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SpaceX-Rakete gestartet Musk bringt 60 Internet-Satelliten ins All

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Der Start der Satelliten hatte sich um eine Woche verzögert.

(Foto: dpa)

Tesla-Gründer Elon Musk will die Welt mit einem Internetnetzwerk umspannen. Dafür sollen tausende kleine Satelliten im All sorgen. Der erste Schritt seines Vorhabens ist bereits geglückt.

Eine Rakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX hat die ersten 60 von mehreren tausend Satelliten für ein Weltall-gestütztes Internet namens Starlink ins All gebracht. Eine Falcon 9-Trägerrakete hob vom Raumfahrtbahnhof Cape Canaveral im Bundesstaat Florida ab. Eine Stunde nach Start wurden die Satelliten in einer Höhe von nur 450 Kilometern abgesetzt, um dann mit eigenem Schub ihre Endposition in 550 Kilometern Höhe einzunehmen.

Damit kreisen die Satelliten nur wenig höher um die Erde als die Internationale Raumstation ISS, aber tiefer als die meisten anderen Satelliten. Die höchste Satelliten-Umlaufbahn befindet sich in 36.000 Kilometern Höhe. Das Starlink-Netz könnte am Ende bis zu 12.000 Satelliten umfassen.

Ursprünglich sollte der Start bereits in der vergangenen Woche stattfinden, wurde dann aber wegen ungünstiger Höhenwinde und wegen eines Software-Updates verschoben. SpaceX-Gründer Elon Musk will sich mit Starlink seinen Anteil am künftigen Weltall-Internet sichern.

Musk erhofft sich von dem Satelliten-Projekt Einnahmen von rund drei Milliarden Dollar pro Jahr. Das Geld will er eigenen Angaben zufolge unter anderem für seine Pläne zur Besiedlung des Mars nutzen. Der 47-jährige Milliardär hatte vor kurzem angekündigt, ab 2025 mit riesigen Raumschiffen zum Mars fliegen zu wollen.

Quelle: n-tv.de, mba/rts/AFP

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