällig". Er kritisierte: "Das lange Abwarten der Stiko hat leider unnötig Zeit gekostet."

Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner begrüßte die neue Empfehlung der Kommission: "Das hilft Eltern in dieser unsicheren Situation als Entscheidungsgrundlage", sagte er in Berlin. Zugleich sei die Impfempfehlung für viele Schülerinnen und Schüler "ein Baustein, um die Schulen in der schon laufenden vierten Welle offenzuhalten".

Allerdings sei es weiterhin "wichtig, dass die Kinder in den Schulen zwei bis dreimal pro Woche getestet werden", sagte Kellner weiter. Zudem sollten sich unabhängig von der neuen Empfehlung "so viele Erwachsene wie möglich impfen lassen, um ungeimpfte Kinder zu schützen".

Quelle: ntv.de, AFP

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