Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Januar 2018
  • Konjunktur

    Italiens Notenbank erwartet BIP-Plus wie 2017

    Italiens Wirtschaft wird nach einer Prognose der Notenbank in Rom 2018 in ähnlichem Tempo wachsen wir voriges Jahr. Die Banca d'Italia veranschlagt für 2017 ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 1,4 Prozent. Für das vierte Quartal erwartet sie 0,4 Prozent und damit denselben Zuwachs wie im Sommer. Laut der Notenbank wird auf absehbare Zeit die Binnennachfrage das Wachstum antreiben, auch wenn das Tempo zum Ende des Jahrzehnts etwas nachlassen dürfte.

    Der sozialdemokratische Ministerpräsident Paolo Gentiloni, dessen Mitte-Links-Koalition bei den Parlamentswahlen am 4. März um die Macht bangen muss, hat für 2017 ein Plus beim BIP von 1,5 Prozent angepeilt. Die offiziellen Zahlen werden am 1. März und damit wenige Tage vor den Parlamentswahlen veröffentlicht. (rts)

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  • Samstag, 26. Mai 2018
  • Ratingagenturen
    Moody´s droht Italien mit Herabstufung

    Die Ratingagentur Moody's prüft nach Bekanntgabe der Ausgaben- und Steuerkürzungspläne der nächsten italienischen Regierung eine mögliche Herabstufung der Bonität des Landes. Man sehe ein "beträchtliches Risiko" einer deutlichen Verschlechterung der Finanzlage Italiens, teilte Moody's am Freitag mit. Derzeit wird das Land mit "Baa2" bewertet. Damit bescheinigt die Agentur Italien eine befriedigende Bonität, das heißt eine angemessene Deckung von Zins und Tilgung, aber auch mangelnden Schutz gegen wirtschaftliche Veränderungen. Bei einer Herabstufung dürften sich die Kreditkosten Italiens verteuern. In dem Land haben sich die beiden populistischen Parteien 5 Sterne und Lega auf eine Koalition geeinigt. Sie planen unter anderem höhere Sozialausgaben, Steuersenkungen und eine Rücknahme der Rentenreform, mit der das Rentenalter heraufgesetzt werden sollte. Die EZB, die EU-Kommission sowie die Bundesregierung warnten bereits vor den Risiken. (rts)

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  • Freitag, 25. Mai 2018
  • Konjunktur
    Weniger Bestellungen bei langlebigen US-Wirtschaftsgütern

    Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA ist im April gesunken. Wie das US-Handelsministerium berichtete, fielen die Orders auf Monatssicht um 1,7 Prozent. Ökonomen hatten mit einem Rückgang von 1,5 Prozent gerechnet. Der Vormonatswert wurde auf plus 2,7  Prozent leicht nach oben revidiert.

    Der Rückgang wurde durch ein Minus um 29 Prozent im volatilen Segment der zivilen Flugzeuge verursacht. Für den Ordereingang ohne den Transportbereich wurde ein Plus von 0,9 Prozent gemeldet. Bei den Auftragseingängen außerhalb des Rüstungsbereichs ergab sich eine Abnahme um 1,9 Prozent. Die Bestellungen für zivile Investitionsgüter ohne Flugzeuge, die als wichtige Messgröße für die Unternehmensausgaben gelten, kletterten um 1,0 Prozent. (DJ)

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  • Konjunktur
    Auftragsdelle am Bau

    Nach einem Rekordstart ins laufende Jahr hat das Bauhauptgewerbe im März eine Auftragsdelle verzeichnet. Bereinigt um Preissteigerungen und Kalendereffekte blieb der Wert um 15,1 Prozent hinter dem aus dem Februar zurück, wie das Statistische Bundesamt am Freitag berichtete. Es gingen Aufträge im Wert von 7,1 Milliarden Euro bei den Betrieben mit mindestens 20 Mitarbeitern ein. Das waren 3,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Insgesamt lief das erste Quartal aber erneut hervorragend: In den ersten drei Monaten bekamen die Unternehmen Aufträge, deren Wert 6,8 Prozent höher war als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. (dpa)

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  • Konjunktur
    Europäischer Automarkt wächst robust

    In der EU sowie Island, Norwegen und der Schweiz sind im März 206.819 Nutzfahrzeuge neu zugelassen worden. Der Markt wuchs damit robust um 9,9 Prozent, nachdem er im März geschrumpft war, wie der Herstellerverband ACEA mitteilte. Während die Nachfrage in Großbritannien mehr oder weniger stabil blieb, legten die anderen großen europäischen Märkte zu. Spanien und Deutschland wiesen mit einem Plus von 22 Prozent bzw. 14,5 Prozent die prozentual stärksten Zuwächse auf, in Frankreich legten die Neuzulassungen um 6,9 Prozent und in Italien um moderate 1,3 Prozent zu. (DJ)

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