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Vielerorts drohen Wolken Süden hat besten Blick auf Mondfinsternis

Am späten Abend wirft die Erde ihren Schatten auf den Mond - die partielle Mondfinsternis ist ein Highlight für Sternengucker. Der Wetterdienst teilt nun mit, wo die Chancen am besten stehen, einen Blick auf den rostroten Farbschimmer zu erhaschen.

Schaulustige können in der kommenden Nacht über Deutschland wieder eine partielle Mondfinsternis beobachten. Zwischen 22 und 1 Uhr liegen Teile des Erdtrabanten im Kernschatten der Erde, und der Mond wird rostrot am Himmel schimmern. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes werden vor allem südlich von Mosel und Main im Süden Deutschlands Schaulustige das kosmische Spektakel beobachten können.

Auch in Teilen von Mecklenburg-Vorpommern stünden die Chancen gut. Während im Nordosten die dichteren Wolkenfelder wohl erst nach dem Ereignis aufziehen, könnten im Süden dichtere Schleierwolken die Sicht etwas trüben. In den übrigen Landesteilen lässt überwiegend starke Bewölkung kaum einen Blick zum Mond zu.

Eine Mondfinsternis kann es nur bei Vollmond geben. Mond, Erde und Sonne stehen dann auf einer Linie. Die von der Sonne angestrahlte Erde wirft wie ein Sonnenschirm einen Schatten in den Weltraum. Wenn der Mond dann durch diesen Schatten läuft, sehe man eine Mondfinsternis. Stehe der Trabant im vollen Umfang in diesem Schatten, spricht man von einer totalen Finsternis. Das ist in der kommenden Nacht aber nicht der Fall. Der Mond wird zu rund 65 Prozent in den Kernschatten eintauchen.

Den Sternenfreunden zufolge wird der Mond gegen 20.40 Uhr zunächst in den Halbschatten und gegen 22 Uhr dann in den Kernschatten eintauchen. Das Maximum der Finsternis wird demnach gegen 23.30 Uhr erreicht sein. Am Mittwochmorgen um 1 Uhr verlässt dann der Mond den Kernschatten wieder, um 2.20 Uhr ist das Spektakel endgültig vorbei. Die nächste totale Mondfinsternis wird es in gut zehn Jahren, am 20. Dezember 2029, geben.

Quelle: n-tv.de, vpe/dpa

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