Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Sparprogramm reicht BASF-Anlegern nicht

Gut ein halbes Jahr nach seinem Amtsantritt stellt BASF-Chef Martin Brudermüller die Weichen: Er will den Chemiekonzern in den kommenden Jahren mit einer neuen Strategie noch profitabler machen.

  • Das Ebitda soll jährlich um 3 bis 5 Prozent steigen, teilte der Dax-Konzern mit. Damit geht BASF allerdings von schwächeren Ergebniszuwächsen aus als in den vergangenen Jahren, was an der Börse für Enttäuschung sorgte.
  • Die Aktie verlor im frühen Handel um 2,4 Prozent. Trotz eines neuen Effizienzprogramms peile der Chemiekonzern beim operativen Ergebnis (Ebitda) weniger an als vom Markt erwartet, schrieb Analyst Markus Mayer von der Baader Bank.
  • Um Kosten zu sparen und effizienter zu werden, setzt BASF in den Jahren 2019 bis 2021 ein neues Paket mit umfangreichen Maßnahmen auf. Dieses Programm, das auch Investitionen in Produktionsanlagen beinhaltet, soll ab Ende 2021 jährlich zwei Milliarden Euro zum Ebitda beisteuern. Es zielt auf die Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung sowie die Digitalisierungs- und Automatisierungsaktivitäten.

Quelle: n-tv.de