Kurznachrichten
Freitag, 17. Januar 2014

Abschluss noch für 2014 angepeilt : Drei Interessenten geben Angebot für RWE-Tochter DEA ab

Beim Verkauf der RWE-Tochter Dea stehen laut Informationen aus Unternehmenskreisen drei Bieter bereit. Dazu zählen die BASF-Tochter Wintershall der russische Milliardär Michail Fridman sowie ein Konsortium des US-Finanzinvestors KKR mit der Kuwait Foreign Petroleum Exploration Company(Kufpec). Die drei wollen offenbar bis Montag jeweils ein Angebot für den Öl- und Gaskonzern einreichen. Die Offerten lägen bei rund vier Milliarden Euro. Die potenziellen Bieter lehnten einen Kommentar ab.

RWE-Chef Peter Terium hatte Dea im Frühjahr zum Verkauf gestellt. Der Wert des Unternehmens wird auf bis zu fünf Milliarden Euro geschätzt. Terium hatte einen Abschluss für 2014 in Aussicht gestellt. RWE Dea mit Sitz in Hamburg und rund 1400 Mitarbeitern ist in 14 Ländern vertreten, darunter Deutschland, Großbritannien, Norwegen und Ägypten. Das Unternehmen hält Anteile an rund 190 Öl- und Gaslizenzen in Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika. Im vergangenen Geschäftsjahr fuhr die RWE-Tochter einen Betriebsgewinn von 685 Millionen Euro ein - gut ein Zehntel des Konzerngewinns.

Quelle: n-tv.de

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