Wirtschaft

Von Gea über HHLA bis Sky Wenn die hinteren Reihen rocken

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Metallica rocken, genauso wie die Unternehmen des Nebenwerte-Index MDax. Oft finden Anleger dort bisher vernachlässigte Perlen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Unternehmen abseits des Dax haben es meist schwer, in den Fokus zu rücken. Doch regelmäßig zur Berichtssaison ändert sich das. Dann ist das Interesse da - egal, ob die Zahlen enttäuschen oder überraschen.

Dialog Semiconductor wächst weiter

Der Chipentwickler Dialog Semiconductor erwartet nach einem kräftigen Einnahmenplus im vergangenen Jahr weitere Zuwächse. "Aus heutiger Sicht rechnen wir 2014 erneut mit einem guten Wachstumsjahr", teilte das schwäbische Unternehmen. Dialog profitiert vor allem vom Boom der Smartphones, für die das Unternehmen verschiedene Halbleiter konstruiert. Im abgelaufenen Jahr steigerte die Firma ihren Umsatz um 17 Prozent auf 902,9 Millionen Dollar. Der Überschuss stagnierte allerdings wegen der Kosten für die Übernahme der US-Firma iWatt bei 62,5 Millionen Dollar.

Puma will das Blatt wenden

Der Sportartikelhersteller Puma hat im Schlussquartal einen Ergebniseinbruch verzeichnet und bei keiner einzigen der wichtigsten Kennzahlen auch nur annähernd die Prognosen am Markt erfüllt. Auf Jahressicht indes steht immerhin ein Nettogewinn von 5,3 Millionen Euro in den Büchern. Allerdings ist auch das ein dramatischer Einbruch, schließlich standen hier im Vorjahr noch 70,2 Millionen Euro. Beim bereinigten Vorsteuerergebnis ging es mehr als ein Drittel nach unten, auf 62,5 Millionen Euro. Der Umsatz verringerte sich um 8,7 Prozent auf 2,99 Milliarden Euro. Auch das war jeweils schlechter als prognostiziert. Vorstandschef Björn Gulden sprach so auch von einem "herausfordernden Jahr für Puma". Um Puma wieder zu einer "echten Sportmarke" zu machen, werde im dritten Quartal die "größte Markenkampagne innerhalb des letzten Jahrzehnts starten".2014 soll der Start in der Trendwende der Geschäftsentwicklung sein.

Starker Euro frisst an Drägerwerk-Zahlen

Der Medizintechnikkonzern Drägerwerk hat die Eurostärke zu spüren bekommen. Der Umsatz lag 2013 auf Basis vorläufiger Zahlen mit rund 2,4 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Unter Annahme stabiler Wechselkursverhältnisse wären die Einnahmen um 3,1 Prozent gestiegen. Die Ebit-Marge erreichte 8,5 Prozent und liegt damit in der Zielbandbreite von 8 bis 10 Prozent. Durch Wechselkursveränderungen ging das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um rund 13 Prozent zurück und belief sich auf rund 200 Millionen Euro. 2014 soll es wieder besser laufen: Dräger kündigte ein Umsatzwachstum zwischen 3 und 6 Prozent.

Pharmaindustrie erfreut Gerresheimer

Der Pharmaverpackungsspezialist Gerresheimer will nach einem soliden Jahresabschluss im laufenden Jahr erneut Umsatz und operatives Ergebnis verbessern. Für das aktuelle Geschäftsjahr stellte der Konzern währungsbereinigt eine Erlössteigerung von 4 bis 6 Prozent in Aussicht und eine Verbesserung des bereinigtes operatives Gewinns (EBITDA) auf 250 Millionen bis 265 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr erlöste der Konzern dank starker Nachfrage aus der Pharmaindustrie währungsbereinigt mit 1,27 Milliarden Euro 5,8 Prozent mehr. Unter dem Strich verdienten die Düsseldorfer mit 62,2 Millionen Euro leicht mehr als im Vorjahr. Der Düsseldorfer Konzern ist seit Herbst dabei, seine Struktur zu verschlanken und das Portfolio auszumisten.

Balda kehrt in Gewinnzone zurück

Balda hat in seinem ersten Geschäftshalbjahr im fortgeführten Geschäft ein Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 1,1 Millionen Euro erzielt. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 1,6 Millionen Euro angefallen. Dank positiver Effekte des Währungsergebnisses verdiente der Anbieter von Kunststofflösungen nach Steuern 11,1 Millionen Euro und damit fast so viel wie im Vorjahr. Der Umsatz kletterte auf 34,9 Millionen Euro. Grund ist unter anderem die vollständige Konsolidierung der US-Gesellschaften. Balda bestätigte die Prognose für das Geschäftsjahr, wonach der Umsatz 70 Millionen bis 80 Millionen Euro erreichen soll. Die EBITDA-Marge soll einstellig und das Ergebnis positiv ausfallen.

Aurbis schimmert nicht

Europas größter Kupferhersteller Aurubis muss das erste Quartal des eigenen Geschäftsjahres als Misserfolg verbuchen: Der Konzern hat zwischen Oktober und Dezember unter niedrigen Absatzpreisen und einem knappen Angebot an Altkupfer gelitten. Zudem konnte Aurubis seine in den vergangenen Monaten generalüberholte Kupferhütte in Hamburg nicht so schnell wie erhofft wieder in Betrieb nehmen. Vor und nach Steuern fielen bei dem Konzern deshalb deutliche Verluste an. Für die nächsten Quartale bleibt der Kupferhersteller gleichwohl optimistisch. Auf die Aktionäre entfiel bei Aurubis demnach ein Verlust von 52,5 Millionen Euro an. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte das Unternehmen noch 9,6 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet. Auch die Kernkennzahl des Konzerns brach ein: Aurubis verbuchte einen operativen Vorsteuerverlust (EBT) von 2,5 Millionen Euro, nach einem Gewinn von rund 140 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Tui schreibt rote Zahlen

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Nicht zuletzt wegen des aufgelegten Restrukturierungsprogramms oneTUI konnte der Reiseveranstalter aus Hannover den Verlust im ersten Quartal etwas eindämmen, obgleich weniger Gäste und der starke Euro den Umsatz drückten. In den drei Monaten zwischen Oktober und Dezember belief sich der operative Verlust, das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita), auf 141 Millionen Euro. Das war knapp 1 Million Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Unterm Strich betrug der Verlust 109 Millionen Euro, nach 139 Millionen Euro ein Jahr zuvor. In der Touristikbranche sind Verluste im Winterhalbjahr üblich, da Vorauszahlungen für Flug- und Hotelkapazitäten zu leisten sind. Der Umsatz sank um knapp drei Prozent auf rund 3,4 Milliarden Euro. Insgesamt sieht sich der Konzern auf Kurs.

Starker Euro bremst Metro

Der Handelskonzern Metro bekommt im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres unter anderem auch Währungseffekte zu spüren. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum machten sich ausbleibende Immobilienerträge, ein schwaches Ergebnis bei Media-Saturn sowie fehlende Ergebnisbeiträge durch den Verkauf von Real Osteuropa bemerkbar, hieß es. Das um Sonderfaktoren bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank im ersten Geschäftsquartal (per Ende Dezember) um knapp 16 Prozent auf 1,07 Milliarden Euro, wie Metro mitteilte.

Der Umsatz verringerte sich im wichtigen Weihnachtsquartal wie bereits berichtet um 3,3 Prozent auf 18,7 Milliarden Euro. Grund für den Rückgang waren neben Währungseffekten auch Unternehmensverkäufe. Ohne diese wäre der Umsatz ansonsten um gut 1 Prozent gewachsen. Unter dem Strich machte sich unter anderem eine niedrigere Steuerquote positiv bemerkbar. Nach Anteilen Dritter verbesserte sich das Periodenergebnis von 36 auf 451 Millionen Euro.

Unerwartete Kosten überraschen Leoni

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Der Autozulieferer und Kabelspezialist Leoni hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seine eigenen Ziele knapp verfehlt. Zwar fiel der Umsatzanstieg mit knapp drei Prozent auf 3,92 Milliarden Euro höher aus als erwartet, wie Leoni vorläufig mitteilte. Beim operativen Ergebnis musste das Unternehmen allerdings im Schlussquartal außerordentliche Sondereffekte hinnehmen. Der Ertrag vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag im Gesamtjahr bei 163 Millionen Euro nach 236 Millionen Euro zuvor. Angepeilt waren rund 170 Millionen Euro. Analysten hatten ebenfalls mit einem höheren Ergebnis gerechnet. Grund für den Rückgang seien unerwartete Sondereffekte - etwa Rückstellungen für eine Altlastensanierung sowie erst für 2014 eingeplante Restrukturierungskosten. Der Jahresüberschuss werde voraussichtlich bei 106 Millionen Euro liegen - nach 157 Millionen Euro 2012.

Kuka vollzieht Gewinnsprung

Kuka
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Der Roboter- und Anlagenbauer Kuka hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr kräftig gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte im Vergleich zum Vorjahr um gut zehn Prozent auf 120,4 Millionen Euro. Während in der Robotersparte höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie für neue Mitarbeiter den Gewinn drückten, warf das Geschäft mit ganzen Produktionsstraßen deutlich mehr ab. Der Umsatz des Gesamtkonzerns erhöhte sich um zwei Prozent auf 1,77 Milliarden Euro. Der Auftragseingang lag 2013 mit 1,88 Milliarden Euro knapp unter dem Vorjahreswert. Zu Kukas großen Kunden gehören Branchenschwergewichte wie Volkswagen oder Daimler. Eine Prognose für das laufende Jahr will das Management bei der Bilanzpressekonferenz am 26. März abgeben.

Sky sieht erstmals schwarz

Der Bezahlsender Sky Deutschland hat 2013 wie geplant zum ersten Mal operativ Geld verdient. Zwar steht unter dem Strich noch immer ein Verlust von 133 Millionen Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbuchte der Konzern allerdings einen Gewinn von 35 Millionen Euro, wie das mittlerweile zum Medienimperium des US-Milliardärs Rupert Murdoch gehörende Unternehmen mitteilte. Der Umsatz des einst unter dem Namen Premiere firmierenden Pay-TV-Senders wuchs dank der stetig wachsenden Zahl neuer Kunden um 16 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.

Gewinneinbruch bei HHLA

HHLA
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Hohe Kosten für die Modernisierung der Containerterminals haben den Gewinn des Hamburger Hafen- und Logistikkonzerns HHLA schrumpfen lassen. Der Betriebsgewinn sei 2013  um 15 Prozent auf 158 Millionen Euro gesunken, teilte der Eurogate-Rivale mit. Damit erfüllte der Konzern die im Herbst nach einem scharfen Gewinnrückgang gesenkte Prognose. Der Umsatz kletterte leicht auf 1,155 Milliarden Euro und lag damit in der angekündigten Bandbreite von 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro.

Als Grund für den Gewinnrückgang nannte HHLA neben den Kosten für die Modernisierung der Containerterminals einen höherer Anteil der Zubringerdienste (Feeder), die weniger Ertrag abwerfen. Die Zahl der an den Kaimauern in Hamburg und dem Schwarzmeerhafen Odessa bewegten Standardcontainer kletterte um 4,4 Prozent auf 7,5 Millionen Einheiten. Noch stärker wuchs das Transportvolumen der neu strukturierten Sparte Intermodal, in der der Hinterlandverkehr mit Zügen und Lastwagen zusammengefasst ist. Hier stieg die Zahl der transportierten Standardcontainer (TEU) um 18 Prozent auf 1,2 Millionen Stück. Damit habe man den Marktanteil kräftig gesteigert, teilte HHLA mit.

Gea will Dividende erhöhen

Gea Group
Gea Group 21,17

Der Anlagenbauer Gea hat dank der weltweiten Nachfrage nach Maschinen für die Lebensmittelverarbeitung seinen Betriebsgewinn gesteigert. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2013 auf 525 Millionen Euro von 454 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Die Dividende will Gea auf 60 Cent von 55 Cent je Aktie erhöhen.

2014 peilt Vorstandschef Jürg Oleas im fortgeführten Geschäft ein moderates Umsatzwachstum an. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll auf 550 bis 590 Millionen nach 530 Millionen Euro zulegen.

Einmaleffekte seien in der Prognose ebenso wenig berücksichtigt wie Erlöse aus Beteiligungsverkäufen. Oleas hat angekündigt, das Geschäft mit Wärmetauschern zu verkaufen. Dies könnte dem Konzern mehr als eine Milliarde Euro bringen. Die endgültigen Zahlen für 2013 legt das Unternehmen am 7. März vor.

Drastischer Gewinneinbruch bei Wacker

Wacker Chemie
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Der Spezialchemiekonzern und Halbleiterzulieferer Wacker Chemie hat 2013 wie erwartet einen herben Gewinneinbruch verbucht. Vor allem die niedrigen Preise, die der Konzern etwa für Solarsilicium und Halbleiterwafer erzielen konnte, drückten auf die Bilanz. Dazu kamen Belastungen aus dem starken Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Unterm Strich schmolz der Gewinn von 115 Millionen  auf gerade noch 6 Millionen Euro zusammen.

Dank höherer Absatzmengen fiel der Umsatzrückgang im Vergleich mit 3,3 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro nicht ganz so drastisch aus. "Erfreulich ist, dass wir im Schlussquartal des vergangenen Jahres sowohl beim Umsatz als auch beim Ertrag besser abgeschnitten haben als 2012", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl.

Hannover Rück hält an Prognosen fest

Hannover Rück
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Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück lässt trotz des Preiskampfs in der Branche bei seinen Gewinnplänen nicht locker. Der Überschuss solle 2014 wie geplant auf rund 850 Millionen Euro klettern, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin. In der Schaden- und Unfall-Rückversicherung verlängerte das Unternehmen zum Jahreswechsel unterm Strich weniger Verträge.

Erstversicherer und Großkunden wie Fluggesellschaften hatten angesichts der geringen Großschäden im vergangenen Jahr hohe Preisnachlässe verlangt. Auch Hagel und Hochwasser in Deutschland trieben die Preise nicht so stark in die Höhe, wie es die Hannover Rück erwartet hatte.

Jenoptik wächst moderat

Der Technologiekonzern Jenoptik ist im vergangenen Jahr nur moderat gewachsen. Der Umsatz des Thüringer Optik-Konzerns stieg um etwa 3 Prozent und erreichte damit erstmals die Marke von 600 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag nach vorläufigen Angaben mit etwa 52 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 54,8 Millionen Euro. Kosten unter anderem für den Ausbau des internationalen Vertriebs sowie für Forschung und Entwicklung drückten auf den operativen Jahresgewinn. Vorstandschef Michael Mertin sprach trotzdem von einem guten Geschäftsjahr, das im vierten Quartal an Dynamik gewonnen habe. 2014 soll sich das Betriebsergebnis auf 55 bis 62 Millionen Euro verbessern. Jenoptik beschäftigt rund 3400 Mitarbeiter.

Software AG bremst ab

Deutschlands zweitgrößter Softwarehersteller Software AG hat im vierten Quartal dank guter Geschäfte mit Prozess-Software seinen Negativtrend stark abgebremst. Der Lizenzverkauf mit Software zur Abbildung von Unternehmensprozessen legte währungsbereinigt um 23 Prozent zu, während das Stammgeschäft mit Datenbanksoftware (ETS) um 9 Prozent schrumpfte, wie das im TecDax notierte Unternehmen mitteilte. Insgesamt ging der Umsatz um 2 Prozent auf 271,5 Millionen Euro zurück. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern fiel um 7 Prozent auf 70,4 Millionen Euro, der Überschuss gab um 7 Prozent auf 46,9 Millionen Euro nach.

Pfeiffer Vacuum kippt Umsatzziel

Der Vakuumpumpen-Hersteller Pfeiffer Vacuum kann sein Umsatzziel für 2013 nicht halten. Weil Kunden Auslieferungen in das nächste Jahr verschoben hätten, erwartet das Unternehmen nun nur noch einen Umsatz zwischen 400 und 410 Millionen Euro statt 420 bis 450 Millionen Euro. Zum Vorjahreswert (461 Millionen Euro) wäre das nun ein Rückgang von bis zu 13 Prozent. Bei der operativen Umsatzrendite hielt der Konzern an der bisherigen Prognose von zwölf Prozent fest. Dennoch zeigten sich die Anleger enttäuscht. Genauere Zahlen für 2013 will das Tec-Dax-Unternehmen Mitte Februar vorlegen.

Wincor nimmt mehr ein

Der Geldautomatenhersteller Wincor Nixdorf hat trotz Umsatzeinbußen zu Beginn seines Bilanzjahres 2013/14 mehr verdient. Während die Erlöse im Zeitraum Oktober bis Dezember um fünf Prozent auf 638 Millionen Euro schrumpften, legte das operative Ergebnis (Ebita) um fünf Prozent auf 42 Millionen Euro zu, wie der Konzern mitteilte. Unter dem Strich blieben 28 Millionen Euro - in etwa soviel wie im Vorjahr.

Firmenchef Eckard Heidloff äußerte sich zuversichtlich. Im laufenden Geschäftsjahr soll der Umsatz um vier Prozent steigen und das operative Ergebnis um 17 Prozent auf 155 Millionen Euro. "Wir sehen Wincor Nixdorf mit unserem im Vorjahr abgeschlossenen Restrukturierungsprogramm gut vorbereitet, weiter deutlich in Schwellenländern zu wachsen." Das werde die anhaltende Schwäche in Europa ausgleichen.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa/rts/DJ