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Die Zukunft fährt ab 2022 Cadillac Lyriq - die idealistische Vorfreude

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Bereits im kommenden Jahr soll der Cadillac Lyriq in den USA zum Kauf angeboten werden.

(Foto: Cadillac)

Wie fast alle US-amerikanischen Autobauer steht auch Cadillac eher für verschwenderische Verbrenner-Motoren als für E-Mobilität. Doch diese Ära ist in absehbarer Zeit vorbei. Denn wie die Zukunft der Marke aussieht, zeigt mit idealistischer Vorfreude der neue Lyriq.

Mit der Serienversion des Elektro-SUV Lyriq hat General-Motors-Tochter nun einen ersten konkreten Vorboten seiner umfassenden Elektrifizierungsstrategie vorgestellt. Ab 2030 will die Luxusmarke keine Autos mit Verbrennermotor mehr verkaufen. Wie die Alternative aussieht, verdeutlicht der ab September 2022 in den USA und später auch in Deutschland bestellbare Lyriq, dessen Name übrigens das plötzliche Gefühl einer unerklärlichen Freude benennt, wenn etwas Romantisches oder Idealistisches geschieht.

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An einer 190 kW-Ladesäule soll der Lyriq in zehn Minuten Strom für 120 Kilometer tanken.

(Foto: Cadillac)

Der rund fünf Meter lange und für US-Kunden umgerechnet rund 50.000 Euro teure Stromer wird auf der neuen 800-Volt-Ultium-Plattform aufsetzen, in deren Boden eine 100 kWh große Batterie für fast 500 Kilometer Reichweite steckt. Der Akku kann bei 190 kW Ladeleistung in zehn Minuten Strom für 120 Kilometer Reichweite tanken. Die Ultium-Architektur ermöglicht verschiedene Antriebskombinationen. Bislang hat Cadillac eine Heckmotor-Variante mit 340 PS sowie 440 Newtonmeter Drehmoment vorgestellt. Fahrleistungen werden nicht genannt.

Optisch ist der Lyriq eine Weiterentwicklung der aktuellen Cadillac-Linie. Neu ist eine schwarze Hochglanzfläche anstelle des Kühlergrills, hinter der sich eine Vielzahl feiner LED-Lichtstreifen verbergen, mit denen sich animierte Sequenzen darstellen lassen. Auch die Signatur der LED-Rückleuchten bestehen aus vielen Segmenten, die dynamische Lichtspiele ermöglichen.

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Ein volldigitaler Arbeitsplatz empfängt den Fahrer im Cadillac Lyriq.

(Foto: Cadillac)

Innen ist der Lyriq sehr aufgeräumt. Es gibt ein extrabreites 33-Zoll-Display, welches hinterm Lenkrad als Kombiinstrument und rechts davon als Infotainment-Screen dient. Weitere Besonderheiten sind ein Head-up-Display und eine Geräuschunterdrückung.

Cadillac wird weiterhin auch in Europa vertreten sein und entsprechend den Lyriq in Deutschland vertreiben. Wann das sein wird, haben die US-Amerikaner noch nicht verraten.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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