Das war Freitag, der 7. Februar 2020
Liebe Leserinnen und Leser,
wie Sie hier vielleicht schon gelesen haben, "entkommt keiner dem Sturm", dem "Monster", der auf uns zurast. Die Bahn rät von Reisen ab, auch aufs Autofahren sollte man verzichten. Spätestens am Sonntag erreicht Orkan "Sabine" Deutschland, dann heißt es: schön zuhause bleiben, Tee trinken, Bücher lesen und hoffen, dass es bald vorbei ist.
Was war heute wichtig:
RTL/ntv-Trendbarometer: CDU droht Debakel bei Neuwahl in Thüringen
Neue Wendung in Thüringen-Krise: CDU fordert Kandidaten von SPD und Grünen
Coronavirus gefährdet Regierung: Tod von Arzt entfacht Zorn der Chinesen
Deutsches Lottoglück: Lottospieler aus NRW knackt 90-Millionen-Jackpot
Ich verabschiede mich damit in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!
Mann wird in Polizeizelle bewusstlos und stirbt
Ein 35 Jahre alter Mann ist in einer Ausnüchterungszelle der Bremer Polizei bewusstlos geworden und später im Krankenhaus gestorben.
Wie die Beamten mitteilten, wurde der stark betrunkene Mann am Donnerstag zum eigenen Schutz in Gewahrsam genommen und zum Ausnüchtern in eine Zelle gebracht. Um die Arrestfähigkeit des Betroffenen zu überprüfen, wurde ein Arzt gerufen.
Bevor dieser eintraf, stellten Beamte fest, dass der 35-Jährige nicht mehr bei Bewusstsein war. Der Polizei zufolge wurden sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet, Rettungsdienst und Notarzt alarmiert.
Am Abend starb der Mann im Krankenhaus.
"Als Todesursache ist ein Herzinfarkt festgestellt worden", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Ob die Ermittlungen damit abgeschlossen sind, ist zunächst unklar.
Lottospieler aus NRW knackt 90-Millionen-Jackpot
Ein Tipper aus Deutschland hat den Eurojackpot mit 90 Millionen Euro geknackt und damit den deutschen Lotto-Rekord eingestellt. Der Jackpot geht nach Nordrhein-Westfalen, wie Westlotto in Münster nach der Ziehung im finnischen Helsinki mitteilte.
Deutscher stirbt bei Skiunfall in Tirol
Ein 53 Jahre alter Deutscher ist bei einem Skiunfall in Tirol gestorben.
Der Mann aus Thüringen krachte im Skigebiet Kössen mit einem 14 Jahre alten Skifahrer aus Österreich zusammen.
Der 53-Jährige erlitt dabei ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und musste reanimiert werden. Letztlich starb er aber noch an der Unfallstelle.
Der 14-Jährige wurde verletzt in ein Krankenhaus in Kufstein gebracht.
Minister: Touristen ohne Mundschutz "aus Thailand rausschmeißen"
Die Eindämmung des Coronavirus stellt die Behörden vieler Länder auf die Probe. Thailands Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul verlor im Kampf gegen den Erreger kurzzeitig die Nerven.
Anutin verteilte an einem Bahnhof in Bangkok Atemschutzmasken, die jedoch von einigen westlichen Touristen offenbar abgelehnt wurden. "Solche Leute sollten wir aus Thailand rausschmeißen", empörte sich Anutin vor Journalisten.
Später entschuldigte er sich auf Facebook dafür, dass er "ausgerastet" sei, nachdem "einige Ausländer aus Europa" sich bei der Masken-Kampagne unkooperativ gezeigt hätten.
In Thailand wurden bislang 25 Coronavirus-Fälle registriert. Neun der Erkrankten haben sich von der Infektion bereits wieder erholt.
Weiterer Coronavirus-Fall in Bayern
d Nach einem weiteren Nachweis ist die Gesamtzahl der Coronavirus-Fälle in Deutschland auf 14 gestiegen.
Der Erreger wurde bei der Frau eines Infizierten aus Bayern nachgewiesen, teilt das bayerische Gesundheitsministerium mit. Die Frau werde medizinisch überwacht und ist in der München Klinik Schwabing isoliert.
Damit gibt es in Bayern zwölf Fälle, alle stehen in Zusammenhang mit dem Autozulieferer Webasto. Dort hatten sich Mitarbeiter bei einer Kollegin aus China angesteckt.
Bei zwei weiteren Infizierten handelt es sich um Menschen, die am Wochenende mit einem Flug der Bundeswehr aus China nach Deutschland geholt worden waren.
Die Videos des Tages
Russischer Abgeordneter stirbt bei Hubschrauberabsturz
Ajrat Chajrullin, einer der reichsten Abgeordneten im russischen Parlament, ist bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen.
Der 49-Jährige starb in der Nähe von Kasan, der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Tatarstan, wie Behörden mitteilten. Zwei Insassen des Hubschraubers vom Typ Bell 407 überlebten das Unglück, hieß es.
Russlands Luftfahrtbehörde nannte schlechtes Wetter als Unglücksursache.
Chajrullin wurde vom Magazin "Forbes" in der Liste der reichsten Amtsträger Russlands geführt - 2017 mit einem Jahreseinkommen von rund vier Millionen Euro.
Afrikanisches Land versteigert Elefantenjagd-Lizenzen
In Botsuana hat erstmals seit der Wiederzulassung der Elefantenjagd wieder eine umstrittene Auktion über Lizenzen für Trophäenjagden stattgefunden. Die Veranstaltung fand in den Räumen des Umweltministeriums in der Hauptstadt Gaborone statt.
Botsuanas neuer Staatschef Mokgweetsi Masisi hatte im Mai 2019 ein seit fünf Jahren bestehendes Jagdverbot abgeschafft. In dem Land im Süden Afrikas lebt die größte Elefantenpopulation der Welt.
Bei der Auktion wurden sieben Lizenzen für Jagden in kontrollierten Gebieten versteigert worden. Jede Lizenz umfasst die Jagd auf zehn Elefanten.
Die Jagdsaison in Botsuana soll im April beginnen. In dem Land leben rund 135.000 Elefanten, was etwa einem Drittel aller afrikanischen Elefanten entspricht.
Das bringt Orkan "Sabine" für Deutschland
Über Deutschland wird von Sonntag bis Montag ein schwerer Orkan hinwegziehen. Das Sturmtief trifft zunächst den Nordwesten unseres Landes und zieht dann weiter Richtung Süden. Dabei werden auch im Flachland Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde erwartet.
Schwestern treffen sich nach 78 Jahren wieder
Happy End nach fast acht Jahrzehnten: 78 Jahre nach ihrer Trennung in den Wirren des Zweiten Weltkriegs haben sich zwei Schwestern in Russland wiedergefunden.
In einem vom Innenministerium veröffentlichten Video ist zu sehen, wie sich Julia und Rosalina Charitonowa umarmen und küssen. "Ich habe sie gesucht, ich habe sie immer gesucht", sagt die 94-jährige Rosalina und hält die Hand ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester. Angehörige der beiden beobachten die Szene unter Tränen.
Eine Fernsehsendung, in der vermisste Familienmitglieder aufgespürt werden, sowie die russische Polizei ermöglichten das Wiedersehen.
Als Jugendliche lebten die Schwestern mit ihren Eltern in Stalingrad, dem heutigen Wolgograd. 1942 wurden sie vor der näherrückenden Wehrmacht in Sicherheit gebracht. Julia gelangte auf diese Weise mit ihrer Mutter in die rund 500 Kilometer entfernte Stadt Pensa. Ihre ältere Schwester wurde in die 1400 Kilometer entfernt gelegene Industriestadt Tscheljabinsk gebracht.
Liebes-Aus? Sophia Thomalla findet deutliche Worte
In der türkischen Presse wurde von einem angeblichen Liebes-Aus bei Sophia Thomalla und Loris Karius berichtet. Diesen Gerüchten macht die 30-Jährige jetzt den Garaus. Sie postet auf ihrem offiziellen Instagram-Account ein Pärchen-Selfie mit dem Besiktas-Torwart und kommentiert es mit deutlichen Worten.
"Türkische Medien setzen eine Trennung in die Welt, erzählen darauf hin, Loris würde deswegen nur Party machen und nicht hart genug an sich arbeiten, erfinden darauf hin Zitate, die niemals stattgefunden haben", schreibt Thomalla. Sie habe schon viel gelesen über sich. "Aber einfach irgendwas erfinden? [...] Der ein oder andere Sportjournalist ist manchmal einfallsreicher als ein Redakteur einer Daily Soap", stellt sie fest. "Auch ich lerne nicht aus."
In Bezug auf das angebliche Party-Verhalten ihres Freundes ergänzt sie noch: "Im Übrigen würde ich mir die ein oder andere Party mehr mit ihm wünschen."
Beben in Kupfermine - ein Toter und vier Verletzte
Nach einem Beben in einer polnischen Kupfermine ist ein Bergmann ums Leben gekommen. Vier weitere wurden verletzt. Einer von ihnen erlitt laut Medienberichten einen Beinbruch und Kopfverletzungen, die drei anderen wurden nur leicht verletzt.
Die fünf Bergleute hatten sich den Berichten zufolge zum Unglückszeitpunkt in einer Tiefe von 1100 Metern in der Mine in Polkowice nahe Wroclaw (Breslau) befunden.
Bei dem Toten handelte es sich um einen 35 Jahre alten zweifachen Familienvater. Das teilte die Bergwerksfirma KGHM mit, zu der die Unglücksmine Rudna gehört.
Schlagzeilen zum Feierabend
Trump-Herausforderer Walsh zieht Kandidatur zurück
Nach seinem enttäuschenden Abschneiden bei der Vorwahl im Bundesstaat Iowa hat sich nun auch der vorletzte parteiinterne Rivale von US-Präsident Donald Trump aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner zurückgezogen. Der ehemalige Kongressabgeordnete Joe Walsh verkündete im Sender CNN, dass er seine Kandidatur aufgebe.
Walsh, der früher der erzkonservativen Tea-Party-Bewegung angehörte, beklagte einen "Kult" um Trump innerhalb der Republikanischen Partei. Der Präsident sei eine "Gefahr für dieses Land". Bei der Präsidentschaftswahl im November werde er für den demokratischen Kandidaten stimmen, sagte Walsh.
Airline serviert Döner an Bord - aber nicht "mit alles"
Was im Bus und in der U-Bahn eigentlich verboten ist, darf ab sofort in Eurowings-Flugzeugen gegessen werden: Döner!
Die Fluggesellschaft Eurowings kündigte auf Twitter an, ihre Speisekarte erweitert zu haben. Neben "Panini Caprese" und "Laugengebäck mit Truthahnschinken und Käse" bietet die Airline jetzt auch "Dönertasche" für sechs Euro an.
Beschrieben wird wie als "warmes Weizenfladenbrot, gefüllt mit gebratenem Hähnchenfleisch, knackigem Krautsalat, Tomatenscheiben und Ziegenfrischkäse"
Also nichts für "Mit alles"-Liebhaber: Zwiebeln sind laut Beschreibung nicht im Brot. Ist ja auch gut so.
Kemmerich will vorerst im Amt bleiben
Thüringens Ministerpräsident Thomas Kemmerich lehnt einen sofortigen Rücktritt ab. Dies teilte der FDP-Politiker in Erfurt nach einem Gespräch mit Landtagspräsidentin Birgit Keller (Linke) mit.
Die Juristen der Landtagsverwaltung und der Staatskanzlei seien sich einig, "dass ein Rücktritt - zum Beispiel sofort - nicht geboten ist, da es wichtige Entscheidungen der Landesregierung gibt, für die es zumindest ein amtierendes Regierungsmitglied braucht", sagte Kemmerich.
Linke, SPD und Grüne hatten den Rücktritt des mit Stimmen von AfD und CDU zum Regierungschef gewählten FDP-Politikers bis zum Sonntag gefordert.
Die Landtagspräsidentin werde eine Sondersitzung des Ältestenrates des Landtages einberufen. Dort solle ein verfassungsgemäßer Weg entschieden werden, "wie es schnell zur Wahl eines neuen Ministerpräsidenten kommen kann", sagte Kemmerich.
Heidi Klum schwanger mit 46? - "Der Backofen ist zu"
In der ersten Folge der aktuellen Staffel der Show "Germany's next Topmodel" legte die spirituell angehauchte Kandidatin Charlotte der Modelmama Heidi Klum die Karten. Was sie wahrsagte: noch ein Baby für Heidi.
In der zweiten Folge äußerte sich die 46-Jährige nun zum Babythema: "Es wird nicht passieren." Und auf Deutsch sagte Klum lachend: "Der Backofen ist zu."
Salopp sagen manche, wenn eine Frau schwanger ist, sie habe einen "Braten in der Röhre".
FDP-Spitze spricht Lindner das Vertrauen aus
Die FDP-Spitze spricht Parteichef Christian Lindner nach seinem Kriseneinsatz in Thüringen mit deutlicher Mehrheit das Vertrauen aus. Lindner erhält von 36 abgegebenen Stimmen 33 Ja-Stimmen und eine Nein-Stimme. Zwei Anwesende enthalten sich.
Merkel will zu Thüringen nichts mehr sagen
Kanzlerin Angela Merkel hat einen Kommentar zu den jüngsten Entwicklungen in der Thüringen-Krise abgelehnt. "Das, was ich zu Thüringen zu sagen hatte, habe ich gestern gesagt. Und was zum Koalitionsausschuss zu sagen ist, wird morgen gesagt", sagte Merkel in einer Pressekonferenz nach einem Gespräch mit dem angolanischen Präsidenten João Manuel Gonçalves Lourenço in der Hauptstadt Luanda.
Merkel hatte die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Thüringer Ministerpräsidenten mit Stimmen der AfD und der CDU bei ihrem Besuch in Südafrika gestern scharf als "unverzeihlich" kritisiert. Das Ergebnis dieses Vorgangs müsse rückgängig gemacht werden. Eine vorgezogene Neuwahl sei dabei "eine Option".
Kühnert findet CDU-Verhalten "zum Kotzen"
SPD-Bundesvize Kevin Kühnert hat das Verhalten der CDU in der Thüringen-Krise scharf kritisiert. "Gibt es wirklich gar keine Schuld- oder wenigstens Verantwortungsbewusstsein für das, was eure Bräsigkeit ausgelöst hat? Und wer trifft bei euch eigentlich Entscheidungen?", fragt der Juso-Chef die Christdemokraten in einem Tweet und fügt hinzu: "Es ist nur noch zum Kotzen."
Zuvor hatte CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer zur Lösung der Krise in Thüringen einen Kompromisskandidaten von Grünen oder SPD für das Amt des Ministerpräsidenten gefordert.
Schichtwechsel
Ina Bullwinken verabschiedet sich in das stürmische Wochenende - ab Sonntag drohen in ganz Deutschland heftige Unwetter. Durch den politischen Sturm, der schon seit Tagen über Thüringen fegt, begleite ich Sie ab sofort und bis zum späten Abend. Aber natürlich stehen auch andere spannenden Themen auf der Agenda. Mal schauen, was uns der Nachmittag so alles bringt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, los geht's!
Sehstörungen möglich: Bio-Flocken zurückgerufen
Vorsicht, falls Sie folgendes Produkt zu Hause haben: Der Hersteller Nordlicht Naturkost in Kaltenkirchen hat Sojaflocken wegen möglicher Verunreinigungen zurückgerufen. Betroffen ist das Produkt "Biogreno Sojaflocken 500g".
Die Sojaflocken könnten mit sogenannten Tropanalkaloiden verunreinigt sein, die zum Beispiel zu Sehstörungen, erweiterten Pupillen, Mundtrockenheit oder Müdigkeit führen können. Tropanalkaloide sind natürliche Inhaltsstoffe bestimmter Pflanzen wie Bilsenkraut, Stechapfel und Tollkirsche.
Wer die Ware mit der Chargennummer 1903182 (MHD 15.12.2020) gekauft hat, kann sie zurückbringen und bekommt den Kaufpreis zurückerstattet.
Betroffen sind zudem alle Packungen des Produktes "Enerbio Soja Flocken" mit der EAN 4305615663890 und den Mindesthaltbarkeitsdaten 12.06.2020, 30.07.2020 und 07.10.2020.
Betroffene Bundesländer sind Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein.
Erst in der vergangenen Woche hatte die Drogeriemarktkette Rossmann das Produkt "Enerbio Soja Flocken" (MHD 12.06.2020, 30.07.2020 und 07.10.2020) wegen möglicher Verunreinigungen zurückgerufen.
Mohring gibt Amt als Thüringer CDU-Fraktionschef bis Mai ab
Thüringens CDU-Fraktionschef Mike Mohring wird sein Amt bis Mai abgeben. Die Fraktion teilte offiziell mit, die Abgeordneten hätten sich in ihrer Krisensitzung in der Nacht zum Freitag "auf Neuwahlen zum Fraktionsvorstand mit neuen Personen Ende Mai verständigt". Mohring werde dann "nicht wieder antreten".
Passagierflugzeug gefährdet? Russland macht Israel Vorwürfe
Russland hat Israel vorgeworfen, mit Raketenangriffen auf Vororte der syrischen Hauptstadt Damaskus auch ein Passagierflugzeug mit 172 Menschen an Bord gefährdet zu haben. Der Airbus 320 sei im Landeanflug auf Damaskus beinahe in die Zone des tödlichen Feuers geraten, teilte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, in Moskau mit.
Syrische Fluglotsen sollen aber rasch reagiert und die Passagiermaschine auf die russische Luftwaffenbasis Hamaimim im Nordwesten des Landes umgeleitet haben. Israel kommentierte diese Vorwürfe nicht.
Eine Fluggesellschaft nannte das Ministerium in Moskau nicht. Es gab keinen Flug von Teheran nach Damaskus am Donnerstag. Zur Darstellung Moskaus passte dem Flugtracker flightradar24.com zufolge allerdings ein Flug der privaten syrischen Gesellschaft Cham Wings am Donnerstag vom irakischen Airport Nadschaf nach Damaskus.
WHO: Run auf Schutzmasken führt weltweit zu Engpässen
Wegen der Coronavirus-Epidemie in China wird nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mittlerweile weltweit Schutzausrüstung knapp. "Die Welt ist mit einem chronischen Mangel an persönlicher Schutzausrüstung konfrontiert", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus vor dem WHO-Exekutivrat in Genf. Weltweit gehen seinen Angaben zufolge Gesichtsmasken und andere Schutzausrüstung aus.
Der WHO-Chef kündigte an, sich beim Lieferketten-Netzwerk für Schutzausrüstung dafür einzusetzen, "Engpässe" in der Produktion zu beheben. Bereits am Mittwoch hatte die WHO angekündigt, Atemschutzmasken, Gummihandschuhe, Schutzanzüge und Test-Sets an hilfsbedürftige Länder zu schicken. Dazu forderte sie die internationale Gemeinschaft zu Zahlungen in Höhe von 675 Millionen Dollar (613 Millionen Euro) auf.
CDU: Grüne oder SPD sollen Kandidaten für Thüringen aufstellen
Die CDU hat vorgeschlagen, Grüne oder SPD sollten in Thüringen einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten aufstellen. Der ehemalige Regierungschef Bodo Ramelow von der Linken verfüge offensichtlich nicht über eine Mehrheit im Thüringer Landtag, sagte die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer nach einer Sitzung des Parteipräsidiums in Berlin.
CDU-Fraktion startet Revolte gegen Mike Mohring
In der Thüringer CDU-Fraktion gibt es nun doch eine offene Revolte gegen den angeschlagenen Fraktionschef Mike Mohring. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt ist der Ärger unter vielen Abgeordenten groß, dass Mohring vor dem CDU-Bundespräsidium seine Pläne für seine politische Zukunft weiter im Unklaren gelassen hat.
"Es wird nun unausweichlich zu einer formalen Vertrauensfrage in der Fraktion kommen müssen. Das wollten wir ihm gestern ersparen", sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Herrgott der dpa.
Macron will Atomarsenal nicht teilen
Die Atommacht Frankreich will interessierten europäischen Partnern einen größeren Einblick in ihre nukleare Abschreckung bieten. Das Land wolle aber sein nationales Atomarsenal nicht mit anderen teilen, wie Staatschef Emmanuel Macron bei einer Grundsatzrede zur Verteidigungsstrategie deutlich machte.
Wer wolle, könne sich an einem "strategischen Dialog" und Austausch über die Rolle der französischen nuklearen Abschreckung beteiligen und etwa auch an Übungen der französischen Kräfte beteiligt werden. Macron pocht darauf, dass Europa bei seiner Verteidigung viel selbstbewusster auftritt und sich damit unabhängiger von den USA macht. Frankreich sei aber überzeugt, dass Europas langfristige Sicherheit von einem starken Bündnis mit den Vereinigten Staaten abhänge, so der Staatschef.
Mann flüchtet vor Polizei und wird überfahren - tot
Ein 26-Jähriger ist bei seiner Flucht aus einer Polizeiwache an der Autobahn 2 bei Hannover auf die Fahrbahn gelaufen und dabei tödlich verunglückt.
Bei dem Mann handelt es sich nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft um einen Algerier, der abgeschoben werden sollte und per Haftbefehl gesucht wurde. Er war am Donnerstag auf einem Parkplatz der A2 kontrolliert worden. Beamte nahmen ihn dann mit zur Polizeiwache.
Dort rannte der 26-Jährige laut Behörden "unvermittelt" los und lief bei seiner Flucht auf die Fahrbahn. Er wurde gegen 21.00 Uhr vom Auto einer 29-Jährigen erfasst und zu Boden geschleudert. Anschließend wurde er nach Angaben der Beamten von mindestens einem weiteren Fahrzeug überrollt. Er starb noch vor Ort.
Schlagzeilen zur Mittagspause
Nach Sturmtief: Beliebten Mallorca-Stränden fehlt der Sand
Ein Strand ohne viel Sand? Dieses Problem treibt derzeit Mallorcas Tourismusbranche um. Nur zwei Monate vor Saisonbeginn sind zahlreiche Strände im Osten der spanischen Urlaubsinsel schwer beschädigt - und teils ganz ohne Sand. Grund für die Misere ist das Sturmtief "Gloria", das vom 19. bis zum 21. Januar gewütet hatte.
"Über 50 Prozent des 1,8 Kilometer langen Strandes sind ins Meer gespült worden", sagte Marcial Rodríguez vom Tourismusverband der auch bei deutschen Urlaubern beliebten Küstengemeinde Cala Millor der Deutschen Presse-Agentur. Auch Rettungstürme und Strandduschen seien zerstört worden.
Nach sintflutartigen Regenfällen und meterhohen Wellen belaufen sich die Schäden der Tageszeitung "Ultima Hora" zufolge auf der Insel auf 11,2 Millionen Euro. Die Strände von Manacor, Son Servera, Felanitx, Capdepera, Sant Llorenç, Santanyí und Pollença sind praktisch ohne Sand.
Elfjähriger löst Hubschraubereinsatz aus - und geht zur Schule
Nach einem Streit ist ein elfjähriger Junge am Donnerstagabend aus der Wohnung seines Vaters getürmt. Nachdem der Vater eine Vermisstenanzeige aufgegeben hatte, wurde in der Nacht nach dem Jungen gesucht - sogar per Hubschrauber, wie die Polizei Braunschweig mitteilt.
Am Morgen gab es dann Entwarnung, weil der Junge wohlbehalten auftauchte: Er war einfach zur Schule gegangen. Die Nacht hatte er wohl bei einem Bekannten verbracht.
Leopard beißt Mädchen in Nepal zu Tode
Ein Leopard hat in Nepal ein neunjähriges Kind zu Tode gebissen. Das Mädchen habe in der Nähe seines Hauses gespielt, als das Raubtier angegriffen habe, berichtete die Polizei. Ein Rettungsteam habe die Leiche später etwa 200 Meter entfernt im Wald entdeckt.
Der Angriff habe sich am Donnerstagabend in der Region Kaski im Zentrum des Landes ereignet. In den vergangenen Monaten haben Übergriffe von wilden Tieren auf Menschen in Nepal zugenommen. Anfang Januar hatten Leoparden ein zweijähriges und ein achtjähriges Kind getötet.
Prinz Andrew wird doch nicht befördert
Eigentlich sollte Prinz Andrew an seinem 60. Geburtstag in knapp zwei Wochen zum Admiral befördert werden. Daraus wird jetzt allerdings nichts, wie der Buckingham-Palast mitteilt. Ins Straucheln bringt den Prinzen der Missbrauchsskandal um den verstorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein. Wegen der Vorwürfe hatte Andrew seine öffentlichen Aufgaben vorübergehend niedergelegt.
"Der Herzog von York hat das Verteidigungsministerium darum gebeten, seine Beförderung solange zu verzögern, bis er seine öffentlichen Aufgaben wieder wahrnimmt", sagte ein Palastsprecher.
Mädchen aus Dummheit missbraucht?
Hunde spüren Drogen in Babynahrung auf
Drogenschmuggler beweisen sich immer wieder als kreative Menschen - wenn es um die Suche nach Verstecken geht. Diese Tarnung ist allerdings aufgeflogen: Am Frankfurter Flughafen haben Drogenspürhunde in Gepäckstücken Drogen mit Millionenwert entdeckt - in Babynahrung.
Wie der Zoll berichtet, wurden die Kuriere aus Südamerika am 24. und 26. Januar bei der Einreise vorläufig festgenommen. Der erste hatte zwölf Kilogramm Kokain dabei, der zweite 15 Kilogramm.
"In beiden Fällen fand der Zoll das Rauschgift im Reisekoffer der Männer, jeweils in 15 Dosen mit Babynahrung versteckt", berichtet der Zoll. Der Schwarzmarktwert des Rauschgifts beläuft sich laut Zoll insgesamt auf rund eine Million Euro. Solche Mengen finde der Zoll sonst eher in Großfracht, sagte eine Sprecherin.
Sommerliche Temperaturen: Antarktis bricht Wärmerekord
In der Antarktis wurden erstmals 18,3 Grad gemessen - so warm war es noch nie auf dem Kontinent seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1961. Gemessen wurde der Temperaturrekord von der argentinischen Forschungsstation Esperanza, wie der "Guardian" berichtet.
Die neu gemessene Temperatur schlägt den vorherigen Rekord aus dem Jahr 2015 um 0,8 Grad. In dem Bericht heißt es, die antarktische Halbinsel gehört zu den Orten auf der Welt, die sich am schnellsten erwärmen. Fast alle Gletscher in der Region schmelzen. Die Erwärmung sei auch auf Treibhausgase zurückzuführen, zitiert der "Guardian" den Klimaforscher James Renwick.
Medien: Trump will Impeachment-Zeugen verbannen
Das Impeachment-Verfahren ist vorbei, Trump ist "acquitted", also freigesprochen, und hat vorerst nichts mehr zu befürchten. Anders ergeht es offenbar den Gegnern des US-Präsidenten. Medienberichten zufolge will Trump einen Berater des Nationalen Sicherheitsrates aus dem Weißen Haus verbannen, der gegen ihn ausgesagt hatte.
Oberstleutnant Alexander Vindman solle demnächst darüber informiert werden, dass er ins Pentagon versetzt werde, berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf zwei mit der Entscheidung vertraute Personen. Damit werde eine Schlüsselfigur in dem Impeachment-Prozess aus dem Weißen Haus entfernt.
Vindman selbst habe Mitarbeitern gesagt, er rechne damit, in den nächsten Wochen ins Verteidigungsministerium zurückzukehren, berichtet der Sender CNN. Offen sei, ob dies freiwillig oder auf Betreiben der Regierung geschehe.
Insasse kommt bei Feuer in Gefängnis ums Leben
In einer Justizvollzugsanstalt in Mecklenburg-Vorpommern im Landkreis Rostock ist am Morgen ein Insasse bei einem Feuer gestorben. Wie die "Ostsee-Zeitung" berichtet, handelt es sich dabei um einen 48-Jährigen.
Genaueres ist demnach noch nicht bekannt, das Feuer soll jedoch in einem der Hafträume gegen 6.30 Uhr ausgebrochen sein. Mitarbeiter hätten die Flammen und den Rauch bemerkt und umgehend die Feuerwehr alarmiert. Der Insasse wurde tot in seiner Zelle entdeckt. Laut Bericht ermittelt die Kriminalpolizei.
Schlagzeilen am Morgen
Werteunion will Kemmerich im Amt halten
Die Werteunion, ein Zusammenschluss konservativer Christdemokraten, spricht sich nach der umstrittenen Ministerpräsidentenwahl in Thüringen für eine Expertenregierung unter Thomas Kemmerich aus. Er würde eine solche Regierung vorschlagen, sagte Werteunion-Chef Alexander Mitsch im Deutschlandfunk. "Vielleicht eine überparteiliche. Das hatten wir auch schon einmal in Österreich, solange bis eine Lösung gefunden ist."
Neuwahlen würden das Problem nicht lösen, sondern die politischen Ränder stärken. Eine mögliche Wiederwahl von Linke-Politiker Bodo Ramelow unter Enthaltung der Stimmen der CDU lehnte Mitsch ab.
6000 Liter Alkohol entsorgt: Bier fließt aus dem Wasserhahn
Was sich manch einer vielleicht schon einmal gewünscht hat, ist in einer indischen Gemeinde Wirklichkeit geworden: Dort fließt Bier direkt aus dem Wasserhahn. Wie der US-Sender CNN berichtet, ist im südindischen Staat Kerala Alkohol in einen Brunnen gesickert und hat sich in die Wasserversorgung der Gegend gemischt.
Einige Bewohner wunderten sich demnach über braune Flüssigkeit, die aus ihren Wasserhähnen floss. Der Grund: In der Nähe sollen Arbeiter ein Loch gegraben und darin abgelaufenen Alkohol eines Hotels entsorgt haben - insgesamt 6000 Liter. Nicht geplant sei allerdings gewesen, dass der Alkohol - darunter Bier, Brandy und Rum - in die Wasserleitungen der Anwohner gerät.
Credit-Suisse-Chef Thiam tritt nach Beschattungsaffäre zurück
Konzernchef Tidjane Thiam hat den Machtkampf an der Spitze der Schweizer Großbank Credit Suisse verloren. Der Ivorer tritt nach der für kommende Woche geplanten Präsentation der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2019 zurück, teilte Credit Suisse mit. Neuer CEO werde Schweiz-Chef Thomas Gottstein. Urs Rohner bleibe bis April 2021 Verwaltungsratspräsident. Insidern zufolge war es im Nachgang der Beschattungsaffäre um zwei frühere Konzernleitungsmitglieder zu einer Auseinandersetzung zwischen Thiam und Rohner gekommen. Gastbeitrag aus dem Börsen-Tag
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Art Basel wegen Coronavirus abgesagt
Erst die monatelangen Massenproteste, jetzt die Angst vor dem Coronavirus: In Hongkong wurden bereits mehrere wichtige Veranstaltungen abgesagt - ein schwerer Schlag für die chinesische Sonderverwaltungszone. Zu den abgesagten Großveranstaltungen zählt neben einer Neujahrsgala und einem Marathon jetzt auch die Art Basel.
Dies sei eine "extrem schwierige Entscheidung" gewesen, erklärte der Schweizer Veranstalter MCH Group. Nach einer Prüfung "aller möglicher Optionen" und Beratungen mit Galeristen, Partnern und externen Experten sei leider "keine andere Option" als die komplette Absage der diesjährigen Messe geblieben.
Die Art Basel in Hongkong ist eine der renommiertesten und größten Kunstmessen weltweit. Sie sollte Ende März in der chinesischen Sonderverwaltungszone stattfinden. Im März 2021 wird die Messe, die weitere Standorte in Basel und Miami hat, nach Hongkong zurückkehren, wie die Veranstalter versicherten.
Forscher retten seltene Fische mit Stromstößen
Um Tiere vor den Bränden in Australien zu bewahren, wird zum Teil großer Aufwand betrieben. So auch in diesem Fall: Um extrem seltene Fische zu retten, wurden diese kürzlich mit Stromstößen betäubt und aus einem Feuergebiet gerettet. Das soll die etwa fingergroßen Süßwasserfische mit dem lateinischen Namen Galaxias tantangara vor dem möglichen Aussterben bewahren.
Wissenschaftler der Universität Canberra holten vergangenen Monat 142 Tiere aus einem Strom im Kosciuszko Nationalpark, noch während es dort brannte. Die Fische, die bislang nur in einem drei Kilometer langen Flussabschnitt nachgewiesen wurden, bekamen dafür zur Betäubung Elektrostöße.
Fische überleben die Flammen, schlimmer ist für sie der Regen danach, der halbverbrannte Blätter ins Wasser spült, die im Wasser zerfallen und den Sauerstoff entziehen, wie der Ökologe Mark Lintermans erklärte.
Nun sind die sogenannten Galaxien in einer Fischzucht-Station gesichert. "Das beste Szenario ist, dass wir sie in vier bis fünf Monaten wieder aussetzen können, schlimmstenfalls behalten wir sie und lernen, wie man sie züchtet", sagte Lintermans.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
das Kapitel Thüringen ist nicht zu Ende - noch stellt die FDP mit Thomas Kemmerich den Ministerpräsidenten. Die CDU will sich dazu heute in einer Sondersitzung beraten, und auch bei den Liberalen brodelt es: Der Parteivorstand kommt zusammen und Christian Lindner will die Vertrauensfrage stellen. Das wird ein spannender Tag!
Folgende Themen werden heute außerdem wichtig:
Atomare Macht: Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron wird am Morgen in Paris eine Grundsatzrede zur Verteidigungsstrategie und zur nuklearen Abschreckung seines Landes halten.
Coronavirus in China: Der tägliche Anstieg der neu bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in China scheint sich leicht stabilisiert zu haben - ist aber weiter sehr hoch. Die Zahl der Ansteckungen legte bis heute erneut um 3143 zu. Damit sind 31.161 Virusfälle bestätigt, wie die Gesundheitskommission in Peking berichtete.
Merkel in Angola: Die Bundeskanzlerin setzt ihre zweitägige Afrikareise am Mittag in Angola fort. Dann wird sie von Präsident João Manuel Gonçalves Lourenço in der Hauptstadt Luanda empfangen.
Dresdner Semperopernball: Um 21 Uhr geht es los mit dem Walzertakt. Das Motto des 15. Semperopernballs und seines Pendants auf dem Theaterplatz lautet: "Märchenhaft rauschend - Dresden jubiliert". Die Begeisterung ist seit der umstrittenen Ehrung von Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi mit einem Ballorden jedoch getrübt. Ihm wurde die Auszeichnung inzwischen aberkannt.
Ich hoffe, Sie starten gut in diesen Freitag und wünsche Ihnen schon jetzt ein schönes Wochenende - hoffentlich trifft Sie der Orkan nicht so stark. Mein Name ist Ina Bullwinkel und ich begleite Sie heute durch den "Tag". Haben Sie Fragen oder Kritik? Sie erreichen mich per Mail unter: ina.bullwinkel@nama.de.
Illegale Goldmine stürzt ein - mindestens zwei Tote
Beim Einsturz einer Goldmine sind in Simbabwe mindestens zwei Menschen getötet worden. Etwa 20 weitere Arbeiter seien vermutlich unter Tage eingeschlossen, teilten die Polizei und Staatsmedien mit.
Der Vorfall ereignete sich demnach in der Nacht zu Donnerstag in einer Goldmine in der Stadt Kwekwe, etwa 200 Kilometer westlich der Hauptstadt Harare. Die Behörden seien alarmiert worden, nachdem die illegal arbeitenden Bergleute am Ende ihrer Schicht nicht zurückgekehrt waren.
"Bis jetzt wissen wir nicht, was wirklich passiert ist, und wie viele Menschen betroffen waren", sagte ein Sprecher des Bergbauministeriums. Ein Ermittlerteam sei in das betroffene Gebiet geschickt worden, fügte er hinzu. Derzeit ist nicht klar, ob die weiteren Vermissten bereits geborgen wurden.
Vor dem Orkan wird es noch einmal freundlich
Beim Wetter heißt es jetzt: die Ruhe vor dem Sturm genießen. Denn ab Sonntag stellt sich eine deutschlandweite Sturm- bis Orkanlage ein. Zuvor sorgt Hoch "Frank" für teils sehr sonnige Aussichten.
Und so geht es heute im Süden und Westen nach einer oft frostigen Nacht und Auflösung von Nebelfeldern freundlich bis sonnig und trocken weiter. Der Norden und der Osten müssen hingegen noch bis morgen auf die Sonne warten. Hier bleibt es nämlich heute noch oft wolkig und gelegentlich fällt etwas Regen oder Schnee.
Die Temperaturen zeigen sich milder als zuletzt bei drei Grad im zum Teil zähen Nebel im Süden und elf Grad am Niederrhein. Der Wind ist eine schwache Partie. Das ändert sich dann aber spätestens ab Sonntag. Hier die Details dazu. Ihr Björn Alexander