Dienstag, 26. April 2022Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:24 Uhr

Das war Dienstag, der 26. April 2022

Plant der Kreml einen militärischen Einsatz in Moldawien? Das ist gut möglich. Nach zwei Anschlägen in dem Separatistengebiet Transnistrien wiederholt der Kreml sein Drehbuch zum Überfall auf die Ukraine. Moskau sei besorgt um die Sicherheit der Russen in der abtrünnigen Region. Und schon droht der Kreml mit einer Intervention. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig?

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht. Bis morgen!

21:55 Uhr

Mutmaßlicher Mörder 35 Jahre nach der Tat festgenommen

In einem 35 Jahre zurückliegenden Mordfall ist Ermittlern aus Bonn ein Fahndungserfolg gelungen. Fahnder der Mordkommission nahmen einen 66-jährigen Tatverdächtigen in Detmold fest. Der Beschuldigte wird dringend verdächtigt, am 9. Mai 1987 die 23-jährige Claudia Otto im Anwesen eines Landhotels in Lohmar getötet zu haben, wie Staatsanwaltschaft und Polizei gemeinsam mitteilten. Der Haftbefehl sei aufgrund "neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse" ergangen.

Demnach wurde der Mann bereits im Dezember 2017 im Zusammenhang mit der Tat festgenommen, wegen mangelnder Beweise jedoch wieder frei gelassen. Die Polizei ermittelte in den darauffolgenden Jahren weiter und arbeitete dazu eng mit Wissenschaftlern zusammen. Neueste Methoden der Spurenauswertung hätten schließlich für einen Haftbefehl gereicht. Der Beschuldigte befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.

21:36 Uhr
Breaking News

Russland stoppt Gaslieferungen nach Polen und Bulgarien

Der russische Staatskonzern Gazprom stoppt ab Mittwoch alle Gaslieferungen nach Polen Bulgarien. Das bulgarische Gasunternehmen Bulgargas sei am Dienstag darüber informiert worden, dass Gazprom die Erdgaslieferungen ab dem 27. April aussetzen werde, teilte das Wirtschaftsministerium in Sofia mit. Zuvor hatte bereits Polen den von Gazprom verkündeten Stopp russischer Gaslieferungen über die Jamal-Pipeline gemeldet.

Aktuelle Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine können Sie in unserem Liveticker verfolgen.

20:54 Uhr

Taube schaltet Favoritenpferd bei Rennen aus

Eine Taube hat in Berlin auf der Trabrennbahn Mariendorf während eines Rennens ein Pferd ausgeschaltet. Der Vorfall habe sich bereits am Sonntag ereignet, sagte Heiko Lingk, Pressesprecher der Trabrennbahn.

  • Nach der ersten Kurve habe die von den Pferden aufgeschreckte Taube "wie ein Adler zum Beutezug angesetzt" und sei dem Pferd Royenne ins Gesicht geflogen, so Lingk. Das Pferd sei völlig aus dem Takt gekommen und umgehend disqualifiziert worden.
  • "Ich habe schon viel erlebt und mit allem gerechnet - aber nicht mit einer Taube, die uns aus dem Rennen kickt!", zitierte Lingk den Trainer und Sulkyfahrer Josef Franzl. Dem Pferd gehe es aber gut. 
  • Sieben Teilnehmer waren in dem Rennen angetreten. "Das Pferd war der schärfte Favorit", so Lingk. In dem Rennen ging es demnach um ein Preisgeld von 10 000 Euro. Zukünftig wollten die Veranstalter mehr auf nistende Tauben achten, sagte Lingk.

 

19:48 Uhr

Großfeuer im Harz - Zahlreiche Touristen sitzen auf Brocken fest

Auf der Ostseite des Harzes ist ein Großfeuer ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr brannte es im Nationalpark auf einer Fläche von etwa einem Hektar. Der Brand ist inzwischen unter Kontrolle. Was das Feuer ausgelöst hatte, ist noch unklar.

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der Betrieb der Harzer Schmalspurbahn war eingestellt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Über die Bahn wurden Einsatzkräfte, Material und Löschwasser so nahe wie möglich an den Einsatzort gebracht.

Zahlreiche Besucher waren auf dem Brockengipfel, als das Feuer ausbrach. Sie mussten auf dem Berg und am Bahnhof Schierke ausharren, wie Heide Baumgärtner, Sprecherin der Brockenbahn auf Anfrage sagte. Eine genaue Zahl konnte sie nicht nennen. "Die Rauchbelastung ist einfach zu groß, um die Menschen sicher nach unten zu bringen. Daher haben wir sie sicher in den Zügen untergebracht und versorgen sie mit Essen und Getränken", sagte sie am Abend. Wann die Menschen sich wieder auf den Heimweg machen konnten, ist noch unklar.

19:04 Uhr

Singapur will geistig behinderten Malaysier hinrichten

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Nagaenthran K. Dharmalingam soll am morgigen Mittwoch hingerichtet werden.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Ein Gericht in Singapur hat das letzte Ersuchen verworfen, die Hinrichtung eines geistig behinderten Malaysiers auszusetzen. Nach mehreren Entscheidungen der Justiz in diesem Sinne wurde die Hinrichtung von Nagaenthran K. Dharmalingam auf Mittwoch festgesetzt. Er war 2009 festgenommen worden, als er mit einer Menge von 43 Gramm Heroin nach Singapur einreiste.

  • Die Hinrichtung, die ursprünglich schon für den November vorgesehen war, hat zahlreiche Proteste hervorgerufen, unter anderem von der Europäischen Union und von dem britischen Milliardär Richard Branson.
  • Nagaenthrans Unterstützer behaupten, er habe einen Intelligenzquotienten von 69 - ein Wert, der als geistige Behinderung anerkannt wird - und sei zur Begehung der Straftat gezwungen worden.
  • Im März hatte Singapur die Exekutionen nach zwei Jahren wieder aufgenommen. Damals war ein Drogenhändler gehängt worden.
17:49 Uhr

Mann erteilt Mordauftrag über Darknet - Festnahme

Er wollte einen Verwandten umbringen lassen, doch daraus wurde nichts. Ein 63-jähriger Mann aus Baden-Württemberg soll einen Mordauftrag über das sogenannte Darknet erteilt haben. Der Tatverdächtige wurde an seinem Arbeitsplatz in Uffenheim festgenommen, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Stuttgart mitteilten. Das Bundeskriminalamt hatte im März erste Hinweise, dass er über eine Plattform im Darknet einen Mord an einem Verwandten in Auftrag gegeben haben soll.

Nach weiteren Ermittlungen erwirkte die Staatsanwaltschaft Stuttgart einen Haftbefehl. Der 63-Jährige soll am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen zu dem Fall sind noch nicht abgeschlossen.

17:27 Uhr

Schlagzeilen am Abend

17:08 Uhr

Almette-Hersteller hält an Russland-Geschäft fest

Der Käsehersteller Hochland hält an seinem Russlandgeschäft fest. "Selbstverständlich verurteilen wir diesen Krieg", sagte Firmenchef Peter Stahl dem "Handelsblatt". "Aus unserer verantwortungsethischen Sicht hat der Verbleib eines deutschen Nahrungsmittelunternehmens in Russland aber keinerlei Einfluss auf den Kriegsverlauf" oder Entscheidungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das Allgäuer Familienunternehmen produziert seit 2000 in Russland. Dort betreibt es drei Käsewerke mit 1600 Mitarbeitern.

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(Foto: imago/ITAR-TASS)

Hochland mit den Marken Almette und Grünländer stoppte nach Beginn des Ukraine-Kriegs Werbung und Investitionen in Russland. Firmenchef Stahl sagte der Zeitung, durch den Rückzug westlicher Unternehmen werde das Narrativ von Putin, der Westen sei Feind und Bedrohung, noch bestärkt. Mit den westlichen Sanktionen sollten diejenigen getroffen werden, die den Krieg verursacht haben, nicht die russische Bevölkerung.

Einen Verkauf der Betriebe erwägt Stahl nicht, wie er dem "Handelsblatt" sagte. "Im Zweifel müsste man die Werke an russische Oligarchen verkaufen - für einen Apfel und ein Ei. Wem wäre damit gedient?"

16:18 Uhr

Bundesanwaltschaft ermittelt wegen geplanter Lauterbach-Entführung

Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen den Kern der extremistischen Chatgruppe übernommen, die die Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach  und einen Umsturz geplant haben soll. "Im Zusammenhang mit der Festnahme der Beschuldigten haben sich zureichende Anhaltspunkte ergeben, dass die Beschuldigten eine terroristische Vereinigung gegründet und/oder sich für eine solche Vereinigung als Mitglieder betätigt haben könnten", teilte die Behörde in Karlsruhe mit.

Die vier Deutschen waren am 13. April festgenommen worden. Drei von ihnen wird laut Bundesanwaltschaft zudem weiterhin die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen. Das Quartett sitzt in Untersuchungshaft.

15:45 Uhr

Anschlag auf Chinesen in Pakistan: Selbstmordattentäterin tötet vier Menschen

Eine Selbstmordattentäterin hat sich in Pakistans Hafenstadt Karachi auf dem Gelände einer Universität nahe einem Auto mit chinesischen Staatsangehörigen in die Luft gesprengt. Dabei sollen vier Menschen mit in den Tod gerissen worden sein. Mindestens zwei der Opfer stammten aus China, sagte der örtliche Polizeichef Muqaddas Haider.

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Einsatzkräfte arbeiten an dem Ort der Explosion.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Die Baluchistan-Befreiungsarmee (BLA) reklamierte den Anschlag für sich. Sie habe demnach die Selbstmordattentäterin damit beauftragt, Chinesen zu töten. 

Die BLA kämpft für die Unabhängigkeit von Pakistans flächenmäßig größter Provinz Baluchistan, wehrt sich aber zugleich wie andere aufständische Gruppen gegen die Investitionen Pekings in der Provinz. Dort baut China einen Tiefseehafen und hat mehrere Projekte zur Erschließung von Bodenschätzen. Die Gruppen beschuldigen China, eine imperialistische Politik zu verfolgen, um ihre Ressourcen zu stehlen.

14:55 Uhr

Mindestens 65 Menschen erkranken nach Restaurantbesuch in Frankfurt

Seit Anfang April haben mindestens 65 Menschen nach dem Besuch eines Restaurants in Frankfurt einen Magen-Darm-Infekt erlitten.

  • Das Restaurant wurde vor rund einer Woche geschlossen, nachdem das Ordnungsamt vor Ort Lebensmittelproben entnommen hatte. Die meisten Betroffenen seien von ihrer Erkrankung mittlerweile wieder vollständig genesen, teilte die Stadt mit.
  • Der Betrieb sei zuletzt am 4. April routinemäßig durch die Lebensmittelüberwachung kontrolliert worden. Dabei sei nur wenig beanstandet worden. Lediglich die Benutzung einer Gewürzpaste, die in Deutschland nicht als verzehrfähig gelte, habe das Amt verboten.
  • Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass diese Paste weiter genutzt wurde und Ursache der Erkrankungen war. Eine Probe davon werde derzeit in einem Labor untersucht - Ergebnisse dazu standen noch aus. In Frage kämen zudem eine Erdnusssauce und ein Hähnchenpulver. Das Restaurant bleibt bis auf Weiteres geschlossen.
14:23 Uhr

Schichtwechsel

Hallo, liebe Leserinnen und Leser! Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou und ich übernehme ab sofort den "Tag". Meiner Kollegin Yuki Schubert - genauso wie Ihnen - wünsche ich einen schönen Nachmittag!

Zum Ukraine-Ticker geht's hier lang.

14:00 Uhr

Mann kauft gebrauchte Küche - findet 150.000 Euro

Was eine ehrliche Haut: Ein Mann aus Sachsen-Anhalt hat im Internet eine gebrauchte Küche gekauft - und darin zwei Geldkassetten mit 150.000 Euro gefunden, die er anschließend zum nächsten Polizeirevier brachte. Der 50-Jährige hat laut Polizei die erworbene Küche in Halle abgeholt und später darin den Schatz entdeckt. Das Geld wurde vorerst beim zuständigen Amtsgericht hinterlegt. Die Polizei versucht nun, den Vorbesitzer der Küche ausfindig zu machen. Und dann sollte dem ehrlichen Finder auch ein Finderlohn zustehen.

13:31 Uhr

60-Jähriger stirbt bei Detonation auf Tankstellengelände

Bei einer Explosion an einer Tankstelle ist in Marne in Schleswig-Holstein ein 60-Jähriger ums Leben gekommen. Der Getötete aus der Gegend von Magdeburg war mit einem weiteren Mann laut Polizei mit Reinigungsarbeiten an einem Benzintank beschäftigt. Dabei sei der 25.000 Liter fassender Treibstofftank auf dem Tankstellgelände in die Luft geflogen. Durch die entstandene Druckwelle ist der Mann der Polizei zufolge durch das Dach eines benachbarten Hauses geschleudert worden. Er sei mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden, er erlag jedoch wenig später seinen schweren Verletzungen. Weitere Menschen seien bei dem Unglück vermutlich nicht verletzt worden, sagte die Polizeisprecherin. Unklar war den Angaben zufolge zunächst, ob es sich um eine Explosion oder eine Verpuffung gehandelt hat. Auch die Unglücksursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

13:02 Uhr

Mann erschießt mehrere Menschen in russischem Kindergarten

In einem russischen Kindergarten sind zwei Kinder und eine Erzieherin von einem Mann erschossen worden. Dann habe sich der Schütze selbst getötet, teilte die Verwaltung des Gebiets Uljanowsk an der Wolga heute mit. "Wir bestätigen die Tatsache von Schüssen und dass es vier Tote gibt", hieß es. Angaben zum Motiv und ob sich Täter und Opfer kannten, wurden nicht gemacht. Der Mann sei während des Mittagsschlafs der Kinder in den Kindergarten in dem Dorf Weschkajma eingedrungen und habe das Feuer eröffnet, meldete die Agentur Interfax. Der Tatort liegt etwa 100 Kilometer westlich der Gebietshauptstadt Uljanowsk.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen
  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Deutschlandweites Info-Telefon Depression, kostenfrei: 0800 33 44 5 33

  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der Deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

12:37 Uhr

Kiels OB im Fahnenmastprozess: Mast schnellte hinunter

Im Prozess um die durch einen Fahnenmast getötete 23-jährige Auszubildende hat Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer ausgesagt. Er sei an dem Tag des tragischen Unglücks aus dem Rathaus gekommen, um an dem gemeinsamen Foto mit den Auszubildenden teilzunehmen. Dabei sei ihm der Lastwagen aufgefallen, weil dieser da nicht richtig hingehörte und ausgesehen habe, als ob er zurücksetzen wolle, sagte Kämpfer. Der Lkw-Fahrer habe sich aus dem Fenster gelehnt, vielleicht auch die Tür geöffnet. Genau erinnere er sich nicht. Beim Rückwärtsfahren habe der Lastwagen keine hohe Geschwindigkeit gehabt, so Kämpfer weiter. Es sei aber mehr als ein eher herantastendes Zurücksetzen wie etwa beim Einparken gewesen. Einen Einweiser habe er nicht wahrgenommen. Als der Lastwagen gegen den Fahnenmast stieß, sei dieser hinunter geschnellt und habe die Frau erschlagen.

  • Am Vortag hat der Prozess gegen den Lkw-Fahrer wegen fahrlässiger Tötung begonnen. Der 62-Jährige und sein 75 Jahre alter Beifahrer müssen sich vor dem Amtsgericht in Kiel verantworten.

  • Insgesamt sind sechs Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte am 11. Mai gesprochen werden. Zunächst sollen mehrere Zeuginnen und Zeugen gehört werden.

Ulf Kämpfer, Oberbürgermeister Kiels, nach seiner Zeugenaussage.

Ulf Kämpfer, Oberbürgermeister Kiels, nach seiner Zeugenaussage.

(Foto: picture alliance/dpa)

12:08 Uhr

Sportschützin stirbt in NRW durch Schuss aus eigener Pistole

Tragischer Unfall in NRW: Eine 56-Jährige ist auf einer Schießanlage in Gelsenkirchen-Erle am Vorabend durch einen Pistolenschuss tödlich getroffen worden. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft war die Sportschützin aus Gescher (Kreis Borken) zum Zeitpunkt des Unglücks gegen 19.30 Uhr allein auf der Schießbahn gewesen, als sich aus bislang ungeklärten Gründen ein Schuss aus ihrer Pistole gelöst hatte. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht. Die Polizei hat vor Ort Ermittlungen zur Todesursache und dem Hergang des Unglücks aufgenommen. Zeugen hätten sich umgehend um die Sportschützin gekümmert und den Rettungsdienst gerufen.

11:56 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:35 Uhr

Lasterfahrer mit 2,5 Promille auf A2 gestoppt

Auf der Autobahn 2 bei Magdeburg hat die Polizei einen sturzbetrunkenen Lasterfahrer gestoppt. Die Beamten stellten bei dem 42-Jährigen, der mit dem Fahrzeug in Richtung Hannover unterwegs war, einen Atemalkoholwert von knapp 2,5 Promille fest. Der Fahrer hatte demnach deutliche Ausfallerscheinungen. Er konnte nicht ohne Hilfe aus dem Lastwagen aussteigen. Ein Glück, dass nicht mehr passiert ist. Im Fußraum des Fahrzeugs fanden die Beamten am Morgen zudem eine leere Wodkaflasche. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei stellte seinen Führerschein und die Schlüssel des Lastwagens sicher.

10:56 Uhr

Entlaufenes Lama spaziert in Rheinland-Pfalz Straße entlang

Ein seltener Anblick für Autofahrer: Ein Lama ist im rheinland-pfälzischen Kirchheimbolanden eine Straße entlang spaziert, nachdem es zuvor aus einem Zirkus ausgebüxt war. Am frühen Morgen klingelte daher bei der Polizei das Telefon. Mithilfe seines Besitzers fingen Polizeibeamte das entlaufene Lama wieder ein und brachten es in das Gehege zurück. Das Tier blieb unverletzt. Und auch Verkehrsteilnehmer waren laut Polizei nicht gefährdet.

10:26 Uhr

Polen: Zahl der illegalen Einreiseversuche steigt wieder

Laut polnischer Grenzschützer haben in den vergangenen Wochen erneut mehr Migranten versucht, illegal aus Belarus nach Polen zu gelangen. Allein am Montag hätten 103 Menschen versucht, die Grenze zu überqueren, teilte die Behörde mit. Darunter seien Staatsbürger Jordaniens, Marokkos und des Senegals gewesen. Den Angaben zufolge haben in den vergangenen Wochen täglich zwischen 40 und 120 Personen versucht, von Belarus aus nach Polen zu gelangen. "Die besseren Wetterbedingungen sind die Ursache für diesen Trend", sagte eine Grenzschutzsprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Zwar würden Migranten aus Krisenregionen nicht mehr direkt nach Belarus einreisen. Es gebe aber eine neue Route, die über Dubai und Russland in Polens östliches Nachbarland führe. "Wir erwarten, dass die Zahl der versuchten Grenzdurchbrüche in den kommenden Wochen auf bis zu 200 täglich steigen könnte", so die Behördensprecherin.

10:12 Uhr
Breaking News

Bayerisches Verfassungsschutzgesetz ist teils verfassungswidrig

Bayerns Verfassungsschutzgesetz ist teilweise verfassungswidrig und muss in zahlreichen Punkten eingeschränkt werden. Dies verkündet das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.

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09:45 Uhr

Nach 30 Jahren: Wetterexpertin Maxi Biewer hört auf

Ein sehr bekanntes Gesicht geht: Die ntv-und RTL-Wetterexpertin Maxi Biewer beendet ihre Karriere als Moderatorin. Biewer werde "die große Wetterbühne" nach 30 Jahren Dienstzeit verlassen, teilte RTL mit. Für ihre freie Zeit hat die 57-Jährige demnach schon eine Segeltour gemeinsam mit ihrem Mann geplant: "Im Sommer geht es zu den Kanaren. Anschließend - also am Ende der atlantischen Hurrikansaison - werden wir Richtung Karibik weitersegeln", sagte Biewer laut Mitteilung. Biewer wurde 1964 im damaligen Ost-Berlin geboren und begann zunächst eine Karriere als Schauspielerin im DDR-Fernsehen und am Theater. Seit 1992 ist sie als Wettermoderatorin in Sendungen wie "Guten Morgen Deutschland" und "RTL Aktuell" zu sehen. Mehr als 15.000 Wetterprognosen hat sie laut RTL seitdem präsentiert. Auch im Programm von VOX oder RTLZWEI trat Biewer als Wetterexpertin auf.

Mehr als 15.000 Wetterprognosen hat Biewer laut RTL präsentiert

Mehr als 15.000 Wetterprognosen hat Biewer laut RTL präsentiert

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

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09:17 Uhr

Ewan McGregor und Mary Elizabeth Winstead schon verheiratet?

"Star Wars"-Star Ewan McGregor und "Birds of Prey"-Actionheldin Mary Elizabeth Winstead sollen schon Mann und Frau sein. Das Schauspielerpaar soll sich am Wochenende das Jawort gegeben haben. Das berichtet ein Insider dem "People"-Magazin. Demnach sei es "eine kleine Hochzeit für die Familie und enge Freunde" gewesen. Die "schöne und fröhliche" Zeremonie soll draußen stattgefunden haben. Der schottische Schauspieler Ewan McGregor und seine US-amerikanische Kollegin Mary Elizabeth Winstead standen 2016 für die dritte Staffel der Fernsehserie "Fargo" gemeinsam vor der Kamera und sind seit 2017 ein Paar. Im Juni 2021 bekamen die beiden ihr erstes gemeinsames Kind: Sohn Laurie. McGregor hat aus einer früheren Ehe vier Töchter.

Das Schauspielerpaar bei einer Veranstaltung in Los Angeles im März 2022.

Das Schauspielerpaar bei einer Veranstaltung in Los Angeles im März 2022.

(Foto: picture alliance / Chris Pizzello/Invision/AP)

08:33 Uhr
Breaking News

Bundesregierung will Lieferung von "Gepard"-Panzern an Ukraine ermöglichen

Die Bundesregierung will laut übereinstimmenden Medienberichten eine Lieferung von Panzern aus Beständen der Industrie an die Ukraine erlauben. Dem Rüstungshersteller Krauss-Maffei Wegmann soll genehmigt werden, technisch aufgearbeitete "Gepard"-Flugabwehrpanzer aus früheren Beständen der Bundeswehr zu verkaufen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
08:30 Uhr

Gericht in Texas setzt Hinrichtung verurteilter Mörderin aus

Es ist ein Fall, der die USA schockt: Die zweijährige Mariah wird 2007 tot im Haus der Familie aufgefunden, ihr Körper übersät mit blauen Flecken. Melissa Lucio, damals zwölffache Mutter und mit Zwillingen schwanger, wurde schnell verdächtigt, ihre Tochter massiv misshandelt und getötet zu haben. Sie wird wegen Mordes vor 14 Jahren zum Tode verurteilt. Mehrere Geschworene distanzieren sich mittlerweile von dem Urteil. Nun hat ein US-Berufungsgericht die für Mittwoch geplante Hinrichtung ausgesetzt. Ein anderes Gericht im US-Bundesstaat Texas müsse "neue Beweise für ihre Unschuld" prüfen, erklärten Lucios Anwälte in einer Stellungnahme. "Ich bin dem Gericht dankbar, dass es mir die Chance gegeben hat, zu leben und meine Unschuld zu beweisen", teilte die 53-jährige Lucio mit. "Der vom Gericht gewährte Aufschub ermöglicht es uns, weiterhin an Melissas Seite zu kämpfen, um ihre ungerechte Verurteilung aufzuheben", sagte ihre Anwältin Vanessa Potkin. Nach Angaben von Lucios Anwälten war die Tochter zwei Tage vor ihrem Tod eine Treppe heruntergefallen, womöglich wegen einer körperlichen Behinderung, unter der sie litt.

07:52 Uhr

Bodycam-Material zeigt Alec Baldwin nach dem Schuss

Ein neues vom Büro des Sheriffs von Santa Fe veröffentlichtes Körperkameravideo zeigt dramatische Momente am "Rust"-Set, berichtet "CBS News". Darin ist Schauspieler Alec Baldwin zu sehen, mit der Waffe in der Hand vor dem tragischen Vorfall sowie nach dem Schuss, als Hutchins von Ersthelfern umringt am Boden liegt. Wie "CBS News" weiter meldet, sind auch Fotos der Waffe und von Baldwins Händen nach dem Schuss veröffentlicht worden. Außerdem erklärt der Schauspieler zwei Beamten, dass er den Abzug der 45-Kaliber-Requisitenwaffe nicht betätigt habe, während er die Szene probte, und dass er nicht wisse, wer eine scharfe Patrone in die Waffe gesteckt habe. "Ich nehme die Waffe heraus, und als der Lauf frei ist, drehe ich mich um, spanne die Waffe und sie geht los", sagt Baldwin in dem Beweisvideo.

07:15 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

der Kreml öffnet heute seine Tore für den UN-Generalsekretär António Guterres. Bei dem Treffen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin dürften der humanitäre Zugang der UN und sichere Fluchtrouten für Zivilisten etwa aus der belagerten Stadt Mariupol ganz oben auf der Agenda stehen. Zuvor will Guterres aber auch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow sprechen. Dieser hat jüngst den Ausbruch eines dritten Weltkriegs als reale Gefahr bezeichnet: "Die Gefahr ist ernst, sie ist real, sie darf nicht unterschätzt werden", sagte Lawrow in einem Interview im russischen Fernsehen, das das Außenministerium in seinem Telegram-Kanal teilte. Einen Überblick über die Geschehnisse rund um den russischen Angriffskrieg erhalten Sie in unserem Ticker. Was sich in der Nacht zugetragen hat, finden Sie hier.

Diese Termine stehen heute an:

  • Konferenz in Ramstein zu Sicherheit und Souveränität der Ukraine: Auf Einladung der USA beraten Vertreter zahlreicher Länder auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz über den Ukraine-Krieg. Zu der Konferenz auf der größten US-Airbase außerhalb der Vereinigten Staaten hat US-Verteidigungsminister Lloyd Austin rund 40 Staaten eingeladen. Zu den Teilnehmern zählen Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.
  • Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verkündet um 10.00 Uhr sein Urteil zu den Befugnissen von Bayerns Verfassungsschutz. Seit einer Reform von 2016 sehen Kritiker etliche Grundrechte verletzt.
  • Vor 20 Jahren erschoss ein ehemaliger Schüler 16 Menschen und richtete sich dann selbst. Um 11.00 Uhr ist ein stilles Gedenken vor dem Erfurter Gutenberg-Gymnasium mit Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow und Landtagspräsidentin Birgit Keller geplant.
  • Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki wird heute zu einem Arbeitstreffen mit Kanzler Olaf Scholz nach Berlin reisen.
  • Der Europäische Gerichtshof entscheidet ab 9.30 Uhr über die Rechtmäßigkeit der umstrittenen EU-Reform des Urheberrechts.
  • Man City kann im Halbfinal-Hinspiel der Champions League mit einem Sieg gegen Real Madrid den Weg ins Finale ebnen. Im Duell mit dem Tabellenführer der spanischen Primera Division (21.00 Uhr) will das Team den Heimvorteil nutzen.

Damit heiße ich Sie recht herzlich willkommen zu diesem heutigen Dienstag. Lassen Sie uns erkunden, was in der Welt passiert. Bei Fragen zum Format melden Sie sich gern unter: dertag@n-tv.de.

Ihre Yuki Schubert

06:53 Uhr

Neuer ältester Mensch der Welt kommt wohl aus Europa

Sie hat zwei Weltkriege überlebt, die Spanische Grippe und sogar eine Corona-Infektion: Und nun ist die französische Ordensschwester André (bürgerlich Lucile Randon) mit ihren 118 Jahren der mutmaßlich älteste Mensch der Welt. Nach dem am Montag bekannt gegebenen Tod der 119-jährigen Japanerin Kane Tanaka gilt Schwester André als die Nachfolgerin. Sie war bislang schon die älteste Frau Europas. Sie hat auch ganz persönlich ein weiteres Ziel vor Augen, wie der Sprecher ihres Altersheims im südfranzösischen Toulon, David Tavella, mitteilt: Sie will Jeanne Calment schlagen, eine französische Altersrekordlerin, die 1997 erst mit 122 Jahren gestorben war.

Bisher war Schwester André der älteste Mensch in Europa.

Bisher war Schwester André der älteste Mensch in Europa.

(Foto: picture alliance / abaca)

06:30 Uhr

Deutschland bleibt "Hochkonsumland" bei Alkohol

Wie schneidet Deutschland bei den gängigen Suchtmitteln ab? Das hat das "Jahrbuch Sucht 2022" untersucht und demnach werden hierzulande weniger Zigaretten geraucht, der Konsum von Shisha-Wasserpfeifentabak steigt aber weiter deutlich. Beim Alkohol bleibt Deutschland trotz Rückgängen nach wie vor im internationalen Vergleich ein "Hochkonsumland". An den Folgen des Rauchens und des Alkoholtrinkens sterben Jahr für Jahr mehrere Zehntausend Menschen bundesweit, betonten Experten in dem heute veröffentlichten Bericht. 2021 wurden in Deutschland 29,4 Milliarden Euro für Tabakprodukte ausgegeben. Im Jahr 2020 rauchten den aktuellsten Zahlen zufolge jede vierte Frau (24 Prozent) und jeder dritte Mann (34 Prozent) ab 18 Jahren. Beim Alkohol sei ebenfalls noch viel zu tun - auch wenn es durchaus Fortschritte gebe im langfristigen Vergleich. Während 1970 jeder Bundesbürger ab 15 Jahren im Schnitt 14,4 Liter Reinalkohol zu sich genommen hatte, waren es 2020 10,8 Liter. Dennoch: "In Deutschland wird zu viel Alkohol getrunken." Laut "Kenn-dein-Limit" betrug 2020 der Durchschnitt aller OECD-Länder pro Kopf nur 8,9 Liter.

06:04 Uhr

Kim Jong Un will mehr in Nuklearstreitkräfte investieren

Zum 90. Jahrestag der Gründung der Koreanischen Revolutionären Volksarmee hat der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un die Stärkung seiner Nuklearstreitkräfte versprochen. "Wir werden weiterhin Schritte unternehmen, um die nuklearen Fähigkeiten unseres Landes so schnell wie möglich zu stärken und zu entwickeln", sagte Kim laut eines Berichts der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA bei einer Militärparade in Pjöngjang. Die Waffen sollten in erster Linie der Abschreckung dienen, aber auch bei Angriffen auf die "grundlegenden Interessen" Nordkoreas eingesetzt werden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
05:47 Uhr

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