Auto
De Suzuki Ignis ist einer der wenigen allradgetriebenen kleinen SUV.
De Suzuki Ignis ist einer der wenigen allradgetriebenen kleinen SUV.
Freitag, 06. Juli 2018

Hoher Sitz für kleinen Preis: Die fünf günstigsten SUV

Der SUV-Boom nimmt kein Ende und die stylischen Branchenlieblinge finden sich mittlerweile bei fast jeder Marke und in jedem Segment im Angebot. Dabei braucht es für den beliebten hohen Sitz nicht in jedem Fall eine Stange Geld.

Wer dem größten Auto-Trend der letzten Jahre folgen will, kauft sich ein SUV. Längst gibt es die Hochbeiner nicht mehr nur im Preissegment von BMW X5 und Co., sondern auch deutlich günstiger. Diese fünf Fahrzeuge markieren das untere Ende der Preisskala im Segment:

Viel Auto für wenig Geld: Dacia Duster

Der Dacia Duster, Liebling derer die kein Statement brauchen und nicht viel Geld für ein SUV ausgeben wollen.
Der Dacia Duster, Liebling derer die kein Statement brauchen und nicht viel Geld für ein SUV ausgeben wollen.

Der Dacia Duster ist zwar das größte Auto dieser Fünfertruppe, gleichzeitig aber das günstigste. 11.490 Euro muss man für das rumänische SUV hinlegen, dafür bekommt man 114 PS und ein Kofferraumvolumen von 445 Litern – mehr Platz für weniger Geld bietet keiner der hier Aufgeführten. Allerdings muss man beim Dacia dem Preis entsprechend Abstriche bei Materialauswahl im Innenraum, Ausstattung und Aktualität von Infotainment und Vernetzung machen.

Der Kleinste: Suzuki Ignis

Mit dem neuen Ignis hat Suzuki ein winziges SUV auf die Räder gestellt, das auch bei der Preisgestaltung nicht zu Gigantismus neigt. Mit 90 PS gibt es den knuffigen Japaner bereits ab 12.740 Euro. Der Kürze von 3,70 Metern geschuldet passen den Ignis-Kofferraum lediglich 267 Liter Gepäck. Dafür punktet der Suzuki mit einem lobenswert niedrigen Leergewicht von nur 810 Kilogramm, das sich fahrdynamisch wie auch an der Tankstelle positiv bemerkbar machen dürfte.

Unauffälliger Koreaner: Kia Stonic

Der Kia Stonic ist der hochbeinige Rio.
Der Kia Stonic ist der hochbeinige Rio.

Die Kia-Designer schneiderten dem nur 4,14 Meter langen Stonic ein Kleidchen, das sich zwar nicht wesentlich von den vielen anderen seiner Art unterscheidet, aber dennoch einige Hingucker zu bieten hat. Das Einstiegsmodell ist genau 500 Euro teurer als der direkte Konkurrent von Citroen, kostet also 15.790 Euro. Unter der Haube sitzt im Basis-Stonic ein Benziner mit 84 PS, der Kofferraum des Koreaners fasst 352 Liter.

Mit französischem Chic: Citroen C3 Aircross

Aktuelle SUV kennen optisch eigentlich nur zwei Wege: entweder machen sie auf Geländewagen oder die Designer versuchen, sie so Pkw-artig wie möglich zu gestalten. Citroen geht mit dem 4,16 Meter langen C3 Aircross einen anderen Weg. Unter dem klare Kante zeigenden und trotzdem verspielten SUV-Blechkleid, verbirgt sich ein komfortables, eher an einen Van erinnerndes Familienauto. Mit dem C3 Aircross ist man zwar deutlich moderner unterwegs als mit dem Duster, dafür kostet der kleine Franzose aber auch schon mindestens 15.290 Euro. Dafür bekommt man neben 82 PS das drittgrößte Kofferraumvolumen dieser Fünferbande – 410 Liter fasst das Gepäckabteil.

Das kraftvollste Herz: Ssangyong Tivoli

Erstaunlicherweise ist der Ssangyong Tivoli der teuerste in der Reihe preiswerter SUV.
Erstaunlicherweise ist der Ssangyong Tivoli der teuerste in der Reihe preiswerter SUV.

Der 4,20 Meter lange Tivoli ist mit 15.990 Euro der teuerste dieser fünf günstigen SUV. Dafür ist er mit 128 PS aber auch vergleichsweise stark motorisiert und eignet sich auch für längere Fahrten außerhalb des Großstadtdschungels. Der Kofferraum mit einem Volumen von 423 Litern spielt da ebenfalls mit. Ähnlich wie beim Dacia müssen aber auch Ssangyong-Fahrer weiterhin kleine Abstriche in Sachen Materialauswahl oder Infotainment machen.

Quelle: n-tv.de