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Ein Auto für den Präsidenten Macht der DS 9 Frankreich wieder groß?

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Der DS9 wird das neue Flaggschiff der Marke.

(Foto: DS)

Die Franzosen litten seit Jahren darunter, dass ihre landeseigenen Hersteller keine große Limousine mehr im Portfolio hatten. Nun will die französische Edelmarke DS eine echte Prestige-Limousine anbieten, den DS 9. Sollte das der neue Dienstwagen für Frankreich-Präsident Emmanuel Macron sein?

Frankreich hat mit dem DS 9 wieder eine große Limousine, ein Prestigegleiter der Fünf-Meter-Klasse, Premiere. Innen gibt es Luxus, unter der Haube Elektrisches. Mit einer Länge von 4,93 Metern orientiert sich der DS 9 an deutschen Konkurrenten wie Audi A6, BMW 5er und Mercedes E-Klasse. Auch der üppige Radstand von 2,90 Metern und die Breite von 1,85 Meter (ohne Spiegel) liegt auf vergleichbarem Niveau.

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Mit einer Länge von 4,93 Metern orientiert sich der DS9 an deutschen Konkurrenten wie Audi A6, BMW 5er und Mercedes E-Klasse.

(Foto: DS)

Optisch tritt der größte DS deutlich konventioneller auf als die anderen Modelle der stark designorientierten Marke; Hingucker sind die coupéhafte Heckpartie und die Chromspange auf der Motorhaube. Als Hommage an die historischen Limousinen der Marke gibt es zudem Positionslichter an der Dachkante.

Der Innenraum ist mit edlem Nappaleder ausgeschlagen, viel Alcantara sowie Dekorelemente aus Kristallglas sollen für ein gehobenes Ambiente sorgen. Die Sitze sind klimatisiert und bieten eine Massagefunktion. Passend zum gediegenen Interieur verspricht DS ein besonders komfortables Fahrverhalten. Die aktive Federung ist an eine Kamera gekoppelt, die den Zustand der Fahrbahn vor dem Fahrzeug registriert und eine Anpassung jedes einzelnen Rads erlaubt. An Technik kommen außerdem ein Level-2-Autobahnpilot, eine Einpark-Automatik und ein Infrarot-Nachtsichtsystem zum Einsatz.

Plug-in-Hybrid zur Markteinführung

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Der Innenraum des DS9 ist mit edlem Nappaleder ausgeschlagen.

(Foto: DS)

Als Antrieb gibt es zur Markteinführung einen Plug-in-Hybrid mit 225 PS Systemleistung und eine Elektro-Reichweite von 40 bis 50 Kilometer, wie er bereits in anderen Modellen des PSA-Konzerns zu haben ist. Ergänzt wird das Programm sukzessive mit einer 250 PS starken Variante mit höherer Reichweite sowie der Top-Ausführung mit 360 PS und Allradantrieb. Ohne elektrische Unterstützung muss der 225 PS starke Ottomotor auskommen. Ein Diesel ist zunächst nicht angekündigt.

Angaben zu den Preisen und zur Markteinführung macht die Citroen-Schwester noch nicht. Beim deutschen Händler wird das für den Weltmarkt entwickelte Markenflaggschiff in der zweiten Jahreshälfte erwartet, die Preise dürften auf dem Niveau der deutschen Premium-Konkurrenz und damit in der 50.000-Euro-Liga starten.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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