Wirtschaft

Conti und Schaeffler sind spitze Deutsche Autozulieferer so stark wie nie

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Schaeffler-Vorstandschef Jürgen Geißinger in Herzogenaurach hinter einem großen Kugellager.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die deutsche Autoindustrie ist weltweit weiter auf dem Vormarsch. Insbesondere der Zulieferer-Branche geht es so gut wie nie, von Krise keine Spur. Die beiden führenden Unternehmen liegen sogar in einer Hand. Aber auch in der Breite geht es der Branche in Deutschland gut.

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Die deutsche Automobilindustrie ist nach einer Studie so wettbewerbsfähig wie nie. Im vergangenen Jahr konnten die 23 umsatzstärksten deutschen Automobilzulieferer ihren Branchenumsatz um 4,3 Prozent auf 158,4 Mrd. Euro steigern, wie Berylls Strategy Advisors bei der Vorlage einer Untersuchung der 100 weltweit größten Automobilzulieferer mitteilte. 2012 sei mit einem Umsatz von Euro 665 Mrd. weltweit ein weiteres Rekordjahr für die Top 100 der Branche gewesen.

Dabei waren die deutsche Zulieferer besonders stark: Sie vergrößerten ihren Anteil am Umsatz der Top 100 erneut. Inzwischen entfallen nach den Angaben fast 24 Prozent der Umsätze der 100 größten Zulieferer auf Unternehmen mit Firmenzentrale in Deutschland - 12 Jahre zuvor waren es gerade mal 15 Prozent. Nur japanische Wettbewerber machen mehr Geschäft. Auch der größte Autozulieferer der Welt kommt aus Deutschland: Continental mit 32,7 Mrd. Euro Umsatz.

Auch in Sachen Profitabilität lagen die Deutschen mit 8,2 Prozent (operatives Ergebnis vom Umsatz) im Spitzenfeld der Zulieferindustrie - direkt hinter Korea. Das profitabelste Unternehmen der Branche war nach den Angaben das Familienunternehmen Schaeffler.

Die deutschen Zulieferer profitieren von den stark wachsenden Märkten in Osteuropa, China und Nordamerika sowie von der Stärke der deutschen Premiumhersteller BMW, Daimler, Porsche und VW/Audi, sagte Jan Dannenberg von Berylls: "Die deutschen Automobilzulieferer strotzen vor Stärke. Sie konnten bei den wesentlichen Erfolgsfaktoren zulegen: Verbesserung der Kostenposition, Erhöhung der Innovationskraft sowie Ausbau der globalen Präsenz."

Quelle: ntv.de, dpa

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