Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 07. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Panasonic investiert in Giga-Batteriefabrik

    Der japanische Elektronikkonzern Panasonic hat am Dienstag seine erste Investition in die mit dem US-Elektroautobauer Tesla geplante Gigafabrik für Lithium-Ionen-Batterien angekündigt. Es gehe um einen zweistelligen Milliardenbetrag in Yen (mehrere hundert Millionen Euro), sagte Unternehmenschef Kazuhiro Tsuga bei einer Elektronikmesse in Tokio. Die Investitionen seien "Schritt für Schritt" geplant und sollten sich an der Produktion orientieren. "Wir wollen vermeiden, dass Tesla nicht so viele Autos bauen kann wie es will, nur weil Batterien fehlen". Panasonic, einer der weltweit größten Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien, und Tesla hatten Ende Juli den Bau einer riesigen Fabrik im US-Bundesstaat Nevada verkündet. Panasonic soll Batteriezellen bauen und in Ausrüstung und Maschinen investieren, für den Betrieb soll Tesla verantwortlich sein. Finanzielle Details der Zusammenarbeit gaben die beiden Unternehmen nicht bekannt. Durch die Batterieproduktion in der riesigen Anlage sollen die Herstellungskosten sinken und letztlich Elektroautos populärer werden. (AFP)

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  • Dienstag, 23. Januar 2018
  • Airlines
    Easyjet legt beim Umsatz zu

    Der britische Billigfluganbieter Easyjet hat seinen Umsatz im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres deutlich gesteigert. Die Einnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 Prozent, wie das Unternehmen am Morgen mitteilte. Angaben zum Gewinn macht Easyjet im vorgelegten Zwischenbericht nicht. Der Anstieg des Ladefaktors um 2,1 Prozentpunkte auf 92,1 Prozent sei aber ein positives Zeichen, meinten Analysten. Das Passagieraufkommen wuchs im Quartalsvergleich um 8,0 Prozent. "Das könnte auch für Lufthansa, IAG und Air France positiv ankommen", kommentierte ein Aktienhändler die Eckdaten. Denn Easyjet sei neben ihnen die einzige Fluglinie, die ebenfalls stark auf Geschäftsreisende und weniger auf Tourismus ausgerichtet sei. (DJ)

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  • Geldpolitik
    BoJ bleibt weiter "locker"

    Die japanische Notenbank hält unverändert an ihrer Politik des lockeren Geldes fest. Der Strafzins auf Einlagen von Finanzinstituten bleibt bei 0,1 Prozent, wie die Bank von Japan (BoJ) mitteilte. Zudem strebt sie weiterhin eine Rendite von rund null Prozent auf zehnjährige Staatsanleihen an. Die Entscheidung fiel mit acht zu eins Stimmen. Mit Blick auf die Preisentwicklung schlug die Bank of Japan optimistischere Töne an als noch vor einem Vierteljahr. "Die Inflationserwartung hat sich zuletzt seitwärts entwickelt", hieß es in dem Quartalsbericht. Die Notenbank strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an. (rts)

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