Kurznachrichten

Konjunktur Italiens Industrieproduktion schrumpft stärker

Die italienischen Unternehmen haben ihre Produktion im April doppelt so stark gedrosselt wie erwartet. Die Betriebe stellten 1,2 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das nationale Statistikamt in Rom mitteilte. Ökonomen hatten lediglich ein Minus von 0,6 Prozent erwartet, nachdem es im März noch ein Wachstum von 1,2 Prozent gegeben hatte. Die Erzeugung von Konsumgütern, Energie und Vorprodukten schrumpfte, während die von Investitionsgütern wie Maschinen zu Beginn des Frühjahrsquartals anzog. Der dritte Rückgang binnen vier Monaten bestätigt die Warnung des Statistikamtes, wonach die italienische Wirtschaft in den kommenden Monaten einen Gang zurückschalten wird. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im ersten Quartal um 0,3 Prozent und damit langsamer als im Schnitt der Euro-Zone von 0,4 Prozent. Die inzwischen abgelöste Regierung prognostizierte für dieses Jahr ein Plus von 1,5 Prozent. Das wäre genauso viel wie 2017. Allerdings würde Italien damit eine der am langsamsten wachsenden Volkswirtschaften in Europa bleiben. (rts)

Quelle: n-tv.de