Donnerstag, 27. Mai 2021Der Tag

mit Barbara Mauersberg
Barbara Mauersberg
22:45 Uhr

Das war Donnerstag, der 27. Mai 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

ein langer Nachrichtentag geht zu Ende und sozusagen in den Sonnenuntergang hinein habe ich für Sie noch eine kleine Lichtblickmeldung in der Hinterhand. Es ist zwar nicht die heiß ersehnte Lösung des Nahostkonflikts, doch ein wichtiges Signal zwischen Israel und der arabischen Welt:

imago0115299501h.jpg

Die erste Holocaust-Ausstellung der Arabischen Halbinsel eröffnet in Dubai.

(Foto: imago images/ViewStock)

In Dubai eröffnete soeben die erste Ausstellung, die es zum Holocaust auf der Arabischen Halbinsel je gegeben hat. "We Remember" heißt die Schau im Museum Crossroads of Civilizations, die nach Worten der Betreiber zu einer Dauerausstellung werden soll. "Uns ist sehr wichtig, uns auf Bildung über die Tragödien des Holocaust zu konzentrieren, denn Bildung ist das Gegenmittel zu Ignoranz", sagte Museumsgründer Ahmed Obaid al-Mansuri. Bei der Eröffnung waren auch die Botschafter Israels und Deutschlands in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Eitan Na'eh und Peter Fischer, anwesend, wie die Zeitung "The National" berichtete.

Die Emirate hatten vergangenen September gemeinsam mit Bahrain die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Israel besiegelt. Die beiden ölreichen Golfstaaten versprechen sich wirtschaftliche Vorteile, schmieden aber mit Israel vor allem eine Allianz gegen den gemeinsamen Erzfeind Iran. In Sicherheitsfragen arbeiteten die Emirate und Israel schon vorher zusammen.

Und das war heute sonst noch wichtig:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht. Bis morgen.

22:16 Uhr

Brigitte Bardot ins Herz getroffen: Gericht verhandelt Schmäh gegen Jäger

imago0079159534h.jpg

Bardot selbst wusste ein Gewehr durchaus zu halten: Hier 1968 mit Sean Connery.

(Foto: imago/Cinema Publishers Collection)

Es ist immer wieder erstaunlich, wie verletzlich Menschen sind, sogar welche, die äußerst wehrhaft ein Gewehr mit sich herumtragen: Weil Schauspiel-Ikone Brigitte Bardot Jäger beleidigt haben soll, fordert die Staatsanwaltschaft im nordfranzösischen Arras eine Strafe von 6000 Euro. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete, erschien die 86-Jährige nicht vor Gericht. Das Gericht bestätigte, der einstige Weltstar ("Und immer lockt das Weib") habe ein ärztliches Attest vorgelegt. Im Prozess geht es um Äußerungen Bardots aus dem Jahr 2019 gegenüber der französischen Jägervereinigung und deren Präsidenten.

  • Bardot engagiert sich seit langer Zeit für den Tierschutz.
  • "Wer immer auf ein Tier schießt, trifft mit seiner Kugel auch mich", hatte die in Südfrankreich lebende Aktivistin einmal der "Welt am Sonntag" gesagt.
  • Das Urteil soll am 29. Juni bekanntgegeben werden.
21:51 Uhr

"Wird gut": Lauterbach und Kebekus besingen den Sommer

Eben noch hat Karl Lauterbach die Zurückhaltung der Ständigen Impfkommission zu Corona-Impfungen für Kinder gemaßregelt, doch nun macht sich der SPD-Gesundheitsexperte auf den Weg in die Ballermann-Charts. Zusammen mit Carolin Kebekus singt er in der neuesten Folge ihrer Show in der ARD ein Loblied auf den Sommer. Doch während die Sängerin und Komikerin alle Regeln und Rücksichten aus einem Jahr Pandemie über den Haufen wirft, glänzt Lauterbach in seiner Paraderolle des Mahners: "Leben ohne Corona. Der Sommer wird gut", singt sie. "Mit Einschränkungen", singt er. Aber hören Sie selbst:

Mehr dazu lesen Sie hier.
21:07 Uhr

Österreichische Islam-Karte sorgt für Entrüstung

A4DAE2A7-992A-49B1-8796-A70700E28314_4_5005_c.jpeg

Die Karte verzeichnet mehr als 600 Moscheen und Vereine, die in Österreich ansässig sind.

Die Präsentation einer sogenannten Landkarte des Islam durch die österreichische Regierung hat unter Muslimen eine Welle der Empörung ausgelöst. Die interaktive Karte zeige die "Absicht der Regierung, pauschal alle in Österreich lebenden Muslime und Musliminnen als potenzielle Gefahr zu stigmatisieren", erklärte die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) am Abend. Scharfe Kritik kam auch von den Grünen: Man sei "irritiert" über das Projekt und halte es für kontraproduktiv, erklärte die Partei.

  • Die im Internet abrufbare Karte ist ein Projekt der Dokumentationsstelle politischer Islam und der Universität Wien.
  • Sie umfasst die Namen von mehr als 600 Moscheen und Vereinen, ihre Adressen sowie Informationen über Verbindungen ins Ausland.
  • Es gehe nicht darum, "Muslime unter Generalverdacht zu stellen", betonte Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP). Allerdings wolle man "gefährliche Entwicklungen des politischen Islam" in den "Hinterhöfen" beobachten.
20:40 Uhr

Prinz Charles kehrt im "Prince Charles" ein

243188745.jpg

Fast wie in Vor-Corona-Zeiten: Wenn da nicht die lästige Maske wäre.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Ein Bier im Pub "Prince of Wales" hat sich Prinz Charles gegönnt: Der 72-Jährige ist in Großbritannien vor allem als "Prince of Wales" bekannt. Der Thronfolger zapfte sich bei dem Besuch in London ein Pint Bitter, also ein britisches Pale Ale, und nippte daran, während er seine Corona-Schutzmaske hochhob. Dabei scherzte der älteste Sohn von Queen Elizabeth II., es wäre lustig, jedes "Prince of Wales" genannte Pub im Land zu besuchen. Vielleicht spränge ja ein Freigetränk dabei heraus, sagte Charles, der in Begleitung seiner Ehefrau Herzogin Camilla reiste.

  • Kneipenbesitzer Dermot Connell freute sich über den Besuch. Es sei ein gutes Signal dafür, dass Pub-Besuche wieder sicher sind, sagte Connell.
  • Der Tagesbesuch von Charles und Camilla im Stadtteil Clapham erinnerte fast an Vor-Corona-Zeiten.
  • Die beiden besuchten ein Sterne-Restaurant, ein Theater, einen Blumenladen, einen Friseursalon, eine Tierhandlung und eine Feuerwache.
20:12 Uhr

Neue Anzeige gegen Kardinal Woelki

234544819.jpg

Macht dem Papst viel Arbeit: Der Kölner Kardinal Woelki.

(Foto: picture alliance/dpa)

Es ist bereits die zweite Meldung dieser Art, die der Vatikan auf den Tisch bekommt: Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ist erneut wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen das Kirchenrecht angezeigt worden. Ihm werde vorgeworfen, sich in einem Fall von sexuellem Missbrauch durch einen Priester nicht gemäß den Vorgaben des Kirchenrechts verhalten zu haben, teilte das Bistum Münster mit. Eine entsprechende Meldung ist beim Münsteraner Bischof Felix Genn eingegangen. Dieser ist zuständig, weil er der dienstälteste Bischof der Kirchenprovinz Köln ist.

  • Genn muss nun den Vatikan informieren.
  • Im vergangenen Jahr war auch schon eine Anzeige gegen Woelki bei Genn eingegangen. Auch in diesem Fall ging es darum, dass Woelki im Jahr 2015 Missbrauchsvorwürfe gegen einen Pfarrer aus seinem Zuständigkeitsbereich nicht dem Vatikan gemeldet hatte.
  • Genn hat den Fall an den Vatikan weitergegeben, doch dieser hat sich bis heute in der Sache nicht gerührt.
19:32 Uhr

Halbnackte demonstrieren gegen Heidi Klums GNTM

Kurz vor dem Finale von "Germany's Next Topmodel" ("GNTM") haben Aktivistinnen halbnackt vor der ProSieben-Zentrale gegen die Show demonstriert. Auf einem Banner waren ihre Forderungen "Kein Profit mit der Sexualisierung des weiblichen Körpers" und "Körpernormen überwinden" zu lesen. "Wir sind eine kleine Gruppe von Frauen, die mit ihrem eigenen Körper zeigen wollen, dass das von "Germany's Next Topmodel" propagierte Ideal von weiblichen Körpernormen nicht zutrifft", sagte die 24 Jahre alte Versammlungsleiterin Eva Brunner in Unterföhring bei München.

243191709.jpg

Mit ganzem Körpereinsatz protestieren die Aktivistinnen gegen Heidi Klums Vermarktungswillen.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Die Aktivistinnen bemängeln, dass die aktuelle Staffel von Heidi Klums Castingshow, dessen Finale am Abend auf dem ProSieben-Programm steht, sich nur vordergründig der "Diversity" verschrieben habe, weil die Konzentration auf "dünne, weiße Personen" nicht mehr dem Zeitgeist entspreche.
  • In diesem Jahr stehen Frauen im "GNTM"-Finale, die man dort vor einigen Jahren noch nicht gefunden hätte: Mit Dascha ist zum ersten Mal ein sogenanntes Curvy Model dabei, das mehr Körperkurven hat als herkömmliche Models.
  • Romina ist mit einer Größe von unter 1,70 Metern eigentlich zu klein für das Geschäft, bei Alex stand mal "männlich" in der Geburtsurkunde und Soulin kam erst vor fünf Jahren nach Deutschland, nachdem sie vor dem Krieg aus Syrien geflohen war.
242917413.jpg

Diverser als sonst: Romina (l-r), Alex, Dascha und Soulin sind die vier GNTM-Finalistinnen.

(Foto: picture alliance/dpa/ProSieben)

18:53 Uhr

Radweg zugeparkt: Junge Radlerin in Berlin vom Lkw überrollt

Eine Radfahrerin ist bei einem Unfall auf der Frankfurter Allee in Berlin-Friedrichshain tödlich verletzt worden. Die Unfallstelle am U-Bahnhof Samariterstraße wurde am Mittag abgesperrt, twitterte die Feuerwehr. Die tote Frau wurde mit Tüchern abgedeckt. Nach Schilderung eines Augenzeugen soll die junge Radlerin auf der provisorischen Fahrradspur unterwegs gewesen sein. Als sie einem dort stehenden Transporter habe ausweichen wollen, sei sie von einem vorbeifahrenden Lastwagen erfasst worden. Ein Feuerwehrsprecher sagte, drei Menschen, die in der Nähe waren, hätten einen Schock erlitten. Sie würden derzeit von Rettungskräften betreut. Die Radfahrerin ist die elfte Person, die in diesem Jahr bislang im Straßenverkehr in Berlin umgekommen ist. Zuvor waren es nach Polizeiangaben vier Fußgänger, zwei Radfahrende und vier Autofahrer oder -insassen gewesen.

18:22 Uhr

Nach Herz-OP: Schadensersatz für amputierte Unterschenkel

imago0002296585h.jpg

Die Klägerin leidet auch psychisch unter den Prothesen.

Wegen eines Behandlungsfehlers, in dessen Folge einer Frau beide Unterschenkel amputiert wurden, hat das Hamburger Landgericht ein Krankenhaus zur Zahlung von 170.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Das Gericht habe die Klinik zudem verpflichtet, für alle weiteren Folgen des Fehlers aufzukommen, sagte ein Justizsprecher. Dafür sei jedoch bislang keine Summe festgelegt worden. Das bereits am 19. Mai ergangene Urteil sei noch nicht rechtskräftig.

  • Die 50-Jährige aus Hamburg hatte sich laut Gericht im April 2015 einer Herzoperation unterzogen, die erfolgreich verlief. Die Patientin bekam im Krankenhaus ein Mittel zur Thrombose-Prophylaxe, das sie aber nicht vertrug. Das bemerkten die Ärzte nach Ansicht eines Gutachters zu spät, obwohl es dafür deutliche Anzeichen gab.
  • Die Frau, die über Schmerzen klagte, habe über Tage hinweg zunächst nur Schmerzmittel bekommen, berichtete der Gerichtssprecher. In der Folge kam es laut Kammer zu einer unzureichenden Sauerstoffversorgung in den Unterschenkeln.
  • Zuerst hätten die Ärzte eine schmerzhafte operative Öffnung der Beine angesetzt. "Doch das reichte nicht aus, beide Unterschenkel mussten schließlich abgenommen werden", sagte der Sprecher.
17:48 Uhr

Brisante Videos: Erdogan lässt nach Mafiaboss fahnden

c55ffa61463afdd487cc4eab3b257922.jpg

Die Videos des Mafiabosses werden für den türkischen Präsidenten Erdogan zunehmend zu einer Gefahr.

(Foto: dpa)

Die Affäre erschüttert die Türkei und lange hat der Staatschef dazu geschwiegen, doch nun geht er zum Gegenangriff über: Nach schweren Vorwürfen gegen das Umfeld des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat die Oberstaatsanwaltschaft in Ankara die Festnahme des flüchtigen Mafiabosses Sedat Peker angeordnet. Im Zusammenhang mit einer Ermittlung gegen Peker in Ankara sei dieser zur Fahndung ausgeschrieben worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft.

  • Peker, der in Dubai vermutet wird, hat in den vergangenen Wochen mehrere Videos auf Youtube veröffentlicht, in denen er brisante Anschuldigungen gegen Mitglieder der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP erhebt.
  • Dabei geht es etwa um Verwicklung in Drogenschmuggel, Korruption und unaufgeklärte Morde. Beweise legte Peker, der unter anderem wegen Gründung einer kriminellen Vereinigung vorbestraft ist, bislang nicht vor.
  • Erdogan stellte er sich hinter seine Vertrauten und bezeichnete die millionenfach geklickten Veröffentlichungen des Mafiabosses als Angriff auf die Türkei.
Mehr dazu lesen Sie hier.
17:20 Uhr

Yacht in Seenot: Vier Franzosen vor Wangerooge gerettet

csm_2021-05-27-MotoryachtWooge_f3ac65c774.jpeg

Die Wellen waren bis zu vier Meter hoch, berichten die Retter.

(Foto: Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger )

Ein Schiff der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat am Mittwochabend nördlich der Insel Wangerooge vier Franzosen aus Seenot gerettet. Die Wassersportler hatten in bis zu vier Meter hohen Wellen vor der ostfriesischen Insel einen Motorschaden an ihrer Yacht erlitten, wie die DGzRS mitteilte. Seenotretter der Stationen in Wangerooge und Bremerhaven brachten Boot und Besatzung sicher zurück in den Hafen von Hooksiel im Kreis Friesland. Aufgrund des stürmischen Wetters dauerte der Einsatz rund sechs Stunden, mehrfach rissen Leinen. Die vier Franzosen - zwei Frauen und zwei Männer - blieben bis auf kleinere Blessuren unverletzt.

16:50 Uhr

Sexistische Wortwahl im Urteil: EuGH rügt Italien

imago0081933646h.jpg

Sexismus in einer Ferrari-Werbung nervt, aber ist nicht verboten. In einem Gerichtsurteil haben solche Stereotypen nichts zu suchen, meint der EuGH.

(Foto: imago/imagebroker)

Weil auch Richter auf ihre Wortwahl achten müssen, hat Italien eine Schelte vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte kassiert. Bei einem Urteil zu einem Fall von angeblicher Gruppenvergewaltigung habe sich die Justiz des Landes von sexistischen Stereotypen beeinflussen lassen und damit die Rechte der Klägerin verletzt. Referenzen zu ihrer Kleidung, ihrer sexuellen Orientierung und ihren lockeren sexuellen Kontakten in dem Rechtsspruch seien ungerechtfertigt gewesen, entschied der Straßburger Gerichtshof (Nummer 5671/16). Italien soll der Frau nun 13.600 Euro zahlen. Gegen die Entscheidung kann noch Widerspruch eingelegt werden.

  • In dem Fall hatte eine Italienerin eine angebliche Gruppenvergewaltigung zur Anzeige gebracht.
  • Alle sieben Verdächtigen wurden letztlich freigesprochen.
  • Der Freispruch an sich war nicht Gegenstand des Straßburger Urteils, wohl aber die Formulierung der Begründung.
16:10 Uhr

Gesprengter Geldautomat: Passanten sammeln Scheine ein

Geld, das vom Himmel herabregnet, ist nicht automatisch frei für den schnellen Zugriff. Nach der Sprengung eines Geldautomaten in Herzogenrath bei Aachen sollen Passanten umherfliegende Geldscheine aufgesammelt haben und damit abgehauen sein. Das zeigten Videos, die Augenzeugen aufgenommen hätten, teilte die Polizei mit. Das Geld mitzunehmen sei strafbar, deshalb seien die Ermittlungen entsprechend ausgeweitet worden.

  • In der Nacht zum Pfingstmontag hatten vermutlich drei Täter den Automaten gesprengt und waren mit dem erbeuteten Geld geflüchtet.
  • Anwohner waren durch den heftigen Knall geweckt worden. Die Detonation war so heftig, dass Trümmerteile bis auf den Gehweg geschleudert wurden.
  • Die Polizei appellierte an die Zeugen solcher Taten, sich vom Tatort fernzuhalten. Unter den Trümmern könne sich sprengfähiges Material befinden, das nicht gezündet wurde und später explodieren könnte.
15:45 Uhr

Geständiger DHL-Erpresser in U-Haft

imago0115372596h.jpg

Eine Langstreckenermittlung geht zu Ende: Die Polizei sucht seit 2017 nach dem DHL-Erpresser.

(Foto: imago images/Jochen Tack)

Der Fall eines mutmaßlichen Erpressers des Paketdienstleisters DHL ist nach Polizeiangaben gelöst. Am Nachmittag erging Haftbefehl gegen einen 35-jährigen Brandenburger, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Der Mann habe zehn Erpressungen eingeräumt. Er hatte sich am Mittwochnachmittag selbst bei der Staatsanwaltschaft Potsdam gestellt.

  • Am 1. Dezember 2017 war in einer Apotheke am Rande des Potsdamer Weihnachtsmarkts eine Paketbombe entdeckt worden.
  • Darin befanden sich eine Sprengvorrichtung und Nägel sowie ein Schreiben, in dem von dem Dienstleister eine Millionensumme in Bitcoins gefordert wurde. Gedroht wurde mit weiteren Paketbomben.
  • Die Polizei hatte im April ein Bild aus einer Überwachungskamera veröffentlicht.
15:14 Uhr

Ziel England: Dutzende Migranten an Nordseeküste aufgegriffen

Die Polizei an der belgischen Nordseeküste hat mehr als 80 Migranten mit Ziel Großbritannien aufgegriffen. Zunächst seien in der Nacht zum Donnerstag in der Gemeinde Koksijde neun sogenannte Transit-Migranten in einem Lieferwagen entdeckt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die örtliche Polizei. Anschließend seien nach umfangreicher Suche am Strand und in den Dünen 80 weitere Menschen gefunden worden. Die Migranten seien wohl auf dem Weg nach Großbritannien gewesen, hieß es. Ein Großteil stamme aus Vietnam.

14:44 Uhr

Berliner Supermarkt: Maskenverweigerer sticht auf Wachmann ein

241628997.jpg

Zwar gibt es in Berlin derzeit Lockerungen, doch die Maskenpflicht in Geschäften bleibt.

(Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

In Berlin hat ein Maskenverweigerer einen Sicherheitsmitarbeiter eines Supermarkts rassistisch beleidigt und angegriffen. Der unbekannte Täter habe sein 27-jähriges Opfer unter anderem mit einem Stichwerkzeug an Arm sowie Schulter verletzt und ihn mit der Faust geschlagen, teilte die Polizei mit. Die Ermittlungen führt der Staatsschutz der Polizei.

  • Nach Angaben der Beamten ereignete sich das Geschehen am Mittwoch im Bezirk Treptow-Köpenick.
  • Der Täter weigerte sich trotz Aufforderung durch den Sicherheitsmann, am Ladeneingang die obligatorische medizinische Schutzmaske aufzusetzen.
  • Anschließend schlug er dem Mitarbeiter ins Gesicht und stach auf ihn ein.
Mehr dazu lesen Sie hier.
14:15 Uhr

Unbekannte schießen auf fahrenden Bus

Nach einem Schuss auf einen fahrenden Bus in Bremen sucht die Polizei nach den Tätern. Am Tatort sei eine Stahlkugel gefunden und an einer Seitenscheibe des Busses ein Einschussloch entdeckt worden, teilten die Ermittler nun mit. Unbekannte hatten am Sonntagnachmittag auf einen Bus der Linie 21 Richtung Sebaldsbrück in der Nähe der Haltestelle Trinidadstraße geschossen. Der Busfahrer hielt an der nächsten Haltestelle an und ließ die Fahrgäste aussteigen. Es gab keine Verletzten. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Weitere Details gab es zunächst nicht.

14:00 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Vivian Micks hat mir den Rest des Nachrichtentages anvertraut. Ich heiße Barbara Mauersberg und begleite Sie bis zum späten Abend durchs Geschehen. Gerne höre ich - Lob, Vorschläge, Anmerkungen - von Ihnen direkt: barbara.mauersberg@nachrichtenmanufaktur.de

13:44 Uhr

Großrazzia in Baden-Württemberg: Polizei zerschlägt Drogenring

243055434.jpg

Im Einsatz waren insgesamt rund 400 Polizisten.

(Foto: picture alliance/dpa/pr-video)

In Baden-Württemberg gelingt der Polizei die Zerschlagung eines Drogenrings: 13 Tatverdächtige wurden festgenommen, gegen die bereits seit Ende 2020 ermittelt wurde.

  • Insgesamt wurden 25 Wohnungen in Weinheim, Ladenburg, Heidelberg, Neckarsteinach und im Rhein-Neckar-Kreis durchsucht, darunter elf Bunkerwohnungen zur Lagerung von Drogen.
  • Die Ermittler beschlagnahmten 276 Kilogramm Marihuana und elf Kilogramm Haschisch sowie jeweils rund ein Kilogramm Amphetamin und Kokain.
  • Außerdem wurden zwei scharfe Schusswaffen, über 76.000 Euro Bargeld und vier hochwertige Autos gefunden.

Die Bande soll allein im Zeitraum von Ende März bis Mitte Juni vergangenen Jahres mit über 800 Kilogramm Haschisch und Marihuana sowie mehr als 40 Kilogramm Kokain gedealt haben. Die Tatverdächtigen kommunizierten über spezielle sogenannte Kryptohandys mit einem verschlüsselten Messengerdienst.

13:05 Uhr

Insel-Fans können auf Sylt ein Stück Strand kaufen

Stellen Sie sich vor, Sie könnten auf Sylt ein Stückchen Strand besitzen. Wenn Sie das nötige Kleingeld dazu haben, muss das kein Traum bleiben: Insel-Liebhaber können das nun verwirklichen - das Büro von Sotheby's International Realty auf Sylt hat derzeit ein Stück Strand und Dünen in Hörnum im Angebot, wie auf der Internetseite zu sehen ist. Die Fläche des Grundstücks beträgt rund 8900 Quadratmeter. Ein Kaufpreis wird nicht genannt, es kann ein Angebot abgegeben werden. Wer am meisten bietet, bekommt den Strandabschnitt also. Die Strände "befinden sich in der Regel im öffentlichen Besitz und sind nicht privat zu erwerben", heißt es in der Anzeige. Das bedeutet: Ein eigenes Stück Strand ist auf der Insel etwas ganz Besonderes.

12:53 Uhr

Experte rätselt über Seilriss in Italien

An einem steilen Berghang, zwischen umgeknickten Bäumen liegt eine völlig zusammengequetschte Seilbahn-Gondel. An Pfingsten war sie in Norditalien abgestürzt. Das Seil der Gondel war abgerissen - eigentlich das sicherste Bauteil einer Seilbahn. Auch unser Experte ist ratlos.

12:10 Uhr

Johnson & Johnson-Aufkleber aus Impfzentrum verschwunden

Es sind genau die Aufkleber, die auch in Impfpässe geklebt werden: Ein Dutzend Corona-Aufkleber des Impfstoffes Johnson & Johnson sind in einem Impfzentrum im bayerischen Straubing abhandengekommen. Zu einer Fälschung gehöre aber auch noch ein Stempel und eine Unterschrift, hieß es.

  • Eine Mitarbeiterin habe das Fehlen der Aufkleber auf einem der Chargenbögen bemerkt, teilte die Polizei mit.
  • Im Zuge der Ermittlungen sind den Angaben zufolge in der vergangenen Woche die Wohnungen von zwei Tatverdächtigen, zweier 22-Jährigen, durchsucht worden. Die fehlenden Aufkleber wurden jedoch nicht gefunden.
  • Die betroffenen Impfdosen konnten dennoch verwendet werden, weil nicht jede Dose eine individuelle Nummer habe, sondern lediglich die Charge nummeriert sei.
12:03 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:42 Uhr

Baerbock rechtfertigt Sonderzahlungen: Weihnachtsgeld selbst genehmigt

Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat eingeräumt, am Beschluss über Sonderzahlungen auch an sie selbst beteiligt gewesen zu sein. Sie habe sich das Weihnachtsgeld selbst genehmigt, sagte sie in der Talksendung "Maischberger" am Mittwochabend: "Ja, weil wir - anders als andere Parteien, das handhaben die Parteien sehr unterschiedlich - Parteivorsitzenden, die auch im Bundestag sind, so wie ich, kein Gehalt zahlen. Wir zahlen auch nichts dafür, wenn Vorträge gehalten werden oder nehmen keine Einnahmen von Dritten ein." Weihnachtsgeld werde allen gezahlt, auch allen Angestellten. Das gelte auch für einen Corona-Bonus. "Ich habe mich natürlich selbst über meinen Fehler tierisch geärgert", fügte Baerbock hinzu.

Baerbock hatte der Verwaltung des Bundestags Sonderzahlungen von mehr als 25.000 Euro nachgemeldet, die sie in den vergangenen Jahren als Bundesvorsitzende von ihrer eigenen Partei bekommen hatte.

11:11 Uhr

Drogenhandel: Britische Polizei verhaftet mehr als 1000 Menschen

Bei einer Riesen-Razzia gegen den Drogenhandel in ländlichen Gebieten haben Ermittler in Großbritannien in dieser Woche mehr als 1000 Menschen festgenommen. Gleichzeitig wurden knapp 300 Waffen beschlagnahmt und mehr als 900 Wohnungen durchsucht, teilt die nationale Polizeibehörde National Police Chiefs' Council mit.

Mit Großaktionen wie diesen geht die britische Polizei zunehmend gegen kriminelle Banden vor, die Minderjährige und andere leicht beeinflussbare Menschen als Drogenkuriere missbrauchen und deren Wohnungen als Verstecke für ihre Ware nutzen.

10:36 Uhr

Jennifer Aniston schwärmt von Ex-Mann Brad Pitt in "Friends"

2003-04-15T120000Z_1255382128_PBEAHUOQHCR_RTRMADP_3_SHOWBIZ.JPG

Jennifer Aniston war zum Zeitpunkt der Dreharbeiten mit Brad Pitt verheiratet. Hier kurze Zeit später in 2003 mit "Friends"-Co-Star Courteney Cox.

Eigentlich war Jennifer Aniston in der Talksendung "Access Hollywood", um über das lang erwartete "Friends"-Special zu plaudern. Zusammen mit ihren Co-Stars Lisa Kudrow und Courteney Cox wollten sie über die neue Serie sprechen. Stattdessen kommt Aniston über ihren Ex-Mann Brad Pitt ins Schwärmen: Er sei einer ihrer liebsten Stargäste in "Friends" gewesen. "Mr. Pitt war wundervoll", sagte die 52-Jährige. Auch Kudrow bezeichnete Pitts Auftritt in der Folge "The One with the Rumor" (dt. "Der Hass-Club") als einen ihrer Favoriten. Doch er war nicht der Einzige, der gelobt wurde: Auch Ben Stiller, Reese Witherspoon, Paul Rudd und weitere Hollywood-Stars wurden als Lieblingsgäste genannt.

Pitts Auftritt bei "Friends" brachte ihm 2002 eine Emmy-Nominierung ein, als er einen ehemaligen Mitschüler von Anistons Figur Rachel Green spielte. Das Special "Friends: The Reunion" ist seit Donnerstag beim Streamingdienst HBO Max zu sehen, in Deutschland wird es noch nicht ausgestrahlt.

10:00 Uhr

Flugschüler stirbt bei Absturz zusammen mit Lehrer

243110787.jpg

Die Maschine stürzte nahe einem Flugplatz bei Grefrath auf ein Feld.

(Foto: picture alliance/dpa)

Offenbar war die Maschine gerade im Landeflug, als das Unglück passierte. Ein 32-jähriger Flugschüler ist mit einem Leichtflugzeug in Nordrhein-Westfalen abgestürzt und dabei ums Leben gekommen. Sein 60 Jahre alter Fluglehrer wurde schwer verletzt per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Wer zum Unglückszeitpunkt am Steuer saß, ist noch unklar. Auch die Unglücksursache ist noch nicht bekannt.

09:15 Uhr

Mutter und Sohn sterben bei Frontalcrash

In Hessen haben eine Mutter und ihr Sohn bei einem schrecklichen Unfall ihr Leben verloren. Eine 21-Jährige geriet am Mittwochabend auf einer Bundesstraße im Wetteraukreis bei einem Überholvorgang in den Gegenverkehr. Sie fuhr frontal in den Wagen eines 22-Jährigen, der mit seiner 57-jährigen Mutter auf dem Beifahrersitz getötet wurde.

Die Unfallverursacherin wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz, die Straße war stundenlang gesperrt.

09:09 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

09:03 Uhr

Wetter wird vor Sommertemperaturen noch mal wild

Wolken, Sonne, Regen, Gewitter - am Donnerstag hat das Wetter viele Gesichter. Bei Temperaturen von 10 bis 18 Grad hängen vor allem über Norddeutschland dicke Regenwolken. Das Wochenende rollt dem Frühsommer dann mit deutlich freundlicheren Temperaturen den Teppich aus.

08:44 Uhr

Mann attackiert Kippa-Träger und flüchtet

In Magdeburg ist es zu einem antisemitischen Angriff gekommen: Ein Mann hat am Mittwochnachmittag in der Innenstadt aus einer Gruppe heraus einen Kippa-Träger attackiert. Zunächst versuchte der Täter laut Polizei dem 22-Jährigen mit Gewalt die Kopfbedeckung herunterzureißen. Dann habe der Mann den aus Magdeburg stammenden Iraner mehrfach ins Gesicht und gegen den Hals geschlagen. Er hörte erst auf, als eine Zeugin kam und sei dann mit den anderen geflohen. Der 22-Jährige wurde im Gesicht verletzt. Die Polizei sucht jetzt nach vier bis fünf Männern, die sie als "arabisch" aussehend und im Alter zwischen 18 und 25 Jahren beschreibt.

Seit dem Nahostkonflikt zwischen Israel und Palästinensern ist es in Deutschland vermehrt zu antisemitischen Straftaten gekommen.

07:54 Uhr

Kundin findet Frauenleiche auf Sonnenbank

In Österreich machte eine Kundin eines Sonnenstudios zu Pfingsten eine schockierende Entdeckung. In einer Kabine lag eine Frau leblos auf dem Solariumbett, berichtet die Kronenzeitung. Demnach schlug die Kundin sofort Alarm, woraufhin Notarzt und Sanitäter noch versuchten, das Leben der 50-Jährigen zu retten. Doch vergebens. Laut dem Bericht soll die Frau am Pfingstsonntag gegen 14.30 Uhr in das vollautomatische Sonnenstudio gegangen sein. Um 16.45 Uhr wurde sie dann von der Frau entdeckt. Diese hatte mit einer Münze die Tür geöffnet, nachdem sie aus der besetzten Kabine keine Geräusche hören konnte und Verdacht geschöpft hatte. Auch auf Rufe hatte niemand reagiert. Bei der Obduktion fanden die Rechtsmediziner keine Hinweise auf Verletzungen oder Fremdverschulden.

07:18 Uhr

"Sex and the City"-Fortsetzung: Chris Noth kehrt als Mr. Big zurück

imago0094836513h.jpg

Als Mr. Big verkörperte Noth im Original der Serie, die von 1998 bis 2004 ausgestrahlt wurde, die große Liebe von Carrie Bradshaw.

(Foto: imago images/Mary Evans)

Was wäre schon "Sex and the City" ohne Carries große Liebe Mr. Big? Das fragte sich zumindest Produzent Michael Patrick King: "Wie könnten wir jemals ein neues Kapitel der 'Sex And The City'-Story ohne unseren Mr. Big machen?" Der US-Schauspieler Chris Noth kehrt deshalb in seiner ikonischen Rolle aus der Kultserie vor die Kamera zurück und wird in der geplanten Serie "And Just Like That" als Mr. Big mitspielen, gab der Streamingdienst HBO Max bekannt.

Ende letzten Jahres wussten schon Insider von der Fortsetzung zu berichten. Im Januar dann hatte HBO Max die Neuauflage der Kultserie um New Yorker Frauen und ihre Liebesabenteuer verkündet - mit Sarah Jessica Parker, Cynthia Nixon und Kristin Davis als Hauptdarstellerinnen und als ausführende Produzentinnen an Bord. Von der weiblichen Original- Besetzung fehlt nur Kim Cattrall in der Rolle der selbstbewussten Samantha Jones.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:59 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft sich heute mit den Ministerpräsidenten zum nächsten Impfgipfel. Dort soll vor allem darüber beraten werden, wann und wie Kinder und Jugendliche geimpft werden sollen. Die Frage ist heikel, denn bisher scheint die STIKO keine Empfehlung für eine Impfung aussprechen zu wollen, was zwei Konsequenzen haben könnte: Eltern überlegen sich zweimal, ob sie ihren Schützlingen das Vakzin geben und das Virus wird sich weiter in dieser Altersgruppe ausbreiten und mutieren. Auch bleibt die Frage, wie und ob genug Impfstoff vorhanden ist, um alle Kinder durchzuimpfen. Alle neusten Entwicklungen lesen Sie aktuell in unserem Corona-Liveticker. Was sonst heute noch ansteht:

  • Impfgipfel von Bund und Ländern: Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder wollen über das weitere Vorgehen bei den Corona-Impfungen beraten. Dabei soll es wohl unter anderem um das Impfen von Schülern und Studenten, den geplanten digitalen Impfnachweis sowie die Impflogistik im Sommer gehen.
  • Berlin: Statement zum Tag der Organspende am 5. Juni mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

  • Konferenz der "Global Solutions Initiative" zur Neuausrichtung der internationalen Politik in der Post-Covid-Welt: Internationale Organisationen wie die G20 oder die OECD beraten zu Fragen globaler Probleme wie Klimawandel, sozialer Ungerechtigkeit oder Migration. Mit Beiträgen von Gesundheitsminister Spahn (11 Uhr), Finanzminister Olaf Scholz (15 Uhr) und Umweltministerin Svenja Schulze (17.15 Uhr)

  • Treffen der EU-Außenminister in Lissabon: Bei den Themen soll es auch um die erzwungene Landung eines Passagierflugzeugs in Belarus und die Antwort der EU gehen.

  • EU-Japan-Gipfel per Videokonferenz: Themen u.a.: Covid-19, Klimawandel, digitale Transformation, Partnerschaftsabkommen, Zusammenarbeit in indopazifischer Region.

  • Nach der Präsidentschaftswahl in Syrien steht das Ergebnis noch aus: Erwartet wird, dass Amtsinhaber Baschar al-Assad, der das Land seit 2000 regiert, die Abstimmung wieder mit großem Vorsprung gewinnt.

  • Beginn Prozess gegen 40-Jährigen, der Juni 2020 im Internet zu Gewalt gegen Bundeskanzlerin Merkel, sowie allgemein gegen Migranten aufgerufen haben soll

Mein Name ist Vivian Micks und ich versorge Sie bis in den Nachmittag mit allen Nachrichten und Geschichten aus Deutschland und der Welt. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, erreichen Sie mich per E-Mail an vivian.micks[at]nama.de. Ich wünsche Ihnen einen schönen Donnerstag!

06:20 Uhr

Nach 27 Jahren: Jeff Bezos gibt Leitung von Amazon ab

40fe80509546370eccedd50611c7974e.jpg

Jeff Bezos hatte Amazon 1994 in Seattle als kleinen Online-Versand für Bücher gegründet.

(Foto: dpa)

Nach fast drei Jahrzehnten an der Spitze will Konzerngründer Jeff Bezos am 5. Juli die Leitung von Amazon abgeben. Und er hat auch schon einen Nachfolger auserkoren: Andy Jassy werde "ein außerordentlicher Leiter und genießt mein vollstes Vertrauen", sagte Bezos bei einer Aktionärsversammlung. Das Datum habe für ihn als 27. Jahrestag der Unternehmensgründung "sentimentalen" Wert.

Andy Jassy, der momentan die Cloud-Computing-Sparte des Konzerns führt, gehört fast ebenso lange wie Bezos zu Amazon. Der scheidende Unternehmensgründer wird Verwaltungsratsvorsitzender und bleibt somit einflussreich im Konzern. Gleichzeitig will er sich anderen Projekten stärker widmen, etwa seinem Raumfahrtunternehmen Blue Origin.

2021-02-02T000000Z_2087101405_RC2NKL9EG0I3_RTRMADP_3_AMAZON-COM-RESULTS-JASSY-PROFILE.JPG

Merken Sie sich dieses Gesicht: Andy Jassy führt ab Juli das Amazon-Imperium.

(Foto: REUTERS)

Mehr dazu lesen Sie hier.
05:59 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.