Mittwoch, 11. Oktober 2017Der Börsen-Tag

Heute mit Jan Gänger
17:39 Uhr

Dax behält die 13.000 im Blick

So richtig vom Hocker hat uns der heutige Handelstag in Frankfurt nicht gerissen. Nach einem entspannten Tag schließt der Dax 0,2 Prozent fester bei 12.970 Punkten. Der MDax legt immerhin 0,5 Prozent auf 25.934 Zähler zu. Und der TecDax? Gewinnt ebenfalls 0,5 Prozent auf 2509 Punkte.

Ich verabschiede mich und wünsche Ihnen einen schönen Feierabend. Über das weitere Geschehen halten Sie die Kollegen auf dem Laufenden.

Falls Sie noch nach Lektüre für den Nachhauseweg in der U-Bahn oder Regionalbahn oder Bus suchen: Mein Kollege Issio Ehrich hat mit einem der Anwälte des Journalisten Ahmet Sik gesprochen, der in der Türkei im Gefängnis sitzt. Das Interview finden Sie hier.

16:35 Uhr

Euro gewinnt an Wert

Der Kurs des Euro ist gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1830 (Dienstag: 1,1797) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8453 (0,8477) Euro.

Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont hatte den Abspaltungsprozess der Region von Spanien "für einige Wochen" auf Eis gelegt, um einen Dialog mit der Zentralregierung in Madrid zu ermöglichen. Marktbeobachter sprachen von Hinweisen auf eine Entschärfung des Katalonien-Konflikts. "Wäre die Situation eskaliert, wären weitgehendere Konsequenzen für den Euroraum nicht auszuschließen gewesen", sagte Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89710 (0,89410) britische Pfund, 132,72 (132,55) japanische Yen und 1,1524 (1,1522) Schweizer Franken fest. Der Euro hat am Mittwoch mit Kursgewinnen auf die jüngste politische Entwicklung in der spanischen Region Katalonien reagiert. Am Nachmittag stieg die Gemeinschaftswährung bis auf 1,1858 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand in diesem Monat. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1830 (Dienstag: 1,1797) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8453 (0,8477) Euro.

Im weiteren Tagesverlauf könnten noch Signale zur Geldpolitik für Bewegung am Devisenmarkt sorgen. Am Abend steht die Veröffentlichung des Protokolls zur jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed auf dem Programm.

16:05 Uhr

US-Medien-Riese erlebt Fußball-Desaster

c237085a88138c2ff7274e368dce1dfb.jpg

Das war wohl nichts.

AP

Der Medienkonzern Twenty-First Century Fox hat sich verzockt. Fox Sports investierte 425 Millionen Dollar für die Übertragungsrechte der Fußball-WM 2018 in Russland. Diese wird nun aber ohne das US-Team stattfinden, weil die Nationalmannschaft in der Qualifikation kläglich gescheitert ist.

Händler gehen davon aus, dass die Einschaltquoten der WM-Übertragungen für Fox Sports ohne die US-Mannschaft katastrophal schlecht werden. Twenty-First Century Fox verlieren im frühen Handel der Wall Street 1,1 Prozent auf 26,48 US-Dollar.

15:48 Uhr

Wall Street in Lauerstellung

Zum Auftakt der Bilanzsaison zum dritten Quartal treten die US-Börsen auf der Stelle. Nach dem Rekordkurs der vorherigen Tage strichen Anleger Gewinne ein, sagt ein Händler. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verharrt mit 22.833 Punkten in Reichweite seiner am Vortag erreichten Bestmarke. Der breiter gefasste S&P500 und die Technologiebörse Nasdaq starten den Handel ebenfalls kaum verändert mit 2550 und 6587 Zählern.  

Im Fokus stehen zunächst die Zahlen von Blackrock und Delta Air Lines. Die Aktien des weltgrößten Vermögensverwalters rutschen um 0,8 Prozent ab, obwohl er seinen Quartalsgewinn um 8,2 Prozent gesteigert und damit die Erwartungen der Wall Street übertroffen hat.

Die Fluggesellschaft Delta bereitet mit ihrem Zahlenwerk den Anlegern dagegen Kauflaune: Die Aktien ziehen um 2,1 Prozent. Die Titel der Rivalen United Continental und American Airlines gewinnen je 1 Prozent.

Am Donnerstag und Freitag nimmt die Bilanzsaison mit den Berichten der Großbanken Citigroup, JP Morgan und Bank of America an Fahrt auf.

15:03 Uhr

Es läuft für die Lufthansa

Mit Aufschlägen von 1 Prozent sind die Aktien von Lufthansa einmal mehr einer der Outperformer im Dax. Zur Einordnung: Das Papier ist seit Jahresbeginn bereits um mehr als 100 Prozent gestiegen.

Lufthansa
Lufthansa 9,80

Ein Händler spricht von einem anhaltend positiven Stimmungsumfeld für die Aktie. Das Ende der Tarifstreitigkeiten mit den Piloten stütze den Kurs genauso wie die jüngst veröffentlichten Passagierzahlen. Das Unternehmen hat im September 12,7 Millionen Passagiere befördert - im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das ein Plus von 17,8 Prozent. Auch dürfte Lufthansa der Hauptprofiteur der Air-Berlin-Pleite werden, so der Händler.

14:31 Uhr

BASF ist Schlusslicht

BASF
BASF 67,16

Anleger von BASF dürften heute unzufrieden sein: Der Konzern hat eingeräumt, er habe ein gesundheitsschädliches Produkt für Matratzen ausgeliefert. Die Aktien geben 1,3 Prozent ab und sind damit der größte Verlierer im Dax.

Mehrere Matratzenhersteller stoppten wegen des von BASF gelieferten Kunststoff-Vorprodukts Medienberichten zufolge ihre Produktion. Betroffen war unter anderem der belgische Schaumstoff-Hersteller Recticel, dessen Aktien 2,3 Prozent verlieren.

Mehr dazu lesen Sie hier.

13:59 Uhr

Türkische Börse schüttelt Verluste ab

Der Visa-Streit zwischen den USA und der Türkei hatte zu Beginn der Woche an der türkischen Börse für kräftige Verluste gesorgt. Am Montag brach der Leitindex am Istanbuler Aktienmarkt zeitweise um 4,7 Prozent ein. Doch mittlerweile hat der BIST 100 sich wieder nach oben gearbeitet und tendiert über dem Niveau vom vergangenen Freitag.

 

13:17 Uhr

Trump reklamiert Börsen-Rally für sich

Donald Trump ist sich sicher: Seine Präsidentschaft ist eine Erfolgsgeschichte. Trump untermauert seine Einschätzung gerne immer mal wieder mit einem stolzen Blick auf den boomenden US-Aktienmarkt. So auch heute.

 

 

Unabhängig davon, was Aktienmärkte tatsächlich über den Erfolg oder Misserfolg einer Präsidentschaft aussagen und unabhängig davon, welchen Einfluss Präsidenten auf die Kursentwicklung haben: Die Rally begann unter Trumps Vorgänger Barack Obama. Dieser wurde Präsident inmitten einer Rezession, die kräftig steigenden Kurse waren damit vor allem eine Erholung nach den erheblichen Verlusten im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise. Als wesentlichster Grund für die langjährige Rally an den Börsen gilt die ultra-lockere Geldpolitik der Notenbanken.

Bei aller Ungewissheit über die künftige Entwicklung an den Börsen: Sollten die Kurse eines Tages wieder fallen, wird Trump dafür wahrscheinlich jegliche Verantwortung weit von sich weisen.

Und eine weitere Anmerkung: Eine Börsen-Rally ist ein eher ungewöhnliches Argument, um Steuersenkungen zu fordern.

12:42 Uhr

Wall Street wagt sich nicht aus der Deckung

Überwiegend positive Vorgaben aus Asien und die Katalonien-Krise lassen die Wall Street kalt. Der vorläufige Verzicht des katalanischen Regierungschefs Carles Puigdemont auf die Unabhängigkeit der autonomen Region von Spanien hatte bereits am Vorabend an der Wall Street kaum Akzente gesetzt.

S&P 500
S&P 500 4.398,45

Der Aktienterminmarkt deutet auf einen knapp behaupteten Handelsbeginn am Kassamarkt hin, womit die US-Indizes in der Nähe ihrer neuen Rekordstände des Vortages blieben. Mehr als die Krisenherde dieser Welt bewegt Anleger in den USA die heimische Geldpolitik: Da könnte das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung am Abend etwas mehr Klarheit schaffen.

Die Veröffentlichung bezeichnet Oanda-Analyst Craig Erlam als "das heutige Schlüsselereignis, welches Investoren einen weiteren Blick in die Zinspläne der Fed erlaubt". Zudem beginne mit den Geschäftsausweisen von Delta Air Lines und Blackrock die Berichtssaison zum dritten Quartal.

12:32 Uhr

Dax kommt kaum vom Fleck

Dem Dax fehlt es an Aufwärtsimpulsen. Weder die moderateren Töne in der Katalonien-Krise noch die gestrige Rekordjagd der US-Börsen geben dem Leitindex nachhaltig Auftrieb. Und so tritt der Dax am Mittag mit plus 0,04 Prozent auf 12.954 Punkte auf der Stelle. Der MDax der mittelgroßen Werte steigt um 0,2 Prozent auf 25.888 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax gewinnt derweil 0,2 Prozent auf 2502 Zähler.

Dax
Dax 15.651,70

Und die Einzelwerte? Schlusslicht im Dax sind BASF mit minus 1,26 Prozent. Der Chemiekonzern hat über einen Monat hinweg ein belastetes Kunststoffgrundprodukt für Möbel und Matratzen ausgeliefert. Inzwischen wurde die Auslieferung gestoppt und die Kunden informiert.

Die Aktien der Lufthansa legen um weitere 0,7 Prozent zu, nachdem sie bereits am Vortag mit einem Plus von 2,5 Prozent von der Einigung mit der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) profitiert hatten. Nach jahrelangen Auseinandersetzungen und 14 Streikrunden wurde ein Schlussstrich gezogen, und neue Tarifverträge sollen kommen.

Gea als Spitzenwert im MDax verteuern sich um 6,7 Prozent. Sie profitieren davon, dass der US-Investor Paul Singer, der Chef des Hedgefonds Elliott, nun einen Anteil am Spezialmaschinenbauer von etwas mehr als 3 Prozent besitzt.

11:34 Uhr

Rekordjagd in Asien

Ein Blick zurück auf den heutigen Handel an den asiatischen Börsen: Dort ging es auf breiter Front aufwärts. Die Aufschläge fielen zwar zumeist moderat aus, führten aber dennoch einige Indizes auf Rekord- bzw. Mehrjahreshochs.

Nikkei
Nikkei 27.548,00

In Seoul schloss der Kospi nach einem Plus von einem Prozent auf einem Allzeithoch von 2.458 Punkten, in Tokio stieg der Nikkei-Index um 0,3 Prozent auf 20.881 Punkte und damit den höchsten Stand seit 21 Jahren. In Taiwan markierte das Marktbarometer nach einer viertägigen Feiertagspause und einem Anstieg um ein Prozent den höchsten Stand seit 27 Jahren.

Händler und Analysten machen dafür vor allem Konjunkturoptimismus verantwortlich. Die Akteure hätten sich offenbar mit der von der US-Notenbank in Aussicht gestellten nächsten Zinserhöhung noch im laufenden Jahr arrangiert und werteten sie als Beleg für einen sich beschleunigenden Wirtschaftsaufschwung, meint Michael McCarthy, Chefstratege bei CMC Markets. Zudem seien auch in Asien die Fundamentaldaten ziemlich stark und zugleich die Aktienbewertungen "weit weniger überdehnt" als in den USA und Europa.

Untermauert wird dies von den neuesten Prognosen des Internationalen Währungsfonds. Demnach werden viele asiatische Volkswirtschaften 2017 stärker wachsen als bislang vermutet. Unter anderem erhöhten die Ökonomen ihre Prognosen für China, Japan und Südkorea um 0,1 bis 0,3 Prozentpunkte. Für Malaysia und Thailand wurden die Schätzungen sogar um 0,9 bzw. 0,7 Prozentpunkte angehoben.

11:01 Uhr

Spanische Banken präsentieren sich stark

Die Aktien der spanischen Banken profitieren vom "Jein" des katalanischen Regionalregierungschefs Carles Puigdemont in Sachen Unabhängigkeitserklärung. Er hatte vor dem Parlament in Barcelona zwar die Unabhängigkeit Kataloniens in Aussicht gestellt, aber die Abspaltung "für einige Wochen" auf Eis gelegt.

Im EuroStoxx 50 gehören BBVA und Banco Santander mit Kursgewinnen von 2,2 beziehungsweise 1,3 Prozent zu den Favoriten der Anleger. Außerhalb des Eurozonen-Leitindex geht es für die Titel von La Caixa um 2,4 Prozent bergauf.

Nach dem spanischen Konkurrenten Banco Sabadell hatte sich La Caixa vor wenigen Tagen ebenfalls entschlossen, ihren Hauptsitz aus Katalonien heraus zu verlegen. Zuvor hatte es geheißen, La Caixa habe im Zuge des Konflikts um die katalanische Unabhängigkeit entweder Mallorcas Hauptstadt Palma oder Valencia als neuen Standort im Visier.

10:38 Uhr

China leiht sich Geld

Die chinesische Regierung will an den internationalen Kreditmärkten zwei Milliarden Dollar aufnehmen. Dies wäre die erste Anleihen-Emission seit mehr als zehn Jahren. Das chinesische Finanzministerium plant die Auflegung in Hongkong, wobei sich das Gesamtvolumen je zur Hälfte aus fünf- und zehnjährigen Titeln zusammensetzen soll.

Analysten und Investoren rechnen damit, dass die Anleihen weniger als 0,5 Prozentpunkte über vergleichbaren US-Staatsanleihen rentieren werden. Die Rendite der fünfjährigen Treasuries lag zuletzt bei 1,943 Prozent und der zehnjährigen bei 2,343 Prozent. Es wird mit einer starken Nachfrage sowohl aus dem Ausland als auch von chinesischen Investoren gerechnet.

China hatte zuletzt 2004 Staatsanleihen begeben. Die Neuemission in Dollar dürfte vor allem symbolischen Charakter haben und dürfte als Referenzzins dienen, an dem sich andere Kreditnehmer orientieren. Es ist unwahrscheinlich, dass Peking tatsächlich Dollar aufnehmen muss.

10:07 Uhr

Gea-Aktien gehen durch die Decke

Mit einem Run auf die Aktien reagieren Anleger darauf, dass sich der US-Hedgefonds Elliott an Gea beteiligt. Die Papiere des Maschinenbauers schnellen um 9,8 Prozent in die Höhe auf 41,52 Euro.

Einer Pflichtmitteilung zufolge hält der Fonds, der mit seiner aktivistischen Politik zuletzt bei Stada für Furore sorgte, mehr als drei Prozent Anteile an Gea. "Das ist jetzt schon der zweite Hedgefonds bei Gea, das dürfte den Aktien weiteren Aufwind geben", sagt ein Händler.

Seit Jahresbeginn haben sich die Gea-Aktien allerdings per Saldo kaum vom Fleck bewegt. Auf Sicht von zwölf Monaten brockten sie den Aktionären ein Kursminus von mehr als 20 Prozent ein. Erst im Juli hatte der überwiegend für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie produzierende Anlagenbauer erneut seine Prognose gekappt.

Gea Group
Gea Group 35,75

 

09:59 Uhr

Zoff schwächt den Dollar

Der Dollar schwächelt etwas. Woran das liegt? Laut Analystin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank dürfte das auch an dem Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dem einflussreichen Senator Bob Corker liegen. Dieser bedrohe die Aussicht auf eine erfolgreiche Steuerreform.

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,18

Zudem bleibe der Markt aber auch skeptisch mit Blick auf die weitere Vorgehensweise der US-Notenbank, so die Analystin. Zeitweise habe der Dollar Rückenwind von steigenden Zinserwartungen erhalten und eine Zinserhöhung im Dezember sei inzwischen zu fast 80 Prozent eingepreist; jedoch falle es den meisten Marktteilnehmern schwer, über das Jahresende hinaus an weitere schnelle Zinsschritte der Fed zu glauben.

Die Analystin erwartet, dass das Protokoll der jüngsten Sitzung des Fed-Offenmarktausschusses am Abend dem Dollar kaum einen Impuls geben dürfte.

Aktuell kostet der Euro 1,1828 Dollar, etwas mehr als am Vorabend. Rückenwind erhält er Devisenhändlern zufolge von der Entspannung im Katalonien-Konflikt, nachdem Regionalpräsident Carles Puigdemont die Unabhängigkeit von Spanien nicht ausgerufen hatte.

09:45 Uhr

Spanische Anleihen gesucht

Nach dem nervösen Handel am Dienstagabend geht es in Sachen spanische Anleihen nun ruhiger zu. Am Vormittag rentieren die Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren bei 1,64 Prozent, nach 1,69 Prozent am Vortag. Der Grund: Kataloniens Regionalpräsident Carles Puigdemont hatte die Unabhängigkeit von Spanien vorerst nicht ausgerufen. Mehr zu seinem klaren "Jein" lesen Sie hier.

 

09:19 Uhr

Ölpreise halten sich wacker

Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 73,65

Die Ölpreise verteidigen im frühen Handel ihre Vortagesgewinne. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostet 56,68 US-Dollar. Das sind sieben Cent mehr als gestern. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November steigt um 13 Cent auf 51,06 Dollar.

Wegen eines Feiertags am vergangenen Montag werden die offiziellen wöchentlichen Daten zu den Rohöllagerbeständen in den USA nicht wie gewohnt heute, sondern erst an diesem Donnerstag veröffentlicht. Experten rechnen mit einem Rückgang.

09:08 Uhr

Dax startet fester

Der Dax geht mit leichten Kursgewinnen in den Tag. Der Leitindex legt am Morgen 0,1 Prozent auf 12.963 Zähler zu. Der MDax steigt 0,1 Prozent auf 25.852 Zähler, während der TecDax nahezu unverändert bei 2496 Punkten verharrt.

07:47 Uhr

Im Dax stehen die Zeichen auf Grün

dd53be2a5c03defed24b9c87005df556.jpg

Der Dax am Dienstag: Fällt diese Woche noch die 13.000?

REUTERS

Dax
Dax 15.651,70

Zur Wochenmitte rückt der deutsche Aktienmarkt wieder näher an die große Dreizehn heran. Der deutsche Leitindex dürfte sich nach Einschätzung von Marktbeobachtern im frühen Handel wieder in eine etwas günstigere Startposition für einen etwaigen Aufstieg über die Marke von 13.000 Punkte bringen.

  • Auf teleboerse.de wird der Dax zum Auftakt bei 12.962,50 Punkten gesehen, was einem schmalen Plus von 0,1 Prozent entspricht.
  • Am Vorabend war das Frankfurter Börsenbarometer 0,2 Prozent tiefer bei 12.949,25 Punkten aus dem Handel gegangen.
  • Die Kursschwelle bei 13.000 Punkten hatte der Dax auch im Verlauf des Dienstagshandel nicht erreicht. Das Tageshoch lag bei 12.980,45 Zählern.

"Dass Katalonien zu Gesprächen bereit ist, wird am Markt positiv aufgenommen", kommentierte ein Händler die Stimmungslage an der Börse. Allerdings warte nun alles auf die Antwort aus Madrid, wo sich Ministerpräsident Mariano Rajoy am Nachmittag gegen 16.00 Uhr vor dem spanischen Parlament äußern will.

Am Dienstag hatte die Nervosität der Anleger vor der Rede des katalanischen Ministerpräsidenten Carles Puigdemont den Handel ins Minus gedrückt. Puigdemont hielt seine Rede erst am Abend nach Börsenschluss - den Schritt in die Unabhängigkeit wagte er dabei nicht.

Auf der Unternehmensseite stehen am Mittwoch die Verkehrszahlen der Lufthansa für September an. Mit langfristigen Tarifvereinbarungen hatte die Fluggesellschaft zuvor die Anleger positiv überrascht.

Auf der Konjunkturagenda des Tages finden Anleger zunächst "keine nennenswerten Termine". Am Abend nach Handelsschluss in Europa wird allerdings das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung veröffentlicht. Es könnte Aufschluss über Tempo und Ausmaß der in den USA erwarteten weiteren Zinserhöhungen geben. Zuvor spricht der in diesem Jahr stimmberechtigte Chef der Fed von Chicago, Charles Evans, in Zürich.

07:32 Uhr

Puigdemont-Effekt an der Börse erwartet

121ac859a105ef46b65ef53eae401bce.jpg

Blick in den alten Handelssaal der Madrider Börse (Archivbild).

AP

Ibex 35
Ibex 35 8.621,80

Die Börsen in Europa werden zur Wochenmitte im Plus erwartet. Wichtigste Impulse liefern die Entwicklungen in Spanien.

  • Mit Erleichterung nahmen Börsianer auf, dass die Lage im Streit um die Unabhängigkeit Kataloniens zunächst nicht weiter eskalierte.
  • Kataloniens Regionalpräsident Carles Puigdemont hatte am Vorabend zwar das Mandat der Katalanen für eine Unabhängigkeit angenommen - auf der anderen Seite aber das Parlament um einen Aufschub gebeten. Ob auf dieser Basis ein Dialog starten kann, ist allerdings noch unklar. "Puigdemont hat sich zunächst Zeit gekauft", meinte ein Marktstratege.
  • An der Börse in Madrid rechnen Händler mit einer leichten Erholung: Der spanische Leitindex Ibex-35 wird zum Auftakt 1,5 Prozent im Plus erwartet.
07:10 Uhr

Kobe Steel sackt in Tokio ab

061790975e7a6622b44762ae3d61c6e4.jpg

Scharenweise verunsicherte Anleger: Japans drittgrößter Stahlhersteller steht im Mittelpunkt eines neuen Skandals.

REUTERS

Nikkei
Nikkei 27.548,00

Die neuen Höchststände an der Wall Street treiben die Börsen in Asien ins Plus. Zur guten Stimmung trägt laut Marktbeobachtern auch bei, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft nach oben korrigierte.

  • Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notiert gegen Ende des Vormittagshandels 0,2 Prozent im Plus bei 20.870 Punkten.
  • Der breiter gefasste Topix-Index legt 0,1 Prozent auf 1696 Zähler zu.
  • Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans klettert um fast 0,4 Prozent.
  • An der Börse in Sydney erreicht der australische Leitindex ASX-200 ein Ein-Monats-Hoch
  • Der Aktienmarkt in Neuseeland erreicht ein neues Allzeithoch.

Bei den Einzelwerten im Tokioter Handel stehen besonders die Aktien von Kobe Steel unter scharfer Beobachtung. Am Tag nach der Handelsaussetzung und dem Bekanntwerden des Daten-Skandals rutschen die Titel um rund 16 Prozent ab. Am Dienstag hatte der drittgrößte japanische Stahlkonzern die Fälschung von Produktdaten eingeräumt.

Kobe Steel
Kobe Steel 5,20

 

07:00 Uhr
06:00 Uhr

US-Börsen in Minischritten auf Rekordjagd

06423c1d23cec2d9039d7c883446e10d.jpg

Schlusskurse knapp unter Allzeithoch: Die US-Börsen balancieren weiter auf Rekordniveau.

REUTERS

Die US-Aktienmärkte haben im Dienstagshandel von höheren Ölpreisen und einem nachgebenden US-Dollar profitiert und freundlich geschlossen. Die drei großen Börsenbarometer Dow, S&P-500 und Nasdaq 100 erklommen dabei im Verlauf erneut Rekordhöhen. Die ausgesetzte Unabhängigkeitserklärung Kataloniens hatte kaum Einfluss auf die Notierungen.

  • Der Dow-Jones-Index schloss 0,31 Prozent im Plus bei 22.830,68 Punkten, nachdem er im Verlauf bei 22.850,51 Punkten einen zwischenzeitlichen Höchststand erreicht hatte.
  • Der marktbreite S&P-500-Index kletterte ebenfalls zunächst auf ein Rekordhoch von 2555,23 Zählern, beendete den Handelstag aber mit einem Schlusskurs von 2550,64 Punkten und damit 0,23 Prozent im Plus.
  • Der technologielastige Nasdaq 100 stieg im frühen Handel bis auf einen Rekordstand von 6084,14 Zählern. Der Schlusskurs lag 0,08 Prozent über dem des Vortags bei 6063,52 Punkten.

Welche Aktien den Handel an der Wall Street am Vorabend bewegten, lesen Sie hier.

Dow Jones
Dow Jones 35.016,78

 

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.