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Landung in der Steppe Astronauten kehren von ISS zurück

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Die drei Raumfahrer sind in der kasachischen Steppe gelandet.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Gut ein halbes Jahr sind ein Amerikaner und zwei Russen auf Raumfahrtmission. Jetzt kehren sie zur Erde zurück und landen wohlbehalten in Kasachstan. Drei Kollegen von ihnen sind schon vergangene Woche in Rekordzeit auf der ISS angekommen.

Drei Raumfahrer sind nach 196 Tagen an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) wohlbehalten zur Erde zurückgekehrt. Der US-Astronaut Chris Cassidy und die russischen Kosmonauten Anatoli Iwanischin und Iwan Wagner landeten am Donnerstag um 04.54 Uhr mitteleuropäischer Zeit in der kasachischen Steppe, wie Aufnahmen der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos zeigten.

Die drei Raumfahrer waren im April zur ISS aufgebrochen. Wegen der Corona-Pandemie mussten Wagner, Iwanischin und Cassidy schon gut einen Monat vor dem Start ihrer sechsmonatigen Mission in Quarantäne. Sie konnten sich damals auch nicht persönlich von ihren Familien verabschieden.

Tweet an "Mama"

Für Cassidy und Iwanischin war es die dritte Mission an Bord der ISS. Wagner absolvierte seinen ersten Flug zu der Raumstation. "Mama, ich komme nach Hause", schrieb der 35-Jährige vor seiner Rückkehr zur Erde bei Twitter.

In der vergangenen Woche waren zwei russische Kosmonauten und eine US-Astronautin in Rekordzeit in einer russischen Sojus-Rakete von der Erde zur ISS gereist. Sergej Ryschikow und Sergej Kud-Swertschkow sowie ihre Nasa-Kollegin Kathleen Rubins dockten am Mittwoch vergangener Woche nach nur rund drei Stunden Flugzeit sicher an ihrem Zielort im Weltall an. Im November sollen dann vier neue Gäste mit einer Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX auf die Station geschickt werden.

Quelle: ntv.de, nan/dpa