Wirtschaft

Die Kassen klingeln US-Einzelhandel frohlockt

Zahllose Schnäppchenjäger in den USA stürmen trotz hoher Arbeitslosigkeit und schlapper Konjunktur zum traditionellen Startschuss für das Weihnachtsgeschäft die Läden. Vom Verlauf des Geschäfts geht auch ein Signal für die weltgrößte Volkswirtschaft aus.

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Der US-Einzelhandel hat am wichtigsten Einkaufstag des Jahres einen neuen Umsatzrekord erzielt. Nach Angaben der Forschungsgruppe Shoppertrak stieg der Umsatz am "Black Friday" - der Tag nach dem Thanksgiving-Fest - um 6,6 Prozent auf 11,4 Mrd. Dollar. Dies ist die größte Zunahme seit 2007 mit 8,3 Prozent. Im Vorjahr lag sie bei 0,3 Prozent. Für das gesamte Feiertagsgeschäft im November und Dezember geht Shoppertrak von einem Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr von drei bis 3,3 Prozent aus.

Der "Black Friday" bildet in den USA traditionell den Auftakt für das Feiertagsgeschäft. Der Brückentag zwischen dem Feiertag Thanksgiving und dem Wochenende zählt zu den umsatzstärksten Tagen des Jahres Viele Läden bieten besondere Nachlässe an. Vom Verlauf des Geschäfts geht auch ein Signal für die weltgrößte Volkswirtschaft aus - schließlich stehen die Konsumausgaben für rund zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung.

Schon vor Sonnenaufgang hatten sich vor den Geschäften lange Schlangen gebildet. Vereinzelt kam es zu Zwischenfällen. In Kalifornien wurden mindestens 20 Menschen verletzt, als eine Frau in einem Wal-Mart-Supermarkt andere Kunden mit Pfefferspray besprühte, um sich Vortritt zu verschaffen.

Quelle: ntv.de, jga/rts/dpa