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Der Börsen-Tag Trumps Albtraum: Chinesischer Yuan fällt und fällt

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Analysten und Händler gehen davon aus, dass die chinesische Notenbank im August massiv eingeschritten ist, um Kursausschläge zu verringern.

(Foto: Xu jingbai - Imaginechina)

Der chinesische Yuan setzt seine Kursverluste vor dem Inkrafttreten neuer US-Strafzölle am Sonntag fort. Er steuert damit auf den schwächsten Monat seit der chinesischen Währungsreform 1994 zu. Seit Anfang August hat der Yuan zum Dollar 3,7 Prozent an Wert verloren, derzeit kostet ein Dollar 7,1531 Yuan.

Der Yuan hatte zuletzt ein Elfeinhalbjahrestief markiert. Auslöser für den Kursverfall war die Ankündigung der neuen US-Zölle auf chinesische Importgüter Anfang des Monats. "Wenn es keine neuen Zölle gibt, dürfte sich der Yuan wohl auf dem derzeitigen Niveau einpendeln", sagt ein Händler bei einer chinesischen Bank in Shanghai. Sollten die Zölle verschoben werden, sei auch eine Aufwertung möglich. Trump ist die Abwertung der chinesischen Währung ein Dorn im Auge, da dadurch die Exporte aus der Volksrepublik günstiger werden. Er bezichtigt die Regierung in Peking der Währungsmanipulation.

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Quelle: ntv.de

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