Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 21. März 2016
  • Unternehmen

    Foxconn will weniger für Sharp bezahlen

    Der Apple-Auftragsfertiger Foxconn versucht laut Medienberichten, den Kaufpreis für den japanischen Elektronik-Konzern Sharp zu drücken. Das von Foxconn ursprünglich vorgelegte Angebot war über 600 Milliarden Yen (4,8 Milliarden Euro) schwer. Das Angebot umfasste unter anderem die Übernahme neuer Aktien von Sharp im Wert von 489 Milliarden Yen. Nach Informationen der japanischen Zeitung "Yomiuri" will Foxconn diesen Teil des Deals nun um 10 bis 20 Prozent drücken. Die Nachrichtenagentur Jiji berichtete ohne Angabe von Quellen, Foxconn wolle rund 100 Milliarden Yen weniger ausgeben. Sharp hatte der Übernahme bereits vor knapp vier Wochen zugestimmt. Doch wenige Stunden danach trat Foxconn auf die Bremse und verwies auf neu entdeckte finanzielle Risiken. (dpa)

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  • Mittwoch, 13. Dezember 2017
  • Unternehmen
    Toshiba räumt Streit mit US-Partner aus der Welt

    Der japanische Technologiekonzern Toshiba und sein US-Partner Western Digital haben einen Streit beigelegt, der den Verkauf des Speicherchip-Geschäfts von Toshiba ernsthaft gefährdet hatte. Nun wollen die beiden Unternehmen ihre Zusammenarbeit sogar ausbauen, wie sie mitteilten. Der in schwerwiegende Probleme geschlitterte Toshiba-Konzern will seine gut laufende Speicherchipsparte an eine Gruppe um den US-Finanzinvestor Bain und verschiedene Tech-Konzerne verkaufen, um frisches Geld in die Kasse zu bekommen. Die Amerikaner betreiben zusammen mit den Japanern ein Gemeinschaftsunternehmen für Speicherchips und wollten beim Verkauf vorrangig behandelt werden. (dpa)

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