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Zusammenbruch von Holzmann Deutsche Bank legt Streit bei

Die Deutsche Bank hat einen langjährigen Rechtsstreit um Schadenersatzforderungen im Zuge des Zusammenbruchs des Baukonzerns Philipp Holzmann beendet. Kläger war die belgische Gesellschaft Gebema, hinter der der frühere Holzmann-Großaktionär Andre Leysen steht. "Gebema und die Deutsche Bank haben sich außergerichtlich über die gütliche Beilegung des Rechtsstreits vor dem Landgericht Frankfurt am Main geeinigt", sagte ein Banksprecher.

Über die Details des Vergleichs sei Stillschweigen vereinbart worden, hieß es weiter. Der Sprecher wieseinen "Spiegel"-Bericht als falsch zurück, wonach die Bank mehr als 150 Mio. Euro Schadenersatz zahlt.

Gebema hatte die Klage im Jahr 2000 eingereicht. Die Firma forderte 187 Mio. Euro Schadenersatz von der Deutschen Bank. Gebema hatte Ende 1998 knapp ein Drittel an der damals bereits verschuldeten Holzmann erworben und der Deutschen Bank vorgeworfen, nicht hinreichend auf die Risiken des Investments hingewiesen zu haben.

Quelle: n-tv.de