Freitag, 23. Juli 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:26 Uhr

Das war Freitag, der 23. Juli 2021

Mitten in der Urlaubszeit erklärt die Bundesregierung das beliebteste Reiseziel der Deutschen für ein Corona-Hochinzidenzgebiet. Für viele der 400.000 Bundesbürger, die sich aktuell in Spanien befinden, heißt es statt Erholung Stress pur. Nur vollständig geimpfte Urlauber können sich am Pool entspannt zurücklehnen. Auch die Niederlande und Georgien kommen auf die "schwarze" Liste. Was das für ungeimpfte Rückkehrer aus diesen Ländern bedeutet, lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und ein schönes Wochenende!

21:42 Uhr

Radlerin und Motorradfahrer sterben bei Unfall

Schlimmer Unfall in Nordrhein-Westfalen: In Hamminkeln im Kreis Wesel ist eine Radfahrerin beim Einbiegen in eine Straße mit einem Motorradfahrer zusammengestoßen. Dieser kollidierte daraufhin mit einem Auto. Die Radfahrerin und der Motorradfahrer waren sofort tot. Weitere Angaben wollte die Polizei zunächst nicht machen.

21:06 Uhr

Tierquäler schneidet Katze Kopf und Schwanz ab - nicht zum ersten Mal

In Schramberg in Baden-Württemberg haben Unbekannte eine Katze zu Tode gequält. Anwohner fanden den Schwanz und den Kopf des Tieres und alarmierten die Polizei. Ein Tierarzt stellte später fest, dass die Körperteile mit einem scharfen Gegenstand abgetrennt worden waren. Ein Unfall kann also ausgeschlossen werden. Die Katze wurde seit Dienstagabend vermisst.

Ein ähnlicher Vorfall hatte sich bereits im Mai in der Gegend abgespielt. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen.

20:25 Uhr

Schauspieler Peter Schell ist tot

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Peter Schell wurde 64 Jahre alt.

(Foto: picture alliance/dpa/SWR)

Schauspieler Peter Schell ist nach schwerer Krankheit in seiner Wahlheimat Baden-Baden im Alter von 64 Jahren gestorben. Das gab der Südwestrundfunk (SWR) bekannt. Schell war 27 Jahre Teil der SWR-Serie "Die Fallers" über das Leben einer fiktiven Familie auf einem Bauernhof im Schwarzwald.

Neben seinem Engagement in "Die Fallers" übernahm der Schauspieler Rollen in "Die Wache" (RTL), "Unser Charly" (ZDF) oder "Hallo, Onkel Doc!" (Sat.1). Schell war zudem auf verschiedenen Theaterbühnen zu sehen und absolvierte Soloauftritte und Lesungen.

20:16 Uhr

Die Videos des Tages

19:40 Uhr

Ansturm auf vom Lkw gefallene Espresso-Kapseln - Stau auf Autobahn

Ist Kaffee in Aluminiumkapseln es wirklich wert, den Verkehr auf der Autobahn zu gefährden? Mindestens ein Dutzend Autofahrer würden diese Frage mit Ja beantworten.

Im französischen Grenzgebiet zu Deutschland haben von einem Laster gefallene Espresso-Kapseln einen Autobahn-Stau ausgelöst. Mehrere Autofahrer bremsten, um hunderte Kapseln aufzusammeln, die bei dem elsässischen Ort Sierentz südwestlich von Straßburg auf der A35 verstreut lagen.

Auslöser war ein Unfall: Der Fahrer des Nespresso-Lasters versuchte, anderen Fahrzeugen auszuweichen, die wegen vorbeifahrender Radrennfahrer der Elsass-Rundfahrt Tour d'Alsace zum Stehen gekommen waren. "Dabei wurde die ganze rechte Seite seines Anhängers aufgerissen, und die Kapseln wurden 400 bis 500 Meter weit verstreut", sagte ein Polizeisprecher.

Nach Angaben der Autobahnmeisterei wurde niemand verletzt und es wurden auch keine Bußgelder verhängt.

19:02 Uhr

Frau stürzt in Fahrstuhlschacht

Eine 24-jährige Frau ist in Chemnitz in einen Fahrstuhlschacht gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, gehörte sie zu einer Gruppe von 20 Menschen, die in der Nacht in ein leerstehendes Verwaltungsgebäude eingedrungen waren, um es zu erkunden. Dabei sei die Frau in dem Fahrstuhlschacht einige Meter in die Tiefe gefallen. Feuerwehrleute bargen die Schwerverletzte. Gegen die Gruppe wurden Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs gestellt.

18:25 Uhr

Unwetter im Erzgebirge: Vermisster tot gefunden

Nicht nur in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, auch in weiteren Teilen Deutschlands kam es vergangene Woche zu Unwettern.

Nach einer Sturzflut in Jöhstadt im Erzgebirge ist nun die Leiche eines vermissten 53-Jährigen gefunden worden. Taucher entdeckten den Toten im Uferbereich des Flusses Preßnitz nahe einer Talsperre, wie die Polizei mitteilte.

Der Mann war am 13. Juli bei einem Unwetter im Jöhstadter Ortsteil Steinbach von Wassermassen fortgerissen worden. Dort hatte es eine Sturzflut gegeben. Seitdem suchten Polizei und Feuerwehr nach ihm.

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17:41 Uhr

Corona-Infizierter gibt sich im Flughafen als seine Frau aus

In Indonesien hat ein Mann in der Kleidung seiner Frau und mit ihrem negativen PCR-Test eine Flugreise angetreten. So flog er am vergangenen Wochenende vollverschleiert von der Hauptstadt Jakarta auf die knapp 2500 Kilometer entfernte Insel Ternate.

Wie Medien berichteten, wurde der Mann später positiv auf das Coronavirus getestet. Ein Flugbegleiter habe beobachtet, wie der Mann im Flugzeug kurz vorm Aussteigen die Kleidung wechselte und habe daraufhin die Flughafenbehörde alarmiert.

17:08 Uhr

Billie Eilish fühlt sich heute "viel selbstbewusster"

Billie Eilish ist heute eine der erfolgreichsten neuen Sängerinnen in der Musikbranche. Doch lange Zeit hat sie nicht an ihr Talent geglaubt. "Ich fühlte mich immer unter Druck und verängstigt und hatte das Gefühl, nicht genug richtig zu machen oder keine gute Arbeit zu leisten", sagte die 19-Jährige dem Musikvideo-Dienst Vevo im Rückblick auf ihr früheres Schaffen. "Ich hatte damals das Gefühl, nicht sonderlich talentiert zu sein und ich fühle mich heute wirklich viel selbstbewusster in meinem Handwerk."

16:42 Uhr

Spanien-Rückkehrer müssen in Quarantäne, auch Niederlande Hochinzidenzgebiet

Bundesregierung und Robert-Koch-Institut haben Spanien und die Niederlande als Corona-Hochinzidenzgebiete eingestuft, außerdem die Kaukasus-Republik Georgien. Mit der Einstufung sind verschärfte Einreise- und Quarantäne-Regeln verbunden. Die neue Einstufung für Spanien und die Niederlande soll am Dienstag um 00.00 Uhr wirksam werden, für Georgien gilt sie schon ab Sonntag.

Mehr Corona-News finden Sie in unserem Liveticker.

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16:28 Uhr

"Totale Säuberung": Lukaschenko vernichtet Zivilgesellschaft

Fast ein Jahr nach der Wahlfarce in Belarus gibt es im autoritär regierten Land so gut wie keine unabhängigen Medien und NGOs mehr.

In den letzen Tagen hat der Apparat von Machthaber Alexander Lukaschenko die "Liquidierung" von Organisationen der Zivilgesellschaft deutlich intensiviert. Es sei eine "totale Säuberung" samt politischer Verfolgung landesweit im Gange, teilte das Menschenrechtszentrum Wesna mit. Das renommierte Zentrum listete mehr als 40 Nichtregierungsorganisationen auf, darunter auch humanitäre Initiativen und juristische Hilfen, die vom Justizministerium beseitigt wurden. Betroffen sind zudem Schriftsteller und Journalisten.

Lukaschenko hatte bei einem Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin angekündigt, rigoros gegen die Zivilgesellschaft vorzugehen. Derweil warb die Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja bei politischen Gesprächen im Weißen Haus in Washington dafür, den Sanktionsdruck auf Lukaschenko weiter zu erhöhen. Schon jetzt setzen Sanktionen der EU und der USA dem Apparat in Belarus massiv wirtschaftlich zu.

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16:27 Uhr
Breaking News

Olympische Sommerspiele in Tokio eröffnet

Die Olympischen Sommerspiele in Tokio sind eröffnet. Kaiser Naruhito sprach in der japanischen Hauptstadt die traditionelle Begrüßungsformel. Eigentlich sollten die Spiele bereits 2020 stattfinden, sie wurden wegen der Corona-Pandemie aber um ein Jahr verschoben.

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16:00 Uhr

Größte Glocke im Kölner Dom muss Pause einlegen

Der "Dicke Pitter" hat einen Riss: Um die größte Glocke im Kölner Dom zu schützen, wird sie künftig seltener und kürzer zu hören sein. Das berichtet der "Kölner Stadtanzeiger" unter Berufung auf Dompropst Guido Assmann. Dem Bericht zufolge stammt der Riss aus den 1950er Jahren.

Die Glocke soll statt wie bisher an elf Feiertagen künftig nur noch zu acht Anlässen im Jahr läuten. Entfallen soll unter anderem das Geläut an Silvester und Neujahr. Auch die Läutezeit wird demnach um jeweils einige Minuten verkürzt.

Die Petersglocke, auch "Dicker Pitter" genannt, wiegt 24 Tonnen. Sie wurde 1923 gegossen und hat einen Durchmesser von 3,22 Meter. Bis 2016 war sie die größte freischwingende Glocke der Welt.

15:27 Uhr
Breaking News

EMA gibt Moderna für Jugendliche frei

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat den Corona-Impfstoff des US-Herstellers Moderna für Zwölf bis 17-Jährige freigegeben. Dies gab die Behörde in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung bekannt. Bisher hatte nur der Impfstoff von Biontech/Pfizer eine EU-weite Zulassung für diese Altersgruppe.

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15:24 Uhr

Höcke scheitert mit Misstrauensvotum gegen Ramelow

Die Thüringer AfD-Fraktion ist mit einem Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Bodo Ramelow gescheitert. Ihr Vorsitzender Björn Höcke erhielt bei der Abstimmung im Landtag in Erfurt von 68 abgegebenen Stimmen 22 Ja- und 46 Nein-Stimmen und verfehlte damit die nötige absolute Mehrheit von 46 Stimmen, um Ramelow als Regierungschef zu stürzen.

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14:46 Uhr

Nach Protesten: Film über Christchurch-Anschläge wird nun doch nicht gedreht

Ein schreckliches Ereignis: Vor mittlerweile mehr als zwei Jahren greift ein Rechtsextremist aus Australien zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch an und tötet 51 Menschen. Hollywood will die Geschichte verfilmen - doch Proteste gegen einen Film über die Terroranschläge werden laut.

Nun wird die Idee erstmal auf Eis gelegt. Drehbuchautor und Regisseur Andrew Niccol werde das Projekt nicht weiter verfolgen, "bis eine vollständige Konsultation mit der muslimischen Gemeinschaft Neuseelands stattgefunden hat", zitierte die Zeitung "New Zealand Herald" den Filmemacher. Er sei "zutiefst betroffen", dass die Filmidee zu "They Are Us" (Sie sind wir) den Familien der Opfer solchen Schmerz bereitet habe.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Ein wunderschönes Wochenende wünscht Ihnen Clara Suchy, bevor sie sich in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich übernehme ab sofort den "Tag" und versorge sie weiter mit Nachrichten aus aller Welt. Los geht's!

14:19 Uhr

Sibirien: Nicht nur Waldbrände, nun auch Überschwemmungen

Ein Teil Sibiriens erstickt unter 100 Waldbränden, der andere Teil leidet unter Überschwemmungen und Überflutungen. 2000 Kilometer südlich der Brände überfluten Hunderte von Häusern. 2500 Menschen seien von dem Hochwasser unweit des Baikalsees in Sibirien betroffen, teilten die Behörden der Region Transbaikalien mit.

  • In der Stadt Schilka werden Notunterkünfte eingerichtet.
  • Dort hielten sich zunächst etwa 100 Menschen auf.
  • Bei dem Hochwasser seien auch mehrere Brücken zerstört oder beschädigt worden.

Betroffen ist auch die Transsibirische Eisenbahn - Beim Einsturz der Bahnbrücke habe es aber keine Verletzten und Toten gegeben, hieß es.

14:00 Uhr

Krankenhäuser im Libanon haben keinen Treibstoff mehr - "Vorräte für maximal ein paar Tage"

Die Wirtschaftskrise im Libanon wird von Tag zu Tag schlimmer. Seit 2019 hat die Währung des Landes mehr als 200 Prozent ihres Wertes verloren. Jetzt leidet das kleine Land am Mittelmeer unter Treibstoffmangel - zuletzt mussten Menschen mehrere Stunden an Tankstellen warten, um ihre Autos zu tanken. Die Treibstoffkrise wirkt sich nun auch auf Krankenhäuser aus, die Ärzte im Land sehen das Leben ihrer Patienten in Gefahr.

"Den meisten Krankenhäusern im ganzen Land geht der Treibstoff aus und einige haben nur noch Vorräte für maximal ein paar Tage", sagte Suleiman Harun, Chef des Verbands privater Krankenhäuser.

Einige kleinere Kliniken nehmen demnach bereits keine neuen Patienten mehr auf. Der Gesundheitssektor versuche in Zusammenarbeit mit den Behörden händeringend Kraftstoff für den Betrieb der Generatoren zu beschaffen, um eine Katastrophe in den Krankenhäusern zu vermeiden.

13:46 Uhr

20.000 Hektar in Flammen: US-Feuerwehr filmt dramatische Fahrt durch Inferno

Die Brände in Nordamerika beschäftigen Tausende Feuerwehrleute. Bei der Durchfahrt des Tamarack-Feuers gelingen Einsatzkräften bedrückende Aufnahmen. Allein im Westen der USA toben derzeit fast 80 Brände, das Tamarack-Feuer ist das größte unter ihnen.

13:28 Uhr

Steinmeier wünscht deutschen Sportlern viel Erfolg in Tokio

Gleich geht es offiziell los! In diesen Minuten findet die Eröffnungsfeier in Tokio statt und bald wird der Kaiser von Japan den Beginn der Olympischen Spiele verkünden. Als Überraschungsgast nimmt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an einer Videoübertragung mit deutschen Sportlern und Sportlerinnen teil. Er drückt den Teilnehmenden die Daumen für Olympia und wünscht ihnen "viel Erfolg bei den Olympischen Spielen in Tokio".

In dem Videogespräch erkundigt sich Steinmeier den Angaben zufolge unter anderem zu den Trainingsbedingungen in der Pandemie, den Medaillenaussichten und den fehlenden Begegnungen mit Sportlern anderer Nationen in Tokio. Er und seine Frau würden auf optimale Ergebnisse hoffen, fügt er hinzu.

13:03 Uhr

14 Menschen sterben nach schweren Monsunregen in Indien

Erst Westdeutschland, dann China, nun Indien: Hochwasser hinterlässt weltweit eine zerstörerische Spur. In Indien sterben nach schweren Monsunregenfällen 14 Menschen bei Erdrutschen und anderen Zwischenfällen. Ein Beamter des Katastrophenschutzes schildert die Situation:

  • Die Toten seien seit Donnerstagabend (Ortszeit) gefunden worden.
  • Hunderte Menschen seien aus ihren überfluteten Häusern in betroffenen Gebieten im Bundesstaat Maharashtra gerettet worden.
  • Der heftige Regen habe Brücken und Gebäude zerstört, Telekommunikationsmasten beschädigt sowie Straßen und Gleise überflutet, wodurch mehrere Züge ausfielen.

Nach Angaben des indischen Fernsehsenders NDTV handelte es sich um den heftigsten Regenfall in 24 Stunden, den der Bundesstaat je in einem Juli in den vergangenen 40 Jahren erlebt hat.

12:36 Uhr

Unbekannter mäht heimlich fremde Wiese

In Unterfranken in Bayern mäht ein Unbekannter eine fremde Wiese und presst sogar vor Ort Heuballen. Wie die Polizei berichtet, wird das 1,2 Hektar große Grundstück in Dorfprozelten professionell gemäht. Die produzierten Heuballen lässt der Unbekannte teilweise liegen. "Der Besitzer des Grundstückes fragt sich nun, wer seine Wiese abgemäht hat", berichtet die Polizei.

11:48 Uhr

Fotoshooting mit Mama: Zweijähriger fällt von Seebrücke

Rettungseinsatz, weil jemand ein schönes Foto wollte? Manchmal kann die perfekte Idee für einen Instagram-Post schiefgehen. Wie bei einer Mutter an der Ostsee, die ihren Sohn für ein Foto auf die Brüstung der Seebrücke im Ostseebad Zinnowitz auf Usedom setzt. Dabei fällt der Zweijährige fünf Meter tief ins Wasser - die 34-jährige Mutter springt ihm hinterher und verletzt sich dabei am Knöchel. Der Vorfall sorgt für großes Aufsehen und einen großen Rettungseinsatz.

Nach Angaben der Polizei soll sich der Vorfall dort ereignet haben, wo das Wasser noch nicht sehr tief ist. Die Mutter und der Junge seien von Rettern geborgen und in eine Klinik gebracht worden. Die Polizei ermittle in dem Fall nicht weiter, wie ein Sprecher in Anklam erklärte. Es handele sich um einen "reinen Rettungseinsatz".

Die Zinnowitzer Seebrücke verläuft von der höher gelegenen Straße etwa vier Meter über den Strand hinweg rund 300 Meter in die Ostsee hinein. Der Unfall soll sich in Höhe der ersten Brückensegmente ereignet haben, die über das Wasser führen.

11:24 Uhr

Bayern: Passanten entdecken tote Frau in Altkleidercontainer

Ein erschreckender Fund: In einem Altkleidercontainer im bayerischen Großostheim finden Passanten eine tote Frau. Nach Angaben der Polizei starb sie in der Kleidersammelstelle - ihr Oberkörper steckte noch in der Einwurföffnung.

Nach Angaben der Polizei wählten zwei Zeuginnen, die die Frau entdeckt hatten, umgehend den Notruf. Die Feuerwehr befreite die 25-Jährige, ein Notarzt konnte allerdings nur noch deren Tod feststellen. Die Polizei nahm Ermittlungen auf. Nach eigenen Angaben hatte sie zunächst aber keine Hinweise auf ein Verbrechen. Die Beamten gingen von einem "tragischen Unfallgeschehen" aus.

11:04 Uhr

Schwere Unwetter in der Türkei: Ganzes Haus stürzt in reißende Fluten

In der Türkei wüten heftige Unwetter. Besonders der Nordosten des Landes wird von schweren Regenfällen getroffen. In der Stadt Arhavi stürzt vor laufender Kamera ein komplettes Haus in die Fluten. Viele Menschen müssen aus ihren Häusern gerettet werden.

10:46 Uhr

Schnee am Kap: Kaltfront beschert Südafrika Minustemperaturen

Während Sibirien brennt, friert Südafrika: Eine Kaltfront mit arktischer Kälte bringt derzeit in Teilen des Landes Minustemperaturen und Schneefall. Laut Meteorologen wird in der Stadt Bloemfontein minus neun Grad Celsius gemessen - der nationale Wetterdienst spricht von der kältesten Nacht des Jahres.

Auf der Süd-Halbkugel herrscht gerade Winter, Schneefälle sind daher vor allem in den Höhenlagen zu dieser Jahreszeit nicht selten. In den sozialen Medien machten auch Bilder aus der im Inland gelegenen Diamanten-Stadt Kimberley die Runde, auf denen Schneefälle zu sehen waren. Das Wetterbüro warnte vor allem in der Provinz Free State vor schlechten Straßenverhältnissen durch die erwarteten Schneemassen.

10:27 Uhr

Ölverschmutztes Wasser ist großes Problem nach Überschwemmungen

Im Westen geht das Aufräumen nach der Flutkatastrophe weiter. Nun ist auch die Entsorgung von ölverschmutztem Wasser ein großes Problem. Das schildert der Geschäftsführer einer Entsorgungsfirma aus Wesel, Guido Schmidt, bei WDR 5.

  • Heizöl müsse aus vollgelaufenen Kellern abgepumpt oder gewaltige ölbehaftete Wassermengen aus Tiefgaragen geholt werden.
  • Er sei auch in Kliniken gerufen worden, wo etwa Aufzugschächte mit Hydrauliköl verunreinigt wurden.

Das Unternehmen transportiere kontaminiertes Wasser, verpumpe es zunächst in Tanklager und analysiere die Schadstoffe. In mehreren Schritten werde dann alles gereinigt. Die Nachfrage sei enorm, seine Firma KS-Recycling-Gruppe schaffe es kaum, die Aufträge abzuarbeiten, sagte Schmidt. Bei den Einsätzen schockiere ihn das Ausmaß der Schäden. "So viel Elend habe ich noch nie gesehen."

10:05 Uhr

Angeklagter im Waldkraiburg-Prozess zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt

Wegen versuchten Mordes in 26 Fällen, schwerer Brandstiftung und der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat: Im Prozess um Anschläge auf türkische Läden im oberbayerischen Waldkraiburg wird der Angeklagte zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Bundesanwaltschaft hatte dreizehneinhalb Jahre Haft gefordert, die Verteidigung eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren.

Das Oberlandesgericht München verhängt außerdem die Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie. Der Angeklagte ist nach Gerichtsangaben schizophren. "Ohne die Schizophrenie sind die vom Angeklagten verübten Anschläge in Waldkraiburg nicht denkbar", sagte der Vorsitzende Richter. Sie seien aber "ebenso wenig denkbar ohne die islamistisch-dschihadistische Ideologie". Diese sei "das Fundament, auf dem die Schizophrenie aufgesattelt hat".

Der heute 27-Jährige hatte unter anderem einen Brandsatz in ein türkisches Lebensmittelgeschäft geworfen, über dem viele Menschen in ihren Wohnungen lebten. Die brachte er aus Sicht des Gerichts damit in Lebensgefahr. Außerdem soll er weitere Taten verübt und geplant haben. Das Motiv: fanatischer Salafismus und Hass auf Türken.

09:50 Uhr

Reporterin vor Ort: "Man merkt hier nicht, dass Olympia ist"

Heute beginnen offiziell die Olympischen Sommerspiele in Tokio - ohne Zuschauer und unter strengen Corona-Auflagen. Reporterin Pia Schrörs ist für RTL vor Ort. Im Gespräch mit "heute wichtig"-Moderator Michel Abdollahi erzählt sie, wie die Stimmung in Tokio ist und an welche Regeln sie sich halten muss.

"Man merkt hier nicht, dass Olympia ist", sagt Schrörs im Podcast. Die Japaner seien wenig euphorisch. "Die Menschen haben sich wirklich gewünscht, das nochmal um ein Jahr zu verschieben." 80 Prozent der Bevölkerung seien gegen die Austragung der Olympischen Spiele. Doch die Wettkämpfe finden trotz Corona statt, wenn auch ohne Publikum.

Journalisten dürfen zwar nach Tokio reisen, müssen aber strenge Auflagen erfüllen. "Wir wurden überrollt von einer Masse an Dokumenten", erzählt die Reporterin in "heute wichtig". Unter anderem brauche sie eine Tracking-App, auf der man sie permanent verfolgen könne. Das sei Voraussetzung für die Einreise gewesen.

"heute wichtig"

"heute wichtig" ist der neue Morgen-Podcast des "Stern" in Kooperation mit RTL und ntv. Mit einem Mix aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung steht der Podcast von Montag bis Freitag immer ab 6 Uhr zum Abruf bereit. Verpassen Sie keine Folge von "heute wichtig" und abonnieren Sie den Podcast bei Audio Now, Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Castbox oder in ihrer Lieblings-Podcast-App.

09:27 Uhr

Umweltbundesamt: Klimaschutz muss ins Grundgesetz

Die Folgen des Klimawandels wirken sich zunehmend auf Deutschland aus. Das Bundesverfassungsgericht hat das Klimaschutzgesetz der Bundesregierung bereits für unzureichend erklärt. Nun will das Umweltbundesamt (UBA) den Umgang mit dem Klimawandel im Grundgesetz verankern.

"Wirksame Vorsorge geht nur gemeinsam, mit Bund, Ländern und Kommunen", sagte der Präsident des UBA, Dirk Messner, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Deswegen sollte Klimawandelanpassung eine Gemeinschaftsaufgabe werden - und das muss ins Grundgesetz." Dieses Ziel müsse von der neuen Regierung "mit höchster Priorität verfolgt werden".

Insbesondere die Klimaanpassung - also wie die Infrastruktur und das alltägliche Leben besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet werden können - müsse bundesweit geregelt werden, schlägt er in einem Positionspapier vor. Die erforderlichen Maßnahmen im Kampf gegen die Erderwärmung seien "im Wesentlichen bekannt", sagte Messner.

"Dazu gehört, dass wir Flächen entsiegeln, den Gewässern mehr Platz lassen, die Städte für Starkregen umbauen und gegen Hitze wappnen, neue Siedlungsplanungen umsetzen." Was aber fehle, sei der rechtliche und finanzielle Rahmen, damit diese Maßnahmen auch flächendeckend umgesetzt werden können.

09:05 Uhr

85 Millionen Jahre alt: 160 Eier prähistorischer Vögel in Argentinien gefunden

Durch Zufall findet eine Gruppe von Forschern in Argentinien mehr als 160 Eier prähistorischer Vögel. Bei Renovierungsarbeiten auf einem Universitätscampus in Neuquén in Patagonien stoßen Bauarbeiter auf Überreste aus der Urzeit. Ein Team von Wissenschaftlern der Universität arbeitet nun seit Wochen parallel zu den Sanierungsarbeiten an der Sicherung möglicher Funde. Die Eier haben demnach fünf bis sieben Zentimeter Durchmesser und sind rund 85 Millionen Jahre alt.

Nicht nur die 160 Eier sorgen für Aufregung - auch der Fundort ist etwas Besonderes. Er befindet sich in unmittelbarer Nähe des Naturkundemuseums der Universität. "Wir sind sehr aufgeregt, um ehrlich zu sein, denn einen Campus mit so viel fossilem Material findet man in Argentinien nicht", sagte der Geologiestudent Dario Julián López. "Wir sind in einer privilegierten Situation." Sie könnten die Fossilien nun direkt ins Universitätsmuseum bringen.

08:40 Uhr

Amy Winehouse starb heute vor zehn Jahren

Am 23. Juli 2011 starb Amy Winehouse an einer Alkoholvergiftung. Die Sängerin führte ein Leben mit großen Erfolgen, aber auch tiefen Abstürzen. Wie bei vielen Stars hinterließ das auch bei der Königin des Soul Spuren. Die Schattenseiten des Ruhms sind häufig Drogen und Alkohol. Bei Amy Winehouse kamen psychische Probleme hinzu.

Ihre tragische Geschichte fand ihr Ende in einem viel zu frühen Tod. Amy Winehouse starb mit gerade einmal 27 Jahren - und ist damit Teil des makabren Klubs 27, zu dem auch Musikstars wie Jimi Hendrix, Janis Joplin und Kurt Cobain gehören.

08:15 Uhr

Bestatter überlastet: Nach Überschwemmungen fehlen Transportfahrzeuge

Das Ausmaß der Zerstörung durch das verheerende Unwetter ist noch nicht bekannt. Mehrere Städte und Dörfer müssen wieder aufgebaut werden. Nun steht die Region vor dem nächsten Problem: Nach der Hochwasserkatastrophe fehlt es einigen Bestattern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz offenbar an Transportwagen.

"Es gibt nur eine sehr begrenzte Anzahl von Bestattungsfahrzeugen, die sind erst mal unersetzlich", sagte ein Sprecher des Bestatterverbands Nordrhein-Westfalen. Viele der betroffenen Autos standen etwa bei den verheerenden Fluten in der Garage neben Bestatterinstituten und seien dann - genauso wie die Geschäfte - mit Wasser vollgelaufen.

Allerdings "fehlen die dann nur in einzelnen Unternehmen". Man könne sich untereinander gut unterstützen, indem Kollegen etwa unbeschädigte Transportwagen ausleihen. Die Fahrzeuge sind den Angaben des Sprechers zufolge Einzelanfertigungen und werden nur auf Anfrage hergestellt. Deshalb sei es schwierig, diese zu ersetzen. Der gesamte Schaden sei noch nicht klar.

07:50 Uhr

Helene Fischer singt Duett mit "Despacito"-Sänger Luis Fonsi

Helene Fischer ist wieder zurück. Nach der Ankündigung eines neuen Albums noch in diesem Jahr steht nun auch fest: Bereits am 6. August erscheint die neue Single. Das kündigte die Schlagersängerin via Instagram an. Der Song "Vamos a Marte" ist ein Duett mit dem Latin-Pop-Sänger Luis Fonsi. Wenige Stunden zuvor kündigte Fischer bereits ein neues Album an, das nach ihrer Auszeit noch in diesem Jahr auf den Markt kommen wird.

"Hallo ihr Lieben, ja, lang ist's her", erzählt Fischer in einer ihrer Instagram Storys. Für sie seien die vergangenen Wochen und Monate eine "sehr intensive, aber auch eine sehr reflektierende und tolle Zeit" gewesen, in der sie sich zurückgezogen habe. Sie habe "natürlich sehr intensiv an meinem neuen Album gearbeitet" und sei "viel im Studio" gewesen. Herausgekommen sei ihr "persönlichstes Album ever".

07:24 Uhr

Journalist im Norden Mexikos ermordet

Im vergangenen Jahr starben dort acht Journalisten - Mexiko gilt als eines der gefährlichsten Länder auf der Welt für Pressevertreter. Nun erreicht uns erneut eine solche Nachricht: "Vor wenigen Augenblicken wurde der Journalist Ricardo López in Guaymas getötet", teilte die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Sonora bei Twitter mit. Der 47-jährige López hatte das Online-Medium InfoGuaymas geleitet und bereits im März angegeben, wegen seiner Arbeit Drohungen zu erhalten.

Seit dem Jahr 2000 wurden in Mexiko rund 100 Pressevertreter ermordet. Mehr als 90 Prozent dieser Verbrechen bleiben nach Angaben von Organisationen für die Pressefreiheit ungestraft.

06:58 Uhr

Katastrophen-Warnsystem soll ab Mitte 2022 einsetzbar sein

Nachdem die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz nicht vor dem Unwetter gewarnt wurde, fragen sich viele, wo die Warnsysteme geblieben sind. Keine Sirene, keine SMS. Nun hat sich das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) offenbar der Sache angenommen.

Demnach wird das BKK voraussichtlich ab dem Sommer 2022 mit dem vielfach geforderten Warnsystem Cell Broadcast arbeiten können. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf Regierungskreise. Cell Broadcast solle "bis Mitte nächsten Jahres einsetzbar" sein.

Dass das System kommt, ist dem Bericht zufolge sicher. Das geplante Alarmsystem über Textnachrichten auf den Mobilfunkgeräten werde schneller installiert sein, als ein flächendeckendes Netz mit analogen Sirenen wieder hergestellt werden könne.

06:36 Uhr

Drama bei Olympia: Acht streunende Katzen suchen ein neues Zuhause

Corona ist nicht das Einzige, was die Mitarbeiter im Olympiastadion von Tokio auf Trab hält. Auch acht streunende Katzen sorgen offenbar für viel Drama - denn das Stadion, das die Blicke der Welt auf sich zieht, war bis vor Kurzem ihr Zuhause. Jetzt können die freiwilligen Helfer, die sie bislang gefüttert haben, nicht mehr auf das Gelände gehen, wie die japanische Tageszeitung "Asahi Shimbun" berichtet.

In einer Online-Petition baten über 10.000 Menschen um Erlaubnis, sich weiter in dem Gebiet um die Katzen kümmern zu dürfen. Darauf wurden Käfige aufgestellt, wodurch einige der Tiere eingefangen werden konnten. Nun suchen die Freiwilligen nach Menschen, die sie aufnehmen. Zudem wollen sie sich dafür einsetzen, auch die übrigen Tiere im Umfeld des Stadions vor dem Verhungern, der starken Sommerhitze und möglichen Unfällen durch den zunehmenden Olympia-Verkehr zu bewahren.

06:21 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

gestern hielt Bundeskanzlerin Merkel ihre letzte Bundespressekonferenz. Sie stellte sich den Fragen der Hauptstadtjournalisten und ließ diesen Satz fallen: "Was man vermisst, merkt man meist erst, wenn man es nicht hat." Bis zur Bundestagswahl sind es noch knapp zwei Monate - aber der sentimentale Abschied nimmt schon jetzt Fahrt auf. Wir blicken jetzt aber erstmal nach vorn:

Heute scheint in Berlin die Sonne, aber leider steht Deutschland am Wochenende eine weitere Runde Starkregen bevor. Unsere Wetterkollegen berichten, dass uns Tief "Dirk" zum Glück nicht so stark treffen wird wie die verheerenden Unwetter vor einer Woche. An diesem Freitag geht es auch um Impfstoffe für Kinder, denn die Europäische Arzneimittelbehörde wird voraussichtlich grünes Licht für den Einsatz von Präparaten für 12- bis 17-Jährige geben. Außerdem beginnen heute offiziell die Olympischen Spiele in Tokio. Drücken wir also die Daumen und schauen gespannt auf die nächsten Wochen.

Den Rest lassen wir auf uns zukommen. Mein Name ist Clara Suchy und ich werde Sie heute durch den Tag begleiten. Wenn Sie Anregungen, Fragen oder auch nur Rückmeldungen haben, können Sie sich direkt an mich wenden: clara.suchy@nachrichtenmanufaktur.de.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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