Wirtschaft

KKR investiert Millionen Kodak sammelt Geld ein

Der US-Finanzinvestor KKR will bis zu 400 Mio. Dollar in den angeschlagenen Fotokonzern Eastman Kodak investieren. KKR werde Unternehmensanleihen zeichnen, heißt es.

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Kodak-Chef Perez: "Eine Insolvenzgefahr besteht nicht."

Dadurch werde KKR Optionen auf bis zu 53 Mio. Aktien erhalten. Außerdem will der Fotoriese eine Wandelanleihe über 300 Mio. US-Dollar bei institutionellen Investoren platzieren. Auf diese Weise hofft Eastman Kodak, seine Kapitalbasis zu stärken.

"Keine Insolvenzgefahr"

Konzernchef Antonio Perez hatte zuvor der Zeitschrift "Capital" gesagt, der Konzern wolle trotz der Wirtschaftskrise an sämtlichen Unternehmensteilen festhalten. "Einige Geschäftsbereiche sind mehr wert als die Marktkapitalisierung des Gesamtkonzerns. Wenn wir nur einen Teil verkaufen, hätten wir genug Geld in der Kasse." Dazu gäbe es keine Veranlassung. Eine Insolvenzgefahr für den Hersteller von Kameras, Druckern und Fotozubehör bestehe "absolut" nicht.

Perez rechnet nicht mit einem schnellen Aufschwung, sieht aber erste Anzeichen einer Erholung. "Unsere Handelspartner berichten, dass das vierte Quartal deutlich besser wird als 2008. Seit Juni ziehen die Orderanfragen an." Mehr als ein kleines Plus erwartet Perez aber für 2010 nicht. Erst 2011 soll es wieder normales Wachstum geben. An seiner Prognose für das laufende Jahr hielt der Fotokonzern fest.

Quelle: ntv.de, dpa

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