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Das Mercedes C-Klasse Cabrio ist der meistverkaufte Sonnenanbeter in Deutschland.
Das Mercedes C-Klasse Cabrio ist der meistverkaufte Sonnenanbeter in Deutschland.
Donnerstag, 03. Mai 2018

Offene C-Klasse vorn: Die meistverkauften Cabrios in Deutschland

Cabrio-Neuwagenkäufer leisten sich was. Das jedenfalls lässt die Kaufstatistik vermuten. Die weist nämlich ein Premium-Produkt an der Spitze aus. Aber auch der günstigste Offene hat seinen Platz im offenen Neuwagen-Sortiment.

Die Cabrio-Saison hat begonnen, 20.000 offene Neuwagen sind in den ersten drei Monaten 2018 hierzulande zugelassen worden. Mit 2275 Neuanmeldungen liegt die mindestens 48.000 Euro teure Frischluft-Variante der Mercedes C-Klasse an der Spitze. Gleich dahinter folgt das Mini Cabrio (ab 23.300 Euro) mit 2040 Verkäufen. Auf Rang drei findet sich die günstigste offene Offerte: das Smart Fortwo Cabrio (ab 14.425 Euro) hat im ersten Quartal 1871 Käufer gefunden.

Das Mini Cabrio folgt der C-Klasse auf dem Fuße.
Das Mini Cabrio folgt der C-Klasse auf dem Fuße.(Foto: Holger Preiss)

Die weiteren Plätze der Top Ten füllen mehrheitlich Modelle für den größeren Geldbeutel: Rang vier besetzt das BMW 2er Cabrio (ab 34.750 Euro, 1716 Zulassungen), dahinter liegt der offene Audi A5 (ab 44.800 Euro, 1503 Einheiten). Auf dem sechsten Platz haben es mit 1480 Stück die letzten Exemplare des VW Beetle Cabrio (ab 23.450 Euro) geschafft, das im Sommer eingestellt wird. Es folgen mit 1313 Zulassungen der offenen Mercedes E-Klasse (ab 54.230 Euro) und 1181 Exemplaren des BMW 4er Cabriolets (48.450 Euro) weitere Premium-Modelle. Beliebtester Roadster ist der Mazda MX-5 (ab 22.990 Euro) mit 1123 Neunameldungen im ersten Quartal auf Rang neun, den zehnten Platz erreicht der offene Audi A3 (ab 31.150 Euro, 1.083 Exemplare).

Kaum noch Cabrios abseits der Premium-Marken

Dass vor allem Premium-Marken in den Top-Ten vertreten sind, liegt auch am Angebot. Nur wenige andere Hersteller bieten die aufwendiger konstruierten, teureren Offen-Varianten an. In den meisten Kompakt- und Mittelklassebaureihen sind die Cabrio-Varianten spätestens beim letzten Modellwechsel aus dem Programm geflogen. Als einer der wenigen Hersteller diesseits der Premium- und Luxusklasse leistet sich Opel mit dem Cascada (ab 27.545 Euro) noch ein Cabrio. Auch der 124 Spider, Fiats Pendant zum Mazda MX-5, liegt mit 24.990 Euro eher im unteren Preisbereich.

Die Hersteller folgen der sinkenden Nachfrage: Noch Ende des vergangenen Jahrzehnts lag die Zahl der Cabrio-Neuzulassungen im sechsstelligen Bereich. 2008 etwa registrierte das KBA 131.329 neue Oben-Ohne-Pkw – bei einem um rund 100.000 Autos kleineren Gesamtmarkt.

Quelle: n-tv.de