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Der Börsen-Tag Insider: G20-Einigkeit bei globaler Steuerreform

Bei der gerade von 136 Ländern vereinbarten Steuerreform waren nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen bis kurz vor dem Abschluss noch nicht alle G20-Staaten an Bord. Am Ende sei dies aber gelungen, sagte ein deutscher Regierungsvertreter. Wichtig sei auch gewesen, alle europäischen Partner in dem von der Industriestaaten-Organisation OECD koordinierten Prozess an Bord zu holen. "Das ist ein erheblicher Fortschritt." Das werde es deutlich leichter machen, einstimmig eine Richtlinie zur Umsetzung der Pläne in der EU durchzubekommen.

136 Staaten hatten sich am Freitag auf Details der Steuerreform geeinigt. Diese sieht eine Mindeststeuer für große Konzerne von 15 Prozent vor. Außerdem sollen Schwellenländer mehr Steuereinnahmen abbekommen. Die Regeln sollen bereits 2023 in Kraft treten, was als ambitioniert gilt. In Europa waren bis zuletzt Irland, Ungarn und Estland skeptisch, tragen die Pläne nun aber mit. Welche Staaten aus dem Kreis der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) erst in letzter Minute einschwenkten, sagte der Regierungsvertreter nicht.

Quelle: ntv.de

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