Der Tag
1. April 2022
IMG-3564mit Yuki Schubert
Zum Archiv
22:30 Uhr

Das war Freitag, der 1. April 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

vor wenigen Tagen kündigt Russland einen Rückzug aus Kiew an, tatsächlich weichen die Truppen der ukrainischen Hauptstadt, dabei handle es sich aber um ein taktisches Manöver, wie mehrere Quellen nahelegen. Der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnte etwa: "Nach unseren Geheimdienstinformationen ziehen sich russische Einheiten nicht zurück, sondern positionieren sich neu." Die gesamte Entwicklung des heutigen Kriegstages lesen Sie hier. Immer aktuell informiert über die Situation in der Ukraine werden Sie in unserem Ticker.

Diese Themen zum Ukraine-Krieg sind sehr lesenswert:

Das hat uns heute ebenso beschäftigt:

Damit möchte ich mich bei Ihnen herzlich verabschieden. Das Wochenende verspricht sehr kalt zu werden, darum achten Sie gut auf sich, vor allem wenn Sie im Auto unterwegs sind.

Das war Freitag, der 1. April 2022
22:14 Uhr

Feuer auf Frachter im Hafen von Bremerhaven

Auf einem Frachter im Verbindungshafen von Bremerhaven ist am Abend ein Feuer ausgebrochen. Auf dem 190 Meter langen Schiff brennt laut Feuerwehr seit etwa 18 Uhr Holz in einer Ladeluke. 30 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr und 25 Kräfte der freiwilligen Feuerwehr versuchen, den Brand zu löschen und ein Übergreifen der Flammen auf eine weitere Ladeluke zu verhindern. Die 21-köpfige Besatzung hat das Schiff den Angaben zufolge verlassen können, verletzt wurde demnach niemand. Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Vier Schlepper mit Löschvorrichtungen kühlen die Außenhaut des Schiffes vom Wasser aus. Auch das Mehrzweckschiff "Nordergründe" sei auf dem Weg, um beim Bekämpfen des Brandes zu helfen.

Feuer auf Frachter im Hafen von Bremerhaven
21:35 Uhr

Über Dating-Portal kennengelernt: 39-Jähriger wegen Vergewaltigung verurteilt

Er lernte mehrere Frauen über ein Dating-Portal kennen und soll sie anschließend mit Alkohol betäubt und dann vergewaltigt haben. Dafür verurteilte das Landgericht Düsseldorf den 39-Jährigen zu einer dreijährigen Freiheitsstrafe. Die Frauen hatten in dem Verfahren von plötzlicher Erschöpfung und Blackouts bei den Treffen mit dem Mann berichtet. Der Darstellung des Angeklagten, dass der Sex einvernehmlich gewesen sei, glaubten die Richter nicht. Verurteilt wurde der 39-Jährige in einem Fall wegen Vergewaltigung und in zwei weiteren Fällen wegen schweren sexuellen Übergriffs. "Ihnen sind völlig die Maßstäbe verloren gegangen", sagte der Vorsitzende Richter Mike Wißmann bei der Urteilsverkündung in Richtung des Angeklagten. Der Mann aus Düsseldorf, der als IT-Fachmann arbeitete, war nach eigenem Bekunden auf Dating-Plattformen zehn Jahre lang sehr aktiv gewesen und traf dabei zahlreiche Frauen.

Über Dating-Portal kennengelernt: 39-Jähriger wegen Vergewaltigung verurteilt
20:58 Uhr

Spaniens Medien sprechen nach WM-Auslosung vom deutschen "Ungeheuer"

Das Match gegen die deutsche Nationalelf bereits in der Vorrunde der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar hat in Spanien großes Aufsehen erregt. "Spanien wurde das Ungeheuer zugelost", titelte die Fachzeitung "AS" in der Onlineausgabe nach der Auslosung in Anspielung auf das Team von Bundestrainer Hansi Flick. Das Konkurrenzblatt "Marca" sprach von einem "Angstgegner", "dem die Erstgesetzten der acht Vorrundengruppen wohl alle aus dem Weg gehen wollten". Die Nachrichtenagentur Europa Press wies darauf hin, dass Deutschland nach dem Vorrundenaus bei der WM 2018 und anderen Rückschlägen der jüngeren Vergangenheit zwar ein "angeschlagener Gigant" sei. Aber das DFB-Team sei immerhin vierfacher Weltmeister und nicht nur deshalb "bei jedem Turnier immer Titelkandidat".

Spaniens Medien sprechen nach WM-Auslosung vom deutschen "Ungeheuer"
20:26 Uhr

Bruce Willis Frau bedankt sich "aus tiefstem Herzen"

Emma Heming-Willis hat sich auf Instagram "dankbar" für die Unterstützung gezeigt, die sie nach dem Bekanntwerden des krankheitsbedingten Karriereendes ihres Ehemannes Bruce Willis erfahren hat. "Eure Liebe, Unterstützung, euer Mitgefühl und eure Gebete helfen wirklich. Ich bin dankbar. Danke aus tiefstem Herzen." Zuvor gab die Familie in einem gemeinsamen Statement bekannt, dass der "Stirb langsam"-Star seine Schauspielkarriere im Alter von 67 Jahren und mit sofortiger Wirkung beenden würde. Zudem veröffentlichte seine Frau mehrere Bilder zu Ehren des Geburtstages ihrer Tochter Mabel Ray. Darunter ein Foto, auf dem die Zehnjährige mit ihrem Vater in inniger Umarmung abgelichtet wurde.

Bruce Willis Frau bedankt sich "aus tiefstem Herzen"
19:30 Uhr

Woelkis Stellvertreter räumt seinen Posten

Während Papst Franziskus noch auf das Rücktrittsangebot von Kardinal Rainer Maria Woelki reagieren muss, ist dessen Stellvertreter, Generalvikar Markus Hofmann, nicht mehr auf seinem Posten. Hofmann habe ihm angeboten, sein Amt zum 1. Juli neu zu besetzen, teilte Woelki mit. Hofmann gilt als loyaler Unterstützer Woelkis, war aber zusammen mit diesem zunehmend in die Kritik geraten. Woelki begründete die Entscheidung damit, dass er die Verwaltung des Erzbistums Köln neu organisieren wolle. Während seiner fünfmonatigen Auszeit sei ihm klar geworden, dass die Verwaltung künftig von einem Experten geführt werden müsse. Hofmann unterstütze die Marschroute: "Die Aufgaben in einem Generalvikariat sind so vielfältig geworden, dass ich die vorgesehene neue Aufgabenverteilung für richtig und weiterführend halte", sagte er einer Pressemitteilung zufolge.

Woelkis Stellvertreter räumt seinen Posten
18:49 Uhr

Massenkarambolage auf der A44 mit zwölf Verletzten

Auf der Autobahn 44 ist es heute in der Nähe der Ausfahrt Lichtenau (Kreis Paderborn) zu einer Massenkarambolage gekommen. Ein Lastwagen sowie sieben Autos beziehungsweise Transporter seien in den Unfall verwickelt gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Es habe zwölf Verletzte gegeben. Einzelheiten zum Unfallhergang und den Grund nannte er zunächst nicht. Laut einem dpa-Reporter vor Ort handelte es sich um einen Auffahrunfall an einem Stauende. Die Umgebung der Autobahn war verschneit, die Fahrbahn selbst nicht. Die A44 war zwischenzeitlich gesperrt, es bildete sich ein langer Stau.

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Mehrere beschädigte Autos und Einsatzkräfte stehen nach einer Massenkarambolage auf der A44 bei Lichtenau. (Foto: picture alliance/dpa)
Massenkarambolage auf der A44 mit zwölf Verletzten
18:20 Uhr

Sängerin Emeli Sandé hat die "Eine fürs Leben" gefunden

Die Sängerin Emeli Sandé, bekannt etwa für Songs wie "Next to me" ist glücklich in eine andere Musikerin verliebt. Das hat sie jetzt im Interview mit "Metro" offenbart. "Wir haben uns durch die Musik kennengelernt", erzählte Sandé, deren neues Album "Let's Say For Instance" im Mai erscheint. "Und ich fühle mich definitiv glücklicher als je zuvor. Es fühlt sich toll an." Ihre Freundin, die als klassische Pianistin tätig ist, sei "die Eine fürs Leben", geriet die Sängerin ins Schwärmen. Kennengelernt habe sie sie kurz nach dem Lockdown, auch ihre Eltern hätten sie bereits getroffen. Auf die Frage hin, ob sie sich nun als bisexuell identifiziere, antwortete die Sängerin: "Ich bin mir nicht sicher, als was ich mich identifiziere, aber ich denke schon. Ich habe einfach das Gefühl, ich sollte mich in wen auch immer verlieben, in den ich mich verlieben will."

Sängerin Emeli Sandé hat die "Eine fürs Leben" gefunden
17:45 Uhr

Holocaustleugnerin Haverbeck zu einjähriger Haftstrafe verurteilt

Die 93-jährige notorische Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck stand heute wieder in Berlin vor Gericht, weil sie zwei Urteile wegen Volksverhetzung nicht akzeptieren wollte. Im Berufungsprozess ist sie jetzt allerdings zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Die Angeklagte habe den Holocaust in Abrede gestellt und bestritten, begründete das Gericht sein Urteil. In dem Prozess ging es um die Berufungen Haverbecks gegen zwei frühere Hafturteile wegen Volksverhetzung aus den Jahren 2017 und 2020. Beide Verfahren wurden am Landgericht zu einem Berufungsprozess zusammengeführt. "Sie sind keine Holocaustforscherin, sie sind eine Holocaustleugnerin", sagte die Vorsitzende Richterin in ihrer Urteilsbegründung. Haverbeck habe sich "von der historischen Wahrheit meilenweit entfernt" und "die Andenken Millionen Ermordeter geschädigt".

Holocaustleugnerin Haverbeck zu einjähriger Haftstrafe verurteilt
16:59 Uhr

U-Ausschuss zu Hanau: Oberstaatsanwältin verweigert Aussage zu Obduktionen

Sechs Tage lang sucht die Familie Gültekin laut dem Podcast "190220 - Ein Jahr nach Hanau" nach der Leiche von Gökhan. Demnach gibt erst der Anruf einer Bestattungsfirma Aufklärung darüber, wo er ist. Çetin Gültekin, der Bruder des ermordeten Gökhan, berichtet davon, dass die Leiche seines Bruders wie ein Puzzle ausgesehen habe. "Sie hätten uns die Möglichkeit geben müssen, uns von meinem Bruder in einem Stück zu verabschieden", sagt Cetin Gültekin im Podcast. Auch etwa die Familie des ermordeten Sedat Gürbüz wusste laut eigener Aussage nichts von der Obduktion des 29-Jährigen.

Nun hat die in der Tatnacht verantwortliche Oberstaatsanwältin während des Untersuchungsausschusses zum rassistischen Anschlag von Hanau die Aussage über die Obduktionen der Tatopfer verweigert. Ein entsprechendes Dienstaufsichtsverfahren gegen sie sei noch nicht abgeschlossen, sagte die mittlerweile pensionierte Beamtin heute im Wiesbadener Landtag zur Begründung. Die "Initiative 19. Februar Hanau", in der sich Opfer-Angehörige sowie Überlebende des Anschlags zusammengeschlossen haben, hatte sich laut Mitteilung Informationen darüber erhofft, wer die Obduktionen ohne Einwilligung der Angehörigen angeordnet habe.

U-Ausschuss zu Hanau: Oberstaatsanwältin verweigert Aussage zu Obduktionen
16:03 Uhr

Kind stirbt nach Schüssen an US-Schule - Zwölfjähriger festgenommen

An einer Schule im US-Bundesstaat South Carolina hat sich eine Tragödie zugetragen, die ein sehr junges Leben gekostet hat. Ein Zwölfjähriger wurde festgenommen, weil er einen gleichaltrigen Mitschüler erschossen haben soll. Das Motiv für die Tat ist noch unklar. Der Verdächtige von der Tanglewood Middle School in Greenville sei festgenommen und unter anderem wegen Mordes und unrechtmäßigen Waffenbesitzes als Person unter 18 Jahren angeklagt worden, teilte das Büro des Sheriffs mit. Ein Sicherheitsbeamter der Schule habe Schüsse gehört und daraufhin gegen Mittag um Verstärkung gerufen. Einsatzkräfte hätten den Jungen verletzt aufgefunden. Der 12-Jährige wurde demnach ins Krankenhaus gebracht, wo er später für tot erklärt wurde. Polizisten fanden den mutmaßlichen Täter nach einer Suche bei einem Wohnhaus und nahmen ihn fest. Dabei sei eine Waffe sichergestellt worden. Die zwei Jungen hätten sich gekannt, hieß es weiter.

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Polizisten am Gelände der Tanglewood Middle School. (Foto: picture alliance/dpa/The Greenville News)
Kind stirbt nach Schüssen an US-Schule - Zwölfjähriger festgenommen
15:55 Uhr

Vier Tote: Militärflugzeuge kollidieren in Südkorea

Im südkoreanischen Sacheon ereignet sich eine Tragödie: Zwei Flugzeuge der staatlichen Luftwaffe kollidieren in der Luft und stürzen anschließend ab. Zwei Flugschüler und zwei Ausbilder kommen dabei trotz Schleudersitz ums Leben, zivile Opfer seien nicht zu beklagen. Die Absturzstelle befindet sich ganz in der Nähe ihres Stützpunktes.

Militärflugzeuge crashen nach Kollision in Südkorea

Vier Tote: Militärflugzeuge kollidieren in Südkorea
15:37 Uhr

Wieder Ärger um Andrew: Prinz soll in Fall um veruntreutes Geld verwickelt sein

Es floss ein Millionenbetrag, damit das Missbrauchsverfahren gegen Prinz Andrew eingestellt wurde. Nun ist der 62-Jährige wieder in die Negativ-Schlagzeilen geraten. Wie die Nachrichtenagentur PA meldete, fiel der Name des zweitältesten Sohns von Königin Elizabeth II. bei einem Gerichtsverfahren am Londoner High Court im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Veruntreuung von umgerechnet rund 45 Millionen Euro durch einen türkischen Geschäftsmann. Demnach sollen Andrew und seine Ex-Frau Sarah Ferguson auf Veranlassung des Geschäftsmanns hohe Summen aus dem Vermögen einer türkischen Millionärin erhalten haben. Die Frau war aus politischen Gründen aus ihrem Heimatland geflohen und hatte nach eigenen Angaben dem Geschäftsmann den Auftrag gegeben, ihr Geld in Sicherheit zu bringen. Inzwischen klagt sie in London auf Rückgabe ihres Vermögens. Der beklagte Geschäftsmann streitet die Vorwürfe jedoch ab. Eine Sprecherin Prinz Andrews lehnte es heute unter Verweis auf das laufende Verfahren ab, den Fall zu kommentieren, wie PA meldete.

Wieder Ärger um Andrew: Prinz soll in Fall um veruntreutes Geld verwickelt sein
15:05 Uhr

So geht es weiter im Fall Ofarim

Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat den Musiker Gil Ofarim wegen Verleumdung und falscher Verdächtigung angeklagt. Doch wie geht es jetzt konkret weiter? Das Landgericht Leipzig wird in einigen Wochen entscheiden, ob es die Anklage gegen Ofarim zulässt. Zunächst laufe jetzt eine mehrwöchige Erklärungsfrist, in der sich der Künstler und seine Anwälte äußern könnten, sagte eine Gerichtssprecherin.

  • Der Musiker hatte im vorigen Oktober in einem viralen Video Antisemitismus-Vorwürfe gegen ein Leipziger Hotel erhoben.

  • Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft hat sich der Vorfall aber nicht so wie geschildert zugetragen.

  • Ofarim wollte sich auf Anfrage nicht zu den Vorwürfen äußern.

So geht es weiter im Fall Ofarim
14:30 Uhr

Tödlicher Maskenstreit: Kollege des Opfers sagt aus

Im Prozess um den tödlichen Schuss auf einen jungen Tankstellen-Mitarbeiter in Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz hat ein Kollege des Opfers vor dem Landgericht Bad Kreuznach ausgesagt. Er äußerte sich heute zu den psychischen Folgen der Tat: "Das Arbeiten ist eine gute Ablenkung", sagte der 30-jährige Mitarbeiter der Tankstelle, dessen Schicht unmittelbar nach der des 20-jährigen Opfers beginnen sollte. Die Tat habe Spuren hinterlassen: Wenn jemand heute ohne Maske oder mit Maske nur unter der Nase in die Tankstelle komme, "da sagt man mittlerweile nichts mehr, um gewissen Konflikten aus dem Weg zu gehen".

Tödlicher Maskenstreit: Kollege des Opfers sagt aus
14:23 Uhr

Anklage gegen Bundeswehr-Reserveoffizier wegen Spionage für Russland

Die Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen einen Reserveoffizier der Bundeswehr, der für einen russischen Geheimdienst spioniert haben soll.

Anklage gegen Bundeswehr-Reserveoffizier wegen Spionage für Russland
14:19 Uhr

Schichtwechsel

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe, mein Kollege Janis Peitsch hat sich jetzt gut eingepackt - der Wind in Berlin ist kein Witz. Der Tag wird heute von mir weitergeführt und ich freue mich darauf. Lassen Sie uns schauen, was heute noch so in der Welt passiert. Falls Sie mich kontaktieren wollen, um Wünsche, Anregungen oder konstruktive Kritik zu äußern, dann gerne über diese Adresse: dertag@n-tv.de

Ihre Yuki Schubert

Schichtwechsel
14:00 Uhr

ADAC warnt Autofahrer vor Oster-Staus

Trotz rekordhoher Spritpreise dürften sich mit Beginn der Osterferien viele per Auto auf den Weg in den Urlaub machen. Der Pkw bleibe für viele die erste Wahl, so der ADAC. Eine Folge: Staus auf den Autobahnen.

Bereits an diesem Wochenende könnte es an neuralgischen Knotenpunkten auf norddeutschen Autobahnen zu Staus kommen. Denn am Montag beginnen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen die Osterferien. Eine Woche später folgt dann das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Experten raten, nicht gleich am Samstag loszufahren, sondern vielleicht erst am Sonntag.

An Samstagen und am Gründonnerstag (14. April) werde es erfahrungsgemäß besonders voll, warnte der ADAC. Lange Staus drohten nicht nur wegen des hohen Verkehrsaufkommens, sondern auch wegen zahlreicher Autobahn-Baustellen. Im Vergleich zum Vorjahr sind zudem die meisten Corona-Regeln weggefallen.

ADAC warnt Autofahrer vor Oster-Staus
13:26 Uhr

Verdächtiger flüchtet vor Polizei 15 Meter hoch auf Baum

Hätte ja klappen können: Auf der Flucht vor der Polizei ist ein betrunkener Autofahrer in Brandenburg etwa 15 Meter hoch auf einen Baum geklettert. Ein Polizeihund entdeckte ihn dort allerdings, wie die Polizei in Brandenburg an der Havel mitteilte. Polizisten konnten ihn dann zum Abstieg bewegen.

Zuvor sollte der Fahrer nachts von einer Streife kontrolliert werden, reagierte aber nicht auf Haltesignale. Bei dem Ort Lehnin kollidierte das Auto des Mannes mit einer Schranke, woraufhin der Verdächtige in den Wald rannte. Als er wieder vom Baum gestiegen war, nahmen die Beamten ihn mit zur Wache. Ein Alkoholtest ergab 0,9 Promille.

Verdächtiger flüchtet vor Polizei 15 Meter hoch auf Baum
12:27 Uhr

Bonner Wissenschaftler: Fische können addieren und subtrahieren

Nein, diese Nachricht ist wirklich kein Aprilscherz: Fische können nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern rechnen, wie die Universität Bonn mitteilte. Nach der in der Fachzeitschrift "Scientific Reports" veröffentlichten Studie können Buntbarsche und Stachelrochen addieren und subtrahieren im Zahlenraum bis fünf.

Die Bonner Zoologin Vera Schlüssel ließ beide Arten in ihrer Studie einfache Additionen und Subtraktionen vornehmen. "Dabei mussten sie einen Ausgangswert um eins erhöhen oder vermindern", erklärte Schlüssel. Dazu nutzten sie und ihr Team bereits bei anderen Tierarten erprobte Methoden zum Test der mathematischen Fähigkeiten.

Die Forscher überraschte die Leistung der Barsche und Rochen auch deshalb, weil diese keine Großhirnrinde haben. Diese ist beim Menschen für die meisten komplexen kognitiven Aufgaben zuständig. Außerdem sei auch nicht bekannt, dass die beiden Fischarten ein gutes Zahlenverständnis benötigen.

Bonner Wissenschaftler: Fische können addieren und subtrahieren
11:38 Uhr

Lieblingsfotograf von Prinzessin Diana ist tot

Frankreichs Modewelt trauert: Der bekannte Fotograf Patrick Demarchelier ist tot. Der französische Künstler, der einst als persönlicher Fotograf von Prinzessin Diana arbeitete, verstarb am Donnerstag, heißt es auf seinem Instagram-Account.

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Auch dieses Diana-Foto ist von Demarchelier. (Foto: picture alliance / AA)

"Mit großer Trauer geben wir den Tod von Patrick Demarchelier am 31. März 2022 im Alter von 78 Jahren bekannt. Er hinterlässt seine Frau Mia, seine drei Söhne Gustaf, Arthur, Victor und drei Enkelkinder."

Der Franzose wurde angeblich 1989 von Prinzessin Diana kontaktiert, nachdem sie eines seiner Bilder auf dem Cover der "Vogue" gesehen hatte. Beim ersten gemeinsamen Shooting im Jahr darauf entstand das berühmte Schwarz-Weiß-Foto von Diana in einem trägerlosen Kleid mit Tiara. Danach bat Diana Demarchelier, als ihr persönlicher Fotograf zu arbeiten.

Neben Diana standen im Laufe seiner Karriere auch große Stars wie Madonna, Kate Moss oder Beyoncé vor Demarcheliers Kamera.

Lieblingsfotograf von Prinzessin Diana ist tot
10:51 Uhr

Südkorea: Vier Tote bei Crash während Luftwaffenübung

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Nach der Kollision der beiden Flugzeuge steigt eine Rauchwolke auf. (Foto: picture alliance / YONHAPNEWS AGENCY)

Bei der Kollision zweier Militärflugzeuge sind in Südkorea vier Piloten ums Leben gekommen. Zwei KT-1-Übungsjets stießen nahe der Stadt Sacheon in der Luft zusammen und stürzten dann ab, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Das Unglück ereignete sich rund 300 Kilometer südlich der Hauptstadt Seoul, die Ursache ist noch unklar.

Erst im Januar war ein Luftwaffenpilot beim Absturz eines F-5-Kampfjets ums Leben gekommen. Kurz zuvor hatte Südkorea seiner kompletten Flotte moderner F-35-Kampfflugzeuge ein Startverbot erteilt, weil eine Maschine eine dramatische Notlandung wegen eines größeren Systemfehlers machen musste.

Südkorea: Vier Tote bei Crash während Luftwaffenübung
10:04 Uhr

Deutscher Eiskletterer in Norwegen abgestürzt

Ein Kletterer aus Deutschland ist bei einem Unglück in Norwegen ums Leben umgekommen. Das teilte die Polizei mit. Demnach ereignete sich der Unfall in Otta, etwa 200 Kilometer nördlich von Oslo. Ein weiterer Kletterer - auch er ein Deutscher - blieb unversehrt.

Die Polizei hatte zunächst gemeldet, dass zwei Männer am Donnerstag auf dem Weg zum Eisklettern in dem Gebiet gewesen waren. Der eine sei gestürzt, wonach ein umfassender Rettungseinsatz eingeleitet worden sei. Der Verunglückte war nach Angaben des Rundfunksenders NRK auf dem Eis ausgerutscht und in eine Schlucht gestürzt.

Deutscher Eiskletterer in Norwegen abgestürzt
09:24 Uhr

Fähre läuft vor Wangerooge auf Grund

Bei der Einfahrt in den Hafen der Nordseeinsel Wangerooge läuft eine Fähre auf Grund. Passagiere müssen das Schiff über eine Leiter verlassen und zu Fuß an Land gehen. Ein Baggerschiff versucht noch, die Fähre vor der Ebbe freizugraben, kommt aber nicht gegen die Natur an.

+++Update 10.48 Uhr: Mittlerweile ist die Fähre frei gegraben ++++

Fähre läuft vor Wangerooge auf Grund
08:59 Uhr

Olympia 1972 in München - ein Sportfest in der Keimzelle des NS-Terrors

1936 zelebrieren Adolf Hitler und die Nazis die Propagandaspiele von Berlin. Nur 36 Jahre später lädt München ein zum farbenfrohen Gegenentwurf des düsteren Militärspektakels. Wie kann das sein?

Der neue ntv Podcast "Wir sind Geschichte" nimmt Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit und verrät Ihnen, wie die beiden Großereignisse das Land verändert haben. Im ersten Teil der olympischen Doppelfolge blicken ntv-Moderator Moritz Harms und Roman Deininger, Journalist und Autor der "Süddeutschen Zeitung", zurück auf die Machtergreifung von Adolf Hitler in den 30er Jahren, die Olympischen Spiele 1936 in Berlin und das Husarenstück der jungen BRD, die Vergabe der zweiten deutschen Spiele an München im Jahr 1966.

Wir sind Geschichte - ein ntv Podcast

In "Wir sind Geschichte" steuert Moritz Harms seinen Zeitreisebus in zehn Episoden über die interessantesten Routen, die unser historisches Straßennetz zu bieten hat. Die Olympischen Spiele in Deutschland, Feminismus, politische Attentate, das atomare Wettrüsten und vieles mehr. "Wir sind Geschichte" - der ntv History-Podcast erscheint ab 1. April jeden Freitag in der ntv App und überall, wo es Podcasts gibt: Audio Now, Amazon Music, Apple Podcasts, Google Podcasts und Spotify. Mit dem RSS-Feed auch in anderen Apps.

Olympia 1972 in München - ein Sportfest in der Keimzelle des NS-Terrors
08:30 Uhr

Polizei stellt 143 Taranteln an Flughafen sicher

Achtung! Spinnenphobiker lesen jetzt bitte nicht weiter! Denn bei einer Razzia sind auf dem Flughafen der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá 143 Taranteln sichergestellt worden.

Die Spinnen seien in Plastikbeuteln an Bord eines Frachtflugzeugs gefunden worden, zwölf seien erstickt, teilte das Umweltministerium mit. Ziel der illegalen Lieferung sei Mexiko gewesen.

Kolumbien zählt zu den Ländern mit der größten Artenvielfalt. Das nationale Tierschutzgesetz sieht schwere Strafen für den Schmuggel von Tieren vor. Nach Angaben der Internationalen Naturschutzunion (UICN) sind Taranteln bei Spinnenfreunden vor allem wegen ihrer Zahmheit und Farben gefragt.

Polizei stellt 143 Taranteln an Flughafen sicher
08:07 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn Ihnen heute wieder eine haarsträubende Meldung um die Ecke kommt, sollten bei Ihnen die Alarmglocken läuten. Richtig, wir haben den 1. April - also Scherzgefahr! Ich kann Ihnen aber versprechen: In meiner "Tag"-Frühschicht werde ich Sie nicht mit billigen Gags unterhalten, den Job überlasse ich gerne den Lokalzeitungen.

Folgende Themen stehen heute auf der Tagesordnung:

  • Spitzenvertreter der Europäischen Union kommen mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und Regierungschef Li Keqiang zu einem per Videokonferenz organisierten Gipfeltreffen zusammen. Die EU-Seite will Peking zu einer Verurteilung des russischen Angriffs auf die Ukraine auffordern.

  • Erstmals seit der Rückkehr des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki aus einer fünfmonatigen Auszeit kommt der Diözesanpastoralrat zusammen, das wichtigste Beratungsgremium des Kardinals. Bei der zweitägigen Sitzung in Düsseldorf geht es im Kern darum, ob der Diözesanpastoralrat Woelkis Bitte um eine zweite Chance mehrheitlich mitträgt.

  • Im Prozess gegen den mutmaßlichen Tankstellenmörder von Idar-Oberstein werden vor dem Landgericht Bad Kreuznach weitere Zeugen erwartet. Unter anderem soll die Lebensgefährtin des 50-jährigen Deutschen aussagen, der wegen Mordes angeklagt ist.

  • Bundestrainer Hansi Flick und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft erfahren am Abend bei der Gruppenauslosung ihre Gegner für die WM 2022 in Katar.

Bis zum Nachmittag halte ich im "Tag" die Stellung. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]n-tv.de.

Los geht's!

Das wird heute wichtig
07:52 Uhr

Rapper Fedez nach Krebs-OP wieder zu Hause

Eines der bekanntesten Promi-Pärchen Italiens ist wieder vereint: Rapper und Influencer Fedez hat das Krankenhaus nach seiner Krebs-Operation verlassen können.

"Zurückkehren ins Leben" schrieb der 32-Jährige auf Instagram. Dazu teilte der Musiker und Ehemann von Model Chiara Ferragni Fotos und Videos von sich und den beiden gemeinsamen Kindern. Darauf ist auch ein blaues Ballon-Herz mit der Aufschrift "Welcome Back Home".

Vergangene Woche hatte Fedez, der mit bürgerlichem Namen Federico Leonardo Lucia heißt, Details seiner Erkrankung auf Instagram bekannt gegeben. Er habe einen seltenen Tumor an der Bauchspeicheldrüse, der in einer sechsstündigen Operation entfernt worden sei.

Ferragni teilte ebenfalls mehrere Aufnahmen, die sie und ihren Mann im Krankenhaus zeigen. "Es war hart, aber wir sind zu Hause", schrieb sie. "Danke an meinen wunderbaren Mann, der so hart gekämpft hat und für unsere Familie so tapfer war."

Rapper Fedez nach Krebs-OP wieder zu Hause
07:13 Uhr

Trumps Schwiegersohn macht Aussage zum Kapitol-Sturm

Ein Untersuchungsausschuss will die Hintergründe der Erstürmung des US-Kapitols in Washington durch radikale Trump-Anhänger aufarbeiten. Nun ist auch der Schwiegersohn des Ex-Präsidenten vor dem Gremium erschienen - zumindest virtuell.

Jared Kushner, der Ehemann von Trumps Tochter Ivanka, wurde am Donnerstag per Videoschalte von den Abgeordneten befragt, wie US-Medien berichteten. Der 41-Jährige ist das erste Mitglied der Trump-Familie und der bislang wichtigste frühere Trump-Berater, der mit dem Ausschuss sprach.

Kushner hatte sich mit der Befragung einverstanden erklärt. Er befand sich während der Kapitol-Erstürmung nicht in Washington, sondern auf dem Rückweg von einem Besuch in Saudi-Arabien. Seine Frau Ivanka war dagegen am 6. Januar vergangenen Jahres mit ihrem Vater im Weißen Haus.

Die Zeit zur Aufarbeitung der Vorfälle drängt übrigens: Bei den Kongress-Zwischenwahlen im November könnten die Demokraten ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus an Trumps Republikaner verlieren. Diese könnten den U-Ausschuss dann abwickeln.

Trumps Schwiegersohn macht Aussage zum Kapitol-Sturm
07:02 Uhr

Schnee und Regen durchziehen den 1. April

Pünktlich zum 1. April ist der Winter zurück in Deutschland. Örtlich gibt es am Freitag Temperaturen um den Gefrierpunkt. Dazu fällt aus einer von der Mitte bis in den Süden dichten Wolkendecke nicht nur Regen, sondern auch Schnee bis ins Flachland.

Schnee und Regen durchziehen den 1. April
06:35 Uhr

Aldi erhöht ab Montag erneut die Preise

Die Inflation lässt grüßen. Wegen stark gestiegener Kosten erhöht Aldi am Montag abermals Preise. Fleisch, Wurst und Butter würden dann "deutlich teurer", sagte Aldi-Nord-Kommunikationschef Florian Scholbeck.

"Seit Beginn des Ukraine-Krieges gibt es Sprünge bei den Einkaufspreisen, die wir so noch nicht erlebt haben", so die Begründung von Scholbeck. Dies liege auch daran, dass Futter- und Düngemittel sowie Energie sich verteuert hätten. Das wiederum hätten die Landwirte bei ihrer Viehhaltung und die fleischverarbeitende Industrie zu spüren bekommen.

Medienberichten zufolge sieht sich auch Aldi Süd veranlasst, die Preise anzuheben. Die Erhöhungen fallen je nach Produkt unterschiedlich aus. Aldi erhöhte bereits vor zwei Wochen die Preise für etwa 160 Artikel, eine Woche später verteuerten sich 20 weitere Artikel. Andere Wettbewerber zogen nach.

Laut einer unlängst publizierten Befragung des Ifo-Instituts planen fast alle Firmen aus Deutschlands Nahrungs-Einzelhandel Preiserhöhungen wegen der schwierigen Situation auf den Weltmärkten.

Aldi erhöht ab Montag erneut die Preise
06:10 Uhr

Produzent: Polizei stand für Festnahme von Will Smith bereit

Es war der traurige Tiefpunkt der diesjährigen Oscar-Verleihung: Als Moderator Chris Rock einen Witz über den Haarausfall von Schauspielerin Jada Pinkett Smith machte, bekam er auf der Bühne eine Ohrfeige von deren Ehemann Will Smith.

Nun wird bekannt: Unmittelbar nach der Auseinandersetzung stand die Polizei offenbar bereit, um Smith festzunehmen. Direkt nach dem Vorfall seien Polizisten zu ihm gekommen, sagte Gala-Produzent Will Packer dem Fernsehsender ABC. "Sie sagten, wir werden ihn holen, wir sind bereit, ihn jetzt sofort abzuholen, Sie können Klage einreichen."Will Smith droht Rauswurf aus Oscar-Akademie

Chris Rock habe aber "sehr ablehnend" auf den Vorschlag der Beamten reagiert, Smith wegen seines tätlichen Angriffs festzunehmen. "Er meinte: 'Mir geht es gut'", schilderte Packer die Reaktion des Komikers. Die Nachfrage der Polizisten, ob sie in der Angelegenheit irgendetwas unternehmen sollten, habe Rock verneint.

Produzent: Polizei stand für Festnahme von Will Smith bereit