Wissen

Am 50. Jahrestag der Mondlandung Branson will sich im Juli ins All schießen

32684185.jpg

Richard Branson will im Sommer im eigenen Raumschiff in den Weltall starten.

picture alliance / dpa

Seit Jahren träumt der britische Milliardär Richard Branson davon, mit einem eigenen Raumschiff ins Weltall zu starten. Nach etlichen Fehlschlägen soll es im Sommer so weit sein. Anschließend sollen auch zahlungskräftige Kunden seines Unternehmens die Welt von ganz weit oben sehen können.

Der Chef des privaten Raumfahrtunternehmens Virgin Galactic, Richard Branson, will im Sommer im eigenen Raumschiff ins Weltall starten. Er wünsche sich, dass der Flug mit dem 50. Jahrestag der Mondlandung im Juli zusammenfalle, sagte der britische Milliardär in Washington.

Der Mitbegründer des Plattenlabels Virgin Records hatte bereits mehrfach seinen ersten Flug ins All angekündigt, die Termine jedoch immer verstreichen lassen. Nun seien die Vorbereitungen aber fast abgeschlossen, sagte Branson. Bis Juli werde sein Unternehmen "genügend Testflüge" absolvieren. Der nächste Start sei für den 20. Februar vorgesehen.

Neben Virgin Galactic will auch das Unternehmen Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos künftig zahlungskräftigen Kunden Privatflüge ins All ermöglichen. Virgin Galactic koste ihn jeden Monat 35 Millionen Dollar (rund 30,9 Millionen Euro), sagte Branson. Bei anderer Gelegenheit hatte er erklärt, dass er seit den 2000er-Jahren mehr als eine Milliarde Dollar in das Unternehmen investiert habe.

Virgin Galactic hatte im Dezember 2018 als erstes privates Raumfahrtunternehmen ein bemanntes Flugzeug ins All geschickt. Die erste Mondlandung in der Geschichte war der US-Raumfahrtmission "Apollo 11" am 20. Juli 1969 gelungen.

Quelle: n-tv.de, jpe/AFP

Mehr zum Thema