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Nicht nur eine Frage des Geldes Auf Kindergeburtstagen muss Plastik sein

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Ein Kindergeburtstag ohne Luftballons? Das ist kaum vorstellbar und stürzt Eltern, die gerne auf Plastik verzichten möchten, in einen Gewissenskonflikt.

(Foto: imago/CHROMORANGE)

Ein Kindergeburtstagsparty ohne Plastikgeschirr, Luftballons und bunte Trinkhalme? Für viele Eltern ist das unvorstellbar. Und auch in anderen Bereichen fällt es den Bundesbürgern immer noch schwer, auf Kunststoff zu verzichten.

84 Prozent der Deutschen versuchen im Alltag Plastikmüll zu reduzieren und Plastikverpackungen und -tüten so weit wie möglich zu vermeiden. Laut einer Umfrage für RTL und n-tv gaben nur 16 Prozent an, im Alltag eher nicht darauf zu achten. Die Umfrage, bei der 1003 Bundesbürger befragt wurden, zeigt auch, dass eher Frauen (88 Prozent) an der Vermeidung von Plastik interessiert sind als Männer (79 Prozent). Und: Besonders Menschen, die älter als 60 sind, versuchen im Alltag Plastikmüll zu reduzieren (91 Prozent).

Die Befragung ergab auch, dass die Deutschen es als sehr schwierig empfinden, Plastikmüll zu vermeiden. 77 Prozent sagten, sie hätten Probleme dabei, nur 23 Prozent bereitet dies keine Probleme.

Zudem wurden die Bundesbürger danach gefragt, in welchen Bereich sie bereit sind, auf Plastik zu verzichten. Die Befragten gaben an, am ehesten bei Gartenfesten oder Grillpartys vollständig auf Plastikgeschirr und -besteck verzichten zu können (87 Prozent). Doch 55 Prozent sagten auch, dass sie sich einen vollständigen Verzicht auf Einweg-Plastikflaschen nicht vollstellen könnten.

Vor allem auf Kindergeburtstagen scheint Plastik nicht wegzudenken zu sein. Nur 32 Prozent der Eltern sagten, dass sie sich vorstellen könnten, auf dieser Feier gänzlich auf Plastik zu verzichten. Offenbar fällt es ihnen nicht nur schwer, Plastikgeschirr zu ersetzen, sondern auch Alternativen für Luftballons und Trinkhalme zu finden.

Geld scheint bei der Plastik-Debatte eher eine weniger entscheidende Rolle zu spielen. Denn 62 Prozent der Befragten gaben an, dass die grundsätzlich bereit wären, für alternative Verpackungen mehr zu bezahlen. Ein Drittel der Bundesbürger wäre dazu wiederum nicht bereit. Aber der Mehrheit der Befragten (68 Prozent) ist bewusst, dass Plastikmüll für die Umwelt ein sehr großes Problem ist.

Quelle: n-tv.de, kpi

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