Kurznachrichten

Unternehmen Währungseffekte retten Altana-Bilanz

Der Spezialchemiekonzern Altana hat im ersten Halbjahr nur dank des starken Dollar und eines Zukaufs mehr umgesetzt. "Die Nachfragedynamik in unseren Märkten blieb im ersten Halbjahr 2015 unter unseren Erwartungen", sagte Vorstandschef Matthias Wolfgruber. Der Konzern aus Wesel am Niederrhein setzte von Januar bis Juni 1,07 Milliarden Euro um, ein Plus von neun Prozent. Dazu trugen jedoch alleine Währungseffekte und eine Übernahme in Brasilien im Geschäft mit Überdrucklacken bei. Bereinigt darum fielen die Erlöse um ein Prozent. Der Betriebsgewinn (Ebitda) des von der Milliardärin Susanne Klatten kontrollierten Unternehmens fiel binnen Jahresfrist um ein Prozent auf 210 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von 95 Millionen Euro, ein Minus von zehn Prozent. Grund war ein einmaliger Sondereffekt wegen Rückstellungen für Mitarbeiterbeteiligungsprogramme. Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand weiter mit einem währungsbereinigtem Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich und damit am unteren Ende des Zielkorridors von zwei bis fünf Prozent. Die operative Rendite (Ebitda-Marge) soll in etwa das Vorjahresniveau von 20,4 Prozent erreichen. (rts)

Quelle: n-tv.de