Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Januar 2018
  • Konjunktur

    Italiens Notenbank erwartet BIP-Plus wie 2017

    Italiens Wirtschaft wird nach einer Prognose der Notenbank in Rom 2018 in ähnlichem Tempo wachsen wir voriges Jahr. Die Banca d'Italia veranschlagt für 2017 ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 1,4 Prozent. Für das vierte Quartal erwartet sie 0,4 Prozent und damit denselben Zuwachs wie im Sommer. Laut der Notenbank wird auf absehbare Zeit die Binnennachfrage das Wachstum antreiben, auch wenn das Tempo zum Ende des Jahrzehnts etwas nachlassen dürfte.

    Der sozialdemokratische Ministerpräsident Paolo Gentiloni, dessen Mitte-Links-Koalition bei den Parlamentswahlen am 4. März um die Macht bangen muss, hat für 2017 ein Plus beim BIP von 1,5 Prozent angepeilt. Die offiziellen Zahlen werden am 1. März und damit wenige Tage vor den Parlamentswahlen veröffentlicht. (rts)

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  • Sonntag, 18. November 2018
  • Mitbestimmung
    IG Metall wertet Betriebsratswahlen aus

    Trotz gesunkener Beteiligung sieht sich die IG Metall durch die Betriebsratswahlen in ihren Branchen gestärkt. "Wir sind gut aufgestellt", sagte der Funktionsbereichsleiter Betriebspolitik, Rudolf Luz. Nach seinen Angaben wurden bis Ende Mai in gut 10.000 Betrieben neue Arbeitnehmervertretungen gewählt, wobei die Wahlbeteiligung um 3,6 Punkte auf 66,3 Prozent gesunken sei. Die Zahl der Beschäftigten in mitbestimmten Betrieben sei jedoch um 150.000 auf 3,45 Millionen angestiegen. Neben der Metall- und Elektroindustrie gehören auch die Branchen Stahl, Textil sowie Holz und Kunststoff zum Organisationsbereich der IG Metall. Nach Einschätzung der Gewerkschaft gibt es in diesem auch rund 4000 Betriebe ohne betriebliche Arbeitnehmervertretung. (dpa)

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  • Samstag, 17. November 2018
  • Unternehmen
    Pfizer erhöht Preise nach Streit mit Trump

    Der Streit von US-Präsident Donald Trump mit Pharmaherstellern über die Medikamentenpreise könnte in eine neue Runde gehen. Der Pfizer-Konzern kündigte Preisanhebungen auf dem heimischen US-Markt für Januar an. Betroffen sind demnach 41 Arzneimittel, was rund zehn Prozent des Pfizer-Gesamtangebots entspricht. Im Juli hatte das Unternehmen eine Preiserhöhungsrunde nach Intervention Trumps aufgeschoben. Trump erklärte damals per Twitter, Pfizer solle sich schämen, und drohte eine Reaktion der Regierung an. (rts)

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