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Puristisch und teuer Aston Martin bringt V12 Speedster

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Unter der langen Haube des V12 Speedster steckt ein 5,2-Liter-V12-Turbobenziner, der 700 PS leistet.

(Foto: Aston Martin)

Trotz der Unkenrufe um das Überleben von Aston Martin hat die Sportwagenschmiede noch einiges im Köcher. Zum Beispiel wollen die Briten im kommenden Jahr einen V12 Speedster bringen. Und der wird: teuer, selten und puristisch.

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Am Heck des V12 Speedster fällt der große Heckflügel mit durchgehendem Rückleuchtenband auf.

(Foto: Aston Martin)

Mit einem leistungsstarken und leichten Supersportler in Form eines V12 Speedster will Aston Martin Anfang kommenden Jahres seine Fans begeistern. Allerdings verlangt der Wagen den Willen zum Verzicht, denn Dach und Windschutzscheibe gibt es nicht. Zudem wird der zweisitzige V12 Speedster auch nur 88 Mal gebaut. Bestellungen, für den umgerechnet rund 885.000 Euro teuren Briten, werden bereits entgegengenommen.

Das puristische Sportgerät basiert auf einer neuen Verbundaluminium-Architektur des wirtschaftlich angeschlagenen Herstellers, sein Außenkleid besteht weitgehend aus Carbon. Das Fahrwerk mit Einzelradaufhängung, Doppelquerlenkerachse vorn und Mehrlenkerachse hinten ist mit adaptiven Dämpfern kombiniert, die dem Fahrer die Wahl zwischen "Sport", "Sport+" und "Track" erlaubt. Geschmiedete 21-Zoll-Leichtmetallräder mit Zentralverschluss und Carbon-Keramik-Bremsscheiben (vorn 41, hinten 36 Zentimeter Durchmesser) gehören zur Serienausstattung.

700 PS und 300 km/h schnell

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Sattelleder, Aluminium und viel mattiertes Carbon dominieren den Innenraum des V12 Speedster.

(Foto: Aston Martin)

In der langen Front des Speedster steckt ein 5,2-Liter-V12-Turbobenziner, der 700 PS und ein maximales Drehmoment von 753 Newtonmeter bereitstellt. In Kombination mit der Achtgang-Automatik soll der mit Sperrdifferenzial gerüstete Hecktriebler in 3,5 Sekunden aus dem Stand Tempo 100 erreichen. Wohl auch aufgrund des fehlenden Windschutzes wird die Höchstgeschwindigkeit auf 300 km/h beschränkt.

Der Innenraum, in dem die beiden Insassen durch einen breiten Steg getrennt sitzen, ist entsprechend sportlich gestaltet. Hier findet sich seidenmattes Carbon, Sattelleder, Chrom, Aluminium sowie Teile aus dem 3D-Drucker. Hinter der offenen Fahrgastzelle fallen zwei Speedster-Höcker mit transparenter Abdeckung ins Auge. Darunter bietet der Purist dann doch noch Platz für ein wenig Gepäck.

Quelle: ntv.de, hpr, sp-x