Donnerstag, 10. Oktober 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:28 Uhr

Das war Donnerstag, der 10. Oktober 2019

Auch am Tag nach dem rechtsextremistischen Anschlag steht Halle und ganz Deutschland unter Schock. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht von einem "Alarmsignal". Doch ein Blick in die Geschichte zeigt: Rechter Terror ist kein neues Phänomen.

Der türkische Präsident Erdogan ärgert sich über die Kritik an seinem Einmarsch in Nordsyrien und droht der EU damit, die Grenzen zu öffnen und Millionen Flüchtlinge nach Europa zu schicken.

Derweil verteidigt US-Präsident Trump den Abzug aus Syrien mit einem kurios anmutenden Vergleich.

Die Schwedische Nobelpreis-Akademie für Literatur verkündet in diesem Jahr gleich zwei Namen: Für 2019 geht der Preis an den österreichischen Autor Peter Handke, der für 2018 an die polnische Schriftstellerin Olga Tokarczuk.

Und die beste Nachricht - Am Wochenende meldet sich die Sonne zurück.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht! Bis morgen!

22:22 Uhr

Männer mit Verbindungen zu Trumps Anwalt festgenommen

Die Ukraine-Affäre in den USA zieht weitere Kreise: Zwei Männer mit Verbindungen zum persönlichen Anwalt von US-Präsident Donald Trump sollen mit illegalen Wahlkampfspenden die Abberufung der ehemaligen US-Botschafterin in der Ukraine angestrengt haben.

Die Männer wurden nun an einem Washingtoner Flughafen festgenommen, als sie außer Landes reisen wollten, erklärte FBI-Ermittler William Sweeney in New York. 

Nach US-Medienberichten haben die beiden Männer in der Vergangenheit mit Trumps Anwalt Rudy Giuliani zusammengearbeitet, um belastendes Material über Trumps Rivalen, den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden, zu finden.

21:49 Uhr

Ozzy Osbourne sagt aus Gesundheitsgründen Europatour ab

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Der britische Musiker Ozzy Osbourne hat seine Europatournee für 2020 abgesagt - und zugleich ein neues Album angekündigt.

In einem Instagram-Video teilte er mit: "Ich verschiebe die Europatournee, weil ich noch nicht bereit bin. Ich gehe nicht in Rente, ich habe noch immer Konzerte zu spielen, aber wenn ich für die Nordamerika-Tour zurückkehre, möchte ich zu hundert Prozent bereit sein, da hinauszugehen und euch von euren verdammten Hockern zu hauen. Und außerdem ist ein neues Album unterwegs."

Der für Februar/März 2020 in Europa eingeplante Teil seiner "No More Tours 2"-Tournee verschiebt sich demnach erneut aus gesundheitlichen Gründen.

21:37 Uhr
Breaking News

Haftbefehl gegen Täter von Halle erlassen

Einen Tag nach der Bluttat von Halle hat der Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof nach Informationen des SWR Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Rechtsterroristen Stephan B. erlassen. Das habe ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe dem Sender bestätigt. Der Richter habe Untersuchungshaft angeordnet.

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21:11 Uhr

Zahl der Toten durch E-Zigaretten steigt auf 26

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Was genau zu den Lungenschäden führt, ist immer noch unklar.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Gebrauch von E-Zigaretten in den USA ist auf 26 gestiegen. Zudem ist die Zahl der bestätigten und wahrscheinlichen Verletzten auf 1299 gestiegen. In der vergangenen Woche hatte die Behörde von 18 Toten und 1080 bestätigten und wahrscheinlichen Verletzten gesprochen.

Die Ursache für die Lungenschäden ist immer noch unklar. Zuletzt hatte es Hinweise gegeben, dass THC-Produkte eine Rolle spielen könnten. THC (Tetrahydrocannabinol) steckt in Cannabis und ist hauptsächlich für die berauschende Wirkung der Droge verantwortlich.

In Europa ist bislang kein ähnlicher Anstieg von Lungenschädigungen bekannt.

20:43 Uhr

13-Jähriger erledigt mit Auto Kurierfahrten für Eltern

Ein 13-jähriger Junge hat in Niedersachsen anscheinend mit dem Auto Kurierfahrten für seine Eltern machen müssen.

  • Ein Mann sah den Jungen in Lingen beim Transport eines Sofas per Anhänger hinter dem Steuer und alarmierte die Polizei.
  • Als Polizisten an der Wohnanschrift der Familie eintrafen, hatte der Junge das Sofa bereits gemeinsam mit seinem Vater abgeladen. Im Gespräch mit den Polizisten brach der Junge in Tränen aus und fragte seine Mutter, warum immer er das Auto fahren müsse. Der Jugendliche bekam von ihr keine Antwort.
  • Die Eltern müssen nun mit einer Bestrafung rechnen. Der Junge ist noch nicht strafmündig.
20:04 Uhr

Aldi ruft Toastbrot zurück

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(Foto: Aldi Nord)

Die Reineke-Brot GmbH hat bei Aldi Nord verkauftes Toastbrot zurückgerufen.

  • Es handelt sich um die Sorten "Goldähren Dreikorntoast 500g" und "Goldähren Vollkornsandwich 750g" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 19. Oktober, teilt das Unternehmen mit. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich darin Kunststoffteilchen befänden.
  • Die Produkte waren bei Aldi Nord in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Nordhessen im Sortiment, wurden aber bereits daraus entfernt.
  • Gekauftes Brot kann auch ohne Kassenbon zurückgegeben werden.
19:27 Uhr

Mob schleift Bürgermeister an Auto durch die Stadt

Aufgebrachte Landwirte haben den Bürgermeister einer Stadt im Süden Mexikos an einen Geländewagen gebunden und durch die Stadt geschleift.

*Datenschutz

  • Der Bürgermeister der Stadt Las Margaritas im Bundesstaat Chiapas überlebte den Vorfall ohne größere Verletzungen.
  • Dutzende mit Knüppeln bewaffnete Mitglieder der indigenen Tojolabal-Gemeinschaft drangen in das Büro von Bürgermeister Jorge Luis Escandón ein. Sie forderten mehr öffentliche Mittel für ihre ländliche Gemeinde Santa Rita El Invernadero.
  • Die Angreifer fesselten den Bürgermeister und banden ihn an den Geländewagen. Sie schleiften Escandón einige Dutzend Meter die Straße entlang, bevor Polizisten und Stadtangestellte eingriffen und ihn befreiten.
  • Ein Dutzend Menschen wurde dabei verletzt. Elf Verdächtige wurden festgenommen.
18:54 Uhr

Kein Handschlag für Frauen - Gericht erlaubt Entlassung

Ein Zeit-Soldat weigert sich, Frauen die Hand zu geben – und wird dafür entlassen. Der Mann klagt dagegen und scheitert nun vor Gericht

  • Die Kündigung war rechtens, entschied das Oberverwaltungsgericht Koblenz. Was für den Ex-Soldaten Religionsausübung war, bewertete die Bundeswehr gänzlich anders: Sein Verhalten deute auf einen religiös motivierten Radikalisierungsprozess hin.
  • "Der Hinweis des Klägers auf mögliche andere Gründe für sein Verhalten gegenüber Frauen sei angesichts seiner konsequenten Hinwendung zum Islam als bloße Schutzbehauptung anzusehen", hieß es in einer Gerichtsmitteilung. Seine Einstellung widerspreche der grundgesetzlich angeordneten Gleichstellung von Mann und Frau.
  • Die Entlassung beruhe auch nicht auf der "Vorverurteilung von Personen muslimischen Glaubens", wie es der Kläger dem Gericht zufolge dargestellt hatte. Zwar gebe es keine Vorschrift, die einen Handschlag als Begrüßung vorschreibe, doch zeige sein Verhalten, dass der entlassene Soldat Kameradinnen nicht ausreichend respektiere.
18:18 Uhr

Dritter Todesfall im Wilke-Wurst-Skandal

Der Konsum von Wilke-Wurst endete offenbar für drei Menschen tödlich - bislang ging man von zwei Toten im Zusammenhang mit der keimbelasteten Wurst aus.

In einem heute erschienen Epidemologischen Bulletin des Robert-Koch-Instituts heißt es, drei Todesfälle und insgesamt mindestens 37 Erkrankungsfälle aus den Jahren 2014, 2016, 2017, 2018 und 2019 seien demselben Listeriose-Ausbruch zuzuordnen.

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17:50 Uhr

Achtjährige von Polizeimotorrad erfasst

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Der Beamte auf dem Motorrad war mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs.

(Foto: picture alliance / Sebastian Gol)

Ein Polizist ist gerade auf einem Motorrad mit Blaulicht und Martinshorn zu einem Einsatz in Hagen unterwegs, als ein kleines Mädchen plötzlich auf die Fahrbahn läuft.  

  • Laut WDR war die Achtjährige über einen Zebrastreifen gegangen. Der Polizist habe sie mit dem Ellbogen erfasst.
  • Das Mädchen wurde bei dem Unfall schwer verletzt.
  • Ein Rettungswagen, der sich unmittelbar hinter dem Polizeimotorrad befand, begann sofort mit der Versorgung des Mädchens. Das Kind musste dann mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden.
17:13 Uhr

Selenskyj nimmt Trump in Schutz

Inmitten der Debatte über ein Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump hat der Staatschef der Ukraine bekräftigt, Trump habe ihn bei einem Telefonat im Juli nicht unter Druck gesetzt. "Es gab keine Erpressung. Das war kein Teil des Gesprächs", sagte Wolodymyr Selenskyj in Kiew. In dem Gespräch hatte Trump Selenskyj zu Ermittlungen ermuntert, die seinem politischen Rivalen Joe Biden schaden könnten.

Trump sieht sich durch die Äußerung von Selenskyj bestätigt. Mit den kräftigsten Worten habe sein Kollege erneut erklärt, dass er "keinen Druck ausgeübt und absolut nichts falsch gemacht" habe, twitterte Trump und fügte hinzu: "Das sollte diesen demokratischen Betrug beenden."

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16:38 Uhr

Kind stürmt Live-Sendung

Spätestens seitdem die Kinder von Professor Robert Kelly sein BBC-Interview gestürmt haben, wissen wir, dass auch TV-Persönlichkeiten eigentlich ganz normale Menschen sind.

Courtney Kube, MSNBC-Moderatorin, und ihr Sohn beweisen es jetzt noch einmal. Während seine Mama in einer Live-Sendung über die türkische Militäroffensive in Nordsyrien berichtet, taucht der vierjährige Junge plötzlich neben ihr auf und will mit ihr spielen. Kube reagiert gelassen und lacht: "Entschuldigen Sie, meine Kinder sind hier, das ist Livefernsehen."

*Datenschutz

16:18 Uhr

Türkei nimmt zahlreiche Kritiker der Offensive fest

Nach dem Beginn der türkischen Offensive in Nordsyrien hat die Justiz in der Türkei Ermittlungen gegen dutzende Kritiker des Militäreinsatzes eingeleitet und zahlreiche Menschen festgenommen.

In der südöstlichen Stadt Mardin wurden am Donnerstag 21 Menschen unter dem Vorwurf der "Terrorpropaganda" festgenommen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete. Gegen 78 Internetnutzer wurden demnach bereits zuvor Ermittlungen eingeleitet.

Die Staatsanwaltschaft in Ankara teilte mit, sie habe Ermittlungen gegen die beiden Vorsitzenden der prokurdischen Demokratischen Partei der Völker (HDP), Sezai Temelli und Pervin Buldan, sowie weitere Abgeordnete der Partei eingeleitet. Sie hatten die türkische Offensive zuvor als "Invasion" bezeichnet.

15:43 Uhr

Mitglieder der rechtsextremen "Oldschool Society" verurteilt

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Die "Oldschool Society" plante Anschläge in Deutschland.

(Foto: picture alliance / ---/dpa)

Mitglieder der rechtsextremen "Oldschool Society" sollen Brand- und Nagelbombenanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte erwogen haben. Vor der Ausführung flog die Gruppe auf. Einige Mitglieder sind bereits in Haft.

Heute wurden zwei weitere Rechtsextremisten wegen Bildung und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu Freiheitsstrafen verurteilt.

Der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts in Dresden verhängte zwei Jahre und vier Monate für einen 43-Jährigen aus dem sächsischen Chemnitz sowie zwei Jahre auf Bewährung für einen 31-Jährigen aus Anklam in Mecklenburg-Vorpommern. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass sie zur Führungsriege der Gruppe gehört haben. Sie hätten im Chat "erheblich" zur Radikalisierung beigetragen.

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15:08 Uhr

Mittelmeer besonders vom Klimawandel bedroht

Die Mittelmeerregion wird nach Expertenangaben von Erderwärmung und Klimawandel wie kaum ein anderes Gebiet des Planeten bedroht. Die Erwärmung schreite dort derzeit um 20 Prozent schneller voran als im globalen Durchschnitt, warnten Wissenschaftler am Donnerstag in Barcelona beim 4. Regionalforum der Union für den Mittelmeerraum (UfM). "Wir müssen handeln", rief UfM-Generalsekretär Nasser Kamel.

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Auch einige Strände könnten bald verschwinden.

(Foto: picture alliance / dpa)

Von "schwerwiegenden Risiken" war in der spanischen Mittelmeer-Metropole die Rede: Bei gleichbleibenden Bedingungen werde der Meeresspiegel in der Region bis 2100 um mehr als einen Meter ansteigen. Ganze Inseln und Küstenstreifen könnten völlig von der Bildfläche verschwinden, hieß es unter Berufung auf die "Erste wissenschaftliche Studie über die Auswirkungen von Klima- und Umweltveränderungen im Mittelmeerraum".

Die Studie wurde von mehr als 600 Wissenschaftlern aus 35 Ländern erstellt. Sie bilden ein von der UfM und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen eingerichtetes unabhängiges Netzwerk, das MedECC (Experten des Mittelmeerraums zu Klima- und Umweltwandel).

14:27 Uhr

Europaparlament lehnt Macrons Kandidatin für EU-Kommission ab

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Sylvie Goulard sollte Kommissarin für Industriepolitik, Binnenmarkt und Verteidigungsindustrie werden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Europaparlament hat die Kandidatin des französischen Präsidenten Emmanuel Macron für die neue EU-Kommission abgelehnt. Die frühere französische Verteidigungsministerin Sylvie Goulard bekam bei einer Abstimmung der zuständigen Ausschussmitglieder des Parlaments nicht die erforderliche Mehrheit.

Jetzt müssen sich Macron und die künftige EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen auf einen anderen Kandidaten verständigen. Eigentlich soll die neue EU-Kommission bereits am 1. November ihre Arbeit aufnehmen.

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14:15 Uhr

Schichtwechsel

Hallo, liebe Leserinnen und Leser, mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich versorge Sie noch bis zum späten Abend mit den neusten Nachrichten aus aller Welt. Meine Kollegin Josephin Hartwig hat sich soeben in den Feierabend verabschiedet. Morgen früh ist sie aber wieder für Sie da.

Mein anderer Kollege, Janis Peitsch, bestückt für Sie den zweiten Tag in Folge unseren Liveticker zum Anschlag in Halle.

14:08 Uhr

Erdogan droht der EU

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Erdogan äußerte sich zur EU in einer Rede vor Angehörigen seiner Regierungspartei AKP.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Türkei geht mit einer Militäroffensive im Norden Syriens gegen Kurdenmilizen vor. Dafür gibt es viel Kritik. Nun reagiert der türkische Präsident Erdogan darauf und sagt: "Hey, Europäische Union. Reißt Euch zusammen. Seht, ich sage es noch einmal: Wenn ihr versucht, unsere aktuelle Operation als Besatzung zu bezeichnen, dann haben wir leichtes Spiel. Dann öffnen wir die Türen und schicken euch (die) 3,6 Millionen Flüchtlinge."

In einer gemeinsamen Erklärung der EU-Staaten heißt es: "Erneute bewaffnete Auseinandersetzungen im Nordosten werden die Stabilität in der ganzen Region weiter untergraben, das Leiden der Zivilisten verschlimmern und zusätzliche Vertreibungen provozieren." Die Türkei gefährde zudem die Erfolge der internationalen Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Als Beispiel wurde das Risiko genannt, dass durch die Kämpfe inhaftierte IS-Terroristen freikommen könnten.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf n-tv.de.

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13:55 Uhr

Regierung in Rumänien durch Misstrauensvotum gestürzt

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Sozialdemokratin Dancila ist abgewählt worden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Rumäniens sozialdemokratische Regierung unter Ministerpräsidentin Viorica Dancila ist vom Parlament abgewählt worden. Sechs Oppositionsparteien hatten einen Misstrauensantrag eingebracht. Sie warfen Dancila unter anderem Inkompetenz sowie ausgebliebene öffentliche Investitionen vor.

13:23 Uhr

Roboter erstmals komplett mit künstlicher Haut ausgestattet

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Mikroprozessoren messen die Berührung, Beschleunigung, Annäherung und Temperatur.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zum ersten Mal ist ein menschengroßer Roboter komplett mit künstlicher Haut ausgestattet worden. Die Roboter sollen damit ihre Umgebung besser erspüren und sogar einbeinig balancieren können. Das haben Forscher der Technischen Universität München (TUM) geschafft. Die sechseckigen Zellen in der Größe einer Zwei-Euro-Münze sollen für ein "neues Körpergefühl" sorgen, wie die Universität mitteilte. Zum Einsatz kommt die künstliche Haut bei einem Roboter, der den Namen H-1 trägt und so groß ist wie ein Mensch. Er ist ausgestattet mit 1260 Zellen und mehr als 13.000 Sensoren an Oberkörper, Armen, Beinen und sogar auf den Fußsohlen.

13:07 Uhr
Breaking News

Literaturnobelpreise für 2018 und 2019 vergeben

Olga Tokarczuk aus Polen hat den Literaturnobelpreis für das Jahr 2018 erhalten. Für 2019 geht der Preis an den österreichischen Schriftsteller Peter Handke. Das hat die Schwedische Akademie in Stockholm bekannt gegeben. Beide Preise sind mit jeweils neun Millionen schwedischen Kronen (rund 830.000 Euro) dotiert. Sie werden wie die weiteren Nobelpreise am 10. Dezember, dem Todestag von Preisstifter Alfred Nobel, verliehen.

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12:55 Uhr

Linke fordern Aussage von Merkel zu Ungleichheit

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Jan Korte

(Foto: picture alliance/dpa)

In einem Schreiben an das Kanzleramt fordert der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion, Jan Korte, Kanzlerin Merkel zu einer Stellungnahme auf. Sie soll eine Regierungserklärung zum Thema Ungleichheit und Ungerechtigkeit in Deutschland abgeben. "Unsere Gesellschaft driftet immer weiter auseinander. Dieser Grad der Ungleichheit führt zur Erosion der Demokratie - keine Gesellschaft hält so einen Zustand auf Dauer aus. Wir sehen deshalb eine dringende Notwendigkeit einer Regierungserklärung durch die Kanzlerin", schreibt Korte. 

Zuletzt hatte das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung eine Untersuchung vorgelegt, wonach die Ungleichheit bei den Einkommen in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht habe. "Die Bundesregierung sollte der Bevölkerung und dem Bundestag dringend ihre Haltung zu der Entwicklung darlegen und erklären, welche Maßnahmen sie ergreifen wird, um die wachsende Ungerechtigkeit im Land in den Griff zu bekommen."

12:30 Uhr

Dafür sammeln Bill Gates und Bono Spendengelder

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Microsoft-Gründer Bill Gates und Sänger Bono sammeln Spenden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bill Gates und Bono setzen sich gemeinsam für eine gute Sache ein. Der Microsoft-Gründer und der U2-Sänger haben in Frankreich für Spenden zum Kampf gegen Aids, Malaria und Tuberkulose geworben. Insgesamt werden für die kommenden drei Jahre Zusagen in Höhe von 14 Milliarden US-Dollar erhofft. Darunter schon Spendenankündigungen von Gates selbst - er will über seine Stiftung umgerechnet knapp 640 Millionen Euro spenden - und aus Frankreich, wie Präsident Macron bestätigte. Bill Gates betonte: "Jeder Dollar, Euro oder Yen und jedes Pfund ist extrem nützlich."

Veranstaltet wird die Konferenz vom Globalen Fonds, einer Organisation mit Sitz in Genf, die sich seit 2002 für den weltweiten Kampf gegen Epidemien einsetzt. Die Organisation unterstützt die Prävention und Behandlung von Aids, Tuberkulose und Malaria in mehr als hundert Ländern. Weltweit sterben an diesen Krankheiten jährlich fast drei Millionen Menschen.

11:59 Uhr

Eichhörnchen hortet Winter-Futter in SUV

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Der Motorraum des SUV diente als Versteck für Nager-Leckereien.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ökologische Nutzung eines SUV? Das ist nicht unmöglich: Ein Eichhörnchen wählte den Motorraum des Wagens als Lagerort - für etwa 200 Walnüsse und jeder Menge Gras. Nahe der amerikanischen Stadt Pittsburgh bemerkte die Besitzerin des SUV einen eigenartigen Brand-Geruch und ein seltsames Geräusch. Kurz darauf entdeckte sie dann das Versteck. Etwa eine Stunde habe sie und ihr Mann damit verbracht, den Motorraum wieder zu reinigen, berichten mehrere US-Medien. Bei einer Inspektion in einer Werkstatt fand sich kein bleibender Schaden am Auto.

11:49 Uhr
Breaking News

Mordfall Kandel: Täter tot in Zelle entdeckt

Der wegen Mordes an seiner Ex-Freundin Mia in Kandel verurteilte Abdul D. ist tot in seiner Zelle in der Jugendstrafanstalt Schifferstadt aufgefunden worden. Ersten Erkenntnissen zufolge hat sich der aus Afghanistan stammende Mann erhängt. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

 

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11:33 Uhr

Neuauflage von "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" geplant

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Sie wird Christiane F. darstellen: Jana McKinnon

(Foto: imago/Future Image)

Das Buch, das schon 1978 erschien, gehörte zu meiner Schulzeit zur absoluten Pflichtlektüre unter den Jugendlichen. "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" handelt von den Erlebnissen der drogensüchtigen Christiane F. in Berlin. 1981 wurde der Stoff bereits verfilmt, nun wagen sich Constantin Television und Amazon Prime Video an eine neue Interpretation als Serie.

Noch bis Februar laufen in Berlin und Prag die Dreharbeiten. Das Budget für die acht Folgen, die beim Streamingdienst Amazon Prime laufen werden, beträgt laut Produzent Oliver Berben mehr als 25 Millionen Euro.

10:57 Uhr

Zwei Schwerverletzte: Explosion nahe Linzer Flughafen

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Nach der Explosion brach ein Brand auf dem Firmengelände in der Nähe des Linzer Flughafens aus.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einer Explosion in der Nähe des Flughafens von Linz in Österreich sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich kurz nach acht Uhr in der Halle eines Müllentsorgungsbetriebes in Hörsching, teilt die Polizei mit. Nach der Explosion ist ein Brand auf dem Gelände ausgebrochen. Drei weitere Menschen wurden den Angaben zufolge leicht verletzt. Nach Informationen des "Österreichischen Rundfunks" waren 250 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Die Ursache der Explosion war zunächst unklar.

Update 11.17 Uhr: Laut "Kronenzeitung" handelt es sich um drei Schwerverletzte sowie sechs weitere Veretzte. Offenbar versucht die Feuerwehr derzeit, die verbliebene Halle auf dem Gelände zu retten. Zwei Hallen seien bereits eingestürzt.

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10:34 Uhr

Deshalb lehnte Rihanna den Superbowl-Auftritt ab

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Rihanna zeigt Solidarität mit dem Quarterback Kaepernick.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Der Superbowl ist das größte sportliche Event der USA. Den Auftritt des Musikers in der Halbzeit-Show sehen Millionen Menschen. Für viele Sänger und Bands ist es ein Höhepunkt ihrer Karriere. Eigentlich sollte Sängerin Rihanna in diesem Jahr das Millionenpublikum unterhalten. Doch die neunmalige Grammy-Gewinnerin lehnte ab.

  • Mit ihrem Nein habe die Sängerin ihre Unterstützung für den früheren Football-Quarterback Colin Kaepernick ausdrücken wollen, sagte die 31-Jährige der "Vogue". 
  • "Ich konnte es nicht wagen, so etwas zu tun. Wer würde davon profitieren? Nicht meine Leute", sagte Rihanna.
  • Kaepernick hatte mit seinem Kniefall bei der US-Hymne im August 2016 eine Protestwelle in der NFL gegen die Unterdrückung schwarzer Mitbürger und Polizeigewalt ausgelöst.
  • Seit seinem Abschied von den San Francisco 49ers im März 2017 wartet er vergeblich auf ein neues NFL-Angebot.
10:11 Uhr

Linke und Gewerkschafter fordern Umbenennung der Rommel-Straße

Vor dem 75. Todestag von Erwin Rommel am 14. Oktober ist in dessen schwäbischer Heimatregion eine Debatte über die Vorbildfunktion des einstigen Generalfeldmarschalls der Wehrmacht entflammt. Gewerkschafter, die Partei Die Linke und der Verein "Gegen Vergessen - Für Demokratie" fordern die Umbenennung der Erwin-Rommel-Straße in Aalen. Rommel ist dort aufgewachsen. "In einer Demokratie sollte es selbstverständlich sein, Nationalsozialisten und ihre Profiteure, zu denen Rommel schon aufgrund seiner herausragenden Funktion gehörte, in keiner Weise zu ehren", heißt es in einer Erklärung des Vereins.

Eine Umbenennung der Rommel-Kaserne in Dornstadt bei Ulm ist hingegen nicht vorgesehen, wie eine Sprecherin des Bundesministeriums der Verteidigung mitteilte. Für die Bundeswehr sei Rommel unter anderem aufgrund einer gewissen Nähe zum militärischen Widerstand gegen Hitler weiter "sinn- und traditionsstiftend".

09:20 Uhr

Zwei Senioren sterben bei australischen Buschfeuern

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Coongbar befindet sich im Osten Australiens, im Staat New South Wales.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei den Buschfeuern im Osten Australiens sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Das berichtet ABC News. Die Polizei habe bestätigt, dass ein 77-jähriger Mann und eine 68-jährige Frau tot aufgefunden worden sind. Ihre Leichen wurden in einem Haus in Coongbar, einem Ort in New South Wales, gefunden. Im Norden des Staates wüteten in dieser Zeit vier verschiedene Brände innerhalb von etwa 100 Kilometern, die zum Teil weitreichende Schäden und Zerstörungen anrichteten. Die Einsatzkräfte des NSW Rural Fire Service gehen davon aus, dass ein Blitzeinschlag am 5. September die Feuer ausgelöst haben könnte. Insgesamt seien 29 Häuser in mehreren Gebieten im Norden des Landes zerstört worden. Noch immer breiten sich die Brände aus.

08:56 Uhr

Razzia in Hamburg bei mutmaßlichen Schleusern

Die Bundespolizei ist am Morgen in Hamburg mit einem Großaufgebot gegen mutmaßliche Schleuser vorgegangen. 100 Beamte seien im Einsatz, teilte die Bundespolizei mit. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg sollten mehrere Durchsuchungsbeschlüsse und ein Haftbefehl vollstreckt werden. Die Maßnahmen richteten sich gegen die organisierte Schleuserkriminalität. Weitere Einzelheiten zu dem noch laufenden Einsatz wurden zunächst nicht mitgeteilt.

08:29 Uhr

Türkei setzt Militäroffensive in Syrien fort

In der vergangenen Nacht ist das türkische Militär weiter gegen die Kurdenmiliz in Nordsyrien vorgegangen. In einem Tweet des Verteidigungsministeriums in Ankara hieß es, "die heldenhaften Soldaten" rückten mit der "Operation Friedensquelle" im Osten des Flusses Euphrat weiter vor. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte den Beginn des lange geplanten Militäreinsatzes am Mittwochnachmittag per Twitter bekannt gegeben. In den ersten Stunden der türkischen Angriffe waren nach Angaben von Aktivisten mindestens 15 Menschen getötet worden. Unter den acht zivilen Opfern seien auch zwei Kinder.

08:07 Uhr

Das ist der neue Bachelor

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Sebastian sucht die große Liebe

(Foto: TVNOW/Stephan Pick)

Der neue Bachelor, der Anfang 2020 bei RTL die große Liebe suchen wird, heißt Sebastian Preuss. Das hat der Sender am frühen Morgen bekannt gegeben. Der 29-Jährige ist Profi-Kickboxer und Malermeister. "Ich liebe das Leben, die Natur, Sportlichkeit, Menschen", erzählte er RTL.de. Er sei seit eineinhalb Jahren Single und habe nun großes Interesse, an einer neuen, "an einer großen Liebe".

07:44 Uhr

Verdi-Chef kritisiert Bundesregierung scharf

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Verdi-Chef Werneke

(Foto: picture alliance/dpa)

Klare Worte an die Bundesregierung: Der neue Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, hat die Klimamaßnahmen als enttäuschend bezeichnet. "Die CO2-Bepreisung ist viel zu zögerlich (...) Das schafft keine ökologische Lenkungswirkung", sagte er. Werneke kritisierte zudem eine fehlende soziale Ausgewogenheit. "Vermögende und Bezieher hoher Einkommen werden wieder einmal geschont." Weitestgehend solle über Verbrauchssteuern und Abgaben die Breite der Bevölkerung belastet werden, statt die finanziell Vermögenden und Reichen stärker zur Kasse zu bitten.

Sinnvoll nannte Werneke dagegen die Programme zum Austausch von Heizungsanlagen, zur Gebäudesanierung und zur Verbesserung des Schienennetzes. Verdi ist mit fast zwei Millionen Mitgliedern nach der IG Metall die zweitgrößte Gewerkschaft in Deutschland.

07:24 Uhr

Als eine Abfuhr in Prag die Uhu-Ritter hervorbrachte

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Wussten Sie, dass … eine Abfuhr vor einem Prager Klub heute vor 160 Jahren in der Gründung eines satirischen Männerbundes mündete? Am 10. Oktober 1859 wies die Künstlervereinigung "Arcadia" einen Zögling des Theaterdirektors Franz Thomé ab, woraufhin dieser trotzig einen neuen Klub ins Leben rief - die "Schlaraffia" war geboren.

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Frohsinn unter den Augen des Uhus: Kanzler "Knallfrosch der Sternenklare" hält 2015 eine Rede vor der "Schlaraffia Suerina" in Schwerin.

(Foto: picture alliance / dpa)

Neugierig geworden? Dann lesen Sie hier mehr dazu.

Das passierte außerdem am 10. Oktober:

  • Vor 57 Jahren löst der Bundeswehr- und Nato-kritische Artikel "Bedingt abwehrbereit" die "Spiegel-Affäre" aus.
  • Vor 99 Jahren annektiert Italien offiziell die zuvor deutschösterreichische Provinz Südtirol.
  • Vor 154 Jahren erhält der US-Erfinder John W. Hyatt das Patent für eine Billardkugel, die nicht wie seinerzeit üblich aus Elfenbein besteht.

Wir gratulieren … David Lee Roth, Hard-Rock-Ikone der 80er mit Hang zu Solopfaden, zum 65. Geburtstag. Wer seine Stimme und den Van-Halen-Song "Jump" noch nicht kennt, war wohl noch nie auf einem Volksfest unterwegs. Anfang des kommenden Jahres spielt der US-Sänger wieder seine "The Roth Show" in Las Vegas. Sieht also mau aus für eine abermalige Reunion mit den Van-Halen-Jungs.

  • *Datenschutz
  • Das Bo, angesagt bleibender Wortakrobat ("Türlich, türlich" [sicher, Dicker]) aus Hamburg, zum 43. Geburtstag.
  • Gerhard Ertl, schwäbischer Chemie-Nobelpreisträger (2007), zum 83. Geburtstag.
  • ... Karl Clauss Dietel, Industriedesigner mit legendären DDR-Formen (Wartburg 353, Schreibmaschine "Erika"), zum 85. Geburtstag.
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Redakteur Christoph Rieke wirft in "Riekes Rückspiegel" täglich einen Blick in die Vergangenheit.

07:08 Uhr

Ex-No-Angels-Sängerin singt wieder in Girlgroup

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Nadja Benaissa

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach den Spice Girls kamen für mich die No Angels. Das deutsche Pendant zum britischen Mega-Erfolg war hierzulande jahrelang sehr erfolgreich. Leider trennten sich die fünf Mitglieder. Eine der Sängerinnen, Nadja Benaissa, wird nun aber Mitglied in einer anderen Band, der weiblichen A-cappella-Popband medlz in Dresden. "Ich bin seit etwa anderthalb Jahren wieder aktiv als Sängerin, mache live Musik", sagte die 37-Jährige. Sie sei sofort von den medlz begeistert gewesen und habe auch die drei Kolleginnen beim Vorsingen gleich überzeugt. Die Mischung aus Pop und klassischer Musik, Swing und Elektro, ohne Instrumente und nur mit Stimmen, sei ebenso spannend wie die humorvolle Performance, sagte die Künstlerin, um die es nach dem Ausstieg bei den No Angels 2010 still geworden war. "Ich habe mich gefreut und sofort Ja gesagt", sagte die Mutter einer erwachsenen Tochter.

06:51 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

noch immer sitzt uns der gestrige Tag in den Knochen. Der Anschlag in Halle, bei dem ein Mann offenbar zwei Menschen erschoss, wird uns weiter beschäftigen. Horst Seehofer wird heute in die Stadt reisen. Auch die Entwicklungen um die türkische Militäroffensive in Syrien beobachten wir.

Diese Themen sind außerdem wichtig:

  • SPD-Regionalkonferenz zur Vorstellung der Kandidaten für den Parteivorsitz
  • USA und China setzen Gespräche über Handelsstreit fort
  • Der britische Premierminister Johnson trifft irischen Kollegen Varadkar zu Gespräch über den Brexit
  • Das Bundesverfassungsgericht entscheidet über Linken-Antrag zu Anti-IS-Einsatz der Bundeswehr
  • Schwedische Akademie gibt Literatur-Nobelpreisträger für 2018 und 2019 bekannt

Mein Name ist Josephin Hartwig und ich werde Sie bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten versorgen. Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik, dann melden Sie sich gern unter: josephin.hartwig@nama.de.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Donnerstag.

06:32 Uhr

Kurt Cobains Gitarre und Strickjacke werden versteigert

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Die Strickjacke von Cobain.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der frühere Nirvana-Frontmann Kurt Cobain ist auch 25 Jahre nach seinem Tod für viele Menschen noch immer der einzig wahre Rockstar. Nun wird die Gitarre des Stars in New York zur Versteigerung angeboten - bis zu 500.000 Dollar könnte das gute Stück einbringen. Die türkisfarbene Fender Mustang wurde 1993 eigens für den linkshändigen Musiker angefertigt.

Falls für die stürmischen Herbsttage noch ein warmes Jäckchen gebraucht wird: Versteigert wird auch eine olivgrüne, verwaschene Strickjacke, die der Sänger 1993 fünf Monate vor seinem Tod bei einer "Unplugged"-Session des Musiksenders MTV trug - für bis zu 300.000 Dollar.

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06:17 Uhr

Live-Video von Anschlag in Halle gelöscht

Nach dem Anschlag in Halle ist das Live-Video der Tat von mehreren Plattformen gelöscht worden.

  • Zu den US-Unternehmen, die auf das Geschehen reagierten, gehören Facebook, Google, Microsoft und Twitter.
  • Um die Videos automatisch zu entfernen, wird die sogenannte "Hashing"-Technologie angewendet. Diese wurde nach dem Anschlag in Christchurch in Neuseeland im März entwickelt.
  • Der Attentäter von Halle hatte sein Live-Video von der Tat in Echtzeit im Internet verbreitet. Er nutzte dafür die Streamingplattform Twitch, die zu Amazon gehört.
06:05 Uhr

Tief "Peter" bringt stürmischen Tag

Bevor Hoch "Lisbeth" in unser Wetter eingreift und sich damit die Wetterlage grundlegend umstellt, sorgt Tief "Peter" heute nochmals für einen sehr wechselhaften und windigen bis stürmischen Tag. Und der beginnt bereits verbreitet mit Schauern, die von West nach Ost über uns hinwegziehen und stellenweise von Gewittern begleitet sein können. Für die Sonne sieht es dementsprechend ziemlich mau aus. Erst nachmittags ändert sich das. Denn dann wird es alles in allem etwas freundlicher und besonders im Westen dürfte es mehrheitlich trocken bleiben.

Björn Alexander

n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Die Temperaturen: morgens zwischen 5 Grad direkt am Alpenrand und knapp 12 Grad am Oberrhein. Später werden es 10 Grad am Erzgebirge und bis zu 17 Grad im Südwesten. Dabei weht ein strammer, teils auch stürmischer Südwest- bis Westwind, der vor allem auf den Bergen und an der Nordsee mit Sturmböen einhergeht. Aber selbst im Flach- und Binnenland sind einzelne Sturmböen in Schauer- und Gewitternähe nicht auszuschließen.

Die weiteren Aussichten: Ab morgen dreht sich der Wind und sorgt für eine recht warme Strömung aus südlichen Richtungen, die am Wochenende zum Teil nochmals für sommerlich anmutende 25 Grad sorgt. Insbesondere im Süden, wo es abseits vom Nebel ab morgen schon sehr sonnig weitergeht. 

Weiter nordwärts ist es morgen noch ziemlich nass und windig bis stürmisch. Und auch das Wochenende verläuft bei den Nordlichtern recht durchwachsen, aber ebenfalls mild bei Höchstwerten um die 15 bis 18 Grad. Ihr Björn Alexander