Wirtschaft

Regling auf Roadshow Japan sagt EFSF-Gelder zu

Die großen Devisenreserven Japans locken den Chef des Euro-Rettungsschirms, Regling, auf der Suche nach Geldgebern nach Tokio - mit Erfolg. Auch nach der Aufstockung des EFSF will Japan bei der Finanzierung der Finanzpakete für klamme Euro-Staaten mithelfen.

310f2533.jpg289200395808302900.jpg

(Foto: dpa)

Japan will auch künftig in den Euro-Rettungsfonds investieren. "Die japanische Regierung wird weiter Anleihen des EFSF, die wir ausgegeben haben, kaufen", sagte der Chef des europäischen Rettungsschirms (EFSF), Klaus Regling.

Regling war in der japanischen Hauptstadt mit Vize-Finanzminister Takehiko Nakao zusammengetroffen. Bisher hat Japan etwa 20 Prozent der Schulden aus dem Rettungsfonds gekauft. Auf die Frage, ob Nakao ihm direkt zugesagt habe, dass Tokio auch weiter investieren werde, sagte Regling: "So wie in den vergangenen zehn Monaten."

Regling hatte zuvor auch in China um Milliardeninvestitionen geworben. Beide asiatischen Staaten haben mit die größten Devisenreserven der Welt.

Quelle: n-tv.de, nne/dpa/rts

Mehr zum Thema
02.06.09