mit Marc DimpfelDas war Mittwoch, der 15. Mai 2024
Liebe Leserinnen und Leser,
der slowakische Ministerpräsident Robert Fico kämpft um sein Leben, nachdem er auf offener Straße niedergeschossen wurde. "Die nächsten Stunden werden entscheidend sein", heißt es auf seiner Facebook-Seite. Der Angriff sorgt weltweit für Entsetzen, Bundeskanzler Scholz spricht von einem "feigen Attentat". Bei dem festgenommenen Täter soll es sich um einen 71-jährigen Mann handeln, die Tat war wohl politisch motiviert. Wir halten Sie selbstverständlich über alle weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.
Ansonsten möchte ich Ihnen noch diese Artikel ans Herz legen:
Wieso wollen deutsche Autokonzerne keine Strafzölle gegen Chinesen?
Populist Wilders stellt rechte Koalition auf die Beine
Kommen Sie gut durch die Nacht!
Türkei plant Gesetz gegen "ausländische Interessen"
In der Türkei ist ein Gesetzesentwurf vorgelegt worden, der - ähnlich wie in Russland und Georgien - die Inhaftierung von Journalisten und Wissenschaftlern vorsieht, die für ausländische "Interessen" arbeiten. Die vorgeschlagene Änderung des türkischen Strafgesetzbuches sieht Haftstrafen von drei bis sieben Jahren vor, wie aus dem Text hervorgeht. "Erdogans Regierung untergräbt damit weiter die Meinungs- und Pressefreiheit", kritisiert die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen.
Der Gesetzentwurf gilt für "jede Person, die im Auftrag oder im strategischen Interesse einer ausländischen Organisation oder eines ausländischen Staates Nachforschungen über (türkische) Staatsbürger oder Institutionen anstellt oder anordnet, um gegen die Sicherheit oder die politischen, inneren oder äußeren Interessen des Staates zu handeln". Die rechtsextreme Partei MHP, die mit der islamisch-nationalen AKP von Präsident Recep Tayyip Erdogan verbunden ist, erklärt, der Gesetzentwurf umfasse Bereiche von der Wirtschaft und Finanzen über die Armee, Kultur und Kommunikation bis hin zu Transport oder Energie.
Israels Verteidigungsminister warnt vor Militärherrschaft in Gaza
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hält es für sinnlos, vor einem Sieg über die Hamas über einen "Tag danach" im Gazastreifen zu sprechen. Verteidigungsminister Joav Galant kritisiert die Unentschlossenheit der israelischen Regierung nun scharf. Es müsse eine politische Alternative zur Herrschaft der islamistischen Hamas im Gazastreifen geschaffen werden, fordert er. Ohne eine solche Alternative blieben nur zwei negative Optionen, nämlich eine Fortsetzung der Hamas-Herrschaft oder eine israelische Militärherrschaft, sagt Galant.
"Der 'Tag nach Hamas' kann nur erzielt werden, wenn palästinensische Vertreter in Gaza die Kontrolle übernehmen, begleitet von internationalen Akteuren, die eine Regierungsalternative zur Hamas-Herrschaft schaffen", so Galant. "Solange die Hamas aber die Kontrolle über das zivile Leben in Gaza bewahrt, kann sie sich wieder neu aufbauen und erstarken, sodass die israelische Armee zurückkommen und kämpfen muss, in Gebieten, in denen sie bereits im Einsatz gewesen war", erklärt er.
So will Google Smartphones bei Diebstahl schützen
Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android können künftig mithilfe Künstlicher Intelligenz erkennen, wenn ein Dieb dem Besitzer das Telefon aus der Hand reißt und sich fluchtartig vom Tatort entfernt. Wenn die KI eine übliche Bewegung, die mit einem Diebstahl in Verbindung gebracht wird, erkenne, werde das Display des Telefons sofort gesperrt, kündigt Google auf der Entwicklerkonferenz I/O in Mountain View an.
Google reagiert damit auf zahlreiche Vorfälle, bei denen es Dieben nicht nur gelungen war, beispielsweise von einem fahrenden Motorrad aus ahnungslosen Passanten ihr Smartphone aus der Hand zu reißen, sondern unmittelbar nach dem Raub mit dem entsperrten Gerät ihre Opfer weiter zu schädigen. So wurden oft die mit dem Smartphone verknüpften Online-Bankkonten geplündert. Die von der KI aktivierte Bildschirmsperre hindert künftig Diebe daran, einfach auf die Daten zuzugreifen.
Zwergpudel "Sage" ist Amerikas neuer Hundestar
Ein schwarzer Zwergpudel namens "Sage" hat in diesem Jahr die höchste Auszeichnung bei der renommierten Westminster-Hundeshow in New York gewonnen. Die Hündin aus dem texanischen Houston belegte im New Yorker Madison Square Garden in der Königskategorie "Best in Show" den ersten Platz, wie der Westminster Kennel Club mitteilt. "Ich habe keine Worte, ich bin so glücklich und aufgeregt", sagt Sages Besitzer Kaz Hosaka über den Auftritt seiner Hündin.
"Als sie in die Arena gelaufen ist, war sie sich zuerst nicht ganz sicher, aber dann hat sie sich daran gewöhnt und eine tolle Show für mich abgelegt. Ich bin sehr stolz auf diesen Hund." Die Westminster-Hundeshow fand bereits zum 148. Mal statt und gilt als älteste der Welt. Jedes Jahr treten dabei Tausende Hunde gegeneinander an. Der Siegerhund der "Best in Show"-Kategorie wird in den USA regelmäßig zum Star.
Slowakischer Innenminister: "Attentat auf die Demokratie"
Der slowakische Innenminister Matus Sutaj Estok ruft nach dem Attentat auf Regierungschef Robert Fico zur Mäßigung auf. "Es ist völlig natürlich, dass die Emotionen aufgepeitscht sind, aber es wäre sehr schlimm, diesen gefährlichen Zustand noch weiter zu verschärfen", warnt der Politiker bei Facebook. Die Schüsse auf Fico nach einer Kabinettssitzung in Handlova bezeichnet er als ein "Attentat auf die Demokratie".
Unter dem Eindruck des Angriffs hatten einzelne Politiker der Regierungsparteien der Opposition eine Mitverantwortung für die Gewalttat angelastet, was auf Proteste stieß. "Es ist für mich persönlich eine schreckliche Enttäuschung, dass unsere gemeinsamen Bemühungen, zur zivilisierten Welt der am weitesten entwickelten Ländern zu gehören, fruchtlos gewesen sind", führt der Innenminister aus. Es sei nun die gemeinsame Aufgabe aller in der Slowakei, die Verbreitung von politischem Hass sofort zu beenden. Er appelliert in diesem Zusammenhang an die Verantwortung von Politikern, Influencern, Medien und gesellschaftlichen Gruppen.
Auto beim Driften geschrottet - Versicherung muss trotzdem zahlen
Von den Formulierungen im Vertrag seiner Autoversicherung hat ein Verkehrsrowdy in Bayern profitiert, der seinen Sportwagen beim Driften in einem Kreisverkehr zu Schrott fuhr. Die Versicherung wollte nämlich für den Schaden nicht zahlen und zog vor das Landgericht Coburg, das allerdings dem Bruchpiloten im nun veröffentlichten Urteil recht gibt.
Der Mann war dem Gericht zufolge im vergangenen Jahr mit gezielt zum Durchdrehen gebrachten Reifen durch einen Verkehrskreisel gefahren. In der Ausfahrt habe er aber die Kontrolle verloren und sei gegen einen Bordstein sowie eine dahinter stehende Mauer geprallt. An seinem Auto entstand erheblicher Sachschaden. Der Versicherer argumentierte, dass solch eine vorsätzliche Schadensverursachung nicht gedeckt sei. Dagegen urteilt das Gericht in der rechtskräftigen Entscheidung, dass die Versicherung ausdrücklich auf grobe Fahrlässigkeit als Ausschluss verzichtet habe. Vorsatz sei dem Mann aber nicht nachweisbar, er habe vielmehr auf das Gelingen seines Fahrmanövers vertraut.
Mann in der Schweiz greift wahllos Passanten an
Im Schweizer Kanton Aargau an der Grenze zu Deutschland hat ein Mann mehrere Passanten attackiert. Er habe wahllos Menschen angegriffen, sagt ein Polizeisprecher. "Wir haben mehrere Verletzte." Sie seien geborgen worden und auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Täter, der sich zunächst in einem Gebäude verschanzt hatte, sei festgenommen worden, berichtet die Polizei auf X. Womit die Passanten attackiert wurden, ist noch unklar. Zofingen liegt rund 50 Kilometer südöstlich von Basel.
Feuer in kroatischem Jachthafen zerstört 20 Boote
In einem kroatischen Jachthafen zerstört ein Großbrand mehr als 20 Boote. Die Ursache für das Feuer ist bislang unbekannt, doch kroatische Medien berichten von mehreren Explosionen. Zahlreiche Menschen retten sich vor den Flammen durch einen Sprung ins Wasser. Schutzbarrieren im Meer sollen Umweltschäden vermeiden.
Video: Mann klaut LKW und wird bei Verfolgungsjagd angeschossen
Weil ein LKW-Fahrer in Peru von der geplanten Route abweicht, meldet die Spedition einen Diebstahl bei der Polizei. Die nimmt die Verfolgung auf und erlebt eine dramatische Jagd. Erst eine Schusswunde an der Brust stoppt den 33-jährigen Flüchtigen.
Warum jetzt auch Cem Özdemir Augenschutz tragen muss
Nach einem Joggingunfall trägt Bundeskanzler Olaf Scholz im September vergangenen Jahres eine Augenklappe. Der Kanzler und sein prägnantes Accessoire werden daraufhin zum Internet-Hit. Zur Ministerrunde im Kanzleramt erscheint ein Kabinettskollege heute in ähnlicher Aufmachung: Das rechte Auge von Landwirtschaftsminister Cem Özdemir ist mit einem Pflaster überklebt. Der Grund: eine längere medizinische Behandlung. Ein Ministeriumssprecher gibt bereits Entwarnung: "Der Eingriff verlief ohne Komplikationen."
Attentat auf Fico sorgt für Bestürzung
Politiker in ganz Europa verurteilen den Angriff auf den slowakischen Regierungschef Robert Fico scharf. "Solche Gewalttaten haben in unserer Gesellschaft keinen Platz und untergraben die Demokratie, unser höchstes gemeinsames Gut", schreibt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf X. Ihre Gedanken seien bei Fico und seiner Familie. Auch Deutschlands Vizekanzler Robert Habeck zeigt sich betroffen. Zum Auftakt einer Rede im Bundestag wünscht er "gute Besserung" und mahnt zur verbalen Abrüstung. Diejenigen, die sich dem demokratischen Spektrum zugehörig fühlen, sollten ihre Worte "sorgsam wägen".
Polens Regierungschef Donald Tusk zeigt sich schockiert über den Angriff auf seinen slowakischen Kollegen. "Robert, meine Gedanken sind in diesem sehr schwierigen Moment bei dir", schreibt Tusk auf X. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban schreibt auf seiner Facebook-Seite: "Tief erschüttert erfuhr ich vom schrecklichen Angriff auf meinen Freund Robert Fico". Er bete für seine baldige Genesung.
Qualvoller Krebs-Tod von Mädchen - Eltern zu Bewährung verurteilt
In Österreich sind die Eltern eines 14-jährigen Mädchens, das äußerst qualvoll seinem Krebsleiden erlegen war, vom Landgericht Klagenfurt zu einer Bewährungsstrafe von zwölf Monaten verurteilt worden. Das Urteil erging wegen des Quälens oder Vernachlässigens unmündiger, jüngerer oder wehrloser Personen. Die Jugendliche sei nicht über ihre Erkrankung aufgeklärt worden. Statt Ärzten hätten die Eltern mit ihrer Tochter Energetiker, Handaufleger und schamanische Heiler aufgesucht. Die 14-Jährige sei erst ins Krankenhaus gekommen, als es viel zu spät gewesen sei, hieß es.
Das Mädchen war im Februar 2023 ins Klinikum Graz eingeliefert worden. Das abgemagerte Kind hatte mehrere Tumore im ganzen Körper, die schwere Auswirkungen hatten, unter anderem litt die 14-Jährige an Gelbsucht, sie konnte nicht mehr schlucken und hatte Erstickungsängste, weil einer der Tumore auf die Speise- und Luftröhre drückte. "Das Kind ist bereits sterbend zu uns gekommen. Und zwar in so einem Zustand, wie ich ihn in 35 Jahren als Arzt nicht gesehen habe. Die Tumore waren sogar schon von außen sichtbar", erklärte ein als Zeuge geladener Mediziner.
Portal zwischen New York und Dublin nach Nackt-Vorfall geschlossen
Über ein Livestream-Portal sollen sich Bewohner aus Dublin und New York Grüße zusenden können. Schnell wird das Kunstwerk jedoch für Publicityzwecke und politische Parolen missbraucht. Als Hakenkreuze und die nackten Brüste einer Influencerin auf dem Bildschirm landen, ziehen die Veranstalter die Reißleine.
Palästinenser erinnern an Nakba-Tag - ein Toter bei Protest
Im Schatten des Gaza-Kriegs erinnern palästinensische Demonstranten im Westjordanland an die Flucht und Vertreibung von mehr als 700.000 Palästinensern während des ersten Nahost-Kriegs 1948. Die Palästinenser begehen den sogenannten Nakba-Tag (Tag der Katastrophe) jedes Jahr am 15. Mai und damit einen Tag nach dem Jahrestag der israelischen Staatsgründung vom 14. Mai 1948. Im Westjordanland fand die zentrale Veranstaltung in Ramallah statt. Mittags heulten dort für 76 Sekunden Sirenen - eine Sekunde für jedes Jahr seit der Nakba.
Bei der Hauptveranstaltung in Ramallah waren nach Berichten von Augenzeugen deutlich weniger Teilnehmer als in den Vorjahren. Nördlich von Ramallah kam es in der Nähe einer jüdischen Siedlung zu Zusammenstößen von demonstrierenden Jugendlichen und israelischen Soldaten. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurde dabei ein junger Mann getötet und ein weiterer festgenommen.
Video zeigt plötzlichen Airbus-Brand kurz nach Landung
Anfang Mai gerät ein Airbus vom Typ A321 neo nach der Landung am Flughafen von Seattle plötzlich in Brand. Passagiere werden über die Notrutschen evakuiert, einige Fluggäste erleiden leichte Verletzungen. Neu veröffentlichte Aufnahmen zeigen den dramatischen Vorfall.
Trump nimmt Bidens Herausforderung zu zwei TV-Duellen an
US-Präsident Joe Biden und sein Rivale Donald Trump wollen vor der Präsidentschaftswahl im November in zwei Fernsehdebatten gegeneinander antreten. Trump nimmt Bidens Herausforderung zu den TV-Duellen an. Er sei dazu "bereit und willens", schreibt der Ex-Präsident in seinem Onlinenetzwerk Truth Social.
Die Aufforderung zu zwei Duellen verbreitete Biden auf X. "Mach mich glücklich, Kumpel. Ich mach's sogar zweimal", sagte Biden in einem Video. "Dann lass uns die Termine wählen, Donald. Ich habe gehört, Du hast mittwochs frei", ergänzte Biden. Damit spielte er auf den derzeit in New York laufenden Prozess zur Vertuschung einer Schweigegeldzahlung an die frühere Pornodarstellerin Stormy Daniels an, bei dem jeden Mittwoch Verhandlungspause ist.
Ampel-Kabinett feiert rundes Jubiläum
In den rund zweieinhalb Jahren Ampel-Koalition herrschte nicht immer Festtagsstimmung im Kabinett. Doch zumindest formal gibt es heute was zu feiern: Die Ministerinnen und Minister kamen im Kanzleramt zu ihrer 100. Kabinettssitzung zusammen.
Vize-Regierungssprecher Wolfgang Büchner liefert dazu ein paar Zahlen: Seit dem Amtsantritt am 8. Dezember 2021 wurden insgesamt 1236 Kabinettsvorlagen verabschiedet, darunter 244 Gesetzentwürfe und 152 Verordnungen. Die längste Kabinettssitzung gab es demnach im Juli 2022 mit einer Dauer von einer Stunde und 46 Minuten. Im November 2023 kam die Ministerrunde hingegen mit fünf Minuten aus.
Video: Feuer auf historischem Gewürzbasar in Istanbul
Auf dem Ägyptischen Basar, einem überdachten historischen Gewürzmarkt in Istanbul, fängt es an zu brennen. Berichten zufolge bricht das Feuer im Schornstein eines Restaurants aus. Die Feuerwehr bringt den Brand schnell unter Kontrolle - bevor er Schaden an Mensch oder Gebäude anrichten kann.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
mein Kollege Lukas Märkle entschwindet mit aufgesetzter Sonnenbrille in den wohlverdienten Feierabend. Mein Name ist Marc Dimpfel, ab jetzt versorge ich Sie mit den spannendsten und unterhaltsamsten Nachrichten des Tages. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik erreichen Sie mich unter: dertag@n-tv.de.
Dreijährige erstickt - Eltern zu lebenslanger Haft verurteilt
Nach dem qualvollen Tod eines dreijährigen Mädchens aus Dinslaken sind die Eltern des Kindes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Sie sollen ihre Tochter laut Urteil mehrere Tage lang im Keller eingesperrt, gefesselt und zum Teil auch geknebelt haben.
Das Mädchen war am 30. September vergangenen Jahres an Speisebrei und Erbrochenem erstickt. Laut Urteil des Duisburger Schwurgerichts wollten die 40-jährigen, deutschen Angeklagten den Willen ihrer Tochter brechen und nahmen ihren Tod billigend in Kauf. Richter Mario Plein sprach von einem "schrecklichen Leidensweg" des Kindes. Die Urteile lauten auf gemeinschaftlichen Mord.
Der Vater hatte die Leiche seiner Tochter in einem Kanal bei Oberhausen versenkt, wo sie später von Tauchern geborgen wurde, und sich danach der Polizei gestellt.
Königin Camilla verzichtet auf neuen Pelz
Königin Camilla folgt dem Beispiel ihrer Schwiegermutter Queen Elizabeth II. und will keine neuen Pelzprodukte mehr kaufen. Die Tierschutzorganisation PETA begrüßte den Schritt, der ihr vom Buckingham-Palast mit den "herzlichsten Wünschen" der Ehefrau von König Charles III. mitgeteilt wurde. "Es ist richtig und angebracht, dass die britische Monarchie die britischen Werte widerspiegelt, indem sie anerkennt, dass Pelz in unserer Gesellschaft keinen Platz hat", sagte PETA-Gründerin Ingrid Newkirk.
Zugleich forderte die Organisation mit Nachdruck, dass nun auch das britische Verteidigungsministerium endlich seine Praxis einstellen müsse, echtes Bärenfell für die Mützen der königlichen Gardesoldaten zu verwenden. Das Ministerium seinerseits betont, die genutzten Bärenfelle stammten aus legalen und lizenzierten Jagden. Zudem gebe es bisher keine Alternative, die die nötigen Standards erfüllten.
Freispruch für Künstler nach Graffito mit Söder in SS-ähnlicher Uniform
Ein zuvor in zwei Instanzen wegen eines Graffitos von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in Nazi-Symbolik verurteilter Künstler ist vom obersten bayerischen Gericht freigesprochen worden. Das Bayerische Oberste Landesgericht entschied in Nürnberg, dass sich der Mann auf die Kunstfreiheit berufen könne. Das Graffito sei nach dem Maßstab aller vom Bundesverfassungsgericht geprägten Begriffe Kunst, erklärte eine Gerichtssprecherin.
Der angeklagte Künstler Fabian Zolar hatte auf einer Feldscheune ein einer Postkarte ähnelndes Graffito mit dem Schriftzug "Liebesgrüße aus Bayern" gesprüht. Dazu sprühte er einen Uniformierten, dessen eine Gesichtshälfte einen Totenschädel darstellt und dessen andere Gesichtshälfte Söder ähnelt.
Darunter positionierte er außerdem zwei kleinere Bilder mit Menschen in Polizeiuniform, die unmittelbaren Zwang anwenden. Zolar bezeichnete das Graffito in der "Bild"-Zeitung als "Mahnmal gegen Polizeigewalt". Er sei bei einem Einsatz Opfer von Polizeigewalt geworden, sagte er.
Kabinett beschließt Krankenhausreform
Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach für eine umfassende Neuordnung des Krankenhauswesens beschlossen. Die Reform soll die Finanzierung neu regeln und wirtschaftlichen Druck von den Krankenhäusern nehmen. Lauterbach erhofft sich davon den Erhalt einer flächendeckenden medizinischen Versorgung, einen Abbau von Bürokratie und eine bessere medizinische Versorgung.
Die geplante Reform soll die Finanzierung der Kliniken durch eine Abkehr vom System der Fallpauschalen sichern - sie werden dafür nicht mehr nur für einzelne Behandlungen bezahlt, sondern bekommen eine sogenannte Vorhaltepauschale dafür, dass sie bestimmte Behandlungen anbieten. Zudem sollen sich die Kliniken künftig auf jene Behandlungen spezialisieren, die sie besonders gut beherrschen.
Polizisten nehmen neuen Anlauf bei Arian-Suche
Die Suche nach dem vermissten Arian aus dem niedersächsischen Bremervörde-Elm wird aktuell fortgesetzt. In dem Ort Gräpel, der neben Elm liegt, liefen mehrere Polizisten umher. Auch Polizeiwagen waren in dem Dorf zu sehen. Zudem klopfen die Beamten an Türen, um mit Anwohnern zu sprechen.
Arian, ein Autist, wird seit dem 22. April vermisst. Nach seinem Verschwinden suchten Hunderte Einsatzkräfte rund eine Woche lang nach dem Jungen, der sechs Jahre alt war, als er mutmaßlich weglief. Die Polizei bildete eine Ermittlungsgruppe. Die erneute Suche hatte die Polizei am Dienstag angekündigt.
Biden spottet über Trump - und erntet lautes Gelächter
Der Wahlkampf in den USA ist in vollem Gange. US-Präsident Biden und sein Kontrahent Trump lassen kein gutes Haar aneinander. Nun wärmt der Amtsinhaber eine alte Idee seines Gegners wieder auf. Das Publikum ist begeistert.
Lebenslange Haft wegen tödlicher Messerattacke im Zug bei Brokstedt
Im Prozess um die tödliche Messerattacke im schleswig-holsteinischen Brokstedt hat das Landgericht Itzehoe den Angeklagten Ibrahim A. wegen Mordes und versuchten Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der 34-Jährige im Januar 2023 in einem Regionalzug zwei Menschen erstochen und vier schwer verletzt hat.
Massenschlägerei mit Baseballschlägern auf Parkplatz
Bei einer Schlägerei mit Baseballschlägern sind am Dienstag mindestens zwei Menschen verletzt worden. Auf dem Parkplatz eines Getränkemarktes in Nienburg gingen 30 bis 40 Menschen aufeinander los, wie die Polizei mitteilte. Alarmierte Polizisten stellten einige Teilnehmer der Schlägerei noch vor Ort, andere wurden auf der Flucht gefasst.
Bei der Kontrolle der Anwesenden stellten die Beamten unter anderem Pfefferspray, Messer und einen Schreckschussrevolver sicher. Die Ermittlungen dauern an.
EU fordert "unverzügliches" Ende von israelischer Militäraktion
Die Europäische Union hat Israel nach Angaben des Außenbeauftragten Josep Borrell aufgefordert, den Militäreinsatz in Rafah im Gazastreifen "unverzüglich" zu beenden. Sollte Israel den Einsatz fortsetzen, würde dies die Beziehungen der EU zu Israel stark belasten, wie es in einer Mitteilung hieß. Die Operation dort behindere die Verteilung der humanitären Hilfe in dem Küstengebiet weiter. Das führe zu weiteren Vertreibungen, Hungersnot und menschlichem Leid.
Der Mitteilung zufolge sind mehr als eine Million Zivilisten in und um Rafah im Süden des Gazastreifens untergebracht. Sie seien aufgefordert worden, sich in Gebiete zu begeben, die nach Angaben der Vereinten Nationen nicht sicher seien.
Mysteriöses 6800 Jahre altes Skelett ausgegraben
Im niederbayerischen Eichendorf (Landkreis Dingolfing-Landau) haben Archäologen ein etwa 6800 Jahre altes Skelett mit zahlreichen Grabbeigaben entdeckt. Bestattungsart und Beigaben deuteten darauf hin, dass es sich um eine Person mit herausgehobener Stellung gehandelt habe, sagte Kreisarchäologe Florian Eibl. "So eine Art früher Bürgermeister."
Das Grab im Ortsteil Exing, nach dem das Skelett als "Exinger" bezeichnet wird, wurde bei einer Untersuchung vor Bauarbeiten entdeckt. Besonders an ihm ist einerseits, dass es überhaupt ein Körpergrab ist, wie Eibl erklärte, denn aus dieser Zeit gibt es nur wenige. Die Masse der Bevölkerung sei damals anders bestattet worden. Das Skelett selbst ist noch nicht genau genug untersucht worden, um Hinweise auf Alter und Geschlecht zu geben.
Schwerlasttransporter durchbricht Brückengeländer auf A3
Ein 35 Meter langer Schwerlasttransporter hat in der Nacht auf der Autobahn 3 das Geländer einer Brücke durchbrochen und die Zugmaschine ist im Abhang in Baumkronen hängen geblieben. Die A3 war in der Folge zwischen Niedernhausen (Rheingau-Taunus-Kreis) und der Rastanlage Medenbach zwischenzeitlich komplett gesperrt, wie die Polizei mitteilte. Auch die darunterliegende Landstraße 3018 war mitunter nicht befahrbar, da Steine und Fahrzeugteile herabgefallen waren.
Der 44 Jahre alte Fahrer des Transporters blieb unverletzt, so ein Polizeisprecher. Der Sachschaden wird auf rund 300.000 Euro geschätzt. Laut Mitteilung war der Mann mit seinem Fahrzeug vor einer Baustelle zu spät auf die linke Spur gewechselt. Es krachte gegen einen Sperranhänger in der Baustelle. Die Zugmaschine durchbrach in der Folge die rechte Schutzplanke der Brücke. Der Auflieger kam quer auf der Fahrbahn zum Stehen und blockierte alle Fahrstreifen der A3.
Deutschland erzielt neuen Solarrekord
Deutschland hat einen neuen Rekord bei der Einspeisung von Solarstrom in das öffentliche Netz erzielt. Am Dienstag wurden zum Höhepunkt gegen 13 Uhr insgesamt 47,1 GW Solarstrom eingespeist, wie aus den Energy Charts des Fraunhofer-Institutes für Solare Energiesysteme ISE hervorgeht.
Der bisherige Rekord aus dem Mai vergangenen Jahres lag bei 40,0 GW.
Ex-One-Direction-Star Zayn Malik scheitert auf Tinder
Der britische Sänger Zayn Malik hat von seinen "nicht sehr erfolgreichen" Versuchen mit der Dating-App Tinder erzählt. Jeder habe ihm vorgeworfen, dass er ein anderer sein müsse, der sich nur als Sänger Malik ausgebe, schilderte der 31-Jährige dem US-Magazin "Nylon". "Sie fragten: 'Warum verwendest du Zayn Maliks Bilder?' Ich wurde ein- oder zweimal rausgeschmissen."
Der ehemalige One-Direction-Sänger war früher mehrere Jahre mit Musiker-Kollegin Perrie Edwards zusammen und auch verlobt. Er hat eine dreijährige Tochter aus einer früheren Beziehung mit dem Model Gigi Hadid. Inzwischen ist er "zum ersten Mal in meinem Leben wirklich zufrieden und glücklich damit, Single zu sein", wie Malik sagte. "Es ist wahrscheinlich klug, sich Zeit zu nehmen, bevor man sich voll und ganz auf einen anderen Menschen als Partner fürs Leben einlässt."
Arbeiter wird bei Reparatur von Lastwagen eingeklemmt und stirbt
Im niedersächsischen Hildesheim ist ein Arbeiter bei der Reparatur eines Lastwagens ums Leben gekommen. Der 46-jährige Mann wurde bei den Reparaturarbeiten zwischen Fahrgestell und Führerhaus eingeklemmt, wie die Polizei in Hildesheim mitteilte. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Der Arbeitsunfall ereignete sich auf einem Firmengelände in einem Gewerbegebiet.
Zeugen alarmierten den Angaben zufolge sofort den Rettungsdienst. Der Mann musste zunächst mit technischem Gerät der Feuerwehr befreit werden. Die Ursache des Unglücks sei noch nicht vollständig geklärt, hieß es.
Bedingungen für Queere in Deutschland verbessern sich
Einem europaweiten Ranking zufolge hat sich die Lage für queere Menschen in Deutschland seit Mai 2023 noch einmal spürbar verbessert. Wie aus der jährlich veröffentlichten "Rainbow Map" der Organisation Ilga-Europe hervorgeht, belegt Deutschland in diesem Jahr unter den 49 betrachteten europäischen Staaten Platz zehn - und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um fünf Plätze verbessert.
Den Angaben zufolge erfüllt Deutschland im europaweiten Vergleich etwa zwei Drittel der Kriterien, die die Organisation für die rechtliche Gleichstellung der LGBTIQ-Community als relevant erachtet. Auf Platz eins landet Malta, gefolgt von Island, Belgien sowie Spanien und Dänemark, die beide Platz vier belegen. Schlusslichter sind Armenien, die Türkei, Aserbaidschan und Russland.
Schwerverbrecher "Die Fliege" aus Gefangenentransporter befreit
In Frankreich greifen Bewaffnete einen Gefangenentransport an und befreien einen Häftling. Dessen Identität wird nun bekannt gegeben. Es handelt sich um den Schwerverbrecher "die Fliege", der unter anderem wegen Mordes und Geiselnahme angeklagt ist. Rätselhaft ist, woher die Angreifer die eigentlich geheime Transportroute kannten.
Neukaledonien brennt: Schwere Unruhen in französischem Überseegebiet
Das französische Überseegebiet Neukaledonien liegt rund 17.000 Kilometer von der Hauptstadt Paris entfernt. Doch eine in der französischen Hauptstadt geplante Verfassungsreform sorgt auf der Insel für massive Proteste - in gewalttätiger Form.
In der Nacht seien mindestens 60 Polizisten bei den gewalttätigen Protesten von Unabhängigkeitsbefürwortern verletzt worden, 130 Menschen seien festgenommen worden, berichtete der öffentliche Sender 1ère Nouvelle-Calédonie. Laut Augenzeugen lag über der Hauptstadt Nouméa ein beißender Brandgeruch. Der Hauptflughafen La Tontouta, Schulen und öffentliche Dienstleister bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Aus Sorge vor Lebensmittelknappheit bildeten sich vor vielen Geschäften lange Schlangen.
Hier wird es heute sonnig - bis zu 27 Grad
In Deutschland herrscht aktuell eine Wetterzweiteilung: Während im Norden und Osten dank Nordosteuropahoch Uwe sonniges, trockenes und sommerlich warmes Hochdruckwetter dominiert, ist es im Westen und Süden mit Tief Ildiko und einer Konvergenzzone unbeständig und kühler. Zudem muss aufgrund starker Luftdruckunterschiede im Norden und Osten mit recht windigem Wetter gerechnet werden.
Heute startet der Tag in vielen Regionen sonnig und trocken, nur im Südwesten sind bereits erste Regenwolken unterwegs, die sich am Nachmittag auch im Westen und äußersten Süden bilden können. Dann sind teils kräftige Gewitter möglich, sodass Unwettergefahr durch vor allem Starkregen, aber auch Hagel und Sturmböen besteht. Im Rest des Landes bleibt es bei strahlendem Sonnenschein trocken. Die Höchstwerte liegen bei 15 Grad in der Eifel bis 27 Grad an der Ems sowie in Magdeburg. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Norden und Osten mäßig bis frisch aus östlicher bis südöstlicher Richtung mit starken bis stürmischen Böen.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen,
der brutale Messerangriff bei Brokstedt in einem Regionalzug Anfang vergangenen Jahres sorgte für großes Entsetzen. Für heute ist das Urteil geplant für die Attacke, bei der zwei Menschen im Alter von 17 und 19 Jahren getötet wurden. Der Angeklagte in dem Mordprozess soll darüber hinaus auch vier weitere Menschen erheblich verletzt haben, bevor ihn andere Fahrgäste überwältigen konnten. Die Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslange Freiheitsstrafe und hat außerdem die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld beantragt.
Außerdem stehen diese Termine und Themen heute auf der Agenda:
Im Bundestag steht eine Plenarsitzung an, bei der in einer aktuellen Stunde über die Vorgänge rund um den Atomausstieg diskutiert wird, wo zuletzt Dokumente aus dem Bundeswirtschaftsministerium für Aufsehen gesorgt hatten.
Wie geht es mit der Krankenhausreform weiter? Diese Frage wird wohl der Bundesgesundheitsminister im Rahmen einer Pressekonferenz zu der von ihm angestoßenen Novellierung beantworten, nachdem sich heute auch das Kabinett nochmals mit dem Thema befasst.
Im Bildungsausschuss des Parlaments findet zusätzlich eine Anhörung zu dem aktuellen Thema schlechthin statt: Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie
Bundeskanzler Olaf Scholz empfängt in Berlin die schweizerische Präsidentin Viola Amherd.
Propalästinensische Studenten buhen Jerry Seinfeld ausIn den USA beschäftigt sich das US-Repräsentantenhaus mit dem Thema "Antisemitismus auf dem College-Campus" angesichts der andauernden Proteste und Besetzungen rund um den Krieg im Nahen Osten. Der US-Senat blickt derweil im Geheimdienstausschuss auf "ausländische Bedrohungen" bezüglich der im November anstehenden Präsidentschaftswahlen.
Die Europäische Kommission legt ihre Frühjahrsprognose für das Wirtschaftswachstum und die Inflation in der EU und im Euroraum vor.
Der Internationale Sportgerichtshof CAS verhandelt heute den Dopingfall des HSV-Verteidigers Mario Vuskovic, der 2023 vom DFB-Sportgericht für zwei Jahre gesperrt wurde. Der Fußball-Profi, die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA und die nationale Anti-Doping-Agentur NADA klagen vor dem CAS gegen dieses Urteil.
Mein Name ist Lukas Märkle. Ich begleite Sie durch den Vormittag und versorge Sie mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus aller Welt. Wenn Sie mich mit Hinweisen oder Kritik erreichen wollen, schreiben Sie mir doch an lukas.maerkle(at)ntv.de.
Autos stoßen frontal zusammen - zwei Menschen schwer verletzt
Auf der Landesstraße 3072 zwischen Büßfeld und Homberg (Ohm) ist es am frühen Morgen gegen 5 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stießen dort zwei PKW frontal zusammen, teilte die zuständige Polizei aus Osthessen mit.
Bei dem Unfall wurden demnach mindestens zwei Personen schwer verletzt. Aufgrund der Rettungsarbeiten ist die Örtlichkeit derzeit voll gesperrt und die Polizei bittet darum, die benannte Örtlichkeit weiträumig zu umfahren. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr sind vor Ort.
Näheres zur Unfallursache oder zur Art und speziellen Schwere der Verletzung der Unfallbeteiligten ist bisher nicht bekannt.
China schickt 45 Kampfjets Richtung Taiwan
China versucht gegenüber Taiwan weiterhin seine Macht demonstrieren. Wenige Tage vor der Amtseinführung von Taiwans neuem Präsidenten Lai Ching-te schickt China mehr als 40 Kampfflugzeuge in Richtung der ostasiatischen Inselrepublik.
In den zurückliegenden 24 Stunden seien 45 Flugzeuge in der Nähe der Insel registriert worden, teilte Taiwans Verteidigungsministerium am mit. Es war die bislang höchste Zahl an Kampfjets in diesem Jahr, nachdem im März mit 36 Flugzeugen der bisherige Höchstwert registriert worden war. China schickt fast täglich Militärflieger Richtung Taiwan.