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KarstadtQuelle Call-Optionsschein Alternative zum Aktienkauf

Der Kurs der KarstadtQuelle-Aktie reagierte auf die bevorstehende Fusion des britischen Pauschalreiseanbieter Mytravel mit Thomas Cook mit einem 5%-igen Kurssprung.

Der Cook-Eigentümer KarstadtQuelle wird an dem Touristikkonzern, der unter der Bezeichnung Thomas Cook Group plc auch an der Londoner Börse gehandelt werden soll, wird einen 52%-igen Kontrollanteil an der neuen Gesellschaft halten.

Wenn der Kurs der KarstadtQuelle-Aktie seine dynamische Aufwärtsbewegung prolongieren kann, dann kann mit dem nachfolgend präsentierten Call-Optionsschein, unter der Voraussetzung, dass die Aktie in einem Monat auf 30 Euro ansteigen wird -mit wesentlich geringerem Kapitaleinsatz, als zum Kauf der Aktie aufgewendet werden müsste -ein ähnlicher Ertrag wie mit dem Aktienkauf erzielt werden. Bei Erstellung dieses Beitrages notierte die KarstadtQuelle-Aktie bei 27,22 Euro.

Der BNP-Call-Optionschein auf die KarstadtQuelle-Aktie mit Strike 26 Euro, Laufzeit bis 31.12.07, BV 0,1, ISIN: DE000BN7YKT5 wird beim Aktienkurs von 27,22 Euro mit 0,41 – 0,42 Euro gehandelt. Bei einem Kursanstieg auf 30 Euro innerhalb des nächsten Monats wird der Wert dieses Calls etwa auf 0,60 Euro ansteigen.

Wer nun 100 Aktien kauft und davon ausgeht, diese innerhalb eines Monats mit 30 Euro verkaufen zu können, wird – sofern sich diese Markterwartung erfüllt -ohne Berücksichtigung der Transaktionskosten einen Ertrag von 278 Euro erzielen. Wer hingegen 1.635 Calls mit 0,42 Euro in sein Depot aufnimmt, muss anstatt der 2.722 Euro nur 686,70 Euro hinblättern.

Bei einem Aktienkursanstieg auf 30 Euro wird der Preis der Optionsscheine ungefähr auf 0,59 Euro steigen. Ohne Berücksichtigung der Transaktionskosten, wird der Kauf von 1.635 Calls ,genau wie bei der Veranlagung in der Aktie, einen Gewinn von 278 Euro erwirtschaften.

Sollte sich der Aktienkurs nicht wie erhofft entwickeln, dann wird man mit beiden Veranlagungsvarianten Verluste in Kauf nehmen müssen. Wenn der Aktienkurs beispielsweise im nächsten Monat auf 24 Euro einbricht, dann wird die Veranlagung in 100 Aktien einen Verlust in Höhe von 322 Euro verursachen.

Der Call wird bei einem Kursrückgang auf 24 Euro etwa 42,8% seines Wertes verlieren, um dann etwa bei 0,24 Euro zu notieren. Der Verkaufserlös von 392,4 Euro würde somit nur einen Verlust von 294,30 Euro gleichkommen und somit etwas geringer als beim Aktieninvestment ausfallen.

Für Anleger, die diese oder eine ähnliche Marktmeinung teilen, spricht eigentlich nicht viel gegen den Einsatz des Hebelproduktes.

Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf der KarstadtQuelle-Aktie oder von Hebelprodukten auf die KarstadtQuelle-Aktie dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.

Walter Kozubek, hebelprodukte.de

Quelle: ntv.de