Der Tag
17. April 2026
DSCF2333-2-Zuschnitt-Autorenboxmit Friederike Zörner
Zum Archiv
22:25 Uhr

Das war Freitag, der 17. April 2026

Ist jetzt alles gut am Persischen Golf? Nach der iranischen Ankündigung, die Straße von Hormus so lange nicht zu blockieren, wie die Waffenruhe mit den USA und Israel hält, bleiben einige Unsicherheiten. Die Vereinigten Staaten unter Donald Trump wollen an ihrer Blockade iranischer Häfen festhalten. Gleichzeitig kündigte der US-Präsident auf Truth Social an, dass die USA "den ganzen Atomstaub bekommen, geschaffen durch unsere großartigen B2-Bomber". Damit bezog er sich auf die Angriffe der USA auf iranische Atomanlagen im Juni vergangenen Jahres. Bereits am Donnerstag hatte Trump mit Verweis auf den Iran vor Journalisten gesagt. "Sie haben zugestimmt, uns den Atomstaub zurückzugeben."

Doch am späten Abend folgte prompt das Dementi aus Teheran: "Irans angereichertes Uran wird nirgendwohin transferiert", sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei, im Staatsfernsehen. "So wie der iranische Boden in unseren Augen heilig ist, ist auch diese Frage von großer Bedeutung für uns." Wie es in dem Konflikt weitergeht und ob Trump mit der Annahme recht behält, dass es schon in wenigen Tagen zu einer Friedensvereinbarung kommt, darüber halten wir Sie auch am Wochenende unter anderem in unserem Liveticker auf dem Laufenden.

Diese Abendlektüre empfehle ich Ihnen heute:

Kommen Sie gut durch die Nacht. Der Tag schließt für diese Woche seine Pforten. Bis nächste Woche.

Das war Freitag, der 17. April 2026
21:44 Uhr

Großbrand in Bayern führt zu Warnung an Bevölkerung

Eine-grosse-Rauchwolke-zeigte-sich-am-Abend-ueber-Regensburg
Eine große Rauchwolke zeigte sich am Abend über Regensburg. (Foto: Moller-Schuh/Vifogra GmbH/dpa)

Ein Brand in einer Lagerhalle hat in Regensburg zu einer starken Rauchentwicklung geführt. Die Bevölkerung wurde gewarnt, das Gebiet zu meiden und Fenster und Türen geschlossen zu halten. "Das ist ein Brand in einer größeren Lagerhalle, bei einem Rohstoffverwerter oder quasi Schrotthändler", sagte ein Sprecher der Integrierten Leitstelle. "Diese Halle brennt innen drinnen in größerem Ausmaß, dadurch kommt es zu einer starken Rauchentwicklung."

Da schon Betriebsschluss gewesen sei, habe sich beim Ausbruch des Brandes niemand mehr in der Halle aufgehalten. Menschen seien dadurch nicht gefährdet gewesen, betonte der Sprecher. Wie lange der Einsatz andauern könnte, ließ sich noch nicht sagen. "Die Brandentwicklung kann man noch nicht genau abschätzen, weil es ein größerer Lagerhallenkomplex ist", erläuterte der Sprecher.

Großbrand in Bayern führt zu Warnung an Bevölkerung
21:15 Uhr

Vier Meter hoher Eiffelturm-Nachbau in Tübingen gestohlen

Schwer vorstellbar, dass das niemand mitbekommen hat: Diebe haben in Tübingen einen mehr als vier Meter hohen Nachbau des Pariser Eiffelturms gestohlen. Die Stahlkonstruktion war auf einem Betonsockel verschraubt, wie die Polizei mitteilte. Der kleine Eiffelturm stand vor einer alten Güterhalle nahe dem Stadtzentrum. Die Polizei hofft nun, dass Zeugen etwas bemerkt haben - schließlich seien Abbau und Abtransport des mehr als 50 Kilogramm schweren Turms ziemlich aufwendig. Zum Abtransport sei mindestens ein Transporter notwendig gewesen, hieß es. Der Diebstahl ereignete sich zwischen Montagnachmittag und Mittwochabend.

Der Platz, von dem der Eiffelturm gestohlen wurde, ist das Zentrum eines recht neuen Viertels rund um den ehemaligen Tübinger Güterbahnhof. Nach Angaben von Sophie Eenhuis vom Verein "Güterhalle für alle" kostet ein Ersatz-Turm 4500 Euro. Dafür sammelt sie nun Spenden.

Vier Meter hoher Eiffelturm-Nachbau in Tübingen gestohlen
20:38 Uhr

XL-Bully beißt Mann zu Tode - Besitzer muss viele Jahre in Haft

Warnung: Diese Nachricht ist nichts für schwache Nerven. In Großbritannien ist der Besitzer eines XL-Bully-Hundes zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Sein Tier hatte einen 84 Jahre alten Mann in Nordwestengland zu Tode gebissen. Der angegriffene Mann war im Februar 2025 abends auf dem Heimweg von einem Pub in der Einfahrt eines Hauses von dem Hund attackiert worden, wie die britische Nachrichtenagentur PA mit Verweis auf Gerichtsangaben berichtete. Der Mann erlag seinen Verletzungen schließlich einen Monat nach dem Angriff.

Vor Gericht war von "katastrophalen Gesichtsverletzungen" die Rede. Der Angriff dauerte demnach 45 Minuten. Währenddessen sei das Opfer die ganze Zeit bei Bewusstsein gewesen und habe unerträgliche Schmerzen erlitten. Bewaffnete Polizisten erschossen den 46 Kilogramm schweren Hund namens "Toretto" mit zehn Schüssen, schreibt PA. Später hätten Untersuchungen ergeben, dass Toretto bereits angefangen hatte, den Mann bei lebendigem Leib zu fressen. Der 31-jährige Angeklagte wurde für schuldig befunden, Halter eines gefährlich außer Kontrolle geratenen Hundes gewesen zu sein. Ein "Katalog von Versäumnissen" habe zu dem Angriff geführt. So sei der Hund nur unzureichend - auf einer Terrasse durch ein Tor mit einem Riegel - gesichert gewesen. Der Hundebesitzer bekannte sich schuldig, einen XL-Bully ohne Ausnahmegenehmigung gehalten zu haben. Seit Februar 2024 ist in Großbritannien die Haltung von XL-Bullies untersagt, es sei denn, sie waren bereits vor dem Inkrafttreten des Verbots registriert.

Undatiertes-urspruenglich-am-31-03-2026-von-der-Polizei-von-Cheshire-veroeffentlichtes-Foto-eines-XL-Bullys-Der-Besitzer-des-Hundes-ist-zu-zwoelf-Jahren-Haft-verurteilt-worden-nachdem-sein-Bully-XL-einen-84-Jaehrigen-auf-der-Einfahrt-eines-Hauses-in-Warrington-Cheshire-toedlich-verletzt-hatte
XL-Bullys sind in Großbritannien verboten. (Symbolbild) (Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)
XL-Bully beißt Mann zu Tode - Besitzer muss viele Jahre in Haft
20:04 Uhr

Deutsche Bahn sorgt mit angeblicher Bahnhofssperrung für Verwunderung

Die Deutsche Bahn hat fälschlicherweise in einem Post auf X die Sperrung des Nürnberger Hauptbahnhofs wegen eines Polizeieinsatzes verkündet. "Das ist ein Fehlalarm gewesen, die Information ist nicht korrekt gewesen", räumte ein Sprecher auf Nachfrage inzwischen ein. "Es gab keine Sperrung im Nürnberger Hauptbahnhof."

Zuvor hatte sich die Polizei auf Nachfrage verwundert über die vermeintliche Sperrung gezeigt. "Wir haben keine Lage und auch keinen Einsatz dort", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken. "Die Bundespolizei auch nicht" - die Kollegen hätten nämlich ebenfalls schon erstaunt nachgefragt. "Ich kann mir nicht erklären, wo der Fehlalarm herkommt", bedauerte der Bahnsprecher. In dem Post hatte es geheißen, der Hauptbahnhof sei aufgrund eines Polizeieinsatzes gesperrt, Züge von und nach Nürnberg würden zurückgehalten. Eine halbe Stunde später hieß es, der Polizeieinsatz sei beendet, der Zugverkehr wieder aufgenommen, Folgeverzögerungen noch möglich.

Deutsche Bahn sorgt mit angeblicher Bahnhofssperrung für Verwunderung
19:31 Uhr

CSU fährt Gesundheitsministerin Warken in die Parade

Die CSU sieht bei den Plänen von Gesundheitsministerin Nina Warken für die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung Korrekturbedarf. Der Parlamentsgeschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Reinhard Brandl, äußerte sich im TV-Sender Welt vor allem skeptisch zu dem Vorhaben, Gutverdiener durch eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze stärker zu belasten. Er rief auch dazu auf, die Einschränkung der beitragsfreien Mitversicherung für Ehepartnerinnen und -partner zu überdenken.

"Eines unserer zentralen Themen ist, dass wir Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht mehr belasten", wandte Brandl gegen die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze ein. Zur Mitversicherung sagte er, die CSU verstehe sich "als Familienpartei". Es müsse honoriert werden, dass die Partnerinnen und Partner in einer Ehe füreinander einstehen. Außerdem habe die CSU nach wie vor "das Anliegen, dass wir die Kosten für die Bürgergeldempfänger aus der gesetzlichen Krankenversicherung raushaben wollen", sagte Brandl weiter. Dies sehen die Pläne Warkens nicht vor. Die Kassen fordern, dass diese Kosten als versicherungsfremde Leistungen aus Steuermitteln finanziert werden.

CSU fährt Gesundheitsministerin Warken in die Parade
19:02 Uhr

Tom Cruise wird schon wieder zu "Maverick"

63? Egal. Alter ist nur eine Zahl, denkt sich offensichtlich Hollywood-Star Tom Cruise und steigt tatsächlich für den dritten Teil der "Top Gun"-Erfolgsfilmreihe wieder in den Kampfjet. An einem Drehbuch für den Film werde derzeit gearbeitet, bestätigte das Filmstudio Paramount Pictures bei der CinemaCon-Messe in Las Vegas. Cruise und auch Produzent Jerry Bruckheimer sollen wieder dabei sein. Weitere Einzelheiten wurden noch nicht mitgeteilt. Der erste Teil der Erfolgsreihe - "Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel" - war 1986 erschienen. 2022 kam "Top Gun: Maverick" heraus, der sechs Oscar-Nominierungen erhielt. Cruise spielte jeweils den Kampfjetpiloten Pete "Maverick" Mitchell.

Tom Cruise wird schon wieder zu "Maverick"
18:22 Uhr

Tierärztin entsetzt: Buckelwal wird bei "Rettung" ertrinken

Mit großem Aufwand und ausgeklügelter Technik soll der Buckelwal in der Ostsee doch noch gerettet werden. Von einem "minimalinvasiven Ansatz" ist die Rede. Während Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert sagt, das seit mehr als zwei Wochen vor der Insel Poel liegende Tier habe eine reelle Chance, dort wegzukommen (siehe Eintrag 15.09 Uhr), zeigt sich Wildtierärztin Alexandra Dörnath bei ntv geradezu entsetzt über das Vorgehen und die Aussagen: Zeichen würden falsch gelesen und der Wal werde ertrinken.

Tierärztin entsetzt: Buckelwal wird bei "Rettung" ertrinken
17:58 Uhr

Kein Aprilscherz mehr: Ikea bringt Köttbullar-Lolli auf den Markt

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber bei dieser Meldung empfinde ich eher Ekel als Vorfreude: Ikea bringt tatsächlich einen Lolli mit Köttbullar-Geschmack auf den Markt. Was anfangs ein Aprilscherz war, wird nun Wirklichkeit, wie der Möbelriese mitteilte. Mitte Juni soll es so weit sein, dann können Kundinnen und Kunden in den Einrichtungshäusern an einem Glücksrad drehen und die limitierten Lollis gewinnen. "Diese überraschende Köstlichkeit verbindet einen schwedischen Klassiker mit der verspielten Kreativität von Chupa Chups und verleiht bekannten Aromen eine witzige Note - und ja, der Lolli ist komplett vegan", heißt es von Ikea. Käuflich gibt es diese - ähm - Besonderheit nicht zu erwerben. Falls Sie also tatsächlich diese eigenwillige Kreation probieren wollen, drücke ich Ihnen für das Glücksrad die Daumen.

IKEA_TGE-FY26-Third-Peak-Meatball-Lollipop-packshot04-multicolor-1x1
Kein Scherz, sondern Ikea-Marketing-Wirklichkeit. (Foto: Ikea Pressefotos)
Kein Aprilscherz mehr: Ikea bringt Köttbullar-Lolli auf den Markt
17:36 Uhr

Polizist jagt Diebin durch Manhattan - auf einem Pferd

Mitten in Manhattan versucht ein Polizist, mit seinem Pferd, eine Diebin zu schnappen. Er reitet dabei quer durch die Stadt, zwischen Gerüsten und über Absperrungen. Seine Bodycam zeichnet den wilden Slalom auf.

Polizist jagt Diebin durch Manhattan - auf einem Pferd
16:56 Uhr

Shirin David teilt gegen Merz und Gottschalk aus

Rapperin Shirin David teilt in ihrem neuen Song gegen Bundeskanzler Friedrich Merz und Moderator Thomas Gottschalk aus. In dem Track "LDNB" mit Rapper AK Ausserkontrolle rappt David, ohne Merz' Namen zu nennen: "Dürfte ich eine Frage an unseren Kanzler stell'n/ Wenn wir heiraten, darf ich Sie dann vergewalti-?" Die Sängerin dürfte damit auf die viel kritisierte Entscheidung des Politikers im Jahr 1997 anspielen, gegen einen Gesetzentwurf gestimmt zu haben, der die Vergewaltigung in der Ehe in das Strafgesetzbuch aufnehmen sollte. Ende 2024 hatte Merz erklärt, dass er heute anders abstimmen würde. Vergewaltigung in der Ehe sei immer schon strafbar als Nötigung und als schwere Körperverletzung, so der CDU-Chef. Er habe nie gegen die Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe gestimmt, sondern für eine Widerspruchsklausel, die den Opfern die Möglichkeit gegeben hätte, eine Strafverfolgung zu verhindern.

ZDF-Unterhaltungsshow-Wetten-dass-live-aus-Offenburg-Moderator-Thomas-Gottschalk-mit-Helene-Fischer-und-Shirin-David-ZDF-Unterhaltungsshow-Wetten-dass-vom-25-11-2023-Live-Uebertragung-aus-der-Baden-Arena-Offenburg-Baden-Wuerttemberg-Deutschland
Shirin David trat zusammen mit Helene Fischer bei der letzten "Wetten, dass..?"-Sendung von Thomas Gottschalk auf. (Foto: IMAGO/Bildagentur Monn)

In Bezug auf Gottschalk rappt David in dem neu veröffentlichten Song: "Thomas hat endlich abgedankt bei 'Wetten, dass..?'/ Das sind zwei Gründe zu feiern, bald kommt Fero aus dem Knast". Fero ist ein Rapper. Die 31-Jährige hatte sich 2023 einen Schlagabtausch mit Gottschalk bei der Unterhaltungsshow geliefert. Er sagte damals in der Sendung zu David, er habe ihr die Feministin gar nicht angesehen. "Warum denn nicht?", fragte David vor dem ZDF-Millionenpublikum. "Weil ich gut aussehe? Als Feministin können wir gut aussehen, und wir können klug sein und eloquent und wunderschön zugleich. Das eine schließt das andere nicht aus."

Shirin David teilt gegen Merz und Gottschalk aus
16:14 Uhr

Trump nennt eigenen PR-Stunt "ein bisschen peinlich"

Das Weiße Haus inszeniert jüngst eine Fast-Food-Lieferung für Donald Trump mit der "Door Dash"-Oma - doch die Frau lässt den US-Präsidenten auflaufen, das Video wirkt unangenehm bemüht. Die Aktion handelt den Beteiligten Spott und Kritik ein - die Trump nun ungeschönt weitergibt.

Trump nennt eigenen PR-Stunt "ein bisschen peinlich"
15:42 Uhr

Magyar: Orbans scheidende Regierung vernichtet Akten

Nach seinem Erdrutschsieg wird Peter Magyar voraussichtlich am 9. oder 10. Mai als neuer Regierungschef Ungarns vereidigt. Bis dahin bleibt Viktor Orban im Amt - und diese letzten Tage an der Macht nutzt der Fidesz-Politiker angeblich schamlos aus. Wahlsieger Magyar beschuldigt nämlich die scheidende Regierung, brisante Unterlagen zu vernichten. Es lägen Berichte vor, wonach in Ministerien, staatlichen Stellen und Unternehmen, die unter Orban florierten, Akten vernichtet würden, erklärte Magyar. "Die Vernichtung von Beweismitteln schadet dem ungarischen Staat und kann zudem spätere Ermittlungen unmöglich machen", sagte er in einem auf Facebook veröffentlichten Video. Seine Tisza-Partei habe eine Online-Plattform eingerichtet, auf der Hinweisgeber anonyme Meldungen abgeben könnten. Wer sich an solchen kriminellen Handlungen beteilige, werde nach dem Regierungswechsel die Härte des Gesetzes zu spüren bekommen. Ein Regierungssprecher und die Nationale Justizbehörde äußerten sich auf Anfrage bislang nicht zu den Vorwürfen.

Magyar: Orbans scheidende Regierung vernichtet Akten
15:34 Uhr

Trump: US-Blockade iranischer Häfen bleibt bis zu Abkommen mit Teheran bestehen

US-Präsident Donald Trump hält an der US-Blockade iranischer Häfen bis zur Einigung auf ein Friedensabkommen mit Teheran fest. Das teilte Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social mit, nachdem der Iran erklärt hatte, die Straße von Hormus sei für die Dauer der geltenden Waffenruhe "vollständig offen". Trump schrieb weiter, ein Abkommen mit dem Iran dürfte "sehr schnell" erzielt werden.

Trump: US-Blockade iranischer Häfen bleibt bis zu Abkommen mit Teheran bestehen
15:09 Uhr

Tierärztin attestiert Ostsee-Buckelwal "reelle Chance"

Die Achterbahnfahrt zwischen Hoffen und Resignation geht weiter: Nachdem der Buckelwal vor der Insel Poel tagelang scheinbar kurz vorm Sterben war (so klang es jedenfalls in den Berichten von Experten und Expertinnen vor Ort), gibt es nun wieder Lebenszeichen des Tieres. Das Team der privaten Rettungsinitiative zeigt sich optimistisch. Das seit mehr als zwei Wochen dort liegende Tier habe eine reelle Chance, dort wegzukommen, sagte die Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert von der Insel Föhr im Hafen von Kirchdorf auf Poel. "Wir versuchen im Sinne des Tieres, ohne Stress dieses Tier aus dieser misslichen Lage zu befreien."

Die heftigen Bewegungen des Tieres am Morgen mit kräftigen Schlägen der Schwanzflosse, der Fluke, wertete sie als gutes Zeichen. "Er hat sich heute beim Umdrehen fast so ein bisschen hin- und hergewälzt." Das sei ein Zeichen, dass er keine großen Verletzungen habe. Der Wal zeige, dass er sich bewegen wolle. "Wir haben gemerkt, man kann Kontakt mit dem Tier aufnehmen", sagte Bahr-van Gemmert weiter. Die nassen Tücher, die am Vortag erstmals auf den Rücken des Wals gelegt wurden, seien ganz wichtig für die Haut, sagte die Tierärztin. Die Helfer hätten dabei mit einer bestimmten Salzlösung gearbeitet, da der Atlantik viel salzhaltiger als die Ostsee sei. Die Tierärztin sagte weiter, an dem gegenwärtigen Ort könne der Wal nicht in Ruhe sterben. Die Umgebung sei völlig untypisch für ihn. Vorbeifahrende Schiffe machten Lärm.

Der Wal liegt nach RTL/ntv-Informationen jetzt mit dem Kopf in Richtung Fahrrinne. Das Tier soll jetzt Ruhe bekommen. Die Rettungsaktion soll morgen richtig starten.

Tierärztin attestiert Ostsee-Buckelwal "reelle Chance"
15:02 Uhr

Iran: Straße von Hormus wird während restlicher Waffenruhe im Libanon geöffnet

Die Blockade der für die Schifffahrt wichtigen Straße von Hormus wird dem Iran zufolge für die restliche Zeit der mit dem Libanon geltenden Waffenruhe aufgehoben. Der Grund dafür sei diese vereinbarte Waffenruhe, die der Iran gefordert hatte, teilte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf X mit. Dies gelte für alle Handelsschiffe

Alle aktuellen Entwicklungen entnehmen Sie unserem Liveticker.

Iran: Straße von Hormus wird während restlicher Waffenruhe im Libanon geöffnet
14:25 Uhr

Streit in Berliner Firma eskaliert - junger Mann ist tot

Ein heftiger Streit zwischen mehreren Männern in den Räumen einer Firma in Berlin-Gesundbrunnen hat ein tödliches Ende gefunden. Ein 25-Jähriger wurde von einem anderen Mann am Donnerstagabend mit einem Messer erstochen, wie die Polizei mitteilte. Der mutmaßliche Täter und ein Begleiter wurden von der Polizei gefasst.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler traf sich der 25 Jahre alte Geschäftsführer einer Firma, der von zwei Verwandten begleitet war, mit einem 34 Jahre alten Mitarbeiter und dessen 37-jährigen Bruder gegen 21 Uhr in den Firmenräumen. Die Parteien stritten miteinander, schließlich soll der 37-Jährige den Geschäftsführer mit einem Messer angegriffen und mit mehreren Stichen tödlich verletzt haben. Anschließend flüchtete der mutmaßliche Täter mit seinem Bruder und einer Frau in einem Auto. Beide Männer konnten kurz darauf von Polizisten festgenommen werden. Weil sie verletzt waren, wurden sie zunächst in einem Krankenhaus behandelt. Eine Mordkommission des Landeskriminalamts und die Staatsanwaltschaft ermitteln.

Streit in Berliner Firma eskaliert - junger Mann ist tot
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, meine Kollegin Anne Renzenbrink hat sich in den sonnigen Feierabend verabschiedet und mir den "Tag" übergeben. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum späten Abend versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Schichtwechsel
13:55 Uhr

"Unerträglich heiß": Japans Wetteramt schafft neue Kategorie für Tage ab 40 Grad

"Unerträglich heiß": Angesichts immer neuer Rekordtemperaturen hat Japans Wetteramt eine neue Kategorie eingeführt. Temperaturen von 40 Grad Celsius und mehr würden künftig als "kokusho-bi" (unerträglich heiß) angekündigt, teilt die nationale Wetterbehörde mit. Damit solle "deutlicher und effektiver zur Wachsamkeit bei extrem hohen Temperaturen aufgerufen" werden.

Für die Bezeichnung der neuen Kategorie hatte das Wetteramt eine öffentliche Befragung vorgenommen und Antworten von 478.000 Menschen gesammelt. Deutlich vorn lag dabei "unerträglich heiß". Diese Bezeichnung siegte vor anderen Vorschlägen wie "Tag zum Zuhausebleiben" oder auch "Sauna-Tag". Japan erlebte 2025 den heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen. Die neu eingeführte Kategorie soll den immer öfter auftretenden Tagen mit mehr als 40 Grad Celsius gerecht werden. Bisher gab es "Sommertag" ab 25 Grad Celsius, "Mittsommertag" ab 30 Grad sowie "Tag extremer Hitze" ab 35 Grad. Und ab sofort gelten Tage ab 40 Grad als "unerträglich heiß".

"Unerträglich heiß": Japans Wetteramt schafft neue Kategorie für Tage ab 40 Grad
13:23 Uhr

Fluggesellschaft Wizz Air berichtet von Kerosin-Engpässen in Italien

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat nach Angaben ihres Chefs Kerosin-Engpässe an drei Flughäfen in Italien erlebt. "Wir hatten Probleme aufgrund eines Engpasses an Flugbenzin in drei italienischen Flughäfen - Venedig, Brindisi und Catania", sagt Wizz-Air-Chef Jozsef Varadi der italienischen Wirtschaftszeitung "Il Sole 24 Ore". Die Probleme seien alle "innerhalb eines Tages und in einigen Fällen innerhalb von Stunden" gelöst worden.

Flugstreichungen seien nicht nötig geworden, fährt Varadi fort. Auch habe das Unternehmen bislang in keinem anderen europäischen Land einen Treibstoffmangel erlebt. Im Moment sei die "Situation in Europa nicht so alarmierend; die Probleme sind in Asien gravierender als in Europa". Mehrere italienische Flughäfen hatten Anfang April auf Einschränkungen der Kerosinversorgung hingewiesen. Durch die Blockade der Straße von Hormus infolge des Iran-Kriegs steigt das Risiko eines Flugbenzin-Engpasses. Europa importiert normalerweise die Hälfte seines Kerosins aus der Golfregion.

Fluggesellschaft Wizz Air berichtet von Kerosin-Engpässen in Italien
13:02 Uhr

Reporterin in Kältekammer: So fühlen sich minus 110 Grad an

Ein Fitnesstrend sind Kältekammern, sogenannte Kryokammern, mit extremen Minustemperaturen. Dort soll man nach dem Sport kurze Zeit rein, um Muskelkater vorzubeugen und das Immunsystem zu stärken. Wie sich das anfühlt, hat unsere Reporterin Laura Böhnert auf der Fitnessmesse Fibo in Köln getestet.

Reporterin in Kältekammer: So fühlen sich minus 110 Grad an
12:10 Uhr

Stall in Schleswig-Holstein in Flammen - 6000 Hühner sterben

Bei einem Brand in einem Geflügelstall in Schleswig-Holstein sind rund 6000 Hühner ums Leben gekommen. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Polizei in Kiel mitteilt. Das Feuer war am Donnerstagabend ausgebrochen. Ein Zeuge meldete, dass der Stall in Pohnsdorf im Kreis Plön in Flammen stand. Laut einem Sprecher der Feuerwehr war das Dach eingestürzt und es habe einen Bagger gebraucht, um an die Glutnester heranzukommen. Der Stall sei etwa 20 mal 60 Meter groß.

Zur Wasserversorgung an der Brandstelle wurde eine rund 1,2 Kilometer lange Schlauchleitung von einem nahen See gelegt. Neun freiwillige Feuerwehren waren an den Löscharbeiten beteiligt. Die Landesstraße 49 war während des Einsatzes mehrere Stunden gesperrt. Die Brandursache und die Höhe des Schadens sind bislang nicht bekannt. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.

Stall in Schleswig-Holstein in Flammen - 6000 Hühner sterben
11:26 Uhr

"Wir können nicht so weitermachen": Orban gibt erstes Interview seit Wahlniederlage

Ungarns scheidender Ministerpräsident Viktor Orban hat eine "vollständige Erneuerung" seiner rechtsnationalistischen Fidesz-Partei angekündigt. "Wir können nicht so weitermachen", sagte Orban am Donnerstag in seinem ersten Interview seit seiner Wahlniederlage am Sonntag, das live auf dem Youtube-Kanal Patriota übertragen wurde. "Eine vollständige Erneuerung ist notwendig." Dies gelte nicht nur für seine Partei, sondern auch für die anderen Kräfte im rechten Lager.

Bei der Wahl am Sonntag hatte die konservative Tisza-Partei von Oppositionsführer Peter Magyar eine Zweidrittelmehrheit im Parlament errungen, was dem künftigen Regierungschef grundlegende Reformen ermöglicht. Magyar löst damit den EU-kritischen und Kreml-freundlichen Ministerpräsidenten Orban nach 16 Jahren an der Macht ab. Orban sagt in dem Interview auf dem Youtube-Kanal Patriota, er versuche, "irgendwie diesen Schock zu überwinden". Als Parteivorsitzender übernehme er die "volle Verantwortung". Magyar hatte nach seinem Wahlsieg umfassende Reformen und einen "vollständigen Regimewechsel" angekündigt. Das neu gewählte Parlament soll laut nach seinen Angaben Anfang Mai erstmals zusammenkommen.

"Wir können nicht so weitermachen": Orban gibt erstes Interview seit Wahlniederlage
10:47 Uhr

Banküberfall in Neapel: Bewaffnete halten 25 Menschen als Geiseln und plündern Schließfächer

Spektakulärer Banküberfall in Süditalien: Eine bewaffnete Bande ist am Donnerstagnachmittag gewaltsam in eine Bankfiliale im Zentrum von Neapel eingedrungen und hat dort nach Angaben der italienischen Polizei Dutzende Schließfächer geplündert. Während des Überfalls hielten die maskierten Täter etwa 25 Menschen rund zwei Stunden lang als Geiseln fest. Nach ersten Erkenntnissen verschafften sich mindestens drei Räuber Zugang zu der Filiale. Kunden und Angestellte wurden in einem Nebenraum zusammengetrieben, mehrere von ihnen mit Schusswaffen bedroht. Währenddessen brachen die Mittäter die Schließfächer in der Bank auf.

Ein Passant hatte die Polizei alarmiert, nachdem ihm verdächtige Bewegungen in der Bank aufgefallen waren. Einsatzkräfte sperrten daraufhin das Umfeld im Zentrum der Stadt ab und umstellten das Gebäude. Der Polizei gelang es wenig später, die Eingeschlossenen nach und nach in Sicherheit zu bringen. Verletzt wurde niemand, einige Menschen wurden wegen Schocks medizinisch versorgt. Als Spezialkräfte die Filiale stürmten, waren die Täter bereits weg - wahrscheinlich flohen sie durch einen unterirdischen Tunnel. Ermittler vermuten eine Verbindung zum Abwassersystem. Wie hoch die Beute ist, ist bislang unklar. Am Abend versammelten sich zahlreiche Betroffene vor der Bank, um Informationen zu erhalten. Die Stimmung vor Ort war zeitweise angespannt.

Polizei-befreit-nach-einem-Bankueberfall-Fin-einer-Filiale-der-Credit-Agricole-die-Geiseln-Standbild-aus-einem-Video9-Eine-bewaffnete-Bande-war-ueber-einen-unterirdischen-Tunnel-in-die-Bankfiliale-eingedrungen-und-hat-dort-Dutzende-Schliessfaecher-gepluendert-Waehrend-des-Ueberfalls-hielten-die-maskierten-Taeter-etwa-25-Menschen-rund-zwei-Stunden-lang-als-Geiseln-fest
Die Polizei befreit nach dem Banküberfall die Geiseln. (Foto: picture alliance/dpa/LaPresse via ZUMA Press)
Banküberfall in Neapel: Bewaffnete halten 25 Menschen als Geiseln und plündern Schließfächer
10:24 Uhr

Der April macht, was er will: Wochenende fängt gut an und lässt dann ganz stark nach

Das Wochenende fängt wettertechnisch gut an, lässt dann aber auch stark nach. Zu Beginn des Wochenendes gibt es sonnige Temperaturen um die 20 Grad, die sinken mit einem Tief zu Sonntag allerdings wieder ab und werden von Schauern begleitet. Besonders der Osten bekommt viel Regen ab.

Der April macht, was er will: Wochenende fängt gut an und lässt dann ganz stark nach
10:01 Uhr

Rund 600 Flüge alleine in Frankfurt gestrichen: Piloten der Lufthansa streiken weiter

Die Piloten der Lufthansa haben ihre Streiks fortgesetzt. Bestreikt wurden erneut die Gesellschaften Lufthansa, Lufthansa Cargo und Lufthansa Cityline. Letztere soll nach dem Willen des Lufthansa-Vorstands nie wieder abheben, sondern bereits am Samstag vorzeitig geschlossen werden. Begründet wurde der Einschnitt mit hohen Kerosinkosten und den Kosten der seit Tagen anhaltenden Streiks. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat den verschärften Sparkurs des Lufthansa-Konzerns scharf kritisiert und zweifelte die Begründung an.

Am heutigen Freitag wurden alleine am Drehkreuz Frankfurt erneut rund 650 von 1337 geplanten Starts und Landungen annulliert, wie der Betreiber Fraport berichtet. Die Zahlen beziehen sich auf sämtliche Airlines am Standort, die Annullierungen sind aber zum größten Teil auf den Lufthansa-Streik zurückzuführen. Es ist der fünfte Streiktag in Folge. An vier Tagen dieser Woche waren Pilotinnen und Piloten zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, an zwei Tagen die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter. In den Tarifverhandlungen geht es bei den Lufthansa- und Cargo-Piloten um höhere Beiträge des Arbeitgebers zu den Betriebsrenten, während bei der Cityline um höhere Gehälter gestritten werden sollte.

Rund 600 Flüge alleine in Frankfurt gestrichen: Piloten der Lufthansa streiken weiter
09:11 Uhr

Berliner Behörde warnt vor "auffällig aggressivem Fuchs" - mehrere Hunde angegriffen

Im nördlichen Berliner Bezirk Reinickendorf macht nach Angaben der Behörden ein "auffällig aggressiver Fuchs" Ärger. Seit Ende Januar seien mehrere Angriffe auf Hunde sowie vereinzelt auf Hundehalter gemeldet worden, teilt das Bezirksamt mit. Das Tier biss demnach im Bereich der Brusebergstraße und der Klamannstraße mehrfach freilaufende oder angeleinte Hunde. "Nach vorliegenden Erkenntnissen wurde ein Hund infolge eines Angriffs getötet", teilt das Bezirksamt mit. Der bislang letzte gemeldete Vorfall habe sich am 12. April ereignet.

"Die Vorfälle nehmen wir sehr ernst", erklärt Bezirksstadtrat Sebastian Pieper. "Es handelt sich nach aktuellem Stand um ein einzelnes Tier, das nicht repräsentativ für die Fuchspopulation in der Stadt ist." Weitere Hinweise zu dem Fuchs aus der Bevölkerung an die zuständigen Stellen oder die Polizei seien für die Behörden wichtig. Wie es weiter heißt, plant das Ordnungsamt eine Informationsveranstaltung für die Bürger in dem fraglichen Kiez, der sich nahe einem großen Friedhof befindet. Die Behörden riefen die Bevölkerung zudem auf, Hunde stets anzuleinen und Abstand zu Wildtieren zu halten. Das Füttern von Füchsen sei verboten.

Berliner Behörde warnt vor "auffällig aggressivem Fuchs" - mehrere Hunde angegriffen
09:05 Uhr

SPD-Außenexperte Ahmetovic: nicht bereit, Soldaten "in ein Himmelfahrtskommando zu schicken"

Der SPD-Außenexperte Adis Ahmetovic hat klare Voraussetzungen genannt, unter denen seine Fraktion einer Entsendung deutscher Soldaten in die Straße von Hormus zustimmen würde. Deutsche Soldaten würden nicht hingeschickt, solange es keinen verlässlichen Waffenstillstand gebe, sagt der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv. Er sei nicht bereit, Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr "in ein Himmelfahrtskommando zu schicken." Unter dem starken wirtschaftlichen Druck durch die Blockade der Straße von Hormus beraten die westlichen Partner am frühen Nachmittag in Paris über eine mögliche Militärmission nach dem Iran-Krieg. Merz will ein konkretes Angebot für eine Beteiligung der Bundeswehr machen.

Ahmetovic nannte neben einer verlässlichen Waffenruhe ein internationales Mandat als Bedingung. "Deutschland wird nicht alleine dort hingehen. Es braucht die Unterstützung der Vereinten Nationen oder eine Geschlossenheit der europäischen Nato". Auch der Bundestag müsse zustimmen. Der SPD-Außenexperte betonte: "Es ist zwar nicht unser Krieg, aber die Folgen sind unsere." Er bezeichnete die Straße von Hormus als "Herzschlagader", die verstopft sei.

SPD-Außenexperte Ahmetovic: nicht bereit, Soldaten "in ein Himmelfahrtskommando zu schicken"
08:17 Uhr

Rihm zur Walrettung: "Schweres Gerät steht schon bereit"

Mithilfe einer Schwimmplattform soll "schweres Gerät" in die Wismarer Bucht geschafft werden, um den dort gestrandeten Buckelwal zu retten. Das berichtet ntv-Reporterin Laura Rihm, die vor Ort die neuesten Entwicklungen im Blick behält. Zuvor solle das Tier aber erst noch "an Menschen gewöhnt werden".

Rihm zur Walrettung: "Schweres Gerät steht schon bereit"
07:46 Uhr

Vor elf Jahren ausgebüxt - Katze Perla dank Mikrochip wieder bei Familie

Elf Jahre nach ihrem Verschwinden ist die Katze Perla wieder zu ihrer Familie zurückgekehrt. Das Tier war Anfang April an einer Futterstelle in Hannover entdeckt und anschließend ins Tierheim Hannover mit Sitz in Langenhagen gebracht worden. Eine ehrenamtliche Helferin habe die ältere Katze eingefangen und zunächst zu einem Tierarzt gebracht, sagt die stellvertretende Leiterin des Tierheims Hannover. Im Tierheim sei der Mikrochip des Tieres ausgelesen worden. Über das Haustierzentralregister Tasso habe sich herausgestellt, dass Perla in Polen registriert war.

Über das Register sei schließlich die Halterin informiert worden, die sich kurz darauf beim Tierheim gemeldet habe. Die Besitzerin habe sich zu diesem Zeitpunkt im Urlaub in Polen befunden und das Tier nach ihrer Rückkehr am vergangenen Samstag im Tierheim abgeholt, berichtet die stellvertretende Leiterin. Die Familie lebe in Deutschland, habe jedoch einen Bezug zu Polen. Nach Angaben des Tierheims war die inzwischen 18 Jahre alte Katze bereits im Jahr 2015 verschwunden. Damals sei sie an einem Parkplatz an der Autobahn 2 nahe dem Silbersee in Langenhagen entlaufen und trotz intensiver Suche nicht wiedergefunden worden. Erst mehr als ein Jahrzehnt später kam es nun zu der überraschenden Wiedervereinigung.

Vor elf Jahren ausgebüxt - Katze Perla dank Mikrochip wieder bei Familie
07:40 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

heute blicken wir unter anderem nach Paris: Am frühen Nachmittag organisieren dort Frankreich und Großbritannien eine Konferenz für eine mögliche Mission westlicher Partner in der Straße von Hormus. Die Beratungen leiten der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni werden erwartet. Andere Teilnehmer sollen zugeschaltet werden. USA, Israel und Iran sind nicht eingeladen. 

Unterdessen wird die zehntägige Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon schon wenige Stunden nach dem Start auf die Probe gestellt. Die libanesische Armee warf Israel Verstöße gegen die Vereinbarung vor. Die proiranische Hisbollah verübte nach eigenen Angaben einen Vergeltungsangriff auf israelische Soldaten. Die Feuerpause hat um Mitternacht Ortszeit (23 Uhr MESZ) begonnen und wurde international begrüßt. Alle aktuellen Entwicklungen können Sie in unserem Live-Ticker verfolgen.

Außerdem haben wir heute diese Themen auf dem Zettel:

  • Bei der Lufthansa setzen die Piloten ihren Streik im laufenden Tarifkonflikt fort. Es ist der fünfte Streiktag in Folge. An vier Tagen davon waren Pilotinnen und Piloten zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, an zwei Tagen die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter. Heute sind die Lufthansa und ihre Tochtergesellschaft Cityline betroffen, wie die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ankündigte. Deshalb sind abermals zahlreiche Flugausfälle zu erwarten.

  • Im Bundestag wird unter anderem über ein Gesetz abgestimmt, das den Verbraucherschutz bei Privatkrediten verbessern soll.

  • Bei einem Treffen der Ministerpräsidenten von Estland, Lettland und Litauen soll es um regionale Sicherheit, EU-Themen und die Unterstützung der von Russland angegriffenen Ukraine gehen.

  • In Konstanz geht es ab 9.30 Uhr in einer Berufungsverhandlung um den Tod eines siebenjährigen Schülers im Schwimmunterricht. Nach dem Urteil gegen zwei Pädagoginnen soll der Prozess teilweise neu verhandelt werden.

  • Mit einem direkten Duell um den Klassenverbleib eröffnen der FC St. Pauli und der 1. FC Köln den 30. Spieltag der Fußball-Bundesliga

Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich begleite Sie heute durch die erste Tageshälfte. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an: dertag(at)ntv.de. Auf geht's!

Das wird heute wichtig
07:07 Uhr

China lässt Raumfahrer rund einen Monat länger im All

China will die aktuelle Besatzung seiner Raumstation Tiangong rund einen Monat länger als ursprünglich geplant im All lassen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf das Büro des bemannten Raumfahrtprogramms berichtet, soll damit weitere Technik für längere Aufenthalte im Orbit erprobt werden. Die Mission "Shenzhou 21" mit den Raumfahrern Zhang Lu, Wu Fei und Zhang Hongzhang war Ende Oktober gestartet und ursprünglich auf rund sechs Monate angelegt. Ihr Zustand sei gut, heißt es. Ein genaues Datum für ihre Rückkehr wurde bislang nicht genannt. Die Crew dürfte nun aber wohl im Mai zurückkehren.

Zuvor hatte die Besatzung nach chinesischen Angaben ihren dritten Außeneinsatz der laufenden Mission erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurden unter anderem Schutzvorrichtungen gegen Weltraumschrott installiert und Anlagen außerhalb der Station überprüft. Im vergangenen November hatte sich bereits die Rückkehr einer früheren chinesischen Besatzung verzögert. Nach offiziellen Angaben war deren Kapsel vermutlich von kleinen Weltraumtrümmern beschädigt worden. Die Astronauten konnten deshalb nicht wie geplant zur Erde zurückkehren. Später wurden sie mit einem anderen Raumschiff zurückgebracht.

China lässt Raumfahrer rund einen Monat länger im All
06:33 Uhr

Eisblock kracht aus heiterem Himmel durch Hausdach

Im Los Angeles County fällt am vergangenen Freitag urplötzlich ein Eisblock vom Himmel - und kracht durch ein Hausdach. Er landet auf dem Sofa, auf dem Bewohner Yuder Grau gerade noch saß - so kommt er mit dem Schrecken davon. Inzwischen ist das Loch repariert, doch viele Fragen bleiben.

Eisblock kracht aus heiterem Himmel durch Hausdach
06:02 Uhr

Monet-Gemälde für zehn Millionen Euro versteigert - Rekordpreis in Frankreich

Ein Gemälde des französischen Impressionisten Claude Monet ist in Paris für knapp 10,2 Millionen Euro versteigert worden. Damit erzielte "Vétheuil, effet du matin" (frei übersetzt: Vétheuil, Morgenstimmung) einen Rekordpreis für ein Monet-Werk bei einer Versteigerung in Frankreich, wie das Auktionshaus Sotheby's am Donnerstag mitteilte. Um das 1901 entstandene Gemälde war demnach bei der Auktion ein zehnminütiger intensiver Bieterwettkampf entbrannt.

Ein weiteres Werk des Impressionisten - "Les Iles de Port-Villez" (Die Inseln von Port-Villez) aus dem Jahr 1883 - wurde bei der Auktion für 6,45 Millionen Euro versteigert. Die beiden Werke befanden sich bislang in privaten Sammlungen und waren seit rund hundert Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen. Der Schätzwert von "Vétheuil, effet du matin" hatte zwischen sechs und acht Millionen Euro gelegen, der von "Les Iles de Port-Villez" zwischen drei und fünf Millionen Euro.

Monet-Gemälde für zehn Millionen Euro versteigert - Rekordpreis in Frankreich