Der Tag
8. August 2024
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22:18 Uhr

Das war Donnerstag, der 8. August 2024

Liebe Leserinnen und Leser,

die Absage der drei Konzerte von US-Popstar Taylor Swift wirkt auch noch heute nach. Islamisten wollten mit Sprengstoff und Stichwaffen möglichst viele Menschen töten. Das konnten die Behörden durch die Festnahmen verhindern. Könnte so etwas auch in München bei den Konzerten von Adele drohen? Die Polizei in der bayerischen Landeshauptstadt sieht sich vorbereitet auf die Terrorgefahr.

Weiter im Osten setzte die Ukraine auch ihre Offensive nach Russland fort. Moskau behauptet, der ukrainische Vorstoß in der Grenzregion Kursk sei gestoppt. Doch russische Militärblogger widersprechen den Angaben aus dem Kreml. Dabei kommen offenbar auch Schützenpanzer aus deutscher Produktion zum Einsatz.

Was war heute sonst noch los? Hier eine kurze Übersicht:

Das war's dann auch von meiner Seite. Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht, bis morgen!

Das war Donnerstag, der 8. August 2024
21:45 Uhr

Vor Trinkhalle in Frankfurt - 59-Jähriger attackiert Mann mit Wurfaxt

Ein Mann soll am Mittwoch vor einer Trinkhalle in Frankfurt am Main eine Wurfaxt gezückt und zum Schlag gegen den Kopf eines anderen Mannes ausgeholt haben. Der 63-Jährige wich dem Angriff aus und flüchtete, wie die Polizei mitteilte.

Den 59-jährigen Verdächtigen fanden die Beamten anschließend in der Trinkhalle, wo er sich widerstandslos festnehmen ließ. Auch die Axt stellten die Polizisten sicher.

Bisherigen Ermittlungen zufolge hatten sich die beiden Männer schon einige Wochen zuvor gestritten. Der Verdächtige soll am Mittwoch dann gezielt zur "Stamm-Trinkhalle" des 63-Jährigen im Stadtteil Bergen-Enkheim gegangen sein und dort ohne Vorwarnung die Waffe hervorgeholt haben

Vor Trinkhalle in Frankfurt - 59-Jähriger attackiert Mann mit Wurfaxt
21:02 Uhr

Plötzliche Kehrtwende: Trump fordert Harris zum Dreifach-Duell

Zuletzt stritten sich Kamala Harris und Donald Trump über die Zahl der TV-Duelle. Zeitweise wirkte es, als ob Trump gar kein Interesse an der TV-Auseinandersetzung mit Harris hat. Doch jetzt die Kehrtwende: Trump schlägt seiner Wahl-Kontrahentin vor, drei Fernsehduelle im September auszutragen.

Die Debatten sollten am 4., 10. und 25. September bei den Sendern Fox News, NBC und ABC stattfinden, sagte der republikanische Präsidentschaftskandidat bei einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz in seinen Anwesen Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida.

Mit den Sendern seien diese Termine bereits vereinbart worden. Allerdings müsse das Team von Vizepräsidentin Harris noch zustimmen, sagte Trump. "Ich weiß nicht, ob sie zustimmen werden", fügte der 78-Jährige hinzu.

Plötzliche Kehrtwende: Trump fordert Harris zum Dreifach-Duell
20:43 Uhr

Lindner beklagt "herablassenden Blick" auf Ostdeutschland

FDP-Chef Christian Lindner beklagt einen herablassenden Blick vieler Westdeutscher und Medien auf Ostdeutschland. Es gebe eine Haltung der Bevormundung von oben herab und die Meinung, den Menschen im Osten die Demokratie erklären zu müssen, sagte Lindner bei einem Wahlkampfauftritt in Chemnitz.

Dabei seien es die Menschen dort gewesen, die 1989 mit ihrem Wunsch nach Freiheit und Demokratie die Mauer umgeworfen hätten. "Ich glaube, dass viele Bürgerinnen und Bürger in Ostdeutschland einfach ein feineres Sensorium haben, wenn es um die Einschränkung von Freiheit und Meinungsfreiheit geht", sagte Lindner.

Lindner beklagt "herablassenden Blick" auf Ostdeutschland
20:17 Uhr

Geflohen: Polizei fahndet nach "äußerst gefährlichem" Totschläger

Die Polizei fahndet nach einem verurteilten Straftäter, der in Bayern beim "begleiteten Ausgang" geflohen ist. Das teilte das Polizeipräsidium Niederbayern am Abend mit.

Am Nachmittag sei der 24-Jährige von einem Klinikum im Bereich Plattling geflohen. Der Gesuchte ist unter anderem wegen eines Tötungsdelikts verurteilt worden und gilt als "äußerst gefährlich", so die Polizei. Er trägt, der Polizei zufolge, eine dunkelgraue Jogginghose und grüne Strickmütze.

Geflohen: Polizei fahndet nach "äußerst gefährlichem" Totschläger
19:50 Uhr

Mögliche "regionale Eskalation": USA verlegen Tarnkappenbomber

Angesichts der verschärften Spannungen zwischen dem Iran und Israel haben die USA Tarnkappenbomber des Typs F-22 in den Nahen Osten verlegt. Das für die Region zuständige Zentralkommando der US-Streitkräfte (Centcom) teilte in einer Onlinebotschaft mit, mit der Stationierung dieser Jagdflugzeuge solle "die Möglichkeit einer regionalen Eskalation durch den Iran oder seine Stellvertreter abgeschwächt" werden.

Centcom machte keine Angaben dazu, wohin die F-22-Maschinen verlegt wurden und um wie viele Flugzeuge es sich handelt. Tarnkappenbomber sind Kampfflugzeuge, die vom feindlichen Radar nur schwer zu erkennen sind.

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Für das feindliche Radar kaum zu erkennen: die F-22. (Foto: picture alliance / Sipa USA)
Mögliche "regionale Eskalation": USA verlegen Tarnkappenbomber
19:14 Uhr

Dreiste Diebe klauen neuestes Banksy-Werk am hellichten Tag

Banksy hinterlässt in den vergangenen Tagen in London immer wieder Tierbilder. Eines wurde jetzt dreist geklaut. Die Satellitenschüssel mit der Wolf-Silhouette stand auf dem Dach eines einstöckigen verrammelten Ladengeschäfts in Peckham, im Südosten Londons.

Auf Bildern und Videos britischer Medien waren mehrere maskierte Menschen zu sehen, die sich mit einer Leiter Zugang zu dem Dach verschafften, die Satellitenschüssel abmontierten und wegtrugen.

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Da wird das Banksy-Werk einfach davongetragen. (Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)
Dreiste Diebe klauen neuestes Banksy-Werk am hellichten Tag
18:45 Uhr

Nach Terror-Absage: Tausende singen Taylor-Swift-Songs in Wien

Während zahlreiche Fans von Taylor Swift ihrem Frust über die Konzertabsagen freien Lauf lassen, organisieren andere kurzum ihr ganz eigenes Konzert. Tausende Swifties finden sich in der Wiener Singerstraße zusammen, um gemeinsam zu singen.

Nach Terror-Absage: Tausende singen Taylor-Swift-Songs in Wien
18:14 Uhr

Abstürzendes Fassadenteil erschlägt Wartenden an Bahnhaltestelle

Vom obersten Teil einer Hausfassade inmitten des Prager Stadtzentrums ist ein Teil eines Dachs abgebrochen und auf die Straße gestürzt. Ein Mann, der darunter auf die Straßenbahn wartete, wurde von dem Mauerwerk getroffen.

Der Rettungsdienst kämpfte vergeblich um das Leben des Schwerverletzten. Er sei noch an der Unfallstelle gestorben, teilte eine Rettungssprecherin der Nachrichtenagentur CTK mit. Die Identität des Toten sei vorerst nicht bekannt, teilte die Polizei mit.

Zum Zeitpunkt des Unglücks tobte ein Gewitter über der tschechischen Hauptstadt.

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Direkt an der Haltestelle schlug das Fassadenteil ein. (Foto: picture alliance/dpa/CTK/AP)
Abstürzendes Fassadenteil erschlägt Wartenden an Bahnhaltestelle
17:40 Uhr

Gekränktes Ego? Trump pöbelt wegen Hype um Harris

Im US-Wahlkampf kann Donald Trump aktuell nur schwer durchdringen. Kamala Harris und ihr Kandidat für die Vizepräsidentschaft nehmen medial viel Raum ein. Donald Trump scheint das nicht besonders zu gefallen - er teilt gegen die vermeintlich falsch berichtenden Medien aus.

"Wenn Kamala 1000 Leute bei einer Kundgebung hat, dreht die Presse durch und spricht darüber, wie 'groß' diese war", so Trump auf Truth Social. Er unterstellt ihr zudem, dass sie die Kundgebungsteilnehmer bezahlt. Hierfür gibt es keinerlei Belege.

"Wenn ich eine Kundgebung habe und 100.000 Menschen kommen, sprechen die 'Fake News'-Medien nicht darüber, sie weigern sich, die Größe der Menge zu erwähnen", so der Ex-Präsident. "Die Fake News-Medien sind der Feind des Volkes!"

Jetzt startet er zumindest einen Versuch, das Scheinwerferlicht wieder auf sich zu rücken und lädt kurzfristig zu einer "allgemeinen Pressekonferenz" auf seinem Anwesen in Mar-a-Lago.

Gekränktes Ego? Trump pöbelt wegen Hype um Harris
17:06 Uhr

Russische Schachspielerin vergiftet offenbar Rivalin

Eine russische Schachspielerin klagt bei einem Turnier über Unwohlsein und Schwindel. Als Verantwortliche das Material der Überwachungskameras prüfen, sehen sie eine andere Spielerin, die sich am Brett des späteren Opfers zu schaffen macht. Dahinter steckt womöglich eine langjährige Rivalität.

Russische Schachspielerin vergiftet offenbar Rivalin
16:29 Uhr

Dreh abgebrochen: Carmen Geiss im Krankenhaus

Die TV-Darstellerin Carmen Geiss hat einen Dreh in Österreich abbrechen und sich ins Krankenhaus begeben müssen. "Vor einigen Tagen wurde bei mir eine Bauchspeicheldrüsenentzündung festgestellt", teilte Geiss verbunden mit einem Selfie aus dem Krankenhausbett auf Instagram mit.

"Wir waren gerade mitten in Dreharbeiten hier in Österreich, als es mir plötzlich immer schlechter ging und ich abbrechen musste. Zum Glück wurde es rechtzeitig erkannt und ich konnte schnell und gut behandelt werden." Geiss befindet sich nach eigenen Angaben in Wien in einem Krankenhaus.

Dreh abgebrochen: Carmen Geiss im Krankenhaus
15:53 Uhr

Schule in Sachsen evakuiert: 24 Schüler im Krankenhaus

Im sächsischen Görlitz sind viele Rettungskräfte an einer Grundschule im Einsatz wegen plötzlich auftretenden Beschwerden bei Personal und Schülern. Insgesamt 26 Personen, darunter zwei Lehrerinnen und 24 Schüler, klagen über Übelkeit und starke Kopfschmerzen, berichtete die "Bild"-Zeitung.

Die Schule sei evakuiert und die Schüler seien anschließend vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden. Die Feuerwehr fand vor Ort in der Schule eine geschmolzene Leuchtstoffröhre. Diese löste mutmaßlich die Beschwerden aus.

Erst am Mittwoch hatte es an der jetzt betroffenen Schule laut "Sächsischer Zeitung" zudem eine Bombendrohung gegeben. Doch die Polizei konnte keine Hinweise auf Sprengstoff finden - und gab Entwarnung.

Schule in Sachsen evakuiert: 24 Schüler im Krankenhaus
15:31 Uhr

Mitten im Wohngebiet: Alligatoren treiben durch Straßen von South Carolina

Tropensturm "Debby" zieht mit enormen Windgeschwindigkeiten über Teile der USA hinweg. Der Hurrikan sorgt aber nicht nur für kräftige Niederschläge und Überflutungen, sondern auch für neue Mitbewohner. So bekommen einige Menschen in South Carolina Besuch von Alligatoren, die von Wassermassen in die Städte gespült wurden.

Mitten im Wohngebiet: Alligatoren treiben durch Straßen von South Carolina
15:04 Uhr

Rapper Nelly gewinnt Jackpot - und wird anschließend festgenommen

Das nennt man wohl Unglück im Glück: US-Rapper Nelly ist am frühen Mittwochmorgen in St. Louis unter anderem wegen Drogenbesitzes festgenommen worden. Und dies unmittelbar, nachdem er in einem Casino den Jackpot gewonnen hatte. Dort konnte Nelly gerade den Gewinn eines Jackpots verbuchen, als er von einem Beamten der Missouri State Highway Patrol kurzerhand festgenommen wurde. Laut Angaben der Polizei seien bei Nelly vier Ecstasy-Pillen sichergestellt worden.

Wie NBC News berichtete, wurde Nelly nach kurzzeitiger Haft in Missouri wieder auf freien Fuß gesetzt. Nellys Anwalt Scott Rosenblum sieht die Schuld für Nellys Verhaftung jedoch nicht bei seinem Mandanten. Stattdessen feuert er kräftig gegen einen "übereifrigen" Polizeibeamten.

Rapper Nelly gewinnt Jackpot - und wird anschließend festgenommen
14:25 Uhr

Programmänderungen bei der ARD durch Streik - "Tagesschau" betroffen

Wer sich heute bei der 9-Uhr-"Tagesschau" nachrichtlich auf den neuesten Stand bringen wollte, bekam nicht viel zu sehen: Wegen eines Warnstreiks beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) wurde der Nachrichtenblock nicht gesendet. "Der NDR wird aktuell bestreikt. Das kann punktuell zu Programmveränderungen führen. Die 9-Uhr-Ausgabe der "Tagesschau" ist entfallen", sagte eine NDR-Sprecherin auf Nachfrage.

Und es gibt weitere Auswirkungen im News-Angebot des Senders: "Tagesschau24" bietet derzeit kaum aktuelle Nachrichten. Nur ein Laufband am unteren Rand gab neueste Nachrichten an die Zuschauerinnen und Zuschauer weiter. Stattdessen lief am Vormittag ein Ersatzprogramm mit Beiträgen über Waldbrände, das Leben mit Künstlicher Intelligenz sowie dem Wirtschaftsmagazin Plusminus. Die "Tagesschau" und "Tagesschau24" werden auf dem Hamburger NDR-Gelände in der ARD-Gemeinschaftsorganisation ARD-aktuell produziert.

Programmänderungen bei der ARD durch Streik - "Tagesschau" betroffen
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Robin Grützmacher verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend und kann hoffentlich noch ein wenig die Sonne genießen, sofern sie hinter den Wolken hervorkommt.

Mein Name ist Lukas Märkle und ich versorge Sie bis zum späten Abend mit allen wichtigen und unterhaltsamen Informationen aus der Nachrichtenwelt.

Bei Fragen, Anmerkungen oder Kritik melden Sie sich gerne bei mir unter lukas.maerkle(at)ntv.de.

Schichtwechsel
13:44 Uhr

Fischer machen grausamen Fund auf Boot in der Karibik

Vor der Küste der Dominikanischen Republik machen Fischer einen schrecklichen Fund: Sie entdecken auf offener See ein Boot mit skelettierten menschlichen Überresten. Pässe, Handys und Rucksäcke deuten darauf hin, dass es sich um Personen aus dem etwa 5000 Kilometer entfernten Senegal und Mauretanien handelt:

Fischer machen grausamen Fund auf Boot in der Karibik
13:07 Uhr

Seltener Vorgang: Nordkoreaner soll über Seegrenze geflohen sein

Die Hoffnung auf ein besseres Leben wird sich für ihn hoffentlich erfüllen: Ein Nordkoreaner ist Medienberichten zufolge über die streng bewachte innerkoreanische Seegrenze nach Südkorea übergelaufen. Der Mann habe die Mündung des Han-Flusses im Westen der koreanischen Halbinsel überquert und schließlich die südkoreanische Insel Gyodong erreicht, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf militärische Kreise. Die Hintergründe würden vom Verteidigungsministerium untersucht, hieß es.

Insbesondere vor der Corona-Pandemie und der anschließenden Grenzschließung durch Nordkorea hatten jedes Jahr zahlreiche Nordkoreaner auf der Suche nach einem besseren Leben ihr verarmtes und autoritär regiertes Land verlassen. Fluchtversuche auf dem Seeweg waren dabei eher selten. Nach Zahlen des Vereinigungsministeriums in Seoul erreichten in der ersten Jahreshälfte 2024 insgesamt 105 Nordkoreaner das Nachbarland im Süden.

Seltener Vorgang: Nordkoreaner soll über Seegrenze geflohen sein
12:39 Uhr

Starkes Erdbeben in Japan - Warnung vor Tsunami

Bei jeder Meldung dieser Art kommt die Erinnerung an Fukushima hoch, doch so schlimm ist es nicht: Ein Erdbeben der Stärke 7,1 hat den Südwesten Japans erschüttert. Die Behörden gaben eine Tsunami-Warnung aus. Es wurde ein Tsunami von bis zu einem Meter Höhe an der Pazifik-Küste der Inseln Kyushu und Shikoku erwartet, wie der öffentlich-rechtliche Sender NHK berichtete. In der Präfektur Miyazaki auf Kyushu seien bereits etwa 50 Zentimeter hohe Wellen angekommen. Es gebe bislang aber keine Anzeichen für größere Schäden. Auch an den Atomkraftwerken seien keine Besonderheiten infolge des Erdbebens festgestellt worden, sagte Kabinettssekretär Yoshimasa Hayashi vor der Presse.

Das Seebeben in der Region Fukushima am 11. März 2011 war das bislang größte Beben in Japan. Es erreichte eine Stärke von 9,0 und löste einen Tsunami von zehn Metern Höhe aus. Bei der Katastrophe starben Tausende Menschen.

Starkes Erdbeben in Japan - Warnung vor Tsunami
12:03 Uhr

Tiere sexuell missbraucht - Krokodilexperte schockt Großbritannien

Der in Großbritannien renommierte Krokodilexperte und Zoologe Adam Britton muss laut einem BBC-Bericht für zehn Jahre und fünf Monate in Australien ins Gefängnis. Er hatte zuvor zugegeben, Dutzende von Hunden sexuell missbraucht zu haben, was im Vereinigten Königreich für großes Entsetzen sorgte. Britton hatte auch an Produktionen der BBC und von National Geographic mitgewirkt.

Was er getan hat, liest sich wie der reinste Horror: Der 53-Jährige filmte sich dabei, wie er Tiere quälte, bis sie alle fast tot waren, und veröffentlichte die Videos dann unter Pseudonymen im Internet. Außerdem gab Britton zu, in vier Fällen Zugang zu Material über Kindesmissbrauch gehabt zu haben. Laut BBC sind dem australischen Gericht zufolge viele Details der Verbrechen zu schlimm, um sie zu veröffentlichen. Britton soll sich in einer Erklärung für sein Verhalten entschuldigt haben.

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Protestschilder gegen Adam Britton. (Foto: IMAGO/AAP)
Tiere sexuell missbraucht - Krokodilexperte schockt Großbritannien
11:35 Uhr

Weiter "ernste" Lage nach Absage von Taylor-Swift-Konzert

Laut dem österreichischen Innenminister Karner ist die Lage angesichts von möglichen Anschlägen "ernst", wie er auf einer Pressekonferenz mitteilte. Mit dem jüngst abgesagten Taylor-Swift-Konzert habe eine Tragödie verhindert werden können, so Karner. Die Gefahr von islamistischem Terrorismus habe sich seit dem Angriffen der Hamas auf Israel im Oktober 2023 verschärft. "Konzerte sind dabei oft ein bevorzugtes Ziel von islamistischen Attentätern."

Die Festnahme zweier Verdächtiger erfolgte laut einem Medienbericht nach einem Hinweis des US-Geheimdienstes. Die Informationen über eine mutmaßliche Gefahr bei den Konzerten der US-Pop-Sängerin stammten von den US-Geheimdiensten und seien an die österreichischen Behörden und Europol weitergeleitet worden, berichtete ABC News unter Berufung auf mehrere Strafverfolgungs- und Geheimdienstquellen. Die USA hatten auch vor Anschlägen vor einigen Monaten auf eine Konzerthalle in Russland gewarnt. In Moskau wurden die Bedenken damals jedoch nicht ernst genommen.

Weiter "ernste" Lage nach Absage von Taylor-Swift-Konzert
10:57 Uhr

USA richten kurz hintereinander zwei Männer hin

In den USA sind kurz hintereinander zwei zum Tode verurteilte Männer hingerichtet worden. Der 54-jährige Arthur Lee Burton wurde im US-Bundesstaat Texas mit einer Giftspritze getötet, sein Tod wurde um 1.47 Uhr MESZ festgestellt. Wenige Stunden später wurde auch der 48-jährige Taberon Dave Honie in Utah im Westen der USA hingerichtet. Der in Texas hingerichtete Burton war für den Mord an einer Joggerin im Juli 1997 verurteilt worden. Einen Antrag seiner Anwälte für eine Aussetzung der Hinrichtung aufgrund einer geistigen Behinderung hatte das oberste US-Gericht kommentarlos abgewiesen. "Ich möchte, dass ihr wisst, dass es mir leidtut, dass ich euch das angetan habe", erklärte Burton vor seinem Tod.

Der 48-jährige Honie wurde in Salt Lake City im Bundesstaat Utah ebenfalls mit einer Giftspritze hingerichtet. Er war für schuldig befunden worden, 1998 die Mutter seiner Ex-Partnerin vergewaltigt und ermordet zu haben. In den USA wurde in diesem Jahr damit insgesamt zwölf Menschen hingerichtet.

USA richten kurz hintereinander zwei Männer hin
10:29 Uhr

Puigdemont taucht in Barcelona auf - jetzt droht die Festnahme

Ist es Mut oder Sturheit? Wie auch immer: In Spanien stehen spannende Stunden bevor. Denn nach fast sieben Jahren im Exil ist der per Haftbefehl gesuchte katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont in das Land zurückgekehrt. Er tauchte am Morgen begleitet von Politikern seiner Partei in Barcelona auf und sprach vor Anhängern. "Sie verfolgen uns seit sieben Jahren, nur weil wir dem Volk der Katalanen eine Stimme geben wollten", sagte der 61-Jährige.

Ihm droht die Festnahme, weil die Justiz ihm persönliche Bereicherung vorwirft. Das Angebot der Polizei einer vereinbarten und diskreten Festnahme soll Puigdemont einem Medienbericht zufolge abgelehnt haben. Puigdemont verlangt, bei der geplanten Wahl des Sozialisten Salvador Illa später am Tag im Parlament anwesend zu sein. Die Polizei wollte das mit einem Großaufgebot verhindern.

Puigdemont taucht in Barcelona auf - jetzt droht die Festnahme
09:58 Uhr

Thüringer Schule hebt Bauchfrei-Verbot wieder auf

Das Bauchfrei-Verbot an einer Schule im thüringischen Sömmerda ist wieder aufgehoben. Das habe die Schulleiterin entschieden, sagte eine Mitarbeiterin der Schule auf Anfrage. Zu den Hintergründen machte sie keine Angaben, die Schulleiterin sei aktuell nicht erreichbar.

Auf der Homepage der Schule heißt es: "Die Anweisung vom 05.08.24 zur Kleiderordnung an der Salzmannschule wird zum 08.08.24 zurückgenommen." Die Lehrerkonferenz der Schule hatte zuvor ein Verbot bauchfreier Kleidung auf den Weg gebracht. Außerdem sollte der Bereich zwischen Schultern und mittlerem Oberschenkel bedeckt gehalten werden. Die Hintergründe waren laut Medienberichten Mobbingfälle. Bundesweit hatte die Entscheidung für Aufsehen gesorgt.

Thüringer Schule hebt Bauchfrei-Verbot wieder auf
09:23 Uhr

Hoteleinsturz: "Noch ein Toter in Trümmern - wohl Besitzer des Hotels"

Bei dem Hoteleinsturz im rheinland-pfälzischen Weinort Kröv sterben zwei Menschen, weitere liegen verschüttet unter den Trümmern. Nach und nach können die Einsatzkräfte diese befreien, doch die Rettungsaktion ist komplizierter und langwieriger als anfangs angenommen, so ntv-Reporterin Romy Schiemann:

Hoteleinsturz: "Noch ein Toter in Trümmern - wohl Besitzer des Hotels"
08:57 Uhr

"Willkür" - Journalisten wegen Terrorismus-Vorwürfen festgenommen

Vier Journalisten, die in Venezuela bei Protesten gegen die hochumstrittene Präsidentschaftswahl festgenommen wurden, sind nach Angaben einer Journalistengewerkschaft des "Terrorismus" angeklagt worden. "Wir verurteilen die illegale und willkürliche Anwendung der Anti-Terror-Gesetze in Venezuela, insbesondere gegen Journalisten und Fotojournalisten, die während der Proteste nach den Wahlen im Land inhaftiert wurden", erklärte die Gewerkschaft in Onlinemedien. Allen Journalisten werde der Zugang zu ihren Anwälten verwehrt, hieß es weiter.

Die vier Angeklagten sind demnach die Fotografen Yousner Alvarado und Deisy Peña sowie der Kameramann Paúl León und Journalist José Gregorio Carneiro. Insgesamt gab es laut Angaben von Menschenrechtsorganisationen bei den Protesten mehr als 2200 Festnahmen, mindestens 24 Menschen kamen ums Leben. Terrorismus wird in Venezuela mit einer Höchststrafe von 30 Jahren Gefängnis geahndet.

"Willkür" - Journalisten wegen Terrorismus-Vorwürfen festgenommen
08:19 Uhr

Kronprinz Haakon äußert sich zur Festnahme von Stiefsohn Marius

Der norwegische Kronprinz Haakon hat erstmals öffentlich auf die Festnahme seines Stiefsohns Marius Borg Høiby reagiert. Am Rande der Olympischen Spiele in Paris sagte Haakon laut TV2: "Es ist eine ernste Angelegenheit, wenn die Polizei involviert ist, wie sie es ist. Gleichzeitig halte ich es nicht für richtig, dass ich mich jetzt in den Fall einmische." Es sei klar, "dass ein Fall wie dieser auch mich betrifft", ergänzte der Kronprinz.

Marius Borg Høiby wurde laut norwegischen Medienberichten am vergangenen Sonntag nach einem Vorfall mit einer Frau in einer Wohnung in Oslo von der Polizei in Gewahrsam genommen. Die Polizei bestätigte dem Blatt "Se og Hør", dass es zu einer Verhaftung und Anklage wegen Körperverletzung kam. Die festgenommene Person sei "später aus der Haft entlassen" worden. Ebenfalls schreibt "Se og Hør", dass die Frau, die zwischen 20 und 30 Jahre alt sein soll, wegen einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht worden sei.

Kronprinz Haakon äußert sich zur Festnahme von Stiefsohn Marius
07:38 Uhr

Regierungschef wird ohne Angabe von Gründen entlassen

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Ahmed Hachani ist seinen Job los. (Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

Der tunesische Präsident Kais Saied hat Regierungschef Ahmed Hachani ohne Angaben von Gründen entlassen. Neuer Regierungschef sei Sozialminister Kamel Madouri, erklärte das Büro von Saied. Hachani hatte das Amt des Regierungschefs am 1. August 2023 übernommen und damals Najla Bouden abgelöst, die ebenfalls ohne Angabe von Gründen von Saied entlassen worden war.

Saied war 2019 demokratisch gewählt worden. Im Jahr 2021 entließ er mithilfe eines Notstandsartikels die Regierung. Später änderte er die Verfassung, um die Macht im Staat weiter zu bündeln. Bei der Präsidentschaftswahl am 6. Oktober strebt Saied eine weitere Amtszeit an.

Regierungschef wird ohne Angabe von Gründen entlassen
07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

die ukrainische Offensive auf russischem Boden in Kursk sorgt weiterhin für Fragezeichen. Während viele Experten rätseln, was Kiews Absichten sein könnten, gibt es immer noch kein offizielles Statement aus der Hauptstadt zu dem Vorstoß. Vielleicht ändert sich heute etwas daran, vielleicht hüllt man sich aber auch weiter in Schweigen, um die Operation nicht zu gefährden. Alle Entwicklungen können Sie hier in unserem Liveticker nachlesen.

Was wird heute sonst wichtig?

  • Parlamentssitzung mit Debatte und Wahl eines neuen katalanischen Regierungschefs - Separatistenführer Puigdemont droht Festnahme. Puigdemont hat angekündigt, trotz des Haftbefehls nach fast sieben Jahren im Exil in die Heimat zurückzukehren. Es sei sein demokratisches Recht, als gewähltes Mitglied des katalanischen Regionalparlaments an der Wahl des Regierungschefs teilzunehmen. In Spanien könnte er umgehend von der Polizei festgenommen werden.

  • Nach dem Rücktritt der autoritären Ministerpräsidentin Sheikh Hasina soll Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus eine Übergangsregierung in Bangladesch anführen. Er wird am Donnerstag in der Hauptstadt Dhaka erwartet.

Bei Anregungen, Fragen oder Kritik schreiben Sie gerne eine Mail an: robin.gruetzmacher@ntv.de. Ich wünsche Ihnen einen schönen Donnerstag.

Das wird heute wichtig
06:59 Uhr

Ex Stefan Mross reagiert auf Anna-Carinas "Playboy"-Fotos

Sängerin Anna-Carina Woitschack zeigt sich nackt im "Playboy". Sie habe für sich beschlossen, jetzt neue Wege zu beschreiten und "all das zu machen, worauf ich Lust habe", erklärt Woitschack dazu im Interview für die September-Ausgabe des Magazins.

Ihr Ex gibt sich auf Anfrage von RTL diplomatisch, kann sich aber eine Spitze nicht verkneifen. So sagt Stefan Mross: "Der Playboy ist eines der erfolgreichsten Hochglanz-Magazine mit einem professionellen Team. Im Endeffekt ist die Würde des Menschen unantastbar. Jeder sollte das machen, was ihm gefällt, in Würde und Freiheit." Dann schiebt der Moderator hinterher: "Ich persönlich wünsche mir, wenn hoffentlich bald die Scheidung wahrgenommen wird, dass sie pünktlich erscheint, aber dann bitte angezogen!"

Ex Stefan Mross reagiert auf Anna-Carinas "Playboy"-Fotos
06:19 Uhr

"Überhaupt nicht zuversichtlich" - Biden ahnt Übles wegen Trump

Würde Donald Trump seine Anhänger noch mal aufhetzen wie bei der Capitol-Erstürmung? US-Präsident Joe Biden warnt davor, dass sein republikanischer Vorgänger eine mögliche Niederlage bei der Wahl im November wie schon 2020 nicht anerkennen würde. Er sei "überhaupt nicht zuversichtlich", dass es im Falle einer Schlappe für Trump im Januar eine friedliche Machtübergabe an Kamala Harris geben werde, sagt Biden im Gespräch des Senders CBS. Es ist sein erstes Interview, seit er am 21. Juli nach starkem innerparteilichen Druck seinen Rückzug aus dem Rennen ums Weiße Haus verkündete und Vizepräsidentin Harris als Ersatzkandidatin vorschlug.

"Er meint, was er sagt", sagt Biden mit Blick auf Äußerungen Trumps. "Wir nehmen ihn nicht ernst. Er meint es so." In dem Interview greift der Amtsinhaber Trump zudem scharf an. "Man kann sein Land nicht nur lieben, wenn man gewinnt", erklärt Biden.

"Überhaupt nicht zuversichtlich" - Biden ahnt Übles wegen Trump
05:43 Uhr

Schlimmer Unfall von Kleintransporter - viele Schwerverletzte

Alle fünf Insassen eines Kleintransporters sind bei einem Unfall in Lebach im Saarland schwer verletzt worden. Das Fahrzeug, das einer Fahrgastbeförderungs-Firma gehört, sei von der Straße abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt, teilte die Polizei mit.

Durch den Aufprall wurden der 75-jährige Fahrer und die 19, 23, 27 und 49 Jahre alten Fahrgäste schwer verletzt. Die Befragung von Zeugen und Insassen habe ergeben, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit ein gesundheitliches Problem beim Fahrer den Unfall auslöste, hieß es.

Schlimmer Unfall von Kleintransporter - viele Schwerverletzte