Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 16. Februar 2018
  • Quartalszahlen

    Kaffee und Vitaminwasser feuern Coca-Cola an

    Eine starke Nachfrage nach Kaffee sowie nach Wasser mit Vitaminzusätzen haben Coca-Cola zum Jahresende gute Geschäfte beschert. Durch den Verkauf von Produkten wie Georgia Coffee und Glaceau Vitamin Water konnte der vor allem für seine Limonaden bekannte Konzern den Umsatz im vierten Quartal aus eigener Kraft um sechs Prozent steigern. Dabei nicht berücksichtigt werden laufende Bemühungen, das Abfüllgeschäft neu an Franchisenehmer zu vermitteln. Dies hatte negative Effekte, mit denen die Erlöse unter dem Strich um ein Fünftel auf 7,51 Milliarden Dollar zurückgingen, wie Coca-Cola mitteilte. Auch die US-Steuerreform setzte dem Konzern aus Atlanta zu: Belastungen in Höhe von 3,6 Milliarden Dollar führten unter dem Strich zu einem Verlust von 2,75 Milliarden Dollar. Ein Jahr zuvor stand noch ein Plus von 550 Millionen Dollar in den Büchern. (rts)

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  • Samstag, 23. Juni 2018
  • Konjunktur
    Unternehmen schaffen etwas weniger Jobs

    In Deutschland werden Einschätzung des DIHK in diesem Jahr etwas weniger neue Stellen geschaffen als zuletzt angenommen. Es sei mit 550.000 neuen Arbeitsplätzen zu rechnen, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der "Rhein-Neckar-Zeitung". "Die Beschäftigung in Deutschland wächst weiter kräftig. Allerdings ist die Prognose nicht mehr ganz so optimistisch wie zu Jahresbeginn." Anfang 2018 hatte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) noch mit 600.000 neuen Jobs gerechnet. Den Unternehmen macht Schweitzer zufolge zunehmend der Fachkräftemangel zu schaffen. 61 Prozent der Firmen sähen darin ein Risiko für ihre Geschäftsentwicklung, 2010 hätten das nur 16 Prozent angegeben. Schweitzer sprach sich für mehr Ganztagsschulen, bedarfsgerechte Betreuungsangebote sowie Erleichterungen bei der Beschäftigung ausländischer Fachkräfte aus. (rts)

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  • Unternehmen
    RWE baut nach Innogy-Verkauf Ökostrom-Geschäft aus

    Der Energiekonzern RWE will nach dem Verkauf von Innogy an E.ON sein Ökostrom-Geschäft ausbauen. Dafür stünden jährlich 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung, sagte RWE-Chef Rolf Martin Schmitz der "Rheinischen Post" laut Vorabbericht aus der Samstagsausgabe. Der Verkauf komme gut voran. Er gehe davon aus, dass die Transaktion im kommenden Jahr vollzogen werden könne. RWE sei zudem auf der Suche nach weiteren Kraftwerken. "Wir schauen uns in Regionen, in denen für uns eine Expansion Sinn macht, nach Möglichkeiten um, Kraftwerke neu zu bauen oder zu kaufen", sagte Schmitz. RWE und E.ON haben vereinbart, Innogy bis Ende des kommenden Jahres zu zerschlagen. E.ON übernimmt von RWE 77 Prozent der Innogy-Anteile mitsamt des Vertriebs- und Netzgeschäfts. RWE bekommt das Ökostromgeschäft der Tochter und das von E.ON. (rts)

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