Wirtschaft

Wettrennen um Indiens Straßen Suzuki gibt Vollgas

In der bevölkerungsreichsten Demokratie der Erde nähren vergleichsweise stabile Verhältnisse und eine wachsende Mittelschicht den Traum vom aufsteigenden Schwellenland. Mit Suzukui kämpft nun ein japanischer Hersteller um die Vormachtsstellung im indischen Automarkt.

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Ganesha, der Hindu-Gott des Wohlstands: Wer hier Erfolge feiern will, muss sich den Eigenheiten Indiens öffnen.

(Foto: REUTERS)

Der japanische Volkswagen-Partner Suzuki will einem Zeitungsbericht zufolge seine Vormachtstellung auf dem schnell wachsenden Markt in Indien ausbauen. Der Kleinwagenspezialist plane ein neues Werk in Indien mit einer Jahresproduktion von mehr als 250.000 Autos, berichtete die Wirtschaftszeitung "Nikkei". Die Fabrik solle 2013 ihren Betrieb aufnehmen.

Weiter heißt es in dem Bericht, Suzuki wolle außerdem seine Produktion in Indien bis 2012 auf 1,45 Mio. Autos steigern. Bis 2013 sollen in Indien jährlich 1,7 Mio. Suzukis vom Band rollen. Wenn der Konzern sein Ziel erreicht, würde er dann mehr Fahrzeuge in Indien als in Japan bauen, wo er im Jahr 1,4 Mio. Autos herstelle, schrieb das Blatt.

Suzuki hat in Indien einen Marktanteil von mehr als 50 Prozent. Die indische Tochter Maruti Suzuki, der größte Autobauer des Landes, hatte im August einen Rekordabsatz eingefahren. VW ist mit knapp 20 Prozent an Suzuki beteiligt.

Quelle: n-tv.de, rts

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