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Das kompakte Schnäppchen Fiat Tipo - toller Typ ganz frisch

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Äußerlich hat sich am Fiat Tipo nur sehr wenig geändert.

(Foto: Fiat)

Mit einem dezenten Facelift, einem neuen Motor, neuer Technik und einer Offroad-Variante schickt Fiat seinen modifizierten Tipo ins Rennen. Wie gehabt zeigt sich der Italiener als guter Kumpel und zu einem unschlagbaren Preis, der sogar die meisten Kleinwagen unterbietet.

In Anbetracht der Tatsache, dass selbst Kleinwagen unterdessen nicht mehr unter 15.000 Euro zu bekommen sind, ist der Basispreis von 17.490 Euro für einen Kompaktwagen ein echtes Schnäppchen. Anbieter dieses Fahrzeuges ist der Autobauer Fiat und der Wagen ist der im Jahr 2015 wiederbelebte Tipo. Jetzt hat der 4,37 Meter lange Italiener ein Facelift bekommen und ist mit den unterdessen sehr beliebten Komforteinrichtungen der Neuzeit ausgerüstet worden. Dazu gehört die Klimaanlage ebenso wie der Spurhalteassistent, die Verkehrszeichenerkennung und natürlich ein Radio mit digitalem Empfang in Form des DAB. Na gut, letzteres ist mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben. Und dennoch ist das Gesamtpaket richtig attraktiv.

Dreizylinder mit Laufkultur

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Der Basis-Dreizylinder im Fiat Tipo leistet 100 PS.

(Foto: Fiat)

Ein weiteres Kennzeichen dieser Einstiegsvariante ist der aus anderen Konzernmodellen bereits bekannte aufgeladene Dreizylinder mit einem Liter Hubraum. Im Tipo mit den retuschierten Scheinwerfern und Stoßfängern leistet er 100 PS und wird, nach Aussage des Herstellers, den Löwenanteil unter den Tipo-Bestellungen ausmachen. Der Motor legt eine hinreichend geschmeidige Laufkultur an den Tag.

Um den Dreizylinder akustisch zu identifizieren, muss man schon genau hinhören, denn im Alltagsbetrieb geht sein typisches Knurren eher unter. Dafür fällt umso mehr ins Auge, was die Ingenieure nun in den Innenraum gezaubert haben. Aus dem konventionellen Kombiinstrument wird eine TFT-Anzeigefläche mit diversen Konfigurationsmöglichkeiten. Schön sind die grafisch nachgebildeten Analogskalen für Drehzahlmesser und Kraftstofffüllstand, ein bisschen Nostalgie muss schließlich sein. Das große Feld in der Mitte gibt Aufschluss über diverse Bordcomputerdaten und Tempo.

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Ganz neu ist der 16:9-TFT oberhalb der Mittelkonsole im Fiat Tipo.

(Foto: Fiat)

Ebenfalls neu ist der auf der Mittelkonsole gut einsehbar platzierte 16:9-Touchscreen. Er bietet zusammen mit dem Kombiinstrument genau das richtige Maß an Infotainment, das ein Autofahrer im Jahr 2021 erwarten darf. Ob man nun seine Smartphone-Oberfläche per Android Auto oder Apple CarPlay (ab der Line "City Life" serienmäßig) auf den Screen spiegeln oder die gegen 400 Euro Aufpreis lieferbare integrierte Navigation nutzen möchte, bleibt dem Käufer überlassen.

Augen auf bei der Bestellung

Praktische Goodies sind darüber hinaus die Ladematte für die induktive Energiezufuhr für das Smartphone und gleich mehrere 12 Volt-Steckdosen vorn sowie im Gepäckraum. Allerdings muss man bei der Konfiguration seines Wunsch-Tipo etwas Obacht geben. Aufpreise wie 90 Euro für den Stecker hinten oder die 150 Euro für die durchaus bequeme vordere Mittalarmlehne scheitern eher nicht am Budget, sondern vielmehr an der fehlenden Aufmerksamkeit bei der Bestellung, es wäre schlauer, solch banale Features gleich frei Haus mitzuliefern.

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Unter dem doppelten Ladeboden des Fiat Tipo findet sich ein Staufach, das zur Ordnung mahnt.

(Foto: Fiat)

Um am aufgefrischten Tipo etwas wirklich Schlechtes zu finden, muss man schon lange suchen. Natürlich stellen die Sitzmöbel keine Oberklasse-Fauteuils dar, aber sie bereiten auch keinen Verdruss, lassen sich gegen 250 Euro Mehrkosten sogar mit einer elektrischen Lordosenstütze ausrüsten. Und selbst der einzig lieferbare Turbobenziner ist zwar kein ultrakräftiges Zugpferd, lässt den Tipo beim Überholvorgang am Berg aber auch nicht verhungern. Wer oft längere Strecken auf der Autobahn abspult, würde sich womöglich über einen sechsten Gang freuen. Diesen Luxus beschert lediglich die 130 PS starke Dieselvariante mit 1,6 Litern Hubraum, die dann aber auch mit stattlichen 5200 Euro Mehrpreis gegenüber dem Grundbenziner zu Buche schlägt.

Wer nicht ganz so arg auf das Budget schielen muss, erhält für den Tipo inzwischen auch Komfort-Finessen wie schlüsselloses Schließsystem. Autonome Notbremsung, Parksensoren rundum sowie ein adaptiver Tempomat machen den Tipo dagegen zum Sicherheitsprofi. Und wer möchte, bekommt den Allrounder auch als Kombi und neuerdings zusätzlich als "Cross" mit vier Zentimeter höher liegender Karosse und burschikos aussehenden Anbauteilen. Neue, bunte Lackierungen wie markante Blau-, Grün- und Orange-Töne runden das Tipo-Facelift ab. Leider sind die früher erhältlichen Automatikgetriebe ersatzlos entfallen. Man kann eben doch nicht alles haben.

Quelle: ntv.de, Patrick Broich, sp-x

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