Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 17. Februar 2015
  • Unternehmen

    Daimler-Vorstand verdient mehr

    Daimler-Chef Dieter Zetsche bekommt erneut mehr Gehalt. Nach mehr als 8,2 Millionen Euro im Vorjahr kassiert der Konzernlenker für 2014 knapp 8,4 Millionen Euro. Die Vergütung bemisst sich unter anderem am operativen Gewinn des Dax-Konzerns und am Erreichen festgelegter Ziele. Insgesamt bekam Daimlers Vorstandsteam für 2014 rund 28,5 Millionen Euro. Dass die Gesamtsumme etwas geringer ausfällt als im Vorjahr (30,2 Millionen Euro), liegt daran, dass Andreas Renschler, zuletzt Produktionsvorstand bei Daimler, Anfang 2014 ausschied. Er ist mittlerweile Nutzfahrzeug-Chef bei VW. Alle anderen Vorstände kassierten für sich genommen mehr Geld. Im vergangenen Jahr zählte Zetsche zu den bestverdienenden Managern in der Branche. Nur VW-Chef Martin Winterkorn kassierte mehr: Er bekam zuletzt gut 15 Millionen Euro. Auch die Daimler-Mitarbeiter profitieren von den jüngsten Erfolgen der Schwaben: Sie erhalten mit 4350 Euro eine so hohe Prämie für das vergangene Geschäftsjahr wie nie zuvor. (rts)

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  • Donnerstag, 23. November 2017
  • Konjunktur
    Verbraucher halten UK-Wirtschaft in Schwung

    Die britische Wirtschaft hat ihr Wachstum im Sommerquartal dank kauffreudiger Verbraucher leicht beschleunigt. Trotz der Brexit-Unsicherheiten legte das Bruttoinlandsprodukt zwischen Juli und September um 0,4 Prozent zu, wie das nationale Statistikamt in London mitteilte und damit eine frühere Schätzung bestätigte. Im zweiten Quartal lag das BIP-Plus bei 0,3 Prozent. Allerdings wachsen andere Industrienationen deutlich schneller: Deutschland schaffte zuletzt ein Plus von 0,8 Prozent, die USA von 0,7 Prozent und die Eurozone von 0,6 Prozent. Obwohl die steigende Inflation in Großbritannien im Zuge des Votums für einen EU-Austritt die Kaufkraft drückt, zogen die Konsumausgaben auf der Insel mit 0,6 Prozent so kräftig an wie seit einem Jahr nicht mehr und erwiesen sich damit als Konjunkturstütze. (rts)

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  • Gesundheitswirtschaft
    Geschäft von Asklepios Kliniken stabil

    Die Asklepios Kliniken Verwaltungs-GmbH hat in den ersten neun Monaten eine weitgehend stabile Geschäftsentwicklung verzeichnet. Der Konzerngewinn sank indes aufgrund von Sondereffekten.
    Der Umsatz stieg um 0,8 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten wurden insgesamt 1,68 (Vorjahr 1,72) Millionen Patienten versorgt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging um 4,5 Prozent auf 270,9 Millionen Euro zurück. Die operative Ebitda-Marge erreichte 11,2 nach 11,8 Prozent. Der Konzerngewinn des Königsteiner Unternehmens sank um 12,3 Prozent auf 123,5 von 140,9 Millionen Euro. Sondereffekte der Risikovorsorge im veränderten regulatorischen Umfeld schmälerten das Ergebnis um einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. (DJ)

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  • Versicherer
    Moody's analysiert stabile Lage

    Die Ratingagentur Moody's stuft die Lage für die Versicherer in Europa trotz des Niedrigzins-Umfelds als stabil ein. Ein anziehendes Wirtschaftswachstum und Stabilität an den Finanzmärkten werde die Geschäfte der Unternehmen stützen, schrieb die Agentur in einem Bericht zum Ausblick für die Branche auf 2018. Die - allerdings auf niedrigem Niveau - ansteigenden Zinsen würden indes weiter für Gegenwind sorgen. Daher würden die Unternehmen weiter an Maßnahmen zur Kostensenkung arbeiten. Es gebe aber auch zahlreiche Risiken für die Versicherer. Dazu gehörten politische Faktoren wie der Brexit oder die Krise um Nordkorea, die die Wirtschaft allgemein treffen und auch zu Schwankungen an den Finanzmärkten führen könnten. Zudem könnten die Gewinne weiter schrumpfen, falls die Zinsen nicht wie erwartet ansteigen würden. Nicht zuletzt könne es durch den Klimawandel verstärkt zu Schäden für die Sach- und Unfallversicherer kommen. (rts)

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