Wirtschaft

Geringere AuslandsnachfrageChinas Industrie schwächelt

02.05.2013, 06:38 Uhr

Nur knapp über die Wachstum signalisierenden 50 Punkte liegt der HSBC-Einkaufsmanagerindex für China. Die Volksrepublik bleibt von den ökonomischen Problemen der USA und der Eurozone nicht verschont.

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Trotz schwächerer Werte ist die Erholung intakt. (Foto: REUTERS)

Die chinesische Industrie ist im April einer Umfrage zufolge langsamer gewachsen als noch im März. Der endgültige Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC sank auf 50,4 Punkte von 51,6 Punkten im Vormonat und lag damit im Rahmen der ersten Schätzung. Werte über 50 Punkte zeigen ein Wachstum des Sektors an, Werte darunter ein Schrumpfen.

Der offizielle Einkaufsmanagerindex für die chinesische Wirtschaft war bereits am Vortag veröffentlicht worden. Dieser ergab einen Stand von 50,6 Punkten im April nach 50,9 Punkten im März.

Volkswirte sahen in den Daten einen Beleg dafür, dass die Erholung in China intakt ist, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt aber noch mit Unwägbarkeiten zu kämpfen hat. Vor allem das Exportgeschäft blieb schwach.

Grund für die Schwäche ist die fragile Erholung in den USA sowie die Nachfrageschwäche aus Teilen der schuldengeplagten Eurozone.

Quelle: ntv.de, rts