Wirtschaft

Ein Hingucker zum Wegfahren 911er lässt Porsche jubeln

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Neu und ein Verkaufsschlager

(Foto: picture alliance / dpa)

2011 verkauft Porsche erstmals in seiner Historie mehr als 100.000 Fahrzeuge. 2012 könnte es noch besser werden: Das Absatzwachstum in den ersten beiden Monaten deutet stark darauf hin. Vor allem der Klassiker der Sportwagenschmiede, der 911er, sorgt für satte Zuwächse.

Mit einem Rekord-Februar setzt der Autobauer Porsche seine Erfolgsfahrt ungebremst fort. Neben dem anhaltenden Boom in China erwies sich diesmal die neue Version des Klassikers 911 als besonderer Treiber der Absatzzahlen. Er verkaufte sich um 42,8 Prozent besser als im Vorjahresmonat.

Wie die Volkswagem-Tochter Porsche mitteilte, setzten die Schwaben im zweiten Monat des Jahres weltweit 8846 Fahrzeuge ab. Das ist ein Plus gegenüber dem Vorjahresmonat von 19,4 Prozent. In den ersten beiden Monaten 2012 zusammen beträgt der Zuwachs in Porsches Geschäft mit den Sport- und Geländewagen 11,3 Prozent. Das Januar-Plus war mit 4,8 Prozent ein wenig schwächer ausgefallen. 2011 hatte Porsche mit rund 119.000 Autos eine neue Bestmarke aufgestellt und erstmals in der Geschichte des Unternehmens die Mauer der sechsstellige Absatzzahl durchbrochen.

Scharfer Cayenne

Besonders in China erzielte Porsche mit 2288 verkauften Fahrzeugen ein sattes Plus von exakt 74 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Und im rasant wachsenden Reich der Mitte ist die siebte Generation des 911 erst in Kürze zu haben - weitere Impulse dürften da also folgen.

Weltweit lagen alle großen Verkaufsregionen im Plus. Europa weist 18,6 Prozent Steigerung auf, Deutschland kam auf 1,9 Prozent. Dort ist der neue 911 schon länger zu haben. Abermals bestätigte sich auch die Zugkraft der Geländelimousine Cayenne. Sie machte auch im Februar exakt jeden zweiten Porsche-Verkauf aus (4423, plus 14,6 Prozent).

Mit diesen Absatzzahlen reiht sich der Sportwagenbauer in die Riege deutscher Autobauer ein, die bereits in den Vortagen mit Zuwächsen beim Absatz aufwarten konnten. Neben BMW und Daimler waren darunter auch die VW-Tochter Audi.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa

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