Kurznachrichten

Unternehmen GEA rutscht in Verlustzone

Der Anlagenbauer GEA hat im zweiten Quartal bei Umsatz und operativem Ergebnis zwar von Sparmaßnahmen und der weiterhin soliden Nachfrage profitiert. Das laufende Restrukturierungsprogramm verursachte aber auch Kosten, die den MDAX-Konzern unter dem Strich in die Verlustzone rutschen ließen. Den Ausblick bestätigte GEA, trotz einer "weniger dynamischen Entwicklung". Der Umsatz stieg im Zeitraum April bis Juni um rund 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1,15 Milliarden Euro, was leicht unter den Erwartungen der Analysten lag. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg auf 139 von 128 Millionen Euro. Unter dem Strich betrug der Verlust wegen Aufwendungen von rund 115 Millionen Euro 21,8 Millionen Euro nach einem Gewinn von 80,7 Millionen im Vorjahr. Der Auftragseingang war wegen weniger Großaufträgen leicht rückläufig. Er sank auf 1,15 von 1,17 Milliarden Euro. (DJ)

Quelle: n-tv.de